Lektion 11: Wikis, der erste Teil
28. September 2009 um 08:30 | Veröffentlicht in Wiki | 31 KommentareSchlagwörter: Liswiki, Wiki
Was ist ein Wiki?
Ein Wiki ist eine kollaborative Webseite und ein Werkzeug, das den Benutzern oder dem Autor ermöglicht, leicht Inhalte hinzuzufügen, zu löschen und zu bearbeiten. Wikipedia, die allen zugängliche Online- Enzyklopädie ist das größte und wohl bekannteste „wissensteilende“ Tool.
Einige der Vorteile, die Wikis so attraktiv machen, sind:
- Jeder (registriert oder nicht registriert) kann hinzufügen, bearbeiten oder Inhalte löschen.
- Tools, um Veränderungen im Wiki automatisch gemeldet zu bekommen (track tools), ermöglichen dem Nutzer, auf dem Laufenden zu bleiben, was und von wem geändert worden ist.
- Frühere Versionen einer Seite können angesehen und wenn nötig wieder eingestellt werden.
- Benutzer müssen nicht mit HTML oder anderen Technologien vertraut sein, um Inhalte hinzuzufügen oder zu bearbeiten. In den meisten Fällen wird einfache Syntaxstruktur verwendet.
Die Nutzung von Wikis ist in den letzten Jahren gewachsen und so haben auch Bibliotheken in Deutschland langsam begonnen, mit Wikis zu arbeiten.
Neben den beiden Wikis auf netbib, dem buecherei-Wiki und dem netbib-Wiki, die schon seit über 4 Jahren im Einsatz sind, gibt es bis jetzt nur wenige – öffentlich nutzbare – bibliothekarische Wikis.
Heute: Wünsch Dir was!
21. September 2009 um 08:21 | Veröffentlicht in Allgemeines | 16 KommentareSchlagwörter: bibliothek2009
Da inzwischen einige der TeilnehmerInnen etwas hinterher hinken oder vielleicht schon aufgegeben haben, gibt es heute mal den Wunsch nach Feedback:
- Sind die Lektionen zu schwer oder zu uninteressant?
- Sind wir zu schnell?
- Ist einfach keine Zeit vorhanden um die vorgestellten Dienste auszuprobieren?
- Wird vielleicht auf etwas Bestimmtes gewartet?
- Oder reicht es inzwischen ;-)?
Lektion 10: Tagging?!!
14. September 2009 um 09:00 | Veröffentlicht in Tagging | 13 KommentareSchlagwörter: bookmarking, bookmarks, del.icio.us, Tagging
Was ist Tagging?
Tagging ist eine offene und informelle Methode mit der Nutzern Webinhalte (Webseiten, Bilder, Weblogeinträge) durch Schlagwörter miteinander verknüpfen können. Während die bibliothekarische Verschlagwortung strengen Regeln unterworfen ist (z.B. RSWK, Library of Congress Subject Headings), erfolgt Tagging vollkommen unstrukturiert und formfrei. Dadurch können Nutzer beliebige Beziehungen zwischen unterschiedlichen Daten und Objekten herstellen.
Die oben genannten Regeln gefallen natürlich BibliothekarInnen, normale Nutzer interessieren sich nicht so sehr für Systematiken und nutzen in Katalogen meist die Stichworte zur Suche.In den letzten Kapiteln haben wir bereits einige Seiten kennengelernt, die das Tagging erlauben – Flickr und LibraryThing sind nur zwei davon. In einigen Kapiteln wurde ein gemeinsames Tag (bibliothek2009) benutzt, um Fotos zusammenzuführen, die getrennt voneinander hochgeladen wurden. Zusätzlich zum Tagging in Technorati wollen wir uns diese Woche den beliebten Social Bookmarking-Anbieter Delicious anschauen.
Bonusrunde: Twitter
7. September 2009 um 09:05 | Veröffentlicht in Twitter, WWW | 39 KommentareSchlagwörter: RSS, Twitter
Da Twitter hier und da in den TeilnehmerInnen-Weblogs als Thema auftauchte, haben wir und kurzfristig entschlossen zu ungefähr zur Halbzeit von Bibliothek 2.009 eine kleine Lektion zum Thema Twitter einzubauen. Es gibt unzählige Webdienste, die Twitter mehr oder weniger sinnvoll anreichern können, wir haben uns hier auf die Basics und den bibliothekarischen Einsatz beschränkt.
Twitter ist eines dieser Phänomene, die das Web 2.0 ab und an hervorbringt: Ein Startup mit einer Idee, welche auf dem ersten Blick etwas seltsam erscheint, die dann aber rasch für sich einnimmt wenn man es einmal ausprobiert. Twitter ist eine Mischung aus Chat und SMS-Gruppe – 140 Zeichen stehen einem zur Verfügung um Nachrichten ins Internet abzusetzen, per RSS können diese abonniert werden. Aber nicht nur das – wenn man sich für einen Nachrichtenkanal besonders interessiert, kann man bei Twitter zu einem „Follower“ werden – also einem „Abonnenten“.
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