Nachdem der OP Termin wirklich insgesamt seit (Oktober 2019 da war der 1. Termin) 8× verschoben wurde. Vom 1. Krankenhaus, die Begründung waren teilweise nicht nachvollziehbar.
Lag ich am 15.7.2020 auf einem Op Tisch in der neuen Wunschklinik. Angesetzt waren 90 Minuten um die Liquorzyste zu entfernen. Gedauert hat es am Ende 2,5 Stunden das Teil war echt groß! Im Anschluss an die Operation war die Nacht auf der Intensivstation sehr durchwachsen. 3:30 Uhr kotzend im Bett gesessen hat ein Notfall Protokoll ausgelöst.
Dienstarzt der Neurochirugie wurde angerufen und der hat ein CT angeordnet zur Sicherheit. 4 Uhr der Diensthabende Anästhesist kommt um zusammen mit meiner Intensivpflegekraft den Transport in den Schockraum zum Notfall CT zu machen. Die ganzen Kabel wurde umgestöpselt auf mobile Monitore. Notfallmedikament waren auch mit genauso wie O2.
Umlagern auf die CT Liege ging mit 4x Medizinischen Personal super schonend für mich. Habe natürlich so gut ich konnte mit geholfen. Kurz ein paar Bilder gemacht und schon wurde ich wieder ins Bett gepackt. Rückfahrt zur Intensivstation in mein Zimmer, der Neurochirugie kam dann auch vorbei und hat Entwarnung gegeben das die Bilder gut aussehen.
Geschlafen habe ich keine Minute mehr, zum Frühstück gab es nur ein Joghurt wegen der Kotzerei. Das war echt hart weil ich echt Hunger hatte, aber was der Arzt bei Visite anordnet muss eingehalten werden.
Gegen 10 Uhr wurde ich vom Pflegepersonal der Neurochirugischen Station abgeholt und in mein Altes Zimmer gebracht wo ich ja 2 Tage vor Op eingezogen war.
Selbst mit den Op Schmerzen habe ich mich schon viel besser gefühlt als vorher.
Am Tag 2 nach der OP habe ich das erste mal das Bett wieder verlassen mit Hilfe von 2 lieben Pflegekräften. Ich fühle mich echt gut, Schmerzmittel werden etwas reduziert und auf Tabletten umgestellt.
Um dann auch den ZVK wieder entfernen zu können wenn es ohne Schmerzmittel Infusion geht. Monitor Überwachung habe ich auch noch dran.
Tag 4 ohne Kabel laufe ich schon wieder über den Krankenhausflur, aber nur bis zur Teeküche und zurück mit Hilfe des Physiotherapeuten.
Tag 5-10 Physio hat mir einen Trainingsplan gegeben, den ich langsam mit Pausen erledige. Treppen laufen war echt anstrengend beim ersten mal.
Tag 8 ich habe mich das erstmal vor die Tür getraut, nur im Schatten laufen ist erlaubt. Der Wind durchs Haar war ein unglaubliches Glücksgefühl.
Tag 11 postoperativ es geht nach Hause! Mutti hat mich abgeholt und ein kleines Dankeschön für die Lieben Pflegekräfte von Station mit gebracht.
Bis nächste Woche Mittwoch zum Fänden ziehen.