Neue Horrorthrillerserie

Vor Kurzem hatte ich meinen fünften Horrorthriller fertiggestellt und an den Verlag geschickt. Kurz darauf kam jedoch die Nachricht, dass der Rechteinhaber der bisherigen Horrorserie den Vertrag aus finanziellen Gründen gekündigt hat. Das bedeutete: Die zwei bereits erschienenen Thriller von mir werden vom Markt genommen, und die drei noch unveröffentlichten Romane erscheinen nicht. Eine bittere Enttäuschung.

Doch nur wenig später meldete sich der Verlagsinhaber mit einer überraschenden Frage: Ob ich mir vorstellen könne, eine eigene Horrorthrillerserie zu entwickeln – exklusiv für den Verlag. Konnte ich. Also habe ich mich hingesetzt und ein Konzept ausgearbeitet. Gemeinsam mit dem Verleger steht nun alles, und ich arbeite bereits am ersten Roman.

Die neue Serie wird nicht als Heftroman erscheinen, sondern als Buch. Das bedeutet eine größere Textlänge: mindestens 240.000 Zeichen statt der üblichen 160.000. Eine Herausforderung, aber eine, die ich gerne annehme.

Meine bisherigen Heftromane werde ich für die neue Serie überarbeiten und als Doppelhefte veröffentlichen. Einzelhefte sind inzwischen schlicht zu teuer in der Produktion und lassen sich zu einem höheren Preis kaum noch verkaufen.

Alles in allem ist dieses neue Projekt unglaublich spannend – und es beflügelt mich.

In diesem Sinne Rainer

Horrorthriller und Krimilesung

Es wird mal wieder Zeit, etwas von mir hören zu lassen.
Die Arbeit an meinem vierten Horror-Thriller ist fast beendet; diesmal habe ich etwas mehr Zeit gebraucht, um voranzukommen. Ich hatte einige Probleme mit dem mir zugesandten Exposé, das in sich nicht immer stimmig war. Ich musste all meine kreative Energie aufbringen, um die Geschichte in die richtigen, logischen Bahnen zu lenken. Doch nun ist es bald geschafft, und langsam stellt sich ein Gefühl der Zufriedenheit ein.

In der vergangenen Woche habe ich mich außerdem auf eine Krimilesung vorbereitet, die gestern stattfand. Ich las im Atelier »Weibsbilder« in Sarnau, einem kleinen Ort in der Nähe von Marburg. Eine Bekannte aus dem Verein »Kunstfreunde Wetter« hatte mich gefragt, ob ich nicht einmal bei ihr lesen könnte. Ich habe das Angebot sehr gern angenommen – und es war tatsächlich ein wunderschöner Abend. Es gab Snacks, verschiedene Weine wurden angeboten, und das alles in einem stilvollen Ambiente, in einer umgebauten Scheune.

Alle Plätze waren besetzt, und mich erwartete ein dankbares Publikum. Ich selbst habe noch nie eine so entspannte Atmosphäre bei einer Lesung erlebt. Es hat mir ausgesprochen gut gefallen – und ich glaube, den Zuhörerinnen und Zuhörern ebenso.
Ich denke, die gelöste Stimmung lag einfach daran, dass sich die meisten Gäste durch den Kunstverein bereits kannten.
Ich freue mich schon auf die nächste Lesung dort!

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Ankündigung

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Die Lesung

Schreiben läuft!

Hallo,

In den letzten Wochen habe ich mich intensiv dem Schreiben gewidmet. Wie ich schon mitteilte, bin ich Mitautor der Horrorserie John Amber – Schatten über New York. Mittlerweile habe ich drei Bände abgeschlossen – und gestern den vierten begonnen.

Das Arbeiten an den Geschichten macht mir riesigen Spaß. Besonders gefällt mir, dass ich auf Basis eines vom Verlag vorgegebenen Plots schreiben kann. Dadurch kann ich mich voll auf das Erzählen konzentrieren. Ich sitze täglich etwa eineinhalb bis zwei Stunden am Text, bleibe so durchgehend in der Story und brauche keinerlei Notizen, um den Faden zu behalten. So nah war ich meinen Geschichten noch nie – und genau das begeistert mich.

Gestern hat der Verlag die Vorschau für die nächsten beiden Bände veröffentlicht – Band 9 und 10, beide stammen aus meiner Feder. Die Cover sind mit KI erstellt worden, was nicht ganz meinen Geschmack trifft. Vor allem mit dem Cover von Band 9 tue ich mich schwer, während ich das zu Band 10 gelungen finde. Aber letztlich gehört auch die etwas reißerische Gestaltung zum Genre.

Bis demnächst

Rainer

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Exposé Band 12

Der zweite Horrorthriller ist im Lektorat – und der nächste Albtraum wartet schon!
Das Exposé für Band 12 der Horrorreihe, bei der ich Mitautor bin, ist da, also heißt es: Stift spitzen, Kaffee nachgießen und ab in die Dunkelheit. Ich freue mich auf die nächste Runde Gänsehaut! 🖤✍️

P.S. Wie ich gerade erfahren habe, ist heute Jahrestag für mich: 10 Jahre wordpress.com!

