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Wolf-Dieter Storl: Die alte Göttin und ihre Pflanzen

Es ist Herbst… die Zeit, in der es schon früher dunkel wird… Zeit eine Tasse Tee zu trinken, mich gemütlich aufs Sofa zu setzen und Wolf-Dieter Storl lauschend in die Märchenwelt zu folgen.

Die alte Göttin und ihre Pflanzen

Sein Hörbuch : „Die alte Göttin und ihre Pflanzen“ erinnert mich an die Heil-Kräfte die Pflanzen und Tieren innewohnen. Seine Stimme, die sich immer wieder wandelt und mal sanft säuselnd dann wieder in dunkle Tiefen dringt, weckt uraltes Heil-Wissen, das ich schon verloren geglaubt hatte.

Schmunzelnd stellte ich beim Lauschen fest, das einige der Tiere aus dem ET-Coaching von Sabine Wolf vorkamen… eine wunderbare Parallele, denn in dieser Woche hielt Sabine das „Göttinnen-Seminar“ ab. Sie gab mir in ihren täglichen Podcasts die Möglichkeit, mich mit der Gruppe zu verbinden und meine eigenen Erfahrungen mit der Göttin zu machen! Und ich tat es!

Sabine Wolf Podcast

Ich habe diesen Podcasts gelauscht und gleich meine dunklen Erfahrungen mit der Kinderklinik erlöst. Die inneren Bewegungen zu beobachten war wie ein Film, der im Zeitraffer alles durch mich hindurch donnerte, was damit verbunden war. Ein paar Symptome machten sich kurz bemerkbar und dann war da nur noch ein großes WOW!!! Was für ein Gefühl, jetzt davon befreit zu sein!

Jetzt weiß ich, weshalb ich Märchen so liebe, daraus spricht die GÖTTIN pur…

fingerlose Handschuhe für den Herbst stricken

Auf dem Rad ist es morgens oder abends schon recht kühl. Das rief förmlich nach etwas Kälteschutz für meine Hände. Beim Blick in meinen Wollstash fand sich noch Wolle in Herbstfarben, die sich für fingerlose Handschuhe eignete.

Der Wollrest (ca. 65 gr) war noch übrig von einer kuscheligen Strickjacke, die im vorigen Herbst entstanden ist. Die Wolle wird lt. Hersteller mit Nadel 5 gestrickt, ich habe allerdings Nadelstärke 4 genommen, weil ich ein dichteres Maschenbild wollte, durch das kein Wind pfeift. 😉

Strick-Anleitung:

Damit sie schön eng anliegen habe ich 30 Maschen angeschlagen und 8 cm im Bündchenmuster 1 Masche rechts/ 1 Masche links gestrickt. Danach in jeder Hinreihe rechte und der Rückreihe linke Maschen bis zur Gesamthöhe von 16,5 cm. Dann folgen noch einmal 5 cm Bündchen mit 1R/1L. Alle Maschen abketten.

Das Strickstück wird in Hin und Rückreihen gestrickt, das obere und untere Bündchen anschliessend zusammen genäht, die Mitte bleibt offen. Hier werden jetzt 3 Maschen für den Daumen aufgenommen. Je 1 Masche aus der rechten und linken Seite und eine aus der Naht-Mitte. Die Rückreihe wird links über alle drei Maschen gestrickt. In jeder weiteren HInreihe wird je eine Masche rechts und links zugenommen bis 17 Maschen erreicht sind. Danach zwei weitere Hinreihen jeweils zwei Maschen zunehmen, jedoch mit der folgenden Masche zusammenstricken, sodass die Maschenzahl von 17 erhalten bleibt bis der Daumen bedeckt ist. (Am besten zwischendurch anprobieren!) Noch 6 Reihen im Bündchenmuster 1R/1L stricken, dann alle Maschen abketten. Anschliessend von innen den Daumenkeil zunähen.

Fertig sind zwei kuschelige Handwärmer!

Fingerlose Handschuhe

Fingerlose Handschuhe

Herbst-Arrangement

Mein inneres Kind hat sich gut gelaunt mit Schere und selbst genähtem Stoffbeutel aufs Fahrrad geschwungen. Die Natur bietet gerade soviel zur Ernte dar. Es wollte ein wenig von den bunten Hagebutten, den dekorativen Zweigen, Kastanien und Blumen ins Haus holen.

Was mich in der Natur anlacht und mein Herz berührt, darf mit nach Hause. Der schön gemaserte Stein, ein besonderes Blatt, einige Blüten oder ein Zweig, die mich zu sich rufen… während ich aufmerksam bin und lausche…

Gedanken – und sorglos der blaue Himmel über mir,
die Sonne wärmt noch, ohne das ich ins schwitzen gerate,
die Vögel zwitschern, Hummeln summen,
Minifliegen umschwirren mich tanzend,
lautes Kinderlachen weht vom Spielplatz herüber,
mischt sich mit dem Geräusch des Traktors auf dem Feld
und dem vorbei fliessenden Feierabendverkehr zu einem Gewirk
und ich fühle, wie sich innen und aussen miteinander verweben.
Schon hänge ich mitten drin!

