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...

Einführung:

Wohnen
für alle

Wohnungs- und Obdachlosigkeit beenden und leistbares, dauerhaftes und inklusives Wohnen für alle möglich machen – dafür setzt sich die BAWO ein.

Als Dachverband sehen wir uns als Interessensvertretung der Wohnungslosenhilfe in Österreich. Wir vernetzen Praktiker:innen und Stakeholder, fördern fachlichen Austausch und entwickeln Antworten auf strukturelle Fragen rund um das Thema Wohnungslosigkeit und Wohnungsnot.

Diese Antworten tragen wir dorthin, wo sie gehört werden müssen: An Akteur:innen der Sozialverwaltungen, politische Entscheider:innen und Medienvertreter:innen.

BAWO steht für Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe. 55 NGOs und 88 persönliche Mitglieder sind Teil der BAWO, die BAWO selbst ist aktives Mitglied der FEANTSA.

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für
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  • Petar

Aktuelles:

"Wohnungslosigkeit kann heimgehen!" - Das war der BAWO Policy Talk 2025

Unter dem Titel „Wohnungslosigkeit kann heimgehen!“ diskutierten am 9.12.2025 Sozialministerin Korinna Schumann, Soziologe Christoph Reinprecht, BAWO Vorsitzende Elisabeth Hammer und Wohnrechtsexperte Martin Orner, was es jetzt sozial- und wohnpolitisch braucht, um Wohnen für alle Menschen leistbar, dauerhaft und inklusiv zu machen.

Herzlichen Dank an alle Redner:innen für die inspirierenden Beiträge, an Wolfgang Gerlich für die Moderation und an die rund 130 interessierten Teilnehmer:innen. Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es hier die Videoaufzeichnung.

Termine

Mo, 04. Mai 2026 bis
Mi, 06. Mai 2026

BAWO-Fachtagung 2026

Anmeldung geöffnet: BAWO Fachtagung 2026

Das größte Fachtreffen der Wohnungslosenhilfe in Österreich, findet 2026 vom 4. bis 6. Mai in Graz statt.

Zahlreiche Expert:innen und Praktiker:innen kommen im Zuge der BAWO Fachtagung zu drei Tagen gemeinsamen Lernens und Austauschens zusammen. Geboten wird ein Mix aus Arbeitskreisen zu Fachthemen der Wohnungslosenhilfe, Exkursionen und politischen und wissenschaftlichen Beiträgen.

Hier geht es zur Anmeldung!

Ort: Hotel Steiermarkhof, Ekkehard-Hauer-Straße 33, 8052 Graz

Projekte

Wohnen für alle

Wohnen als zentrale
gesellschaftliche Herausforderung
der Zukunft

Österreich verfügt über ein komplexes System unterschiedlicher wohn- und sozialpolitischer Maßnahmen, die eine adäquate Wohnversorgung der Bevölkerung gewährleisten sollen. Wenngleich dieses System im internationalen Vergleich als Best-Practice-Beispiel Erwähnung findet und sich die Wohnqualität über die Jahre hinweg substanziell erhöht hat, zeigen Indikatoren wie die Kostenentwicklung, Verfügbarkeit, Überbelag oder die Inanspruchnahme von Angeboten der Wohnungslosenhilfe im zeitlichen Verlauf sehr deutlich, dass Wohnen auch in Österreich eine gesellschaftspolitische Herausforderung ist.

Lösungskatalog – Wohnungslosigkeit beenden: So geht’s

Ob für erfahrene Amtsinhaber:innen oder frisch gebackene Entscheidungsträger:innen: Wohnungs- und Obdachlosigkeit bleiben brennende Themen am Schnittpunkt zwischen Sozial- und Wohnpolitik.

Die Herausforderung: Wohnen ist Risiko. Dass Menschen ihre Wohnung verlieren oder keinen leistbaren Wohnraum finden, ist längst kein Randphänomen mehr. Es betrifft viele – bis in die Mitte der Gesellschaft.