Horrorprojekt beendet!

Hallo,

Ich bin heute mit der letzten Überarbeitung meines Heftromans für die Horrorserie »John Amber – Schatten über New York« fertig geworden. Ich habe das Manuskript auch direkt an die Testleser geschickt und hoffe für sie, dass sie ein bisschen Gänsehaut bekommen, denn dann habe ich den richtigen Ton im Text getroffen.
Jedenfalls habe ich noch nie so schnell ein Projekt beendet. Ich habe insgesamt 29 Tage für den Text benötigt und habe jeden Tag zirka zwei Stunden geschrieben. Für den letzten Krimiheftroman, der die gleiche Textlänge hatte, habe ich vier Monate gebraucht.
Da musste ich aber den Plot selbst erstellen, diesmal war er vorgegeben. Den Krimi hatte ich auch per Hand in Kladde vorgeschrieben, dass habe ich mir diesmal erspart, ich habe dafür aber eine Überarbeitung mehr vorgenommen. Bei dem Krimi habe ich auch nicht jeden Tag geschrieben, währenddessen ich bei dem Horrorteil konsequent jeden Tag am Schreibtisch saß und am Text gearbeitet habe.
Insgesamt bin ich mit dem gesamten Projekt sehr zufrieden. Und das Schönste ist: Der Plot für Band 10 der Horrorserie liegt vor mir! 🙂

In diesem Sinne

Rainer

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Titel „Werwölfe am Broadway“

Im Schreibflow

Hallo,

Vor zwölf Tagen habe ich an dem Heftroman »Open Night – Werwölfe am Broadway« angefangen zu schreiben. Das Exposè dazu wurde mir ja vom Verlag zugeschickt. Tja, ich kam direkt in den Schreibflow, habe jeden Tag zirka eineinhalb Stunden geschrieben und habe nun die Hälfte des Romans fertig. Das ist mir so noch nie passiert, dass ich so konsequent an einem Text dranbleibe und so gut vorankomme.
Kann sein, dass es daran liegt, dass ich die fertige Inhaltsangabe vor mir liegen habe, kann sein, weil ich den Termin zur Textabgabe habe. Ich weiß es nicht.
Jedenfalls eine neue Erfahrung.

In diesem Sinne

Rainer

Exposé 9: Werwölfe am Broadway

Hallo,

vor einigen Tagen bekam ich vom vss-Verlag zwei schon angekündigte Exposés für Band 9 und 10 der Horrorserie »John Amber – Schatten über New York« zugeschickt. Ich habe nun bis Oktober Zeit diese Exposérahmen mit gruseligen Leben zu füllen.
Ich habe auch nicht lange gezögert und begann den gleichen Tag zu schreiben.
Eine spannende Sache. Das Genre kannte ich nur aus den 7 vorliegenden Bänden der Reihe, die ich gelesen habe. Ich nahm mir das erste Exposé »John Amber 9: Opening Night – Werwölfe am Broadway« vor.
Die Frage war, ob ich tatsächlich in den Text eintauchen könnte oder ob es schwerfallen würde.
Ich war erstaunt. Das Schreiben ging mir leicht von der Hand. Die Vorgaben des Exposés machte es mir leicht. Richtung und Ergebnis sind vorgegeben, ich muss »nur« Szenen und Text entwickeln. Und trotzdem bleibt das Gefühl, das es mein Text ist, den ich da schreibe. Und das ist es auch. Das Exposé ist eineinhalb DIN A4-Seiten lang, es gilt aber zirka siebzig Seiten mit Text zu füllen.
Zwischendurch muss ich immer mal wieder recherchieren, da ich mich mit Werwölfen, Vampiren, Zombies und anderen Kreaturen nicht auskenne.
Ich glaube aber, dass es eine gute Entscheidung war, mich bei dem Verlag als Autor für die Serie zu bewerben. Ich merke nämlich, dass die Sache mir einen Riesenspaß macht. Ich habe mich noch nie mit so viel Enthusiasmus an ein Manuskript gesetzt. Erstaunlich.
Hier passt aber alles, was ich möchte. Ich möchte mit meinen Texten Menschen unterhalten und das sie ihre Leser finden. Das erfüllt sich mit diesem Projekt. Mit garantierter Veröffentlichung durch den Verlag! Das Einzige was sich geändert hat, ist die Zielgruppe, für die ich schreibe. Aber damit kann ich leben.

