Op Termin

Nachdem der OP Termin wirklich insgesamt seit (Oktober 2019 da war der 1. Termin) 8× verschoben wurde. Vom 1. Krankenhaus, die Begründung waren teilweise nicht nachvollziehbar.

Lag ich am 15.7.2020 auf einem Op Tisch in der neuen Wunschklinik. Angesetzt waren 90 Minuten um die Liquorzyste zu entfernen. Gedauert hat es am Ende 2,5 Stunden das Teil war echt groß! Im Anschluss an die Operation war die Nacht auf der Intensivstation sehr durchwachsen. 3:30 Uhr kotzend im Bett gesessen hat ein Notfall Protokoll ausgelöst.

Dienstarzt der Neurochirugie wurde angerufen und der hat ein CT angeordnet zur Sicherheit. 4 Uhr der Diensthabende Anästhesist kommt um zusammen mit meiner Intensivpflegekraft den Transport in den Schockraum zum Notfall CT zu machen. Die ganzen Kabel wurde umgestöpselt auf mobile Monitore. Notfallmedikament waren auch mit genauso wie O2.

Umlagern auf die CT Liege ging mit 4x Medizinischen Personal super schonend für mich. Habe natürlich so gut ich konnte mit geholfen. Kurz ein paar Bilder gemacht und schon wurde ich wieder ins Bett gepackt. Rückfahrt zur Intensivstation in mein Zimmer, der Neurochirugie kam dann auch vorbei und hat Entwarnung gegeben das die Bilder gut aussehen.

Geschlafen habe ich keine Minute mehr, zum Frühstück gab es nur ein Joghurt wegen der Kotzerei. Das war echt hart weil ich echt Hunger hatte, aber was der Arzt bei Visite anordnet muss eingehalten werden.

Gegen 10 Uhr wurde ich vom Pflegepersonal der Neurochirugischen Station abgeholt und in mein Altes Zimmer gebracht wo ich ja 2 Tage vor Op eingezogen war.

Selbst mit den Op Schmerzen habe ich mich schon viel besser gefühlt als vorher.

Am Tag 2 nach der OP habe ich das erste mal das Bett wieder verlassen mit Hilfe von 2 lieben Pflegekräften. Ich fühle mich echt gut, Schmerzmittel werden etwas reduziert und auf Tabletten umgestellt.

Um dann auch den ZVK wieder entfernen zu können wenn es ohne Schmerzmittel Infusion geht. Monitor Überwachung habe ich auch noch dran.

Tag 4 ohne Kabel laufe ich schon wieder über den Krankenhausflur, aber nur bis zur Teeküche und zurück mit Hilfe des Physiotherapeuten.

Tag 5-10 Physio hat mir einen Trainingsplan gegeben, den ich langsam mit Pausen erledige. Treppen laufen war echt anstrengend beim ersten mal.

Tag 8 ich habe mich das erstmal vor die Tür getraut, nur im Schatten laufen ist erlaubt. Der Wind durchs Haar war ein unglaubliches Glücksgefühl.

Tag 11 postoperativ es geht nach Hause! Mutti hat mich abgeholt und ein kleines Dankeschön für die Lieben Pflegekräfte von Station mit gebracht.

Bis nächste Woche Mittwoch zum Fänden ziehen.

Hoffnungsschimmer

Ich habe Verbindungen zu einem anderen Neurochirurgen in einem anderen Krankenhaus aufgenommen.

Aber bei dem Arzt habe ich einfach ein viel besseres Gefühl als beim letzten.

Es gab kein dummen Spruch ala nehmen sie X KG ab dann sind sie geheilt vom Hirndruck. Sondern er hat sich Zeit genommen, richtig zugehört und war genervt das auf den MRT Bildern. Die ich mit hatte eben die Zyste nicht richtig zu sehen war. Weil in dem Bereich das Rückenmark eine Delle hat die nicht normal ist.

Mittlerweile war ich dort schon für 3 Tage damit weitere Untersuchungen gemacht werden konnten.

Jetzt heißt es warten bis alle Befunde vom Neurochirurg durchgearbeitet wurden. Was aufgrund meiner komplexen Fehlbildung im Übergang vom Kopf zur Halswirbelsäule etwas länger dauert.

