Dinge, die du gesagt hast.
Dinge, die du ernst gemeint hast.
Ich verbringe gerade zu viel Zeit mit mir selbst und trotzdem schaffe ich es, nicht die grüne Taste zu drücken und dich anzurufen. Nicht deine Nummer zu wählen und dir zu schreiben. Ich bin stolz auf mich, ein wenig. Und enttäuscht, ein wenig, von dir und vielleicht auch von mir.
Ich will mir etwas sagen, aber ich weiß nicht wie. Mir liegen die Worte auf der Zunge, die Worte, die du noch zu mir gesagt hast. Und es sind auch genau die Worte, die ich dir glaubte und an deren Falschheit ich immer noch zweifel.
Wie kleine Stiche bohren sie sich immer wieder in meinen Kopf. Und sie zwicken und wollen sagen, dass sie wahr sind. Das solche Worte nicht gelogen sein können. Wer so etwas sagt, der meint es ernst.
Worte, die man vorher sorgfältig auswählt, zurecht legt und vorsichtig auf der Zunge platziert ehe man sie zu leisen, klangvollen Tönen formt.
Du hast sie einfach raus geschmissen.
Hingeworfen. Mir an den Kopf geknallt.
Ja natürlich, vielleicht meintest du es ernst. In diesem einem Moment, aber was nützt mir dieser Moment, wenn er schon lange vorbei ist. Ich brauche keine wacklige Unterlage. Ich brauche etwas festes, etwas standfestes. Zum dranklammern.
Wenn man sich an deine Worte klammert, dann fällt man irgendwann um. Dann versinkt man.
Das habe ich getan.