Im Spinnennetz!

Ein Zweig hatte mich gelockt.
Es war nur ein kleiner Schnitt
schon hielt ich ihn in der Hand
mit den Beeren leuchtend-rot.
Mein Herz jubelte!

Die Spinne hatte sich gut versteckt…
genau auf diesem Zweig…
in meiner Hand…
unter einem welkenden Blatt…
Männer-Daumennagel-groß…
sie saß ganz still…
Mich erfasste ehrfürchtiges Staunen!

„Sorry, ich habe weder dich noch dein Netz gesehen!
Dieser Zweig hatte es uns wohl beiden angetan,“ sage ich laut vor mich hin.

Ihre Spinnfäden kleben mir im Haar und an den Händen. Kaum sichtbare Fäden, die ich von mir abstreife. Oje, ein Schnitt und ihr kunstvolles Werk ist zerstört!

Ich schaue hoch auf die traurigen Reste des Netzes, die jetzt im Wind baumeln… als ich vernehme:

„Mach was du willst!
Schenk mir die Freiheit!
Ich webe ein Neues!“

Im selben Moment habe ich das Gefühl, mein altes Netz zu verlassen… Genauso rasch wie mir die Spinne geantwortet hat…macht die Schere „schnipp“ und das welkende Blatt versinkt samt Spinne im hohen Gras… das ich mit meinem roten Beerenzweig verlasse, der nun dieses Arrangement ziert.

Herbst-Arrangement

Herbst-Arrangement

Herbstbegegnung mit Hund

Es ist herrlich jetzt durch die bunten Blätter zu streifen, ihren modrig-feuchten Duft aufzunehmen, egal ob man Mensch oder Hund ist. Die Hunde stöbern anscheinend genauso gern durchs feuchte Laub wie ich. Dabei kamen mir neulich zwei Herren entgegen. Jeder mit einem Hund an der Leine.

Der Eine war eindeutig ein HUSKY, der andere ein schneeweißes Etwas, das dem Husky vom Gesicht her ähnelte. Da ich den Hund im ersten Moment keiner Rasse zuordnen konnte, fragte ich nach, ob das auch ein Husky sei und erfuhr, das es ein SAMOJEDE ist, ein sibirischer Hüte-Hund.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Samojede_(Hunderasse)

Der Mann gab freudig Auskunft über seine beiden Hunde, die den Auslauf lieben und täglich einige Kilometer brauchen, wobei der Samojede eher ein gemütlicher Typ sei, der sich auch gern vor dem Sofa tummle.

Wie passend denke ich im Weitergehen, gerade jetzt einem sibirischen Hütehund zu begegnen, wo mich die ANASTASIA-Lektüre in die Taiga und verschiedene sibirische Orte versetzt hat.

Wie innen – so aussen!

Goldener Oktober

Jetzt ist die Zeit
in herbstlich bunten Blättern zu schwelgen
die feuchtkalte Luft tief einzusaugen
und dem Weg meines Herzens zu folgen.

Jetzt ist die Zeit
mein inneres Licht leuchten zu lassen
mal warm umhüllend, mal kühl beleuchtend
in alle Winkel dringend, wo es gerade gebraucht wird.

Jetzt ist die Zeit
mich still auf das zu besinnen,
was mich so sehr erfüllt, das es mit anderen geteilt sein will,
goldener Oktober, strahle durch mich!

Kuscheliger Herbst-Loop

Die Tage werden kühler und damit wächst in mir die Vorfreude auf wärmende Stricksachen von eigener Hand. Eigentlich bin ich keine Freundin von nur rechten Maschen. Doch bei diesem kuscheligen Loop aus nur einem Knäuel Wolle mit einer Lauflänge von 240 m durfte es diesmal rein rechts gestrickt sein, allerdings mit kleiner Variation.

Bei mir folgte nach drei Reihen rechts stricken eine Reihe mit langgezogenen Maschen, die das Gestrick auflockern und den Loop flott wachsen lassen. In dieser Reihe wird einfach nach jeder Masche ein Umschlag aufgenommen, der in der rechts gestrickten Rückreihe wieder fallen gelassen wird. Auf diese Weise ( 3 Reihen rechts, eine Reihe rechts mit Umschlag) wird abwechselnd gestrickt bis kurz vor Ende der Wolle.

Mein Schal ist auf diese Weise mit 34 Maschen 20 cm breit, (Nadelstärke 6) und erreicht eine Länge von immerhin 124 cm. Die beiden Enden werden anschliessend mit dem restlichen Faden zusammen genäht und fertig ist der Loop, der sich locker doppelt um den Hals schmiegen und trotzdem genug Luft zum Atmen läßt!

Gestrickt habe ich in der Farbe PETROL (Lana Grossa ARIOSO) ein Schlauchgarn aus 48 % Schurwolle Merino extrafein, 30 % Alpaka, 22 % Polyamid.

So ist mein kuscheliger Traum bereits ganz real und tragbar geworden!

Viel Freude beim Nachstricken und einkuscheln!