Suppenküche goes Namazu

Liebe Leser(innen) und Blogger-Freunde und-Freundinnen,

heute möchte ich Euch gerne auf die Hilfsaktion meines verehrten Bloggerkollegen Twix Raider hinweisen.

Eine pfiffige Idee der Japan-Hilfe, dich ich gerne unterstütze!

Er hat ein T-Shirt entworfen, das nicht nur klasse aussieht, sondern eben auch noch einem sehr guten Zweck dient. Wie man sieht, gibt es auch eine Tasche mit dem „Namazu-Motiv“.

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Die Schlagzeilen um die Katastrophe in Fukushima werden weniger, aber das unvorstellbare Leid bleibt. Das sollten wir nicht vergessen!

Genauere Informationen, wie man das T-Shirt bestellen kann, findet Ihr auf dem obengenannten Namazu-e-shirt-Blog.

Hier zum Beweis: die Suppenköchin mit dem Shirt. Ich finde, ich sehe sehr glücklich damit aus 😉

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(Foto von Sohnemann geknipst, der Hund ist nicht geliehen 😉 )

Herzliche Grüße

Eure Suppenköchin

Hut ab vor Heiner!

Hat diese Woche (Di, 21.06.) jemand zufällig „Pelzig hält sich“ gesehen?

Hut ab vor Heiner Brand (Noch-Handball-Bundestrainer)! Ein wirklich sympathischer, Freundlichkeit ausstrahlender Mann mit Grips, der sich nicht für den Sport verkauft hat. Der Herr mit dem absolut unmodischen Riesenschnurrbart plauderte entspannt, wortgewandt und mit einem gewissen Schalk im Nacken mit Täschli-Erwin, den er größenmäßig um ca. 2 Meter überragte.

Solche Männer gehen halt nicht in die Politik und werden auch keine Funktionäre. Die wissen schon warum!

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Die Spatzen pfeifen es von den Dächern

Gestern war eine Spatzenmama mit ihrem Jungvogel bei uns im Garten unterwegs. Der Jungvogel konnte offensichtlich noch nicht fliegen. Da dachte sich unser Hund: „Mit dem ist bestimmt gut spielen“, stürmte auf das Vögelchen los und wollte es mit seinen Pfoten hin- und herschubsen. Da musste ich natürlich einschreiten, und Merlin (schwarzer Labrador-Rüde) wurde „abgeführt“.

Die Spatzenmama und ihr Junges waren so zutraulich, dass sie sich sogar eine ganze Weile von uns mit alten Brotkrümeln füttern ließen. Die haben wir für so einen Fall immer zur Hand 😉 (stimmt nicht ganz, wir haben auch noch eine Hasen-Dame)

Da hat er den Salat!

Wer mit seinem Latein am Ende ist,

kommt auch auf keinen grünen Zweig,

Er sitzt metertief in der Tinte,

weil er Äpfel mit Birnen vergleicht

und nur noch Bahnhof versteht.

Da hat er ein Brett vor dem Kopf und

sollte lieber eine Eselsbrücke bauen,

bevor das Ende der Fahnenstange erreicht ist!

Jetzt muss er eine Kröte schlucken.

Da hat er den Salat!

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Alte Werte vs. neue Werte

Alte Werte vs. neue Werte:

Rücksicht – Zur Schau stellen

Zurückhaltung – Coolness, Provokation

Kennenlernen –  Anmache

Begehren – Dauergeilheit

Warmherzigkeit – Coolness

Privatleben – Klicks

Respekt – Egozentrik

Liege ich komplett falsch? Oder hätte jemand vielleicht noch Ergänzungen?

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Diskretion

Diskretion kommt von dem lateinischen Verb „discernere“ = unterscheiden.            Image

Diskretion hat aber meiner Meinung nach mehrere Bedeutungen:

Wenn jemand diskret ist, plappert er keine Geheimnisse aus, er ist verschwiegen.

Ich muss aber auch immer wieder unterscheiden, ist meine Reaktion auf einen Menschen in einer bestimmten Angelegenheit angemessen oder entspringt sie meiner eigenen Projektion (alten Mustern, Verletzungen).

Wenn ich diskret bin, will ich nicht alles ergründen beim Anderen. Ich lasse seine Unzulänglichkeiten, Eigenheiten, die mich stören, bei ihm. Ich trete sie nicht breit und ich trample nicht darauf herum. Ich bleibe zurückhaltend.

Letztlich liegt es an jedem selbst, zwischen Gedanken zu unterscheiden, die Freude machen und stärken oder denjenigen, die uns „in die Enge treiben“ und mit Angst und Zweifeln erfüllen.

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„Was nützt Diskretion, wenn es nichts mehr gibt, was man diskret behandeln müßte.“ (Heinrich Böll)

„Alle großen Verführer wissen, daß Diskretion Voraussetzung des Erfolges ist. Die selbstauferlegte Schweigepflicht der wahren Frauenhelden ist kaum weniger streng als die der Ärzte.“ (A. Maurois)

„Wen ich länger um mich sehe, den suche immerfort aufmerksam zu machen, welch ein Unterschied stattfinde zwischen Aufrichtigkeit, Vertrauen und Indiskretion, ja, daß eigentlich kein Unterschied sei, vielmehr nur ein leiser Übergang vom Unverfänglichsten zum Schädlichsten, welcher bemerkt oder vielmehr empfunden werden müsse.“ (J. W. v. Goethe)

Die Fliege

Schenk‘ ich mir mal ein Gläschen ein

ganz feierlich – ob Bier, ob Wein

kann ich direkt drauf warten

da kommt wohl aus dem Garten

ne Fliege winzig klein

und fliegt dann mittenrein

ihr Anblick will mich nicht entzücken

am liebsten würd‘ ich sie zer…

~ * ~

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