In diesem Sinne

Rainer

Wieder mal das Neueste

Hallo,

am letzten Sonntag fand in Hessen der »Ein Tag für die Literatur« statt. Heißt es fanden allerorts Lesungen statt. Unser Verein, die Schreibwerkstatt Marburg versammelte sich wie immer am sogenannten Spiegelslustturm, wo wir meist unsere Lesungen durchführen. Unser Thema lief unter dem Motto »Denn ich ohne Bücher bin nicht ich«, nach einem Zitat von Christa Wolf.
Ich hatte einen Text über mein Lieblingsbuch »Die Schatzinsel« von Robert Louis Stevenson, das ich zum ersten Mal mit zwölf Jahren gelesen habe und auch heute noch als Erwachsener ab und an mal lese, geschrieben. Trotz schlechtem Wetter war die Lesung gut besucht, die Texte schienen den Zuhörern zuzusagen.
Als ich dann zu Hause war bekam ich noch eine Überraschung präsentiert. Der Verleger des vss-Verlags rief mich an und teilte mir mit, dass er mir per Mail drei Buchverträge zugesandt hat. Oh Freude. Okay, zwei Verträge (Kriminalromane) standen noch aus, ich hatte die mündliche Zusage schon erhalten. War aber bestimmt schon ein halbes Jahr her, so dass ich schon dachte, das wird nichts mehr.
Der dritte Vertrag betraf mein Manuskript »Zeit der Entscheidungen«, den Beziehungsroman hatte ich vor vier Monaten an den Verlag geschickt.
Das war wirklich eine Riesenfreude. Wann bekommt man schon auf einen Schlag drei Buchverträge zugeschickt?

Dann kann ich noch über ein neues Projekt berichten. Ich bin seit einigen Jahren Mitglied im Verein »Aktive Bürger/innen Cappel« kurz ABC. Im Verein gibt es viele Aktivitätsgruppen wie Nordic Walking, Malen, Theaterfahrten, Singkreis, Bürgercafé, Seniorentanz und mehr.
Ich hatte vor Kurzem die Initiative ergriffen um einen Literaturtreff ins Leben zu rufen. Gestern war dann das erste Treffen. Wir sind insgesamt vierzehn Leute, die nun alle das gleiche Buch lesen werden, um es dann im Literaturkreis zu besprechen. Wir haben schon überlegt, ob es nicht sinnvoll wäre, die Gruppe in zwei aufzuteilen. Aber das wird die Zukunft zeigen.
Mein Vorschlag als Erstes von Daniela Krien das Buch »Muldental« zu lesen wurde angenommen und nun sind wir alle dran und lesen die zehn Kurzgeschichten aus der Wendezeit. Ich bin sehr gespannt, wie sich das nächste Treffen gestaltet.

In diesem Sinne

Rainer

Wettbewerb „Postkartenkrimi“

Hallo,

ich hatte ja von der Ausschreibung, bei der ein Kürzestkrimi, der »Postkartenkrimi«, geschrieben werden sollte, berichtet.
Insgesamt wurden 144 Krimis eingereicht. Es gab ein Publikumsvoting von 4 Wochen, das heißt, ich konnte im Bekanntenkreis über die Ausschreibung berichten. Wie sollte sonst jemand auf die Ausschreibung aufmerksam werden?
Die Krimis, die in diesem Voting auf die Plätze 1 – 10 kamen, wurden danach von einer Jury, bestehend aus sieben Personen bewertet und die Preise verteilt. Da ich genug Stimmen beisammenhatte, um unter den ersten zehn zu landen, kam ich dann in dieses Endvoting. Die Qualität der Texte war bis dahin uninteressant. Ich will es kurz machen: Ich kam auf Platz neun von zehn Plätzen. Glück gehabt, nicht den letzten Platz gemacht zu haben.
Ehrlich gesagt war ich enttäuscht, ich hatte mich eher auf einem der mittleren Plätze gesehen. Aber wer weiß schon, wem was gefällt und wem nicht.
Ich möchte aber meinen Kurzkrimi hier vorstellen:

Das Geständnis

Sara Kowalski stöckelte die Straße hinunter. Ein grellrotes Kostüm betonte ihre Figur. Sie öffnete die Tür zum „Bistro“ und ging hinein. Iris, ihre Informantin war nicht da. Sara setzte sich an einen Tisch.
Ein Kerl in schwarzer Lederjacke betrat das Lokal. Als er Sara sah, kam er auf sie zu, setzte sich. „Hör zu, Mädel“, begann er. „Iris wird nicht kommen.“ Sara sah ihn mit blitzenden Augen an. „Was soll das heißen?“
„Ich habe sie persönlich umgelegt.“
Sie blickte in das widerliche Gesicht des Typen, zog die Sig Sauer und hieb sie ihm über den Schädel. Der Mann ging zu Boden. Sara zückte ihr Handy. „Kowalski. Ich habe jemanden für euch. Ist nur abzuholen. Er hat einen Mord gestanden.“ Sie nannte die Adresse und beendete den Anruf. Schon oft hatte sie den Bullen „Kunden“ beschafft.

In diesem Sinne

Rainer

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