Lange habe ich zu Hause rumgesessen und den heimischen Garten angestarrt. Aber irgendwann juckt es natürlich: Ich musste mal wieder was neues sehen! Da kam mir das Angebot von Andrea gerade recht. „Wir haben zwar beim Jugend-Rotkreuz keine großen, roten Autos, mit denen wir spielen, aber vielleicht hast du ja trotzdem Lust, hier vorbei zu kommen. Wir machen nämlich demnächst einen Babysitter- Kurs!“ Weiterlesen
Kategorien
Blogroll
Neueste Kommentare
Jugendrotkreuz Frank… bei Kinder hüten „the safe… firefox05c bei Lebenszeichen: Weit gereist sbocean bei Lebenszeichen: Weit gereist nessi6688 bei Bananen und Treckies taschenameise bei Frühling! -
Schließe dich 14 anderen Abonnenten an
Archiv



Lange war es dunkel im Karton. Allerdings ging es dieses mal nicht über den Ärmelkanal, sondern in Richtung Süden! Als ich mich dann nach tagelanger Reise nach dem Öffnen des Paketes aufsetzte, habe ich dem Typen vor dem Karton gleich ein zünftiges „Grüezi! I bins, de Aff’n – Paule!“ entgegen geschmettert. Ich hatte mich schließlich vorher über die örtlichen Befindlichkeiten ein bisschen informiert. Allerdings bekam ich den Deckel sofort wieder auf die Birne: Der Typ hat doch glatt wieder den Deckel des Pakets zu gemacht! Hatte der noch alle auf der Reihe, bitte?! Wenn man sich schon mal Mühe gibt…

Ich wollte nur mal wieder was von mir hören lassen, denn mein nächstes Abenteuer steht an: Ich bin tatsächlich in England! Der Henrik ist aber auch nen Bekloppten: Packt mich inn‘ Karton und schickt mich los, und wie nach drei Tagen die Kiste wieder offen ist, sprechen alle ganz komisch, so wie bei Monty Python … Da muss ich mich auch erst mal dran gewöhnen. Aber mein Gastgeber ist ein Ausgewanderter, der vernünftig spricht. So. Unnu will der mich mal mitnehmen, damit ich die Pflasterkleber auf der Insel kennen lerne.
Jedenfalls haben die Jungs dort alle zwei Wochen ihren Übungsabend. Im Winter wird theoretisch geschult, im Sommer praktisch. „Da kommst du mal mit, damit du sehen kannst, wofür freiwillige Feuerwehrleute ihre Zeit opfern, um ihr Wissen für den Einsatz zu bekommen!“, forderte Henrik mich auf. Denn wenn der Brüllwürfel losgeht, reicht es ja nicht, auf die roten Autos in der Halle zu hüpfen, sondern man muss ja auch auf der Kette haben, was man mit den Klamotten vom Auto alles anstellen kann, um den Menschen zu helfen! Das vergessen nämlich viele: dass man, um sein Wissen als Feuerwehrmann zu erlangen, viele Wochenenden und Abende über den Büchern und an den Geräten verbringen muss. 