Willkommen!

Wupperpostille klingt nach Lokalnachrichten, manchmal geht es hier auch um regionales Klein-Klein. Sonst aber eher um geneigten Austausch mit euch, die ihr selbst bewegt seit von dem Leben, wie es nun einmal ist. Um Glaube, Vertrauen, Menschlichkeit, Mitgefühl, Philosophie, Alltagskram.

Darum, mir bei aller Breite,Tiefe und zeitweisen Schwere des Lebens das lachen zu bewahren.

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Freitag, 260320

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Letzte Spuren eines Menschen, der fort ging. Ein wenig durften wir uns kennenlernen und ich hätte mir Wurzeln für ihn gewünscht. Aber manche müssen dem Ruf folgen, ihr Glück im Außen suchen. Mir bleibt nur, ihm Schutz und Beistand zu wünschen, von dieser einen Macht, die wir beide verschieden nannten und die doch die Eine ist.

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Innere Unrast ist mir vertraut, auch wenn ich von außen betrachtet vielleicht nicht so wirke. Zur Bohème fehlte mir der Mut, meine „bürgerliche“ Existenz gründete damals auf der Erkenntnis, dass Alk & Shit Geld kosten, sowie auf dem Umstand, dass ich keine Neigung verspürte, auf der Straße zu leben. Lange her, der Rest ist Entwicklung, bis heute und darüber hinaus. Im Nachgang gut so, wie es ist. Heute weiß ich, dass innere Freiheit nur wenig mit den äußeren Umständen zu tun hat.

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Neu: Hier lese ich (Blogroll)

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Sonntag, 260315

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Wort des Tages – Schiessbude, las ich bei meiner Lieblingswortetürmerin. Und ich las die anderen, las von Jahrmarkt, Rummel, Kirmes, von zerschossenen Keramikröhrchen, fragwürdigen Gewinnen, las von Erinnerungen an die Militärzeit und von Wirkstätten der Schlagzeuger.

Schiessbudenfiguren, dachte ich. Zielscheiben und Jäger des Spotts. Die Menschen lieben sie.

Endlich jemand noch weiter unten.

Netzfund, hart an der Zeit.

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Quelle „Italien“, Satire

Aber es gibt auch Licht.

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Am Morgen
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Und am Abend

BLOGROLL

Samstag, 260314

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Mein Zuhause ist ein altes trauriges Haus. Tags hört man Autos, Elterntaxis, Müllkutschen, schwatzende Menschen. Des Nachts ist das anders. Dann erzählen die alten Wände, die leeren Wohnungen über und unter uns. Von anderen Zeiten, die waren nicht besser, nur anders. Vom Gelächter, Gestreite, von Tränen derer, die auch mal hier zuhause waren. Irgendwann vor Jahrzehnten war das große alte traurige Haus mal bis unters Dach bewohnt, dann gab es ein großes Unglück. Nach und nach zogen die Menschen aus und dem Herrn des großen alten traurigen Hauses fehlte der Lebensmut zum erneuern der alten Mauern. Immerhin wurde verhindert, dass es hineinregnete, in das alte traurige Haus, und dass sich Teile von ihm lösen konnten, um auf die Straße zu fallen. Heute leben wir hier, mit uns die beiden Kinder des Herrn, und bleiben, solange es geht.

Ab und zu ist das Tor geöffnet, zwischen dem Jetzt und dem Damals. Dann spüre ich die Menschen, die einst hier lebten, gerade so wie der alter Kater, der mit ihnen spricht, in der Nacht, und manchmal auch am Tag. Meist bin ich dann zu müde, mir Notizen zu machen, und Wörter habe ich auch nicht, nur so Anflüge von Stimmungen. Dann drehe ich mich um, lausche den einzigen Geräuschen der Nacht, die meine beiden Mitschläferinnen verursachen und warte. Auf den nächsten Tag, um vielleicht über diese Brücke zu gehen, zwischen schreibenden Verstand und dem nächtens Gefühlten. So wie in dieser Stunde.