Die gute Nachricht: Das muss nicht so sein. In Österreich haben wir das Potenzial, Wohnungslosigkeit zu beenden und leistbares, dauerhaftes und inklusives Wohnen für alle möglich zu machen.

Eine neue, kompakte Broschüre der BAWO richtet sich mit Lösungsvorschlägen an Politik und Verwaltung. Sie beschreibt Maßnahmen für eine Wohnpolitik, die leistbares Wohnen für alle möglich macht, und eine Sozialpolitik, die Wohnungslosigkeit beendet, statt sie zu verwalten.

Rückschau auf „housing first österreich – zuhause ankommen“

„Wohnungslosigkeit kann heimgehen:“ Dieses etwas pointierte Fazit ziehen wir nach drei Jahren housing first österreich – zuhause ankommen. Diese vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz finanzierte BAWO-Initiative begleitete von Mai 2021 bis September 2024 über 1.800 wohnungslose Menschen per Housing First Ansatz in ihre eigene Wohnung.

Ein Rückblick auf einen Erfolg in der Beendigung von Wohnungslosigkeit, der weiterhin wirkt:

BAWO Paper

 

Wohnen sichern. Obdach- und Wohnungslosigkeit verhindern.

Wohnungssicherung heißt, drohende Delogierungen abzuwenden. Doch die Aufgabe, Wohnen zu sichern, geht über das wichtige Feld der Delogierungsprävention hinaus. In diesem Positionspapier geht die BAWO den Fragen nach, wie eine breit wirksame Vorbeugung struktureller und individueller Ursachen, die zu Obdach- und Wohnungslosigkeit führen können, anzulegen ist und welche Partner:innen, Stakeholder:innen und Entscheidungsträger.innen dafür benötigt werden.

BAWO Paper

 

Obdach- und Wohnungslosigkeit mit Housing First beenden

Housing First ist der Plan A, um Wohnungslosigkeit in Österreich zu beenden. In den letzten Jahren konnte einiges erreicht werden, um den Ansatz weiter in den Mainstream zu bringen.

Ein solcher Erfolg war das vom Sozialministerium finanzierte BAWO Projekt „zuhause ankommen“, das nun dem programmatischen Titel housing first österreich eine Neuauflage findet.

Das Projekt hat gezeigt: Wenn Housing First breit umgesetzt wird, liefert der Ansatz Antworten auf viele Fragen, die uns in der Wohnungslosenhilfe laufend beschäftigen.

In unserem neuen Paper sehen wir uns an, welche Antworten das auf den Ebenen Wohnen, Wohnungslosenhilfe, und Armuts- und Ausgrenzungsgefährdung sind, wie ein breit angelegtes Housing First Programm in der Praxis aussehen kann – und wo es über Housing First hinaus Handlungsbedarf gibt.

BAWO-Paper

 

Housing First: Wie Sozialorganisationen und gemeinnützige Bauträger Wohnungslosigkeit beenden können

Innovation und Kooperation im Kampf gegen Wohnungslosigkeit: Per Housing First Ansatz begleiten Sozialorganisationen wohnungs- und obdachlose Menschen direkt in die eigene Wohnung. Gemeinnützige Bauträger sind prädestiniert dafür, Menschen in schwierigen Lebenslagen leistbares Wohnen zu ermöglichen.

In einer neuen Publikation zeigt die BAWO, wie eine Kooperation zwischen Sozialorganisationen und GBVs im Sinne wohnungsloser Menschen funktioniert – mit Zahlen, Daten und Fakten aus dem Projekt „zuhause ankommen“ und einer Vision, wie Wohnungslosigkeit gemeinsam beendet werden kann.

zuhause ankommen und zuhause bleiben

Ein Grundlagenpapier zu den Inhalten der BAWO-Fachtagung 2022 in Wien, gefördert durch den Fonds Soziales Wien

Die heurige Fachtagung der BAWO fand von 09.-11.05.2022 in Wien statt und bot mit 18 Arbeitskreisen, einer Podiumsdiskussion, zwei Exkursionen, vier Vorträgen und einem World Café, zu dessen Teilnahme das gesamte Publikum eingeladen wurde, ein thematisch breites und abwechslungsreiches Programm. Etwa 300 Teilnehmer*innen aus Praxis, Wissenschaft, Verwaltung und Politik diskutierten aktuelle Themen der Wohnungslosenhilfe, warfen kritische Blicke auf Entwicklungen und formulierten Ideen sowie Positionen für bevorstehende Herausforderungen.

