Blog-Archive

Heller Mond

Es war in den Nachrichten dieser Tage, an diesem Samstag gab es einen rekordverdächtigen Vollmond. Der Mond ist genau zum Zeitpunkt des Vollmonds auf dem erdnähesten Abschnitt seiner Bahn. Somit ist der Mond heller und größer  als normal. ( Meldung zum Vollmond ) Diese Konstellation ist wohl sehr selten und da der Himmel frei und klar war, wir ohnehin im Freien waren, gab es wieder einen Anlauf zu einem guten Mondbild. Hier das Resultat: (Ja der Mond war tatsächlich größer, was man allerdings erst bei genauem Vergleich mit dem alten Mondbild zu sehen war.)

Vollmond

Brennweite 400mm, Blende F/16, ISO 125, 1/100 Sekunde aufgenommen mit Stativ und Fernauslöser.

Bilderstatistik 2009

Wenn ihr bewusst Bilder macht, d. h. wisst was eine Brennweite ist und etwas mit einem Blendenwert anfangen könnt, habt ihr euch dann schon einmal gefragt: “Wie oft nutze ich eigentlich eine bestimmt Brennweite?”, “Hat sich die Investition in ein lichtstarkes Objektiv gelohnt, oder nutze ich ohnehin immer kleinere Blenden?” Die nötigen Daten dazu sind eigentlich in den Exif-Daten mit den Bildern gespeichert. Gibt es aber auch eine Möglichkeit solche  Daten für ein Nutzungsprofil der Objektive zu verwenden? Nach kurzer Recherche im Internet stolperte ich über eine Software, die genau eine solche Statistik erstellt. Smart Photo Statistik 3.0 Cool genau diese Software ist auch noch kostenlos. (Die Firma biete auch noch andere interessante Software an.)

So also dann los. Meinen Bilderordner für 2009 ausgewählt und:

Aperture2009 Camera2009 Exposure2009 Flash2009 FocalLength2009 ImageSize2009 ISO2009 MeteringMode2009 Pixels2009

Sehr aufschlussreich. Doch ganz korrekt sind die Werte nicht. Zum einen werden Raw-Bilder nicht berücksichtigt, zum anderen sind die Bilder bei mir nicht wirklich alle nur einmal auf der Festplatte gespeichert bzw. wurden gar nicht von mir aufgenommen. Interessant war dann auch natürlich der Vergleich zu den Vorjahren. Die Werte an sich waren für mich keine Überraschung…aber schön präsentiert. (Kleine Notiz am Rande die Software ist geschrieben mit Hilfe des Dot.Net Frameworks und nutzt ZedGraph.)

Depth of Field

“Depth of Field”, zu Deutsch Tiefenschärfe ist ein sehr wichtiges Thema in der Fotografie. Wer mehr erfahren möchte zu dem Thema findet alle wichtigen Erklärungen auf den Webseiten von www.DOFMaster.com. Besonders interessant für alle die selbst Bilder machen ist die Tabelle der Tiefenschärfe. Hier kann man sehr einfach seine Kamera aussuchen, die verwendetet Brennweite eingeben und ablesen in welchem Bereich das Bild voraussichtlich scharf sein wird, bzw. ab welcher Distanz alle Bildinhalte scharf abgebildet werden. (Stichwort: Hyperfokale Entfernung)

Sehr witzig sind die verschiedenen Anwendungen die es bei DOFMaster zu entdecken gibt. Mit dem DOFMaster for Windows kann man sich seine persönliche Tiefenschärfen Drehscheibe erstellen.

image

Dreht man nun an der Scheibe kann man den Bereich der Tiefenschärfe ablesen. Entweder direkt in der Anwendung, dann hat man auch eine bequeme Tabelle verfügbar:

image

Oder man druckt die Scheibe aus und bastelt sich eine Hardware-Version.

Sequenzfotos

Philipp hat es vorgemacht und ich hatte es ja ohnehin schon lange auf meiner TODO-List: “die Sequenz”. Um es kurz zu machen es ist vor allem für einen unerfahrenen Anwender wie mich ein zeitaufwändiges Thema, aber ich denke es lohnt sich. 

In diesem Fall kam erschwerend hinzu, dass meine Bilder nicht mit dem Stativ aufgenommen wurden. Das Resultat kann sich aber hoffe ich dennoch sehen lassen:

Result

Als Ausgangpunkt dienten 6 Aufnahmen aus dem Urlaub 2008 in Portes du Soleil. (Dank geht an Bernd der glaube ich am Auslöser stand.)

Es waren einige Anläufe mit Paint.Net nötig bis ich die optimale Vorgehensweise für das Zusammensetzen heraus hatte…es ist alles Handarbeit. Zunächst hatte ich versucht mit Überblendungen zu arbeiten, da die Bilder aber in so kurzen Abständen aufgenommen wurden und außerdem noch die Position und somit auch die Farben sich leicht änderte, führte das Lasso, der Zauberstab und einige Operationen auf diverse Ebenen zum Erfolg.

Bilder entwickeln mit DxO

Zur Zeit teste ich DxO und bin begeistert. Noch habe ich nicht alle Funktionen vollständig ausprobiert / verstanden aber wirklich beeindruckend sind die Funktionen zur Linsenkorrektur und “DxO Lighting” (aufhellen von Schatten bzw. eine Art abgeschwächtes DHR-Fotofunktion)

image

Bisher benutzte ich den Raw-Bild-Konverter des “Zoom Browsers” von Canon. Dieser ist allerdings recht langsam. (Besser/schneller ist hier schon “Digital Photo Professional” (auch von Canon).) Wobei der Umgang mit DxO und auch der Funktionsumfang eindeutig besser sind als die Software von Canon. DxO nutzt außerdem zum Konvertieren einzelne Prozesse und kann somit perfekt über mehrere Prozessoren (in meinem Fall zwei) skalieren.