Dann erfahre ich wie mir geholfen werden kann.

Ob es die Entfernung der Liquorzyste auf Höhe 1. Halswirbel ist oder der VP-Shunt.

Das werde ich erfahren wenn der erlösende Anruf kommt.

Geburtstag

Heute vor 33 Jahren 7:30 Uhr irgendwo in Thüringen bin ich auf die Welt gekommen.

Unfreiwillig habe ich reingefeiert, weil die Kopfschmerzen und Schwindel so stark waren das es nix wurde mit dem Schlafen.

6 Uhr der Wecker meldet sich zu Wort, raus aus dem Bett.

Erstmal eine warme Dusche und die Lebensgeister zu wecken.

Dann Frühstück und mich ins entfernt Krankenhaus fahren lassen um mit dem 3. Neurochirugen zu sprechen wegen mein Hirndruck Problem.

Was echt gut lief, Stationäre Aufnahme am 18.05. 3 Tage Diagnostik was die anderen 2 Krankenhäuser nicht gemacht haben. Dann findet die Operation statt.

Absage Nummer 6

Heute war mal wieder so ein Tag mit einem Anruf den ich schon wieder nicht haben wollte.

Es wurde der OP Termin Nummer 6 abgesagt.

Das heißt seit März gab es jeden Monat ein Termin der dann abgesagt wurde.

Heute bin ich am Telefon ausgeflippt und gleichzeitig ganz weiß im Gesicht geworden. Hinterher habe ich geheult.

Warum vergibt man OP Termine wenn die dann wieder abgesagt werden.

Meine Psyche ist am Ende.

Suche mir jetzt definitiv eine andere Klinik. Habe das Gefühl ich werde nur noch verarscht von der Jetzigen Klinik.

Erste Absage war berechtigt zu schlechte Blutwerte war im September 2019!

Dann schlechtes Bauchgefühl vom Neurochirurg Oktober 2019.

Bei der Visite beim Lumbaldrainage Aufenthalt wurde am Donnerstag für die nächste Woche Mittwoch ein Op Termin festgelegt. Abgesagt dann am Sonntag nach dem Drainage ziehen. Januar 2020

Corona März 2020

Handwerker zerstört Op Gerät April 2020

Corona Mai 2020

Und da soll man als Patient nicht durch drehen. Und immer höflich bleiben.

Gefühls Achterbahn

Es war einmal ein Freitag morgen um halb 10 Uhr.

Da vibriert auf einmal meine Hosentasche in der Arbeit.

Krankenhaus X hätten Sie Nächsten Montag Zeit zum ins Krankenhaus für Ihnen OP zu kommen. Ja natürlich habe ich Zeit.

Jubel schrei, hüpfe vor Freude es rauscht eine Überdosis Glückhormone durch mein Körper.

Der selbe Freitag 13:30 Uhr wieder vibriert meine Hosentasche. Krankenhaus X ich muss ihnen leider mitteilen das der Op Termin abgesagt wird. Weil ein Handwerker bei Reparatur arbeiten im Op das Neurochirurgische Mikroskop beschädigt hat.

Nicht ihr ERNST das war doch schon der 4. Termin. Neuer Termin im Mai wenn das Opgerät wieder ganz ist.

Ich kann es noch nicht fassen, lache über die Absage.

Am Samstag drauf bin ich wie erschlagen aufgestanden, habe mich in die Arbeit geschleppt.

Psychisch bin ich jetzt echt am Limit, noch eine Absage verkraftet meine Seele nicht mehr!

Kurz vor ich bin leider ein Notfall

Nach der Pause in der Arbeit, fröhlich wieder ans Werk gehen.

Nach 20 Minuten eine heftige Schwindel Attacke bekommen, alles dreht sich.

Ich setze mich hin…

Sbocean geht es dir nicht gut?

Vernehme ich von den Kollegen, sollen wir den Betriebssanitäter herrufen oder schaffst du es hin zu gehen?

Laufen geht schon.

Einmal Quer durchs Lager laufen zum Sanitätesraum in Begleitung eines Ersthelfer.

Einmal Blutdruck messen: 157/96, Puls 105, Sättigung 96% und einen Blutzuckerwert von 105.

