Heute vor 40 Jahren kam es zur Fußballlegende

Heute vor 40 Jahren gab es am Abend des 19. März ein Fußballspiel, das in die Fußballgeschichte eingehen sollte.

In der „Grotenburg“ zu Uerdingen fand an diesem Abend das Rückspiel im damaligen Europapokal der Pokalsieger gegen Dynamo Dresden statt. Das Hinspiel hatte Bayer 04 Uerdingen in Dresden mit 2:0 verloren und in der „Grotenburg“ lag man zu Hause in der Halbzeit mit 1:3 zurück. Jeder der das Spiel im Stadion oder zu Hause an den Bildschirmen verfolgte, glaubte, damit sei Bayer Uerdingen raus aus dem Pokal.

Doch es sollte anders kommen. In der zweiten Halbzeit erzielte die Mannschaft 6 Tore, um genau zu sein zwischen der 58. und 86. Minute. und gewann schließlich mit 7:3, war damit eine Runde weiter und die Fußballwelt wurde Zeuge eines historischen Fußballabends.

Krieg nur so zum Spaß?

Sorry, anders kann ich mir das Verhalten des amerikanischen Präsidentendarstellers kaum noch erklären. Wer ist so unbedarft, um es freundlich auszudrücken, logische Verhaltensweisen der Iraner offensichtlich völlig Außeracht zu lassen.

Sein Ziel ist es die iranische Führung zu stürzen und sie fern der Atombombe zu halten. Glaubt er ernsthaft, das mit Bomben und Raketen zu erreichen und glaubte er ernsthaft, der Iran würde keinen Gegenmaßnahmen einleiten?

Warum hatte er nicht von vornherein die Straße von Hormus gesichert? Nachdem das verschlafen wurde, versucht er, die NATO-Staaten dahingehend zu erpressen, dass sie seinen Dreck wegräumen, obwohl er diese monatelang verhöhnt und ihnen unsinnige Zölle aufgedrängt hat. Hinzu kommt, erstens dass er als Natomitglied es nicht einmal für nötig hielt, sie vor dem Angriff überhaupt zu informieren, und zweitens ist die NATO kein Angriffs-, sondern ein Verteidigungspakt.

Da nach den Worten des amerikanischen Präsidentendarstellers der Iran seit Tagen praktisch bezwungen ist, fragt man sich, was sind eigentlich seine tatsächlichen Ziele? Hat er diesen Überfall, etwas anderes war es ja nicht, nur mal so zum Spaß mitgemacht, um seinen Busenfreund in Jerusalem zu unterstützen, ohne sich der Konsequenzen bewusst zu sein? Zuzutrauen wäre ihm das. Notfalls kann man mit großen Worten, seine Spezialdisziplin, andere für das Misslingen verantwortlich machen. Das ist ohnehin eine seiner beliebtesten Strategien.

Was immer für ein „Deal“ dabei herauskommt, über eins sollte man sich im Klaren sein, im Weißen Haus sitzt einer, der sich nicht wesentlich von Putin unterscheidet. Ja vielleicht noch unberechenbarer ist.

Pal Dardai wird 50

Einst kam er für 500.000 DM an Neujahr 1997 zu Hertha BSC und es sollte eine langjährige Beziehung werden. Was er für ein Sportsmann war und ist, das erklärte erst kürzlich sein ehemaliger Mitspieler und zeitweiliger Vorgesetzter bei Hertha BSC Arne Friedrich. Sie spielten einige Jahre zusammen bei Hertha und Arne Friedrich war einige Zeit Sportdirektor bei Hertha und nicht nur ich würde Arne gerne in einer führenden Rolle bei Hertha sehen.

„Pal ist jemand der immer die Ärmel hochgekrempelt hat, der viele Meter auf dem Platz gemacht hat und immer wieder harte Zweikämpfe geführt hat. Er war ein wichtiger Anker, der das Mentale auf den Platz gekriegt hat“, so beschreibt Arne Friedrich den Spieler, mit dem er 191 Mal auf dem Platz stand.