HDR Fotografie erster Versuch

Schon lange auf meiner TODO-List, selbst HDR Fotos machen. Man sieht ja immer wieder erstaunliche Bilder, wirklich spannend. Bisher hatte ich mir nie die Zeit genommen einen Selbstversuch zu starten (außerdem muss man ein Stativ greifbar haben). Diese Woche hat es, nachdem ich einen Artikel in einer Zeitschrift gesehen habe (Danke Christoph), begonnen in mir zu Arbeiten: Ist es möglich HDR-Bilder aus Raw-Bilder zu generieren? Eigentlich müsste das ja gehen, man kann ohne Probleme aus einem Raw-Bild eine Belichtungsreihe +2, 0, –2 erstellen und das ist doch die Voraussetzung für ein HDR-Bild? Heute Abend also im Internet die erste gefundene Software für HDR-Bilderstellung heruntergeladen. Die kostenlose Version macht zwar Wasserzeichen in die Resultate, aber zu Ausprobieren optimal. (Ich habe keine Ahnung wie brauchbar die Software im Vergleich zu anderen Programmen ist.) Also mit der Canon-Software zunächst 2 Belichtungsreihen erstellt und schon geht es los.

7193hell 7193 7193dunkel

Das Ergebnis:

7193hdr

Naja, nicht schlecht, aber auch nicht wirklich eine Offenbarung. Es gibt schon verdammt viele Schieberegler an denen man schieben kann und ich habe auch das Gefühl das Motiv ist schon recht entscheidend. Noch mal das Prozedere mit einem geeigneteren (?) Bild:

Tallin

Was kann die Software noch? Und da hab ich dann die eigentlich interessantere und logischere Funktion entdeckt. Raw-Bilder können direkt in “Pseudo”-HDR-Bilder gewandelt werden. Sofort ein Versuch und die Sache ist wirklich ein Kinderspiel sogar die Massenverarbeitung ist überhaupt kein Problem. Ein Bild ist in einer Minute konvertiert.

image

Es scheint aber wohl schon noch ein Unterschied zu sein ob man wirklich eine Belichtungsreihe fotografiert oder ob man einfach ein Raw-Bild nimmt.

IMG_0278_Enhancer

Es gibt noch viele Dinge zu entdecken bei der HDR-Fotografie. Mir scheint wie bei so vielem ist HDR Übungssache und mit einigen Erfahrungswerten verbunden.

Alles weg

Beim Herunterladen der Bilder von der Kamera machte ich gestern eine nicht ganz so schöne Erfahrung: Speicherkarten sind nicht immer absolute “fehlersicher”.

Normalerweise verwende ich ein Kartenlesegerät von Hama zum Abrufen der Bilder und hatte damit bisher keine Problem, doch nun oh Schreck, sagt mir der Rechner es wären keine Bilder auf der Karte und noch schlimmer beim Zugriff auf die Karte machte der Rechner erst richtig Ärger. Irgend etwas passt da nicht, schnell noch eine Gegenprobe mit einer anderen Karte, doch es scheint tatsächlich am Lesegerät zu liegen und noch schlimmer nun sagt auch meine Kamera, dass die Karte nicht mehr lesbar ist. Das Lesegerät hat meine Bilder kaputt gemacht…so ein Sch…

So nun also Plan-B: Hier entsprechende Software heruntergeladen, ein anderes Lesegerät und die Rettung gestartet. Nach 1:30h ist es dann also so weit, alle Bilder scheinen wieder gerettet. (Ganz nebenbei hatte ich nun auch ein Best of von Torstens USA-Urlaubs Bildern, dem ich die Karte ausgeliehen hatte.) So nun sind auch die Bilder von unserem H2 Mannschaftsgrillen wieder da und online.

(Bei den Bewertung auf der Amazon-Seite hätte ich eigentlich schon vor dem Kauf merken können: solche Problem mit dem hama-Gerät scheinen keine Einzelheit zu sein.)

Geld für Fotos?

Kürzlich bin ich über den Begriff der Stockfotografie gestolpert und hab mich gefragt: kann man so wirklich einfach nebenbei Geldverdienen? Im ersten Moment klingt die Sache ja sehr verlockend und es soll Menschen geben die mit solchen Bildern reich geworden sind. 

Nach einem ersten Blick auf die Webseiten einiger Anbieter ( fotolia, gettyimages, istockphoto ) stellte sich schnell Ernüchterung ein. So ganz einfach ist die Sache wohl doch nicht und die Konkurrenz ist riesig. Es sieht also doch eher nach Arbeit aus, wenn man mit Bildern Geld verdienen will. So müssen erfolgreiche Bilder nach einem gewissen Muster “gemacht” werden:

5 Goldenen Regeln der Stockfotografie

Eine andere Erkenntnis bleibt allerdings, dass man hier günstig, gute Bilder für alle Gelegenheiten erstehen kann. Mal sehen wann/ ob ich erste eigene Erfahrungen mit Stockfotos mache. Hat schon jemand von euch Erfahrung mit solchen Bildern?

Technorati-Tags: ,
Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten