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London – Tag 3

Für heute stand unser Programm schon fest. Felsenfest. Eigentlich findet heute statt, warum wir überhaupt nach London geflogen sind (ok – nicht nur – aber auch).

Heute geht es nach Watford Junktion. Häh? Watford Junktion? Was willste denn da?

OK – also anders: Heute geht es zu Harry Potter.

http://www.wbstudiotour.co.uk/de/

Alles schon gut geplant: Man muß die Tickets sowieso zwingend vorab buchen – auf diese Art und Weise kann für die Betreiber auch ganz gut gesteuert werden, wieviele Menschen kommen können und man vermeidet „Überfüllung“. Man sucht sich also seinen Wunschtermin und das Zeitfenster aus und das gewünschte Ticket und schon steht dem Besuch nichts mehr im Weg. Wir haben gleich das Package mit Audioguide und Souvenirbuch genommen. Also quasi das „Rundum-Sorglos-Paket“ für £42,95 – umgerechnet ca. 59 €.

Dorthin wollten wir mit London Midland fahren.

http://www.londonmidland.com/

Da wir außerhalb der Stoßzeiten fahren wollten, gab es das Hin- und Rückfahrtticket für £10.60. Bei der Zugauswahl drauf achten – es gibt Züge, die 15 Minuten brauchen – aber auch welche, die 45 Minuten unterwegs sind! Die halten dann an jedem Hühnerhof…

Vor dem Bahnhof in Watford Junction warten schon die magischen Pendelbusse – die einen für £2.00 zu dem Studiogelände (und auch wieder zurück) bringen.

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Wir hatten großes Glück – nach den Feiertagen und unter der Woche waren weniger Besucher da – so gab es kein Gedränge und obwohl wir früh dran waren (vor unserem Zeitfenster), konnten wir sofort mit dem Besuch beginnen.

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Man kommt gleich man an Harrys Schlafplatz vorbei:

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Nach einer kurzen Einführung in einer Art Kino standen wir alle vor den Toren des großes Saales von Hogwarts

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Die mitgebuchten Audioguides stellten sich als hervorragende Investition dar – denn auch wenn alles sehr gut beschriftet war – man konnte an den einzelnen Stationen zusätzliche Infos, kleine ergänzende Videos, Bildergalerien abrufen, die alles noch viel besser erklärten und illustrierten und die Infos vertieften.
Für jeden quasi individuell – je nach Wissensdurst.
Der Audioguide war im Grunde ein Ipod – und man konnte ihn auf viele verschiedene Sprachen einstellen.

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Für alle, die sich generell für „Film“ interessieren – man kann hier sagen – die Kulissen und Requisiten sind hier ungewöhnlich detailliert, teilweise sehr groß ausgearbeitet, Kostüme hochwertig genäht. Man merkt, daß hier nicht nur für 1 Film geplant wurde und deswegen in viele Dinge viel mehr Geld gesteckt wurde als es üblich ist.
In einem der Videos erklärte einer der Regisseure, daß sie z.B. vieles als Requisite bauen ließen, auch wenn man das heutzutage digital nachträglich einfügen könnte – weil die Schauspieler viel besser agieren, wenn sie nicht nur vor einem „Green Screen“ agieren. (Es gibt übrigens wohl sogar eine Art „Greenscreen-Syndrom“).
Es gibt z.B. eine Szene mit den Riesenspinnen. Und es GIBT eine Riesenspinne. Und der Gesichtsausdruck von Ron beim Dreh war genau der von jemandem, der Spinnen nicht ausstehen kann und einer riesigen Spinne gegenübersteht. Und das war nicht gespielt. Laut Regisseur wäre das vor einer grünen Wand sicher nicht so überzeugend gewesen.

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Viele dachten auch, dieses Tor sei „digital“ eingebaut – aber es ist riesig und es funktioniert mechanisch:

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Um hier die Kätzchentellersammlung von Dolores Jane Umbridge zu bemalen, wurden extra Kätzchen von Züchtern ins Studio geholt, man ließ sie spielen, fotografierte sie. Danach erst kamen sie zu ihren neuen „Familien“ – die wissen nichts von ihren „Filmstars“.