Pal lehnte damals sogar ein Angebot von Bayern München ab. Seine Profikarriere als Profi bei Hertha endete 2012 nach insgesamt 373 Pflichtspielen. Natürlich ist er Herthas Rekordspieler.

2015 übernahm Pal erstmals die Profimannschaft von Hertha BSC als Trainer. Es folgten die wahrscheinlich ruhigsten 4 Jahre bei Hertha BSC. Die Mannschaft erreichte mit ihm zweimal den Europapokal und das DFB-Pokalhalbfinale.

Als er 2019 aus dem Amt gedrängt wurde, begann für Hertha BSC ein dunkles Kapitel. Das jedoch soll heute nicht das Thema sein, als Trainer sich bei Hertha die Klinke in die Hand gaben.

2021 hatte Arne Friedrich eine Idee. Als Sportdirektor sollte er einen Trainer für den Abstiegskampf gewinnen. Es musste schnell gehen und die Strukturen des Vereines sollten dem Trainer bekannt sein. Es holte Pal als Cheftrainer zurück und trotz damaliger Quarantäne und widrigen Verhältnissen gelang es Pal, die Mannschaft in der Bundesliga zu halten. Pal feierte es mit einem Glas Rotwein und einer Zigarre als das ZDF abends ein Interview mit ihm brachte. Darüber zerrissen sich einige die Mäuler. Sei es drum. Doch das Verhältnis zwischen dem Cheftrainer und den Kluboberen kühlte sich mächtig ab und er musste seinen Trainerstuhl erneut abgeben.

Im April 2023 unterschrieb er ein drittes Mal als Trainer, konnte den Absturz in die Zweite Liga jedoch nicht mehr verhindern und den erneuten Aufstieg nicht realisieren. Somit war seine dritte Amtszeit auch beendet.

Mittlerweile arbeitet er als „Head of Football“ bei Ujbest FC in Ungarn.

Als Tribünengast wird er jedoch oft im Olympiastadion gesehen und fiebert mit seiner alten Liebe.

Heute wird Pal 50 Jahre jung. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Gesundheit.

Märchenerzähler Robert Habeck

Jetzt werden einige stutzen und sich fragen, muss er noch immer über den ehemaligen Wirtschaftsminister herziehen.

Es ist aber tatsächlich so, der ehemalige Wirtschaftsminister Robert Habeck ist nun ganz offiziell ein Märchenerzähler. In Berlin in der Philharmonie ist er der Erzähler in der Oper „Peter und der Wolf“.

Für diese Aufführungen wird in jedem Jahr eine prominente Persönlichkeit als Leser engagiert. Vor ihm waren das z. B. Katharina Thalbach, Otto Sander und andere.

Moment mal: Allianz mit Israel?

Seit Tagen werden vom Iran die Nachbarländer beschossen. Doch außer scharfen Protesten gibt es von diesen Ländern keine Reaktion. Warum lassen sich die Staaten das gefallen und schicken dem Iran nicht auch Drohnen und Raketen?

Es heißt, würde das geschehen, wäre man quasi in einer Allianz, mit Israel und das möchten die angegriffenen arabischen Staaten vermeiden.

Nun frage ich mich, wenn ein Land fortlaufend beschossen wird, so kann es sich verteidigen und dem Provokateur auch ein paar „Grüße“ schicken. Wo ist da bitte eine Allianz mit Israel? Das Regime im Iran versteht nur diese Sprache. Besonders bei Saudi-Arabien wundert mich diese Zurückhaltung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es zwischen dem Iran und Saudi-Arabien Absprachen gibt, begrenzte Angriffe der Ayatollahs ohne Gegenmaßnahmen zu akzeptieren.

Man darf gespannt sein, wie lange die angegriffenen arabischen Staaten Geduld zeigen und ihnen dann die „mutmaßliche“ Allianz mit Israel egal ist.