Ziel des vorliegenden Berichts ist es, wesentliche Themenschwerpunkte der Fachtagung zu skizzieren und Learnings aus den Inputs und Diskussionen zu bündeln, um daraus allgemeine Überlegungen, konkrete Forderungen sowie Handlungsansätze für die Wohnungslosenhilfe abzuleiten.

Das Grundlagenpapier findet sich hier.

Nachlese: Die Vorreiterrolle des gemeinnützigen Wohnbaus bei der Bekämpfung von Obdach- und Wohnungslosigkeit am Beispiel von „zuhause ankommen“.

Am 12.10.2022 hat die BAWO im Rahmen der IBA Wien zur Projektpräsentation von „zuhause ankommen“ durch die Projektleiterin Emine Özkan mit anschließenden Kurzvorträgen von Klaus Baringer, Obmann des österreichischen Verbands gemeinnütziger Bauvereinigungen und Elisabeth Hammer, Obfrau der BAWO sowie einer Podiumsdiskussion eingeladen. Die Podiumsdiskussion widmete sich der Vorreiterrolle des gemeinnützigen Wohnbaus zur Beendigung von Obdach- und Wohnungslosigkeit sowie der Frage, wie Wohnen und Soziales gut verschränkt werden können und ein Projekt wie „zuhause ankommen“ als Grundlage für ein langfristiges Programm dienen kann. Am Podium nahmen neben den drei Redner:innen außerdem Kurt Gutlederer, langjähriger Experte der Wiener Wohnungslosenhilfe, sowie Daniele Karasz, Autor der Studie „Migration, Mobilität und Zugang zum geförderten Wohnbau in Wien“ (Link) teil.

Hier geht’s zur Video-Aufzeichnung der Veranstaltung: Link.

 

Kurzbericht zur Veranstaltung.

 

Positionspapier der bundesweiten Frauenvernetzung

Sehr gerne teilt die BAWO das neue Positionspapier der bundesweiten Frauenvernetzung mit dem Titel: Gewalt an wohnungslosen und obdachlosen Frauen*

Das Papier können sie hier downloaden.

Wohnen für alle
leistbar.dauerhaft.inklusiv

 

BAWO, der Film

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der IBA_Wien 2022 haben wir einen kleinen Film gedreht, in dem Betroffene und Expert:innen erklären was für sie leistbar, dauerhaft und inklusiv bedeutet. Der Film findet sich hier. Viel Vergnügen!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Mitwirkenden, die ihr Wissen und ihre Zeit zur Verfügung gestellt haben; bei der IBA_Wien 2022 für die Unterstützung und bei FilmSpektakel für die tolle Umsetzung.

Positionspapier

 

BAWO-Wohnen für alle

„Gemeinsam geht mehr. Wohnungslosigkeit verhindern und ‚Wohnen für alle‘ positiv vorantreiben.“ Das ist ein Motto der BAWO. Im erweiterten und adaptierten Positionspapier der BAWO finden sich aktuelle Positionen und Forderungen, um diesem Anspruch stärker gerecht zu werden.

Mit einem Vorwort von Leilani Farha und zahlreichen Stimmen aus unserem Netzwerk, von ExpertInnen aus Wohnbau, Wohnrecht, Wohnungswirtschaft, Sozialem, Wohnungslosenhilfe und Wissenschaft sehen wir unser Positionspapier nicht als Endpunkt unserer Netzwerk-Kooperation , sondern als Meilenstein auf dem Weg zu unserem Ziel „Wohnen für Alle“.

 

Gemeinsames Projekt von BAWO und Statistik Austria zur Verbesserung der Datenlage zu Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit in Österreich

Im Kontext der Messung von Eingliederungsindikatoren zu Armut und Ausgrenzung in Österreich erhebt die Statistik Austria auch das Ausmaß der registrierten Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit. Dies erfolgt anhand einer Registerabfrage auf der Grundlage einer Liste von Adressen, an denen obdachlose bzw. wohnungslose Menschen temporär oder dauerhaft untergebracht bzw. via Hauptwohnsitzbestätigung als „obdachlos“ registriert sind. Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts von BAWO und Statistik Austria wurde die Datenbasis dieser Registerabfrage nach fachlichen Kriterien überprüft und korrigiert bzw. erweitert.

 

Das zentrale Projektergebnis ist eine überarbeitete Adressliste, die unter Einbindung der BAWO-Länderknoten rückwirkend für die letzten zehn Jahre aktualisiert und kategorisiert wurde. Anhand dieser Adressliste hat die Statistik Austria die Kennzahlen für die registrierte Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit in der Zeitreihe von 2008 bis 2018 neu berechnet. Die Ergebnisse wurden vor wenigen Tagen im Sozialministerium präsentiert, der Bericht zu den Eingliederungsindikatoren 2018 ist abrufbar unter folgendem Link: Eingliederungsindikatoren 2018

 

Der BAWO ging es in diesem Projekt um zweierlei: Zum einen eröffnete sich uns dadurch eine einzigartige Chance, einen qualifizierten fachlichen Beitrag zu leisten, um die Datenlage zu Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit in Österreich zu verbessern. Zum anderen war es uns ein Anliegen gleichzeitig auf die eingeschränkte Reichweite der statistischen Erfassung hinzuweisen, indem wir aufgezeigt und – anhand einer Verschränkung der Logik der Registerzählung mit derjenigen der ETHOS-Typologie – konzeptuell klar herausgearbeitet haben, welche Ausprägungen von Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit von der Abfrage abgedeckt werden, und welche nicht.

 

Aus Sicht der BAWO war das Projekt und die Zusammenarbeit mit der Statistik Austria ein Erfolg auf beiden Ebenen. Die mit den Eingliederungsindikatoren 2018 vorgelegten Daten zur registrierten Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit messen diese Phänomene so exakt wie nie zuvor. Was die statistisch „untererfassten“ Ausprägungen von Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit betrifft, wurde uns seitens der Statistik Austria zudem ermöglicht, dass ein speziell darüber angefertigter BAWO-Zusatzbericht zusammen mit dem eigentlichen Projektbericht ans Sozialministerium übermittelt wurde. Darin haben wir am Beispiel dreier Bundesländer (Vorarlberg, Salzburg, Wien) aufgezeigt, welche mit den ETHOS-Kategorien „Obdachlosigkeit“ und „Wohnungslosigkeit“ klassifizierten Wohnversorgungsprobleme von der Registerabfrage nicht erfasst sind, und in einer ersten Annäherung sichtbar gemacht, von welcher Größenordnung diese Dunkelfelder sind. Daran anknüpfend haben wir einige Überlegungen skizziert, wie sich die Datenlage zu Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit in Österreich aus unserer Sicht noch weiter verbessern ließe.

 

Die BAWO setzt sich auch weiterhin dafür ein, die Datenlage zu Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit zu verbessern. Denn die Ausrichtung von (politischen) Maßnahmen zur Verringerung von Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit wird besser nachvollziehbar und wirkungsvoller, wenn eine realistische Datenlage über das Ausmaß und die Ausprägung von Obdachlosigkeit, Wohnungslosigkeit und prekärer Wohnversorgung vorliegt.