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Nun ist ungefähr „Halbzeit“ und wir sehen den berühmten Hogwarts-Express:

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Man könnte sich im Café mit einem Butterbier stärken (OK – ich hab keins getrunken – ich glaube nicht, daß das meins gewesen wäre)

Auf dem angrenzenden Freigelände ist z.B. der Nightbus zu sehen:

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Und das Wohnhaus der Dursleys

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Und das Haus der Potters in seinem beklagenswerten Zustand

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Nun kommt man in den 2. Ausstellungsbereich – man könnte sagen – von den Filmsets zu den Werkstätten:

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Und hier ist die Winkelgasse, man kann in die Läden sehen…

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Dieses Büro sah in weiten Teilen aus wie bei mir im Büro

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Allerdings – die Details waren dann doch etwas anders. Aber eindeutig – ein Architekt am Werk (oder mehrere)

Die Modellbauwerkstatt hat viel Arbeit geleistet:

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Natürlich führt einen der Weg aus dem Gebäude durch einen Shop

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wo es alles gibt, was das Fan-Herz begehrt (und noch vieles mehr).

Wir konnten hier unser Souvenir-Buch abholen.

Unser Fazit: Es war jeden Pence wert – wir haben etwa 6 Stunden dort verbracht, haben fast ALLES angehört und angesehen, was auf dem Audioguide war (wir mußten beide den Guide tauschen, weil die Batterie leer war – ist aber kein Problem – einen Mitarbeiter ansprechen – und nach wenigen Minuten gab es ein Austauschgerät).

Wir hatten viel Spaß, waren angemessen beeindruckt und haben den Tag sehr genossen.

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Guilty pleasure

Ich bin ja selten der „Serien-Junkie“ – aber im Moment – ich bin völlig gefesselt und teile mir brav ein, wieviel ich gucke:

http://www.vox.de/cms/sendungen/outlander.html

Immerhin – nach der Ausstrahlung der ersten Folge haben sie schon die Freigabe für eine 2. Staffel gegeben und die Dreharbeiten haben Anfang des Monats begonnen.

Bis zur Ausstrahlung der 2. Staffel kann ich ja die Bücher alle nochmal lesen…..

Und ich glaub, ich kauf mir die Serie auch ;D Dann kann ich sie sowohl auf englisch als auch auf deutsch ansehen.

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London – Tag 2

Jetzt muß es mal weitergehen in London ;D

Wir haben gut geschlafen in unseren Motel One Betten, das Frühstück war auch ausgezeichnet – wir waren also für den Tag gut gerüstet.

Ein wenig gegooglet – und wir dachten, es wäre eine gute Idee, unsere „Einkaufsliste“ abzuarbeiten und alles gleich wieder im Hotel unterzubringen. Also Bus fast vor der Tür geschnappt und zu einem großen Supermarkt gefahren.
Hier hat uns die App „Citymapper“ gute Dienste geleistet – man gibt nur die Adresse ein, zu der man gerne möchte – und sie schlägt einem die möglichen Verbindungen vor – oder wie lange man laufen müßte.

Nachdem alle Einkäufe erledigt waren, Mitbringsel besorgt waren und alles wieder im Hotel verstaut war, konnten wir uns zu Fuß auf den Weg in die Stadt machen. Jetzt haben wir mal „die City“ entdeckt:

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Wir spazierten ohne große „Zielvorgaben“ durch die Stadt – aber wir wollten man am Leicester Square vorbeigucken – denn dort kann man Theater- und Musicalkarten für den halben Preis erstehen – vorausgesetzt, eines der dort angebotenen Stücke gefällt einem.
http://www.tkts.co.uk/about-tkts/german/

Man kann das Angebot auch schon online nachgucken – meist gibt es Tickets für den aktuellen Tag und noch ein oder zwei Tage im voraus. Nicht alles, was die verkaufen ist reduziert – das Angebot wechselt – und sie verkaufen auch ganz reguläre Tickets für Veranstaltungen, bei denen die Theater eben keinen Rabatt geben (weil die Nachfrage groß genug ist).

Für uns gab es etwas passendes – und so landeten wir am Abend in „Billy Elliot“ – wir bekamen ganz ausgezeichnete Plätze (Reihe 6 Mitte) für £37 – also ca. 50 €. Und so war meine Aussicht am Abend diese:

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Das Stück ist auf jeden Fall empfehlenswert – wir kannten beide den Film – das Stück adaptiert ihn sehr gut, die Music ist toll (von Elton John).