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Dienstag, 260310

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Schon oft erlebt: Da lese ich bei FB einen interessanten, aber auch fragwürdigen Artikel, den die Algorithmen mir vorschlagen. So Abhandlungen, die ein wenig tiefer als die Tagesnachrichten gehen. Aha, denke ich, liest sich schlüssig, aber es hat diesen Geruch, es riecht verschwörungstheoretisch. Das Fatale daran sind in sich nachvollziehbare Zusammenhänge aus bekannten Fakten, kombiniert mit unbewiesenen Überlegungen. Weil ich solche Artikel nicht mehr so schnell like, recherchiere ich, so gut es in vertretbarer Zeit möglich ist, in einem neuen Browserfenster, während FB geöffnet bleibt. Sammle Erkenntnisse, Bestätigungen, aber auch andere Sichtweisen und Widersprüche. Man könnte kommentieren, denke ich manchmal, und gehe wieder rüber zu FB.

Und – ZACK, der Artikel ist fort. Guter Trick, finde ich. Natürlich könnte man hinterhersuchen, was wiederum Zeit kostet. Na, so wichtig wars ja dann auch nicht. Oder? Welche Seele kann ich schon retten, außer vielleicht die eigene? Wer blind glauben möchte, wird es tun, auch ohne meine Einwände. Die Grinsesmilyfraktion ist sowieso allmächtig, da nützen auch die potentiell klügsten Erwägungen nichts.

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Und was noch? Heute ist der letzte 10. März in meiner Erwerbstätigkeit. Oder überhaupt, so genau kann man das nie wissen. Durchhalten und überleben, in einer zarten Diclofenac-Gel-Fahne. Deo Radikal. Habe schonmal besser gerochen. Und ja, jetzt alle im Chor – DU SOLLST IM AUGENBLICK LEBEN! Geniesse jeden Moment, atme tief aus, reib die die kaputten Knochen und schreib launige Blog-Einträge.

Nun denn.

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Sonntag, 260308

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Wir treffen uns mit Menschen aus der Gruppe zum futtern. Große Runde mit Angehörigen. Mein soziales Umfeld eben. Manche kenne ich schon Jahrzehnte, wir wissen mehr voneinander als die meisten Menschen. Vertrautheit und Dankbarkeit.

Die Liebste ist mit dabei, ebenso das große Weitwegkind, das gerade bei uns weilt. Im Anschluss gehen wir unserer Lieblingsbeschäftigung nach, ziellos umherstreunen. Eh wir uns versehen, stehen wir auf dem Weg zum Bahnhof in einer Demo. Laut isses, und friedlich.

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Am Bahnhof steigen wir in den Bus nach Remscheid, die Stadt mit dem kurzen „e“ trotz einem „m“. Man möchte hinten sitzen, ich warne. Gelenkbus, Steigungen, Serpentinen, volle Mägen, das Kind sogar rückwärts. Voraussehbar nicht lange. Aber gut, nächtliches Sightseeing bergisches Land mit Gleichgewichtstraining ohne unkontrolliertes Essen-wegbringen. Bleichnäsig erreichen wir den frisch hergerichteten Friedrich-Ebert-Platz. Ich staune, endlich fertig geworden.

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Wir laufen zum Bahnhof, kehren ein in die Saxo-Bar, Pipi und Käffchen. Hier war ich letztmalig vor ca. 40 Jahren, die Zeit steht still,  so scheint es. 9 Uhr, nix los, paar Jungs kickern. Echte Herren, gerade 18, trinkfreudig und laut, 3 von ihnen machen aus Gründen auf den uralten Kneipendielen Liegestütze um die Wette. Geballte Ladung jüngeres Ich, das sich gerade merkwürdig alt fühlt, aber zufrieden mit der Gesamtsituation. Als wir aufbrechen, wird es voll. Viel Jugend und einige von Vorgestern, die Landkartengesichtsfraktion. Ob ich will oder nicht, bin ich ein Teil davon.

Bevor es rührend und schüttelnd wieder heimwärts geht, halte ich am Busbahnhof beim Hbf., der jetzt Willy-Brandt-Platz heißt, noch ein Zitat fest.

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Zeitlos wie die Kneipe  …

Samstag, 260228

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26 & 12

So Zahlen. Heute vor 26 Jahren habe ich letztmalig gesoffen.

Und die 12? Noch 12 Monate, dann gehe ich in den Ruhestand. Außer, die Politik cancelt die „Rente mit 63“, die in meinem Fall Dynamik-bedingt bei 64/9 liegt. Sollte ich die dann fälligen Strafprozente auf die letzten 24 Monate bis zu meinem regulären Renteneintrittstermin mit 66/9 auch noch hinnehmen müssen, gehe ich sofort. Ob 8% zusätzlich Abzug oder 10, das ist mir dann auch wurscht.

Wäre gut, wenn sich die rechenkünstelnden Youngsters das auch mal klar machen würden. Und unwahrscheinliche, aber immerhin mögliche Erkenntnisse an ihre politischen Vertreter weiterleiten. Wenn ihr schon die (volkswirtschaftliche) Lebensleistung von uns „Boomern“ mit Füßen tretet  – rechnet einfach mal. Das beruhigt.

Nachfolger? Gibt es nicht, wird es nicht geben. Wird kein Geld für freigegeben werden. Fossil, ich. Aber weit über 30 Jahre Lohn und Brot allein in dieser Firma. Gesamt wären es in einem Jahr dann 48.5 Jahre. Fazit: Alt geworden, kaputte Knochen. Aber dankbar für mein Auskommen und für die Zähludrigkeit, die mir mein Schöpfer mitgegeben hat.

So. Jetzt endlich isser fertig, dieser Eintrag. Ich schlafe krankheitsbedingt gerade im Wohnzimmer. Hat auch Vorteile, kann lesen, wann ich will, niesen und husten nach Herzenslust. Und Blogeinträge schreiben. Außer, die Jungkatze kommt. Das macht sie jede Nacht, vorzugsweise am frühen Morgen. Mal gucken, ob der noch lebt. Manchmal, wenn ich zu müde bin, ihr ein Eckchen freizumachen, legt sie sich auf mich drauf, milchtrittelt auf meine volle Pissblase und freut sich, dass ich noch da bin. Jedenfalls ruht sämtliche andersartige Aktivität, wenn Madame ihren Kontrollgang macht.

Jetzt gerade schnürchelt sie leise neben mir, die Welt ist in Ordnung. Ich mag diese liebevolle, nervensystemische Kommunikation zwischen uns. Sehr.

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Freitag, 260227

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Dieser Tage stehe ich morgens wie immer um kurz vor 4 Uhr im Bad und restauriere meine Fassade. Das Radio läuft, die Live-Übertragung zur Lage der Nation des amerikanischen Präsidenten, simultan übersetzt von einem bemühten Sprecher. Eine geballte Ladung Rassismus, Bösartigkeit und Lügen, Goebbels wäre stolz auf den gewesen.

Und hier? Machen sie nen „Faktencheck„. Wenn man einen üblen Hetzer, notorischen Lügner und Demagogen aus Gründen der Staatsräson schon nicht so nennen darf, dann wenigstens sehr deutsch inhaltlich analysieren. Einmal mehr bin ich froh, kein Diplomat oder überhaupt Politiker zu sein, nicht umgehen zu müssen mit solchen Abschaum.

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Radio an die Wand haben schon andere gemacht.

Abschalten hilft, für den Moment.

Und da ich schon mal dabei bin, abzurotzen. Das tue ich gerade wörtlich, der verstopfte Rüssel konkuriert mit der derangierten Schulter um den scheiß ersten Platz der persönlichen Plagen. Männerschnupfen, ganz schlimm, man kennt das. Mutter hat es gerade hinter sich, ist unternehmungslustig und nörgelt, dass keiner Zeit für sie hat. Einmal mehr möchte ich darauf verweisen, wer denn hier und warum unterlassen hat, noch ein paar Geschwisterchen zu zeugen, die sich jetzt kümmern könnten. Mache ich nicht, aus Gründen der Räson (tolles Wort).

Oft frage ich mich, woher dieses zähe Geschöpf die Kraft nimmt, so alt zu werden. Sie hat alle möglichen Erkrankungen durch, Geschwüre, Tumore, Bandscheibenvorfälle und und und. Sie ist ein Genussmensch, sagt die Liebste, das hebt, wie man sieht. Immerhin dreht sich bei ihr nicht alles ums fressen, sie interagiert viel mit ihren Mitbewohnern und liest auch viel.

Und ich? Denke manchmal, gar nicht schlimm, jetzt zu gehen. Das sind so Momente, die sich verdammt echt anfühlen. Warum auch immer. Vielleicht Veranlagung, vielleicht die nur lose zugeschütteten neuronalen Suchtgräben in meinem Kopf, vielleicht Müdigkeit, wahrscheinlich ein Mix aus allem.

So. Genug schlechte Luft verbreitet. Mir zur Erleichterung und euch zur Unterhaltung. Und irgendwo dahinten ist auch noch mein Schöpfer, der bestimmt, wann die Zeit gekommen ist. Könnte mich mal wieder mehr hinwenden, zu ihm. Oder wenigsten zu seinem Sohn.

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Blume Nr. 1

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Bonbonhimmel mit Gevögel.
Wenn das kein Zeichen ist.

Montag, 260223

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Alle reden von künstlicher Intelligenz, testen und spielen damit, kreieren Bilder, Texte, sonstwas. Naja, dachte ich so, mach auch mal. Ganz einfach anfangen, mal sehen, was Chatgpt zu „Wupperpostille“ sagt. Das Ergebnis zeugt eher von künstlicher Dummheit (wer nach „wupperpostille“ sucht, wird sofort hier her geleitet), aber seht selbst. Irgendwie erinnert mich die Antwort an gewisse Mitmenschen, die auf jede Frage eine Antwort glauben haben zu müssen.

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Na jedenfalls wißt ihr jetzt über unser einzigartiges Verkehrsmittel Bescheid.

Und weiter dachte ich. Vielleicht bin ich zu unpräzise, mal mit „wupperpostille blog“ versuchen. Und siehe, es folgt eine, wie ich finde, recht gelungene Charakterisierung des Geschreibe hier. Und das in einer affenartigen Geschwindigkeit.

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Königsklasse: Die detaillierte Bitte um Analyse des (eigenen) Blogs – siehe meine Antwort auf Wortman.

Das elementar poetische Subjekt staunt jedenfalls, und solange es das noch kann, ist es der KI allemal überlegen.

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Samstag, 260221

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Heimatlos – hörte ich neulich. Das ist eines, wenn Menschen oft umgezogen sind, zwischen Städten, Landstrichen, oder gar Staaten. Selbst betrifft mich das so nicht. Meine Eltern sind in dieser Stadt geboren und aufgewachsen, so wie auch ich. Nie habe ich das so genannte bergische Land verlassen und kenne mich hier recht gut aus, zumindest, was Wuppertal und Remscheid angeht. Habe hier mein Berufsleben in einem klassischen Industrieberuf verbracht, der früher mal großes Ansehen genoss. Klingt bodenständig, oder ?

Innen drinn sieht das anders aus. Die große Suche nach dem Frieden mit der Vergangenheit, persönlich und staatsangehörig, hat immer wieder verhindert, mich hier wirklich heimisch zu fühlen. Es hat sich nie ergeben, aber vermutlich würde sich das an jedem Ort auf Erden so anfühlen. Lichtblick: Es wird mit den Jahren besser. Diese unbehauste Lebensgefühl weicht nicht, aber wir freunden uns an, dieses Gefühl und ich Erdenbürger, den das bergische Land nicht losgelassen hat. Oder dem der Mut fehlte, andernorts glückszurittern. In der jüngren Geschichte stand Berlin mal kurz auf der Agenda, aber die Eltern zu alt, das Kind zu jung. Heute zu teuer. Also nicht.

Angezogen hat mich immer das flache Land, der Niederhein, und die Niederlande, historisch begründet mit meinem Hang zu gewissen Substanzen. Was blieb, ist die Liebe zum flachen Land und zum großen Wasser.

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Wort des Tages dieser Tage bei der Wildgans: Niederlande.

Das gelobte Land meiner wilden Jahre. Gleich lange, aber unterschiedlich breite Tage auf dem flachen Land. Wasser, viel Wasser, Weiden, Windmühlen, Menschen mit einer unserem Heimatdialekt verwandten Sprache. Coffeshop mit Machetenmann am Tresen, der den Shit schnitt wie hier der Metzger die Wurst. Selbstvergessen am Tischkicker, die Welt weit fort. Vlaflip, Frikandeln, Pommes total und andere Schweinereien. Einst wollte ich flüchten, vor dem deutschen Unterhaltsrecht, was Ehegattenunterhalt betraf. Besuchte sogar einen Niederländisch-Sprachkurs bei der Volkshochschule. Bin dann doch geblieben, dem großen Kind zuliebe.

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Donnerstag, 260219

Ein Kommentar ufert aus, nun denn, kriegt er nen eigenen Eintrag. Hintergrund ist die jüngste Auslassung von Jens Spahn, nur reine Erwerbsjahre rententechnisch zu berücksichtigen.

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Wenn man die Person Jens Spahn mal außen vor lässt (der Mensch gehört meiner Meinung nach in den Knast) – in der Sache hat er recht.

Seit meinem 16ten Geburtstag bin ich erwerbstätig und habe Rentenbeiträge bezahlt. Mangels Unterstützung meiner Sippe studierte ich nicht, was sich im Nachgang nicht als Verlust für mich darstellt. Nun bin ich fast 64, im 48sten Berufsjahr, körperlich und nervlich in Teilen arg angefasst. Wenn es dem Staat nach geht, arbeite ich noch weitere drei Jahre. Das werde ich nicht tun.

Mein Sohn ist das, was man ein „Arbeiterkind“ nennt. Nie zuvor hat in seinen beiden Sippen jemand studiert. Er hat auf Anraten und mit Unterstützung seiner Mutter und auch mir den schweren Weg gewählt und dual studiert, d.h., er hat parallel dazu eine Berufsausbildung absolviert und somit Rentenbeiträge gezahlt. In dieser Zeit lebte er aus vielen Töpfen. Unterhalt von uns beiden, Kindergeld, Ausbildungsvergütung und teils ging er noch jobben. Mittlerweile ist er mit seinem Master-Abschluss beruflich recht erfolgreich unterwegs.

DAS sind Wege, die jedem aufstehen, der nur seinen Arsch hoch bekommt und ein Minimum an familiärer Unterstützung erfährt, sei es nur moralischer Art oder dass eine Unterkunft gewährt wird.

Meine „studierten“ Kollegen sind allesamt nicht angetan von dem Umstand, ihre Studienzeit nicht angerechnet zu bekommen. Allerdings hatten sie auch Jahrzehnte lang ein mehr als ansehnliches Auskommen und zumindest körperlich keinen Verschleiß. Es ist meiner Ansicht nach nur recht und billig, dass eben solche Mitmenschen, denen der Staat eine fundierte Hochschulausbildung ermöglicht hat, nun auch bis zum bitteren Ende arbeiten dürfen.

Davon abgesehen – wer es geschickt angestellt hat, nutzt sein überdurchschnittliches Einkommen, privat vorzusorgen und somit doch früher gehen zu können. Was die Kinder heute sowieso machen. Sie haben keine moralischen Bedenken, sparen in Fonds und kaufen Immobilien. Auch das steht jedem frei, der über entsprechende Mittel verfügt und diesbezüglich Prioritäten setzt.

Dank nach nebenan für die Anregung!

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