 

Zum einen ginge es darum, die Abdeckung der statistischen Erfassung von registrierter Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit zu erhöhen, indem die derzeit untererfassten Ausprägungen ebenfalls erhoben werden, um ein noch umfassenderes Bild dieser Phänomene zu liefern. Zum anderen ist aus unserer Sicht dringend angezeigt den Blick zu weiten auf verschiedene Formen mangelhafter Wohnversorgung („ungesichertes Wohnen“ und „ungenügendes Wohnen“ nach ETHOS), wie dies in Österreich bereits im Kontext einiger Wohnungslosen- und Wohnbedarfserhebungen geschieht (Salzburg, Vorarlberg; aktuell: Klagenfurt), jedoch ausgerollt auf Bundesebene. Ein Best Practice Beispiel dafür stellt die regelmäßige Darstellung der Betroffenheit in den nordischen Ländern dar. Die finnischen statistischen Zahlen zeigen beispielsweise, dass 65% der betroffenen Menschen temporär bei Familie oder Freunden unterkommen („couchsurfing“, versteckte Wohnungslosigkeit). Diese Personengruppe zu erfassen fördert, sie bei der Konzeption von (politischen) Maßnahmen und Unterstützungsangeboten stärker mitzudenken und insbesondere Maßnahmen für leistbares, dauerhaftes und inklusives Wohnen zu setzen.  Die finnischen Berichte sind online abrufbar unter folgendem Link: Homlessness in Finland

Ein Zuhause ist jetzt wichtiger denn je. Strategien zur Beendigung von Obdach- und Wohnungslosigkeit

Obdach- und Wohnungslosigkeit stellen auch in wohlhabenden Ländern ein Problem dar. Welche Maßnahmen braucht es in Österreich, um allen Menschen ein leistbares Zuhause zu ermöglichen? Wo müssen wir ansetzen, damit sie es auch in einer Krise behalten? Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAWO) legt nun ein vom Sozialministerium gefördertes Positionspapier vor, das eine bundesweite Strategie zur Beendigung von Obdachlosigkeit bis 2025 vorstellt. Dafür braucht es 25.000 leistbare, dauerhafte und inklusive Mietwohnungen aus dem Bestand.

Diese Strategie umzusetzen ist das Gebot der Stunde, denn die BAWO erwartet als Folge der Covid-19-Pandemie in den nächsten Jahren einen deutlichen Anstieg von Obdach- und Wohnungslosigkeit.

Das Policy Paper finden Sie hier.

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Wohnungslosigkeit:

Definitionen

Begriffsdefinitionen von
Obdachlosigkeit,
Wohnungslosigkeit und
prekärer Wohnversorgung

Die folgenden Definitionen entstammen der Europäischen Typologie von Obdachlosigkeit, Wohnungslosigkeit und prekärer Wohnversorgung (ETHOS – European Typology on Homelessness and Housing Exclusion). Diese Definitionen werden von der BAWO standardmäßig verwendet.

Obdachlosigkeit

Als obdachlos gelten Menschen, die auf der Straße leben, an öffentlichen Plätzen ohne ein Dach über dem Kopf.

Obdachlos sind aber auch Menschen in Notunterkünften, die keinen festen Wohnsitz haben und in Wärmestuben, Notschlafstellen oder anderen niederschwelligen Einrichtungen unterkommen.

Wohnungslosigkeit

Als wohnungslos gelten Menschen, die keine eigene Wohnung haben. Sie leben in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe wie z.B. Übergangswohnheimen,  WGs ohne eigenen Mietvertrag oder  befristeten Übergangswohnungen.

Auch Frauen und Kinder, die wegen häuslicher Gewalt ihre Wohnung verlassen haben und kurz- bis mittelfristig in einer Schutzeinrichtung beherbergt sind, wie z.B. in Frauenhäusern, sind wohnungslos.

Wohnungslos sind auch Menschen mit befristeter Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis, die in Arbeiterquartieren leben.

Auch Menschen, die aus Institutionen wie Gefängnissen, Spitälern oder Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe entlassen werden und zum Zeitpunkt der Entlassung keine Wohnung finden, gelten als wohnungslos. Auch, wenn sie zwischenzeitlich in der institutionellen Einrichtung leben.