Alles noch recht gute Werte, das habe ich schon anders geschafft letztes Jahr.

Nach ca. 40 Minuten liegen und nochmal Messen ist der Blutdruck und Puls etwas niedriger und das Karussell im Kopf lässt auf das gewohnte Niveau nach.

Langsam hinsetzten, Kopf bleibt ruhig also wieder zurück an die Arbeit in 35 Minuten ist eh Feierabend.

Zuhause erstmal eine Dusche, dann ab in Bett.

Das Nickerchen war 2 Stunden lang, Kopfschmerzen sind immer noch penetrant stark.

OP Absage wegen Corona

Es war der 17.03. März ich bin gut gelaunt ins Krankenhaus gefahren worden. In 2 Tagen sollte die Shunt OP stattfinden.

Meine Fahrerin durfte nicht mit rein nur Zutritt für Patienten zum Kontakt Vermeidung um Corona möglichst wenig Verbreitungs Möglichkeiten zu geben.

Auf zur Narkose Aufklärung, erledigt jetzt noch zur Anmeldung und dann im Zimmer gemütlich machen.

Smartphone klingelt wir müssen ihnen mitteilen das die OP abgesagt werden muss!

Ich muss mich erstmal hinsetzen…

Heule los,

gleichzeitig gehen mir 4 Arten des Selbstmord durch den Kopf.

Mit dem Aufzug hoch fahren und über das Geländer hüpfen sind nur 3 Etagen die es runter geht in dem Lichthof im Krankenhaus.

Vor ein Auto laufen

Vor die Straßenbahn hüpfen

Vor den Zug am Bahnhof springen

ICH WILL NICHT MEHR LEIDEN!

Meine Fahrerin erreiche ich nicht, um mich abholen zu lassen und auch um in den Arm genommen zu werden.

Schreibe mit meiner Arbeitskollegin, sie kann mich holen in ca. 1 Stunde ist Sie da.

Ich habe so viel Wut im Bauch möchte am liebsten irgendwas zerstören.

Geh nach 30 Minuten raus, ich halte es nicht mehr im Krankenhaus aus.

Stehe jetzt im Regen und warte auf das grüne Auto meiner Kollegin.

Endlich da ist Sie. Schnell den Koffer und Rucksack ins Auto, schnell weg hier.

Um ihr keine Umstände zu machen, fahr ich mit ihr zur Arbeit und von dort mit dem Zug nach Hause.

16:30 Uhr endlich zuhause, Koffer auspacken, Duschen. Hunger habe ich überhaupt nicht.

Arbreitssachen packen, da muss ich morgen wieder hin. Und mir graut es vor den Fragen wie war deine OP.

Knapper Zeitplan

Aber dafür gibt es endlich die dauerhaft Lösung für meinen Kopf, OP am 19.03. Dann erholen + Reha und anschließend im Urlaub erholen.
Ich hoffe das es ohne Probleme in der knappen Zeit funktioniert.

Diese Jahr kann ich nicht mit auf die Freediving Safari und die 17 Tage in Ägypten im Mai werden ohne Gerätetauchen sein.

Das wird hard nur Schnorcheln in maximal ~5 Meter Tiefe.

Lumbaldrainage

Dienstag morgen ins Krankenhaus eingezogen, Blutwerte waren okay.

Also begann das warten wann die Ärztin ins Zimmer kommt zur Lumbaldrainage legen.

Um 17 Uhr hatte ich mich mit meinem neuen Freund den Infusionsständer wo der Auffangbehälter für mein Liquor befestigt war angefreundet.

Alle 2 Stunden bekomme ich jetzt Besuch von einer Pflegekrafte (m/w/d) die 20ml Liquor ablassen wird. Auch Nachts wenn ich schlafe, das sind ja echt tolle Aussichten.

Die 3 Tage Drainage wurden schnell auf 5 Tage erhöht wird es mir deutlich besser ging.

Nach 5 Tagen war ich 800 ml Liquor losgeworden.

Fühlte mich wie Neugeboren, kein Taubheitsgefühl mehr in der linken Körperhälfte, keine Schmerzen, kein Schwindel mein Gang ist nicht mehr schlürfend und ein normalen Geschmacksinn wieder zu haben ist grandios.

