30 Tage gingen wieder mal ruckzuck vorbei – ich habe viel aufgeräumt in der Zeit, viel verließ das Haus und natürlich wurden auch manche Ecken mal wieder genauer betrachtet und über den Verbleib mancher Dinge entschieden. Es durfte auch durchaus wieder einiges bleiben, dem andere keine Bedeutung beimessen würden und leicht entscheiden würden: Schrott.
Darum geht es mir auch nicht. Es geht nicht darum, alles wegzuwerfen und hin zu einem minimalistischen Leben. Ich glaube, das wäre nichts für mich. Aber es geht schon darum, nicht an jedem Teil festzuhängen, nur weil es eben da ist. Dinge, die für mich noch Bedeutung haben dürfen bleiben. Aber die, bei denen die Abnabelung leicht fällt oder sogar eine Erleichterung bedeuten – die sollen gehen.
Hier gibts noch ein wenig Bonusprogramm – ich habe auch einiges angegriffen, was Milla so nett „Krempelherde“ genannt hat:
Im Schlafzimmer gibts diese Ecke:

Da wurde unter anderem das weggeworfen:

Und es sieht jetzt so aus:

Dann – der Klassiker – der Wohnzimmertisch:

Auch da – ausgemistet und aufgeräumt:

Und es fand sich noch einiges für das Sozialkaufhaus:

Ich bin ganz sicher, daß ich das Spaghetti-Maß nie benutzt habe (ich mach das nach Gefühl).
Ich weiß immerhin noch, von wem ich/wir das geschenkt bekommen haben.
Das andere ist eine Projektionsuhr – und ich habe keinen blassen Schimmer, wo die herkommt und seit wann die da ist. Sie ist jedenfalls neu und nie benutzt.
und das:

Und für alle, die jetzt das Gefühl haben, ich lebe in einer Messie-Müllhalde – ich versichere glaubhaft, dem ist nicht so. Ich würde sagen, ich wohne in einer normal aufgeräumten und normal gefüllten Wohnung, es kann auch eigentlich jederzeit Besuch kommen, ohne daß mich das in extreme Verlegenheit stürzt.
Mein persönliches Fazit ist jedenfalls mal wieder sehr positiv. Ich finde – eine Menge geschafft und auf jeden Fall immer wieder für mich selbst eine mahnende Erinnerung, wenn ich bei einem Angebot im Laden zugreifen will: Brauchst Du das wirklich? Ganz oft sage ich mir dann: Nein!
Es geht also nicht nur um das, was geht – sondern auch um das, was gar nicht erst kommt.
Deswegen – bis nächstes Jahr wieder beim entrümpeln!