Sehr beeindruckt verließen wir das Victoria Theatre.

Auf weiteres Londoner Nachtleben verzichteten wir – schließlich hatten wir am Dienstag einen „langen Tag“ vor uns.

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Kartoffel-Spargel-Salat

Ich habe das Rezept schon einmal in einem Kommentar kurz gepostet – aber nun ausführlich und mit Bild:

Kartoffel-Spargel-Salat
(macht als Hauptmahlzeit sicher 4 sehr hungrige Personen satt – oder ist eine große Schüssel als Party-Mitbringsel)

Ich nehme es mit den Mengen nicht sooo genau – heute habe ich ihn so gemacht:

1 kg neue Kartoffeln
1 kg weißen Spargel
600 TK-Erbsen
2 Pakete Wasserkresse
150 ml Miracle Whip Balance
150 ml Joghurt
Salz, Pfeffer

Die Kartoffeln waren „ganz jung“ – deswegen habe ich sie nicht geschält oder gepellt, sondern mit Schale verwendet – aber natürlich kann man die auch pellen.

Kartoffeln kochen und ggf. pellen
Spargel schälen und mit etwas Salz und einer Prise Zucker kochen
TK-Erbsen ganz kurz in kochendem Wasser garen (die brauchen wirklich nur 2-3 Minuten)

Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden (wie jeder es gerne hat im Salat)
Spargel ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden
Erbsen zur Hälfte dazugeben

Nun das Dressing:
In den Küchenmixer (oder einen hohen Becher – in dem man mit einem Pürierstab arbeiten kann)
Miracle Whip, Joghurt, das Grüne der Kresse, die restlichen Erbsen und Salz sowie frisch gemahlenen Pfeffer dazugeben. Mixen (bzw. pürieren).

Dressing über den Salat, vorsichtig, aber gründlich unterheben. Kann man gleich lauwarm essen oder noch kalt stellen oder am nächsten Tag mit ins Büro nehmen oder oder oder….

Schmeckt superlecker.

Und ist grün. Sehr grün….

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London gratis

Update:
Ich werde diese Liste ergänzen, wenn mir noch etwas „begegnet“ – sollte also jemand auch noch was finden – nur her damit! Außerdem habe ich die Liste der Museen jetzt alphabetisch sortiert.

Machen wir uns nichts vor – London ist eine teure Stadt. Allerdings – ein paar Dinge gibt es, die das ganze wieder relativieren – denn es gibt etliche wirklich tolle Attraktionen, die völlig kostenlos sind.

Ich schreibe mal ein paar davon auf:
Viele Museen kosten keinen Eintritt (sie bitten zwar um eine Spende in die Spendenboxen, aber das steht einem frei)
Dazu zählen
Anaesthesia Heritage Centre
Bank of England Museum
Barnet Museum
Ben Uri Gallery London Jewish Museum of Art
British Dental Association Museum
British Library
British Museum
Bruce Castle Museum
Faraday Museum
Geffrye Museum
Imperial War Museum (IWM)
Kenwood House in Hampstead Heath http://www.english-heritage.org.uk/visit/places/kenwood/
Museum of London
National Gallery
National Portrait Gallery
National Maritime Museum
Natural History
Petrie Museum of Egyptian Archaeology
Royal Air Force Museum
Royal Mail Archive
Royal Observatory
Saatchi Gallery
Science Museum (mein Bruder hat dort 2 volle Tage verbracht und ist am 3. nur deswegen nicht nochmal gewesen, weil er dachte, daß er vielleicht auch noch was anderes angucken sollte)
Sir John Soane’s Museum
Tate Modern
Tate Britain
Theatre Museum
Victoria & Albert Museum
Victoria & Albert Museum of Childhood
Wallace Collection
Wellcome Collection

Im London Transport Museum zahlt man immerhin bis zum Alter von 17 nichts.

Im Freilufttheater The Scoop (neben dem Rathaus, zwischen London Bridge und Tower Bridge) sind kostenlose Aufführungen, dort gibt es auch oft eine Mischung aus Freßbuden und Vorführungen.
Mehr Infos z.B. hier:
http://www.morelondon.com/

Eigentlich kosten Westminster Abbey und St. Pauls Cathedral richtig kräftig Eintritt – aber: es sind natürlich „praktizierende Kirchen“ – und selbstverständlich muß man nicht bezahlen um an einem Gottesdienst teilzunehmen. In Westminster ist an fast allen Tagen z.B. um 17 Uhr Evensong. Der tägliche Plan ist hier zu sehen:
http://www.westminster-abbey.org/worship
http://www.stpauls.co.uk
Es versteht sich, daß man während des Gottesdienstes natürlich dann nicht umherschlendern und fotografieren kann.

Die Wachablösung Buckingham Palast ist kostenlos (der Palast im Sommer leider nicht)

In den Parks gibt es kostenlose Führungen
https://www.royalparks.org.uk/events

Mal eine Aussicht genießen – aber nicht 20 Pfund bezahlen? Dann lohnt ein Besuch von 20 Fenchurch. Der Skygarden befindet sich im 35 Stock des Gebäudes und der Zutritt steht jederman kostenlos offen – man muß sich allerdings vorher anmelden:
http://skygarden.london/plan-your-visit
Ausweis nicht vergessen und pünktlich im gebuchten Time-Slot da sein. Bleiben darf man dann so lange man möchte. Es gibt ein Cafe und ein Restaurant oben und viel Aussicht – sogar raus kann man auf einen „Balkon“.
Das Cafe ist ein wenig teurer als unten – aber man muß dort nichts konsumieren.

Zuviel Agatha Christie gelesen? Dann nichts wie zu einem Prozeß im Old Bailey. Man darf auf den Zuschauertribünen zugucken, wie Herren und Damen sich in Prozessen zerzauste Perücken aufsetzen.

Öffnungszeiten: Monday to Friday 9.55am to 12.40pm and 1.55pm to 3.40pm
Wichtig: Ordentlich angezogen sein – und – man darf keine Taschen und Rucksäcke oder Handys mitnehmen. Wir haben uns damals aufgeteilt – die draußen warteten, bekamen Taschen etc. in die Hand gedrückt. Es gibt keine Gepäckaufbewahrung.

Auf den Spuren von Harry Potter:
Natürlich muß man zum Bahnhof Kings Cross – dort gibt es an Gleis 9 3/4 einen schon halb in der Wand verschwundenen Gepäckwagen. Man kann sich dort mit dem Schal seinen Lieblingshauses fotografieren lassen. Den Schal darf man auch umlegen und jemand hilft, ihn flattern zu lassen, wenn man NICHT das Foto des Shops kauft. Man darf mit der eigenen Kamera fotografieren – so viel man will.

Und hier gibts 2 Touren, die man auf eigene Faust machen kann:
http://www.the-magician.co.uk/

Taking a self-guided Harry Potter tour of London

Nicht ganz kostenlos – aber ziemlich günstig:
Mit den Buslinien 11 oder 15 fahren – man kommt an ziemlich vielen Sehenswürdigkeiten vorbei und der Spaß kostet einen nur den Preis einer Busfahrt (1,50 Pfund, wenn man sie einzeln bezahlt)

Fahrrad fahren:
Man muß ein bißchen mutig sein – aber in der ganzen Stadt gibt es die sogenannten Boris Bikes – nach dem Bürgermeister, der die mit initiiert hat: Fahrradständer mit robusten einfachen Fahrrädern. Man zahlt 2 Pfund und kann dann ein Rad nehmen. Stellt man das Rad binnen 30 Minuten wieder in eine Halterung, fällt keine weitere Miete an (also immer auf Etappen kürzer als 30 Minuten achten!). Längere Fahrten kosten dann wieder 2 Pfund.
http://www.tfl.gov.uk/modes/cycling/santander-cycles

Vielleicht helfen die Tipps zukünftigen London-Reisenden beim sparen!

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Motel One London

Also – dann machen wir mal den Rundgang durch das Zimmer und die allgemeinen Bereiche – als Entscheidungshilfe für zukünftige Reisende:

Wir halten nur – der guten Ordnung halber – fest: Ich habe meinen Aufenthalt dort komplett selbst bezahlt (hallo Motel One – für diesen positiven Bericht könntet ihr mir wenigstens die 5 Frühstücke wieder gutschreiben!), ich wurde nicht geschmiert, eingeladen und meine gute Meinung beruht auf meinen Erfahrungen:

Also – die genaue Adresse ist Motel One, 24 – 26 Minories, EC3N 1BQ London
Nächste U-Bahn-Haltestellen sind Tower Hill oder Aldgate.

