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Berlin, Berlin…..

STOP:

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Die Reise geht los!

Es war soweit – unsere Reise zur David Bowie Ausstellung!

Wir hatten uns darüber hinaus natürlich noch einiges Programm überlegt – und am Samstag ging es los.

Ankunft in Berlin war gegen 14:30 Uhr – und wir haben uns gleich mal am Bahnhof Gesundbrunnen für eine Führung des Vereins Unterwelten Berlin Tickets besorgt:

http://berliner-unterwelten.de/

Wir haben diese Führung mitgemacht:
http://berliner-unterwelten.de/tour-2.14.0.html

Wer sich für Geschichte interessiert, wird bei diesen Touren garantiert nicht gelangweilt sein!

Und angesichts 33° Außentemperatur war das zudem noch ein recht angenehmer, weil deutlich kühlerer Aufenthaltsort.

Nach der Führung haben wir dann unsere Zimmer bezogen im Hotel Angleterre.
http://www.hotel-angleterre.de/

Ausgesucht haben wir es, weil Kritiken und Preis gut waren und die Lage zu unserem Plänen paßte – es liegt quasi direkt beim Checkpoint Charlie, die U-Bahn-Haltestelle Kochstraße vor der Tür und der Gropiusbau, in dem die Ausstellung stattfindet, ist nur wenige Minuten Fußweg entfernt.

Es stellte sich vor Ort heraus, daß das Hotel auch eine gute Wahl war, sehr freundliches Personal, ausgesprochen hilfsbereit, die Zimmer sind komfortabel (die Betten etwas weich), das Frühstück gut – wir waren sehr sehr zufrieden!

An diesem Abend bummelten wir nur noch in die Friedrichstraße, Abendessen beim nahen Italiener, ein Spaziergang zum Gendarmenmarkt, Unter den Linden und zurück ins Hotel. Schließlich hatten wir am frühen Sonntag Morgen einen Termin:

Um 08:45 Uhr war unser „Einlaßfenster“ für die Kuppel des Reichstagsgebäude – und man soll ca. 15 Minuten vorher da sein:

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Wer die Kuppel besuchen möchte, sollte unbedingt die Schlange vermeiden und seinen Terminwunsch hier beantragen (man kann 3 Wünsche nennen – wobei eigentlich nur freie „Slots“ angezeigt werden). Bestätigung kommt binnen weniger Minuten. Wir haben erst 4 Tage vorher reserviert und bekamen noch Slots. Damit geht es dann ohne jede Wartezeit ins Gebäude (nach dem Sicherheitscheck)
https://visite.bundestag.de/BAPWeb/pages/createBookingRequest.jsf

Paßte zeitlich aber prima mit unseren weiteren Plänen zusammen – denn um 11 Uhr wollten wir hier sein:

http://www.sdtb.de/Startseite.63.0.html

Warum? Weil hier die ersten echten Computer stehen, die Konrad Zuse gebaut hat. Und – noch viel besser – Horst Zuse (sein Sohn) führte seinen Nachbau der Z3 den Besuchern vor. Das wollten wir unbedingt sehen – und es war den Besuch wert!

Danach haben wir eine Fahrt auf der Spree unternommen und waren im Tränenpalast

http://www.hdg.de/berlin/traenenpalast/

Am Nachmittag waren wir dann bei einem Schulfreund des besten Mitreisenden eingeladen – und damit war es auch genug des Programms!

Montag durften wir dann etwas ausschlafen, bevor um 10:45 Uhr mein Zeitfenster für die David Bowie Ausstellung war:

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Mein persönliches Fazit: Ich war überwältigt. Die Ausstellung ist hervorragend kuratiert und obwohl ich den Katalog dank eines großzügigen Geschenks von Milla schon habe war vieles überraschend und spannend.

Der Beste Mitreisende war allerdings bei weitem nicht so gefesselt, fand vieles zu eng gestellt. So unterschiedlich ist also der Eindruck. Wir haben jeder die Ausstellung im eigenen Tempo besichtigt und uns telefonisch danach wieder „verabredet“.

Mit der Buslinie 100 sind wir dann die touristische Strecke in Berlin abgefahren:

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(Die Mengenlehreuhr)

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(Pfingsten – mit Gedächtniskirche)

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(Ja – eines meiner persönlichen Amüsements – ich war am DIN-Platz – ich arbeite schließlich täglich mit DIN-Normen – ich war sogar IM DIN-Institut!)

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Am Abend haben wir eine Multimediavorführung am Reichstag gesehen:
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Und weil wir schonmal da waren, wollten wir doch auch tolle Nachtaufnahmen:

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Nun bummelten wir noch zu Fuß zu unserem Hotel zurück – vorbei an Checkpoint Charlie:

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Heute haben wir wieder spät gefrühstückt, sind gemütlich zum Bahnhof gefahren und haben 7 Stunden Zugfahrt nach Hause erlebt…. immerhin pünktlich, mit funktionierender Klimaanlage…..

So – jetzt dürft ihr wieder nach Hause gehen:
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Kirschenmichel

Das Rezept kennen vielleicht einige aus der Kindheit? Mir fiel es heute in die Augen, als eine Illustrierte ein Rezept dafür abdruckte. Das kam mir so gar nicht bekannt vor – aber auf einmal hatte ich richtig Lust auf diesen Auflauf – und es bot sich auch noch perfekt an – ich hatte nämlich noch aufgeschnittenes altes Baguette von Freitag – zu trocken, um es zu essen, zu schade um es wegzuwerfen. Und es war gemischt – Körnerbaguette und weißes. Also in der Rezepteschublade gekramt und das handgeschrieben „Mama-Rezept“ rausgesucht:

Hier also das Rezept:

für 2 große (Hauptmahlzeit!) Portionen

2 große (oder 3 kleine) Eier
125 gr Zucker
2 altbackene Semmeln (oder eben eine entsprechende Menge Baguette)
500 gr Sauerkirschen (oder anderes säuerliches Obst in etwa kirschgroße Stücke schneiden)
50 gr gemahlene oder gehackte Mandeln
1 Eßl Kirschwasser

Semmeln in der Küchenmaschine grob reiben oder hacken, dürfen schon noch kleine Stücke sein
Eier trennen
Eigelb und Zucker schaumig rühren
Brotkrümel darunter heben
Eiweiß steif schlagen, dazugeben
Entsteinte Kirschen mit den Mandeln mischen und mit Kirschwasser beträufeln und mit der Hälfte der Ei-Semmel-Masse mischen.
In eine gut gefettete Auflaufform geben
Den Rest der Semmel-Ei-Masse oben drauf verstreichen

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C etwa 50-60 Minuten backen

Ich hab das heute mit Aprikosen gemacht, als Alkohol Marillenschnaps genommen, die Auflaufform abgedeckt auf einer unteren Schiene gebacken. (Jenaer Glas-Auflaufform mit Glasdeckel)
Die Mischung mit den Körner-Baguette-Bröseln macht die Kruste besonders knusprig.

Ist superlecker, Reste schmecken kalt auch prima. Es wäre aus ein klasse Dessert z.B. mit einer Kugel Vanille-Eis.

Wer das Obst auch noch im Garten hat, den kostet das Essen so gut wie nichts.

Und weil es so schön ist, bekommt ihr das handschriftliche Rezept meiner Mama mit dazu:

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