Ungesichertes Wohnen

Menschen, die temporäre Unterkunft bei Freunden, Bekannten oder Verwandten finden, ohne einen Hauptwohnsitz zu haben oder ohne Rechtstitel (also ein vertragliches Mietverhältnis), und die vom guten Willen anderer Menschen abhängig sind, sowie solche, die durch illegale Land- oder Hausbesetzung zu Wohnraum kommen, leben in ungesicherten Wohnverhältnissen.

Auch Menschen, die von Delogierung bedroht sind, also für deren Wohnung ein gerichtliches Verfahren zur Auflösung des Wohnverhältnisses eingeleitet ist, für die schon ein Gerichtsbeschluss zur Delogierung vorliegt oder auch Menschen in Eigenheimen, für die ein Räumungsbefehl an die Exekutionsabteilung ergangen ist, leben in ungesicherten Wohnverhältnissen.

Als verdeckt wohnungslos gelten Menschen, die aus Mangel an Alternativen in Abhängigkeits- und/oder Gewaltbeziehungen leben müssen. Das trifft besonders Frauen.

Ungenügendes Wohnen

Als ungenügendes Wohnen wird betrachtet, wenn Menschen in Behausungen leben, die für konventionelles Wohnen nicht gedacht sind, die notdürftig zusammengebaut oder wie Wohnwägen und Zelte nur als vorübergehend bewohnbar konzipiert sind. Zu solchen Wohnprovisorien zählen auch Garagen, Keller, Dachböden, Abbruchhäuser etc.

Ungenügendes Wohnen bezeichnet auch das Leben von Menschen in Gebäuden, die für Wohnzwecke gesperrt oder ungeeignet sind, die kurz vor einem Abbruch stehen oder die durch die Bauordnung als ungeeignet klassifiziert wurden, wie z.B. eine Hausbesetzung von Abbruchgebäuden.

Menschen, die in überfüllten Räumen wohnen sind ebenso von ungenügenden Wohnverhältnissen betroffen. Das Wohnen in Räumen, die entgegen den Mindestanforderungen völlig überbelegt sind und von mehr Menschen als zulässig bewohnt werden, gilt ebenfalls als ungenügendes Wohnen.

Laut EU-SILC Kriterien sind auch Feuchtigkeit, Schimmel, Lärm oder die fehlende Möglichkeit zu heizen Faktoren von armutsbedingtem ungenügendem Wohnen.

Wohnungslosigkeit von Frauen: Vernetzungen

Der Wiener Frauenarbeitskreis hat das Ziel, die Hilfsangebote der Wiener Wohnungslosenhilfe frauengerecht zu gestalten und an den Bedürfnissen von Frauen zu orientieren.

Ein österreichweites Vernetzungstreffen frauenspezifischer Einrichtungen findet jährlich im Rahmen der BAWO Fachtagung statt.

Mehr Infos unter https://www.diemarie.eu/

Wir über uns:

Vorstand

Christian Beiser

Obfrau Stv.

Caritas Vorarlberg, Existenz & Wohnen, Reichsstraße 173, 6800 Feldkirch
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Stefan Hindinger

Vertreter Oberösterreich
Sozialzentrum Vöcklabruck, Gmundner Straße 102, 
4840 Vöcklabruck
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Thomas Wiesinger

Verteter Wien
Einrichtungsleitung Haus Jaro & Louisebus, Caritas der Erzdiözese Wien, Hilfe in Not, Müllnergasse 6a, 1090 Wien
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Der Vorstand setzt sich aus Vertreter:innen der Wohnungslosenhilfe zusammen, die auch die einzelnen Bundesländer in der Plattform Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe BAWO repräsentieren. Die Vorstandsmitglieder sind überwiegend ausgebildete Sozialarbeiter:innen in Führungspositionen und/oder langjährige einschlägige Mitarbeiter:innen mit wissenschaftlicher Ausbildung. Zudem sind Sozialwissenschaftler:innen und Jurist:innen für Forschungsaufgaben zuständig.

Die Länderrepräsentant:innen stehen gerne für Fragen zu Wohnungsnot und Wohnungslosenhilfe in den Bundesländern zur Verfügung.