Zimmerpreis ab 98 £, Frühstück p.P. zusätzlich 9,50 £

Nun gucken wir mal rein:

Abends wird das Hotel beleuchtet:
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Erst dachte ich, nur das hier sichtbare gehört dazu – weit gefehlt – auch das zurückhaltenede Hochhaus dahinter gehört zum Hotel, so daß es 15 Etagen hat

Das Markenzeichen sind die Egg-Chairs in der Lobby
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Und so sieht die gemütliche Lobby aus:
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Nun auf in mein Zimmer – ich hatte ein Eckzimmer – Nr. 111 – damit 1 Fenster mehr – an der Gesamtgröße dürfte das aber nichts geändert haben:
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Das mobile Tischchen kann man leicht woanders hinstellen.

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Das Bett ist höchst komfortabel!

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Flachbild-TV

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Fön

Und natürlich Wasserkocher, Tee und Kaffee
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Hier sieht man links die Kleiderbügel und unten am Bett eine der beiden „deutschen“ Steckdosen.

Ein großer Spiegel und noch einige Bügel….
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Und nun das Bad:
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Und nun das Frühstück

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Es war ein sehr deutsches Frühstück – 4 Sorten Vollkornbrötchen, Plundergebäck, Croissants, Schokocroissants, Toast, frischer Obstsalat, Wasser und 2 Sorten Säfte, Äpfel und Orangen, 2 Sorten Käse, Putenschinken, Pastrami, Kochschinken und Salami, weichgekochte Eier, Marmelade von Darbo (yummie!), 3 Kaffeevollautomaten (mit sehr gutem Cappucchino), Joghurt mit und ohne Geschmack, Nutella, Philadelphia, Butter und Margarine.
Kein Rührei, Bacon und Bohnen….

Beim Frühstück zeigte sich das einzige Problem – wenn das Hotel ausgebucht ist und viele zur gleichen Zeit das Haus verlassen wollen wird es brechend voll. Es gibt keinen Frühstücksraum – sondern man sucht sich einen Platz in der Lobby – an Tischchen, an der Bar oder den Sesseln. Das ist in Stoßzeiten zu knapp bemessen – an den Kaffeemaschinen bilden sich Schlangen (am letzten Tag war das ein echtes Problem – Haus voll wegen deutschem Feiertag – und alle wollten wohl gegen 9 Uhr los). Zudem war einer der drei Kaffeeautomaten ausgefallen. An den anderen Tagen war das nicht der Fall – oder wir waren antizyklisch unterwegs….

In der Lobby war es abends auch ganz gemütlich, die Bar war gut sortiert und auch der Cappucchino sehr gut – also durchaus nett für ein Treffen. Die Preise waren „Hotelbarüblich“.

Ach ja – es gibt übrigens keine Telefone in den Zimmern – aber man hat gratis W-Lan im ganzen Haus. Ich meine auch einen Hinweis gesehen zu haben, daß man Tablets hätte ausleihen können – da habe ich mich nicht drüber informiert.

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London Calling…..

Ja – London hat gerufen und ich habe die Rufe gehört.

Anders gesagt – der beste Mitreisende fand, nachdem er nun die Harry Potter Bücher alle gelesen hat, die Filme gesehen hat und die Wanderausstellung in Köln besucht hat, wäre es an der Zeit, auch noch den Filmstudios bei London einen Besuch abzustatten.

Ob ich denn Lust hätte, mitzukommen.

Klar hatte ich Lust – und ich hatte auch Lust, Ryansmilla zu treffen. Das haben wir dann gleich ausgemacht und – wie das Frauen von Welt so machen – eine Reservierung in der Champagnerbar Vertigo 42 klar gemacht.

http://britblog.blog.de/2014/05/31/hochbarvergleich-18565728/

So kamen wir am Sonntag vor einer Woche an. Der Wetterbericht war irgendwie unbefriedigend – nach „dem schönsten April seit Jahren“ war für unsere Woche Regen, kalt und Gewitterstürme angekündigt. Fand ich nicht fair.
Hat Petrus über London dann auch noch etwas revidiert, so daß es zwar recht frisch war, aber weitgehend trocken.