Jetzt muss ich 4 Wochen abwarten und dann wird entscheiden wie es weiter geht.

Gutes Neues Jahr!

Das neue Jahr ist schon in vollem Gang und der Letzte Arbeitstag vor dem Krankenhaus Aufenthalt ist auch geschafft.

Der Koffer ist auch fast fertig gepackt nur noch Waschzeug, Buch und Tablet mit Ladekabel einpacken.

Nervös bin ich schon lange weil ich erst bangen muss ob die Blutwerte gut genug für die Lumbaldrainage sind. Und dann natürlich auch ob es mir wirklich besser geht wenn mehrere Tag hintereinander Liquor abgelassen wird.

Weil das der wichtigste Punkt ist der über mein leben entscheiden wird wie es weiter gehen soll.

Psychisch bin ich eigentlich total am Ende. Meine Mutti die sieht wie ich jetzt schon 543 Tage leide ist genauso mit den Nerven fertig.

Deswegen wäre es das größte Geschenk, wenn es die OP gibt und ohne Komplikationen stattfindet.

Es ist ein Klammern an einen Rettungsring den man sieht aber noch nicht anfassen darf.

Damit es dann Sorgen frei einen Neustart geben kann. Und ich im Mai meinen Kopf Unterwasser stecken kann zum Tauchen im Roten Meer um meine Liebe zum Leben wieder zu finden.

Ich bin jetzt auch auf Twitter zu finden als Sbocean1.

Ergebnis, Vorfreude

Nach längerer Email Kontakt mit dem Neurochirurgen der, das letzte mal die OP abgesagt hatte.

Und neuem MRT und persönliche Gespräch steht der weitere Behandlungsweg.

Am 07.01.20 geht es stationär ins Krankenhaus.

Es wird eine Lumbaldrainage gelegt für ca. 3 Tage, wenn es sich positiv auf meine Symptome und Hirndruck auswirkt gibt es im Anschluss die Vp-Shunt OP.

Ich hoffe damit dann endlich die 529 Tage Dauer Kopfschmerzen beenden kann.

Nach Besprechung

Nach dem die OP abgesagt wurde, hatte ich mit einer E-Mail an den Neurochirurgen meiner Wut Luft gemacht.

Wo rauf ich eine sehr ausführlich Antwort bekam.

Der Neurochirurg möchte das die Neurologen mich nochmal genauer anschauen wegen den seltsamen Symptomen die nicht zum erhöhten Hirndruck passen.

Das hatte der Neurochirurg mir auch gesagt als er persönlich mit mir gesprochen hatte.

Warscheinlich war ich emotional so durch den Wind das mein Kopf dicht gemacht hat. Und die wichtigen Informationen nicht mehr aufgenommen.

Nicht das die Lösung für mein Probleme leichter ist als die OP.

Ansonsten gibt es doch noch den Vp-Shunt wenn es sicher ist das die seltsamen Symptome doch mit dem Hirndruck zusammen hängen.

Das heißt jetzt zwar weiter durchhalten bis zum Termin bei den Neurologen. Aber ich habe Hoffnung das am Ende doch alles gut wird.

Nachtrag:

Am 8.1.2020 fahre ich zu den Neurologen, ich hoffe echt das es da keine Überraschungendlich gibt. Was mir so überhaupt nicht gefällt ist das es eine Lumbalpunktion geben wird. Hatte irgendwie gehofft das dieses Jahr das letzte sein wird. Wo mir jemand eine sehr lange Nadeln in den Rückenmarkkanal Sticht.

Jetzt heißt es 58 Tage irgendwie Überleben. Im Notfall wenn es mir sehr schlecht geht soll ich in der Notaufnahme erscheinen.

 

 

 

 

OP! doch keine Op?

Eingetlich sollte hier stehen das ich heute die OP überstanden habe und stolzer Besitzer eines VP Shunts bin.

Aber es kam ganz anders, der Plan war 30.10. Einzug ins Krankenhaus und am 31.10. OP.

30.10.

Leider meinte der Oberarzt also ich habe keine so gutes Bauchgefühl wenn ich Sie operiere. Weil sie nicht die Symptome wie aus dem Lehrbuch.

Ich habe den Oberarzt angeschaut…

Nicht ihr Ernst, wozu habe ich dann überhaupt einen OP Termin bekommen!