Keine schlechte Idee

In München gibt es das schon, Sportgeräte am Bolzplatz ausleihen. Nun soll das auch in Berlin erprobt werden.

Es werden dreiteilige Sportboxen aufgestellt, diese kann man per „App“ bedienen und bekommt kostenlos z. B. einen Ball oder ein anderes Sportgerät ausgeliehen.

Das Projekt befindet sich noch beim Straßen- und Grünflächenamt in Prüfung. Was wohl bedeutet, dass es bis zur Verwirklichung noch eine Weile dauern könnte.

Moment mal: Kopf an Kopfrennen

Nach der ersten Hochrechnung in der ARD glaubte man schon, die Luft sei raus und die GRÜNEN haben die Wahl relativ klar gewonnen. Denkste, der Vorsprung der GRÜNEN gegenüber der CDU schmolz von Stunde zu Stunde mehr zusammen und nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis beträgt er nur noch 0,5 Prozentpunkte.

Cem Özdemir könnte also der Nachfolger seines Parteikollegen Winfried Kretschmann werden. Ich schreibe es bewusst im Konjunktiv, da es eben erst das vorläufige amtliche Ergebnis ist.

Der spannende Zweikampf von GRÜNEN und CDU hat ein unerfreuliches Ergebnis fast etwas verdrängt. Das sind die 18,1 Prozent der AfD. Damit hat fast jeder fünfte Wähler die AfD gewählt. Das sollte langsam auch dem letzten klar machen, diese Partei ist keine Momentaufnahme mehr, sondern mittlerweile fester Bestandteil der Parteienlandschaft in der Bundesrepublik und es ist zu befürchten, dass sie in den weiteren vier Landtagswahlen ähnliche, wenn nicht sogar noch weitaus bessere Ergebnisse einfährt.

Fast pulverisiert dagegen ist die SPD. Sie hat die fünf Prozentmarke gerade mal so knapp übersprungen und sollte sich ganz schnell Gedanken über ihre grundsätzliche Ausrichtung machen. Die Aussage ihrere Co-Vorsitzenden Bärbel Bas man habe unter dem Wahlkampf zwischen CDU und GRÜNEN gelitten erscheint bei 5,5 Prozent eher lächerlich. Dem Ergebnis liegen andere Gründe zugrunde und deshalb sollte man mal bei sich anfangen die Gründe für den Niedergang zu suchen und nicht andere dafür verantwortlich machen.

Das Ergebnis in Baden-Württemberg dürfte das Regieren in Berlin nicht einfacher gemacht haben. Fraglich nur, ob es hier verstanden wird.

Fraktur gesprochen und nicht rumgeeiert …

… nur ob das den Bossen gefällt?

Herthas Trainer Stefan Leitl hat nicht wie üblich in solchen Situationen zu der nichtssagenden Aussage, „ so lange rechnerisch noch alles möglich ist“, gegriffen, sondern sein realistische Einschätzung zur Situation gesagt.  Gut so!

„Ich weiß nicht, warum wir Trainer immer rumeiern müssen, wenn man das Gefühl hat, dass etwas weit weg ist. Es heißt jetzt einfach liefern. Platz sechs ist für mich aktuell realistisch. Das will jetzt auch wieder keiner hören. Ist aber so“.

„Wenn du gegen einen direkten Konkurrenten 2:5 verlierst, können wir uns nicht hinstellen und sagen: Wir sind nach wie vor dabei, um den Aufstieg zu spielen. Ich glaube, diese Klarheit tut auch mal gut. Das will keiner hören, deswegen haben wir wahrscheinlich auch so Knüppel bekommen“.

„Es heißt jetzt einfach liefern. Wir haben hier eine hohe Verantwortung unseren Fans, der Stadt, dem Verein und uns selbst gegenüber, diese Saison maximal erfolgreich, was jetzt in unserem Rahmen noch geht, abzuschließen“.