Bei der Landung fummelte ich die vorab besorgte britische Simkarte ins Handy (wen es interessiert – Giffgaff kann man vorab schon kriegen, mit Kreditkarte oder Paypal ein Guthaben draufbunkern und damit telefonieren und Datenpakete kaufen. Mein 10 Pfund-Paket war üppig bemessen – damit hatte ich 500 Minuten/500 SMS und 1 GB Daten. Und der beste Mitreisende hat auch die Daten zum laufen bekommen – beim Iphone gings automatisch – beim Samsung mußte man irgendwas eingeben in den Einstellungen – bei GiffGaff war es auf der Webseite aber beschrieben).

Am Flughafen die Oystercard aufgeladen für den „Öffentlichen Personennahverkehr“. Und ab in die Stadt.

Wir arbeiteten uns gleich mal zu unserem Hotel vor – gebucht hatten wir im neuen Motel One – für London günstig – mit 95 Pfund + Frühstück (9,95 Pfund) aber kein Schnäppchen.
Eröffnet hat das Hotel im Dezember 2014 und es liegt günstig zwischen Aldgate und Tower Hill. Von der Tube-Station nur wenige Schritte – keine 5 Minuten Fußweg.
Überraschenderweise konnten wir gleich unsere Zimmer beziehen – nach „aufstehen um 3“ war das natürlich schön – ein paar Minuten Füße hochlegen, Koffer auspacken und ein Tässchen Tee trinken war prima.
Ich hatte ab unserer Buchung immer wieder Zimmerpreise überprüft – aber es hat sich kein besseres Angebot gefunden – ich würde das Hotel aber jederzeit wieder buchen.
Die Badezimmer sind recht groß (wer britische Hotelzimmer kennt….), vernünftiger Wasserdruck, ne sehr große Dusche, alles in piccobello Zustand.
Das Zimmer ist nicht riesig – aber durchdacht. Das Bett ist superbequem, klasse Bettwäsche, Steppdecke, Sesselchen, kleines mobiles Tischchen, Flachbild-TV an der Wand (sogar mit 7 oder 8 deutschen Programmen). Überraschend: Neben britischen Steckdosen (für die man ja nen Adapter braucht) gab es auch 2 Steckdosen wie hierzulande – man könnte also Ladegeräte auch einfach so einstöpseln!

Einen Kleiderschrank gibt es nicht – eine etwas versteckte Kleiderstange mit einigen Bügeln sind da.

Die Fenster sind nicht zu öffnen – aber die Klimaanlage war mit die beste, die ich kennenlernen durfte – geräuschlos, zugfrei, individuell regelbar, geruchslos und natürlich auch abschaltbar. Ich werd noch Bilder einstellen. Aber das erstmal so als Orientierungshilfe, wenn jemand das Hotel buchen will….

Ich würde es sofort wieder buchen. Lage umd Komfort passen.

Am ersten Tag sind wir dann einfach mal losgezogen – zu Fuß durch die Stadt. Es fand gerade der London Marathon statt – da waren noch weite Teile abgesperrt und obwohl der Massenstart schon um 10:00 Uhr war, waren noch viele Läufer unterwegs – teilweise kostümiert oder in Gruppen, die z.B. für eine bestimmte Hilfsorganisation sammelten und liefen. So sahen wir einen Elefanten, ein Gürteltier, Ballerinen…. Auch die Zuschauer waren unermüdlich und feuerten die Läufer an. Die Menschen waren schon 7 Stunden unterwegs – abends sahen wir einige humpelnd in der Stadt!

Wir konnen auf Straßen gehen, die sonst nur mit dem Auto befahrbar sind und gelangten so zur Millenium-Bridge, auf dieser überquerten wir die Themse, bummelten bis zur Tower Bridge und von dort dann letztlich ins Hotel.

Am Abend stellten wir fest: 18 km waren wir so gelaufen – den Halbmarathon also nicht ganz geschafft – aber geschafft waren wir.

Mehr London also später – jetzt werden die Motel One Betten getestet…..