Ich bin mir der Risiken bewusst und möchte trotzdem die OP.

31.10.

Der Stress hat den Hirndruck natürlich schön nach oben getrieben so das ich den Tag heute mit Kotzen begonnen habe.

Das tollste ein Augenarzt Besuch damit doch noch geschaut werden kann ob eine Stauungspapillen vorliegt. Was nicht der Fall war.

Deswegen wollte die mich einfach um 17 Uhr nach Hause schicken.

Super toll ich seh alles noch verschwommen von den Augentropfen. Klar so kann man knapp 3 h Zug fahren auf einen total unbekannten Weg.

Am Ende konnte ich noch eine Nacht rausschlagen, kostet mich zwar 10 Euro. Aber so komme ich sicher mit Muttistaxi Heim.

Jetzt geht die such nach einem vernünftigen Neurochirurg wieder von vorne los.

Langsam könnte ich echt ein Buch darüber schreiben PTC und die Suche nach einem Arzt.

Blutwerte

Seit 3 Wochen geh ich jeden Montag zum Blut abnehmen zum Hausarzt. Um endlich die Information zu bekommen das sie wieder im normal Bereich sind.

Damit ich einen neuen Op Termin für den Shunt ausmachen kann.

Es macht mich nervlich ganz schön fertig.

21.10. Blutwerte wieder in Ordnung.

OP Termin 31.10. Einen Tag vorher Einzug ins Krankenhaus.

Richtig Krank

OP wurde abgesagt und ich wurde nach Hause geschickt. Weil die Blutwerte einfach zu schlecht waren.

Mein Hausarzt  hat am Mittwoch festgestellt das ich:

Ein Margen Darm Virus, Husten und eine Nierenbecken Entzündung habe, was die schlimmste Kombination ist die man haben kann.

Antibiotika gegen die Nierenbecken Entzündung hilft so langsam, aber essen ist echt eine Qual. Etwas zu finden was den Margen kaum anstrengt und Milch Produkte frei ist wegen dem Antibiotika ist gar nicht so einfach. Weil warme Sachen so unangenehm beim schlucken sind wegen dem Husten.

 

 

 

Künstler Pech

Pünktlich in der allgemeinen Anmeldung im Krankenhaus einchecken wollen für die OP.

Sie stehen hier nicht drin, ich gebe den Zettel vom Neurochirurgen hin wo steht das ich heute um 9 Uhr hier sein soll weil morgen die OP stattfindet.

Der Neurochirurg hat nur die OP eingetragen und kein Bett für mich.

Also hieß es sehr lange warten auf ein Zimmer.

Bilder vom Kopf für die OP Navigation wurden schon gemacht als ich noch auf ein Zimmer gewartet habe.

15 Uhr Einzug ins Zimmer, Blut Abnahme.

17 Uhr Umzug ins isolier Zimmer weil meine Leukozyten viel zu hoch sind!

Einzelzimmer was ich nicht verlassen darf! Ich habe mein eigenes Thermometer und Blutdruckmessgerät bekommen.

Ich hoffe mit den vielen Entzündungshemmenden und Fieber senkende Medikamenten bin ich hoffentlich bald fit für die VP-Shunt OP weil der Termin für morgen wurde gestrichen.

Krankenhaus / OP Termin

4 Tage war ich im Krankenhaus nach der Einlieferung mit dem RTW.

Die Lumbalpunktion hat leider nur 12 Stunden richtig Erleichterung gebracht danach ging es wieder mir wieder schlechter.

Direkt nachdem ich mich selbst Entlassen hatte, habe ich mir die Finger wund telefoniert für eine 2. Meinung.

Der Termin lief gut, ich bekomme endlich die dauerhaft Lösung ( VP-Shunt OP). Am 1.10. ist es soweit.

Der Neurochirurg meinte auch bei meinen Neurologischen Defiziten wird es Zeit das der Druck gesenkt wird! Ich war echt Total überwältigt von seiner Meinung. Die OP Aufklärung war echt heftig was dabei so alles schief gehen könnte macht schon etwas Angst.

Aber schlechter als jetzt kann es nicht mehr werden.