Hauptansprechperson für Pressekontakte ist Gerhard Schützinger, er hilft bei Medienanfragen gerne weiter.
Telefon: +43 (0) 660 8138616
Email: gerhard.schuetzinger [@] bawo.at

Im Rahmen der BAWO-Generalversammlung am 29.10.2025 wurde der Vorstand neu gewählt und besteht aktuell aus 9 Mitgliedern bzw. LändervertreterInnen.

Mitarbeiter:innen

Hier sind unsere Mitarbeiter:innen.

Kontakt

BAWO

Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe
Gerichtsgasse 3/2/3
A-1210 Wien

Erreichbarkeit

Mo bis Do von 9 – 12 Uhr
Mi von 13 – 16 Uhr

Kontakt

Alexander Machatschke

Tel/Fax

+43 (0) 1 / 81 27 202

Mobil

+43 (0) 680 / 21 28 503

Website

ZVR Zahl

244242330

Bankdaten

Erste Bank

Kontoinhaber

BAWO – Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe

BLZ

20111

Kontonummer

84267128400

IBAN

AT82 2011 1842 6712 8400

SWIFT-BIC

GIBAATWW

Verein

Die BAWO Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe wurde 1991 als gemeinnütziger Verein gegründet mit dem Ziel als Dachverband die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe in Österreich zu vernetzen, überregionale Aufgaben zu koordinieren und gezielte Öffentlichkeitsarbeit zur Bekämpfung und Beseitigung von Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit zu leisten.

Die BAWO setzt verstärkt Impulse zur qualitativen Weiterentwicklung fachlicher Standards in der Wohnungslosenhilfe Österreichs, fördert Vernetzung der beteiligten AkteurInnen und Lernen an best practice Modellen, leistet fachlichen Austausch der MitarbeiterInnen von Wohnungslosenhilfeeinrichtungen und bringt ihre sozialpolitische Expertisen auch gegenüber AkteurInnen der Sozialverwaltungen ein. Durch die Mitgliedschaft und Mitwirkung bei der FEANTSA leistet die BAWO auch einen Beitrag zur europaweiten Vernetzung.

Die BAWO hat österreichweit 54 Mitgliedsorganisationen und – mit zusätzlichen 88 persönlichen Mitgliedern – eine immer größere Reichweite. Die breite Mitgliedschaft fördert und unterstützt den Wunsch nach Vernetzung und Koordinierung der Aktivitäten der Wohnungslosenhilfe in ganz Österreich. Das Mitwirken der Mitglieder schafft im Verein einen sehr hohen Anteil an der Weiterentwicklung und Professionalisierung der Wohnungslosenhilfe.

In der Generalversammlung 1998 wurde ein Grundsatzprogramm beschlossen.

Die BAWO Generalversammlung konstituiert sich laut Vereinsstatuten alle drei Jahre. In der Generalversammlung am 29. Oktober (online) wurde von den Mitgliedern der Vorstand neu gewählt.

Der Verein hat die ZVR Zahl: 244242330.

Statuten

Leitbild

Den Antrag auf Mitgliedschaft finden Sie hier. Bitte senden Sie den vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Antrag an office[@]bawo.at

Mitglieder

Fortbildung / Fachtagung

 

Anmeldung geöffnet: BAWO Fachtagung 2026

Das größte Fachtreffen der Wohnungslosenhilfe in Österreich, findet 2026 vom 4. bis 6. Mai in Graz statt.

Zahlreiche Expert:innen und Praktiker:innen kommen im Zuge der BAWO Fachtagung zu drei Tagen gemeinsamen Lernens und Austauschens zusammen. Geboten wird ein Mix aus Arbeitskreisen zu Fachthemen der Wohnungslosenhilfe, Exkursionen und politischen und wissenschaftlichen Beiträgen.