Ich freue mich auf die OP. Vorher Besuche ich noch Sicherheitshalber die Verwandtschaft, damit ist der Anstandsbesuch für dieses Jahr erledigt.

RTW mit NEF das 2. Mal innerhalb von 12 Tagen

Es war ein wunderschöner Dienstag Vormittag.

Als mein Hirndruck mal wieder verrückt spielte. Erstmal mit dem Ersthelfer zum Bertriebssanitäter.

Was ist den jetzt schon wieder los? Du weißt das ich dich so nicht gehen lassen kann!

Ja ich weiß es, aber die in Augsburg im ZK haben doch das letzte mal auch nix gemacht und mich wieder vor die Tür gesetzt.

Okay hier ein Deal, du setzt dich in die Kantine trinkst kaltes Wasser und wenn es dir in 30 Minuten nicht besser geht muss ich den RTW rufen.

30 Minuten später mir ging es nicht besser, war mir irgendwie schon vorher klar.

RTW und Notarzt kamen auch recht schnell mit Blaulicht angefahren.

Guten Tag was ist das Problem?

Hirndruck Krise, mir geht es schlecht. Habe schon gekotzt, mir ist schwindelig und die Kopfschmerzen bringen mich noch um.

Nach Augsburg ins Krankenhaus fahr ich nicht mit!

Ok dann nach München.

Also im RTW wieder Vomex gegen die Übelkeit bekommen und eine Infusion mit auf den Weg.

Notarzt bleibt zurück im Einsatzgebiet und es geht alleine im RTW nach München.

Also die Rettungsgasse auf der Autobahn bei Stau können auch nicht alle.

Zum Glück war ich gut angeschnallt auf der Liege aber das harte Bremsen merkt man trotzdem.

Ich wollte doch gar nicht so eine Action mit Blaulicht und Sirene.

Aber da der Monitor zur Überwachung der Vitalfunktionen immer mal wieder arlam schlägt, weil ein Blutdruck über 145/100 gefällt dem gar nicht. Bei 160/105 bekommt sich der Pipser gar nicht mehr ein. Die Rettungssanitäterin neben mir pendelt mit dem Blick zwischen Monitor und mir und fragt mich immer wieder wie es mir geht.

Alles okay. Verdamme ich muss mal aufs Klo… neurogene Blase in Aktion immer im falschen Moment.

Den Unterschied zum letzten Krankenhaus merkt man sofort. Nachdem mich die netten Rettungssanitäter/in angemeldet haben, das wir jetzt da sind.

Kam auch gleich eine Ärztin vorbei und es gab nach der Manchester Triage ein Orange für mich.

Schnell auf die Toilette, gut das ich mich hier so gut auskenne.

Umzug von der RTW trage auf ein Krankenhausliege.

Da kam auch schon ein Pfleger von der Notaufnahme und hat mich in einem Behandlungsraum gefahren.

EKG, Blutdruck, Sättigung und Blutprobe wurden genommen.

Ein Arzt kam auch schon wieder an um sich um mich zu kümmern.

Kurz erklärt erhöhter Hirndruck Krise, hier im Krankenhaus schon bekannt auf der Neurologie.

Okay ich hole gleich mal den Neurologen dazu.

Hallo Frau Ocean, wie geht es ihnen?

Hallo Herr Dr. T…, mir geht es schlecht, Kopfschmerzen, Schwindel und fiese Sehstörungen erbrochen hab ich mich auf Arbeit.

Der Dr. T… Untersucht mich gründlich, stellt fest das ich schiele.

CT und Entlastungs Lumbalpunktion heute noch!

Super wenigstens werde ich hier ernst genommen.

CT war wie immer unauffällig.

Die Lumbalpunktion gab es dann 2 Stunden später auf Station im Zimmer nach der obligatorischen Aufklärung und Unterschrift. Die Ärztin hätte etwas Mühe den zwischen Raum der Wirbel zu finden um den Rückenmarkkanal zu erreichen.

Als die Nadel endlich Saß, war gespanntes Warten an gesagt wie hoch steigt das Liquor heute? 20 cm! 30 ml Liquor wurden abgelassen.

Leider hat sich für mich die Quälerei nicht so gelohnt. Kopfschmerzen sind von 9 auf 6 runtergegangen. Das Taubheitsgefühl in der linken Körperhälfte ist immer noch da. 😭

Heute einen Tag Später steigt der Kopfschmerz schon wieder an und zusätzlichen schmerzt der Rücken von der Punktion immer noch.

Mal schauen was die Neurologen Morgen mein wie es weiter gehen soll.

Ich halte es einfach nicht mehr aus 14 Monate voller Schmerzen sollten doch echt mal genug sein.

Rettungskette

Donnerstag 9 Uhr morgens mir wird auf einmal total schwindelig, sehe alles doppelt, mein Herz rast.

Nicht jetzt ich kann dich arschloch von Hirndruck nicht gebrauchen!

9:30 Uhr ich geb auf! Olli Ruf den Betriebssani

Das Telefongespräch lief in etwa so,

Abteilung G wird bräuchte dich, nein die Kollegin kann nicht laufen wenn es ihr schlecht geht ist es richtig Übel!

Sani kommt angelaufen, was ist los?

Ich: Höllisch Kopfschmerzen, Schwindel Übelkeit und doppelt sehen.

Geht das wenn wir langsam zum Saniraum laufen?

Ich: Ja solange wir möglichst wenig kurven laufen.

Bianca: Ersthelferin begleitet uns.

Olli: Ersthelfer informiert den Abteilungsleiter was los ist.

Noch nie kam mir der weg so lang vor bis zum Saniraum.

Endlich angekommen.

Sani: setz dich erstmal hin. Du siehst gar nicht gut aus dein Kopf ist ganz Rot, erstmal den Blutdruck messen und die Sättigung.

Ich: wie hoch? 160/100 und 92er Sättigung wenn ich mich richtig erinnere. Ich denk mir: Mist dann ist der Hirndruck locker bei 30.

Sani: ich Ruf einen RTW! Funkt zu den Sicherheitskräften ein Rtw zu Tor 13 ist für mich unterwegs.

Okay ich kann so eh nicht alleine heim.

Sani: leg dich ruhig hin.

Telefon vom Sani klingelt: ich hab jemanden mit Bauchweh komm bitte zu…

Sani: der soll warten hab gerade einen richtigen Notfall hier!

Bianca, hol mir bitte meinen Rucksack weil da mein Geldbeutel mit der Versicherungskarte drin ist.

Sani: es dauert nicht mehr lange.

Ich erzähle derweilen von meinem erhöhten Hirndruck und so weiter.

Irgendwelche Vorgesetzte kommen in den Saniraum wie geht es dir was ist los?

Sani: RTW ist schon unterwegs.

Ich in Gedanken: Last mich im Ruhe und die Fachkräfte ihren Job machen! Ihr Gaffer…

Notarzt und RTW treffen ein.

Arzt was ist los?

Sani klärt ihn auf.

Arzt einmal hinsetzen und meinem Finger Folgen…

Auf den Finger schauen, schnippt mit den Fingern.

Ich: mach ich doch!

Arzt Nein sie schauen nicht auf den Finger.

Können die laufen?

Ich: Ja geht so

Arzt nimmt meine Hand dann laufen wir die 20 Meter zum RTW.

Neben der Tür wartet ein Rettungssanitäter vom RTW innen steht sein Kollegin bereit mich in Empfang zu nehmen.

Ich im Gedanken: oh je schaukelt der RTW ganz schön beim einsteigen.

Ganz langsam vorsichtig hinsetzen und dann legen. (Kopf war erhöht)

Rettungssanitäter: welcher Arm ist gut für ein Zugang?

Ich: Egal bei mir findet jeder eine Vene.

Zugang liegt, Blutzucker bei 140.

Notarzt steht hinter meinem Kopf.

Jetzt gibt es eine Infusion und was gegen die Übelkeit 31mg Vomex.

Ich im Gedanken: das ist aber ein guter Stoff…

Schon mal über einen Liquorshunt nachgedacht gegen den zu hohen Hirndruck?

Ich: Ja aber der Arzt meinte ich bin zu jung dafür mit 31 Jahren.

Der Notarzt schüttelt nur den Kopf.

Rettungssanitäter Gurtet mich fest, alle nehmen ihre Plätze ein und los geht die Fahrt ins Krankenhaus.

Auf der Fahrt wurde ich noch ausgefragt, Krankheiten, Allergien usw..

In der Notaufnahme der Uniklinik gab es ein Armband.

Dann kam eine Schwester zum Blutdruck messen und Blut abnehmen. Danach war langes warten angesagt…

Irgendwie hab ich es geschafft mir meinen Zugang zu ziehen. Es tropfte fröhlich Blut mit Infusionsflüssigkeit gemischt auf die Liege und den Boden.

Entschuldigung Krankenschwester! Schnippe mit dem Finger…

Sie guckt mich abwerten an…

Tut mir leid aber aus meinem Zugang tropft es.

Krankenschwester ich komm gleich.

40 Minuten später, ein andere Rettungssanitäter Team parkt ihren Patienten neben mir.

Ihr Zugang sieht aber nicht gut aus.

Ich: Ja die Krankenschwester wollte eigentlich jemanden vorbei schicken.

Rettungssanitäter: soll ich nochmal jemanden Bescheid geben wegen den Zugang?

Ich: Ja das wäre sehr nett. Danke

4 Stunden später juchhu ein Arzt der meinem Namenruft!

Der Zugang sieht immer noch so beschissen aus.

Die Neurologin zieht erstmal den Zugang.

Untersucht mich gründlich. Um mich dann in mein „Krankenhaus“ zu schicken wo ich sonst in Behandlung bin.

Danke für Nix!

Ich bin dann mit einem Taxi nach Hause gefahren.

Weil ja keiner von der Arbeit meinen Notfallkontakt benachrichtigt. Das werde ich auf alle Fälle nach besprechen wenn ich wieder auf Arbeit bin.

Weiter geht die Suche nach einem Fähig Arzt oder Ärztin wo mir endlich geholfen wird.

Ich halte die Schmerzen, den Schwindel, Sehstörungen und Übelkeit nicht mehr aus. 13 Monate Dauer Kopfschmerzen sind genug leid.

Pechsträne

Nachdem der Bänderriss nach 7 Wochen endlich verheilt war, hatte ich es geschafft 2 Wochen unverletzt zu bleiben. Dann war der ander Fuß verletzt, zum Glück nur eine fiese Prellungen die länger schmerzhaft war.

Mein Hirndruck fing dann auch noch an wieder ein neues Level zu erreichen.

Also Stand nach Ostern der 5. Aufenthalt im Krankenhaus an.

Montags wieder eingezogen auf Station 37. Wenn man mit Namen schon vom Pflegepersonal begrüßt wird weiß man das man zu viel Zeit schon dort verbracht hat. Glück hatte ich mit meiner Zimmernachberin, sie war mal Ausnahmsweise nicht vom Kaliber 80+ sondern Mitte 30 und Rollifahrerin.

Am ersten Tag passiert wie immer nix, am Zweiten Tag ging das zittern los klappt es mit dem MRT oder doch CT vom Kopf ohne neuen Bilder keine Lumbalpunktion. Als wenn sich was seit Dezember verändert hätte.

Nach langem warten wurde es das CT und 1,5 Stunden später gab es die erlösende Lumbalpunktion. Druck 30 cm H2O höher als im Dezember und mit verhandeln hab ich den Neurologe dazu gebracht 40ml Liquor abzulassen. Bei einem Druck von 25cm H2O und 30ml ablass ging es mir ja im Dezember nicht gut hinterher.

Leider musste ich länger als gedacht im Krankenhaus bleiben. Weil das MRT sollte trotzdem noch gemacht werden. Ein Konsil von den Neurochirugen und Endokrinolge sollte erfolgen um zu entscheiden wie mir geholfen werden kann.

Abnehmen trotz „Diätpillen“( wurde mir als Hirndruck Mittel gegeben) hat ja nur ein Minus von 5 kg bewirkt. Ich fand es ok wegen den Verletzungsbedingten Sport Pausen. Die Ärzte fanden es viel zu wenig.

Mein Geburtstag musste ich auch im Krankenhaus verbringen weil die Neurochirugen sich nicht entscheiden konnten. Das haben sie bis zu meiner Entlassung nicht geschafft. Im Prinzip waren von 10 Tagen KH 6 Tage nur zum warten und Zeit absitzen.