Hier geht es zur Anmeldung

Hier könnt Ihr das Programm lesen

Archiv

Do, 26. Feber 2026

BAWO Fachtag: Gendergerechte Wohnungslosenhilfe

BAWO Fachtag: Gendergerechte Wohnungslosenhilfe

Warum sind wohnungslose FLINTA*-Personen noch immer häufig unterrepräsentiert – in der Statistik und in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe? Wie kann eine Unterstützung gestaltet werden, die geschlechtsspezifische Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen berücksichtigt? Worauf gilt es in unserer täglichen praktischen Arbeit und in der strategischen Ausrichtung der Angebotslandschaft zu achten?

Diesen Fragen widmet sich ein Fachtag der BAWO am 26.02.2026 in Salzburg. Teilnehmer:innen hören inspirierende Inputs, besuchen Workshops, und tauschen sich aus.

Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns auf einen spannenden gemeinsamen Tag!

Wann?
Donnerstag, 26.02.2026 11:00 bis 16:00 Uhr
Wo?
Universität Salzburg, Unipark Erzabt-Klotz-Straße 1
5020 Salzburg
Raum:
U1.003 E.003

Ort: Universität Salzburg, Unipark Erzabt-Klotz-Straße 1
Di, 09. Dezember 2025

„Wohnungslosigkeit kann heimgehen“ – Leistbares Wohnen für alle als sozial- und wohnpolitische Vision

Österreich wird oft als Vorzeigeland zitiert, wenn es um leistbares Wohnen geht. Leider kommt dieses Versprechen nicht bei allen an. 20.500 Menschen – dazu eine hohe Dunkelziffer – sind obdach- oder wohnungslos. Ein Warnsignal, das nach mutigen sozial- und wohnpolitischen Lösungen ruft.

Der BAWO Policy Talk bietet am 09.12.2025 dazu Beiträge von:

  • Korinna Schumann, Sozialministerin
  • Christoph Reinprecht, Soziologe mit Schwerpunkt Wohnen
  • Elisabeth Hammer, BAWO Obfrau
  • Martin Orner, Experte für Wohnpolitik und Wohnrecht
  • Moderation: Wolfgang Gerlich

Im Zentrum steht die Frage, wie Wohnen für Menschen mit sehr geringem Einkommen wieder gesichert und Wohnungslosigkeit beendet werden kann.

BAWO Policy Talk
„Wohnungslosigkeit kann heimgehen!“
Leistbares Wohnen für alle als sozial- und wohnpolitische Vision

Dienstag, 09.12.2025,
Einlass: 15:30 Uhr
Beginn: 16:00 Uhr

Dachsaal VHS Urania
Uraniastraße 1
1010 Wien

Details zum Programm gibt’s hier – wir freuen uns über Voranmeldungen unter office@bawo.at

Ort: Dachsaal VHS Urania
Do, 11. September 2025 bis
Fr, 12. September 2025

Fachtagung Delogierungsprävention

Fachtagung Delogierungsprävention
11. bis 12.09. 2025
Spielboden Dornbirn, Färbergasse 15
ARGE Wohnungslosenhilfe Vorarlberg & BAWO

Die jährliche Fachtagung Delogierungsprävention gibt dieses Mal unter anderem Einblicke in regional unterschiedliche Modelle zur Wohnungssicherung, Verteilungsfragen im Kontext des Wohnens, unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Wohnungslosigkeit und das Thema Mädchen*- und Frauen* im Kontext Delogierungsprävention.

Ort: Spielboden Dornbirn, Färbergasse 15
 
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Impressum

Medieninhaberin, Herausgeberin, inhaltliche und redaktionelle Verantwortung

BAWO
Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe
Gerichtsgasse 3/2/3
A-1210 Wien

ZVR Zahl

244242330

DVR Nummer

0729922

Copyright

© Die Inhalte der Website sind im World-Wide-Web für den Online-Zugriff veröffentlicht, das Urheberrecht und die Nutzungsrechte (Copyright) für Texte, Graphi-ken, Design und Quellcode liegen bei der BAWO, ebenso das Nutzungsrecht für die Bilder.

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Konzept und Realisierung sind eine Entwicklung von 101 und Wolfgang Hummelberger

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Förderung

Gefördert aus Mitteln des Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz