Der Bitcoin-Preis ist um 50% gefallen und immer mehr Stimmen werden laut, die sich äussern, dass wir im nächsten Bitcoin-Bärenmarkt sind. Aber, was ist ein Bitcoin-Bärenmarkt genau und worauf muss man achten, wenn man weiterhin in Bitcoin investieren will?
In diesem Artikel erklären wir dir, was während eines Bärenmarktes passiert, worauf du achten musst, weshalb ein Bitcoin-Auto-Invest-Plan die wahrscheinlich bessere Methode ist und wie du das in der Relai-App einstellen kannst.
Was passiert während eines Bärenmarktes?
Ein Bärenmarkt ist kein Zeichen dafür, dass Bitcoin am Ende ist – er ist ein bekanntes, wiederkehrendes Muster. Nach jedem Rekordhoch setzt eine Korrektur ein: Gewinnmitnahmen drücken den Preis, gehebelte Positionen werden aufgelöst, die Marktstimmung kippt. Wer sich frühere Einbrüche anschaut, erkennt dieses Muster immer wieder – und sieht es heute erneut.
Was eine solche Korrektur besonders schwer macht, ist die emotionale Volatilität. Der Fear & Greed Index fiel Anfang 2026 auf einen historischen Tiefstwert von 5 von 100 Punkten. In diesen Momenten neigen viele dazu, überstürzt ihre Position aufzulösen oder sich in endlosen Debatten zu verlieren, ob der Markt dieses Mal wirklich nicht mehr zurückkommt.
Die Bedeutung eines soliden Plans zeigt sich genau jetzt. Das Verhalten erfahrener Investoren in Bärenmärkten belegt, was wirklich funktioniert: ruhig bleiben, systematisch agieren und automatisch über einen Sparplan mit Dollar-Cost-Averaging (DCA) weiter investieren. Dabei legst du regelmässig einen festen Betrag darin an, unabhängig vom aktuellen Preis. In günstigen Einbrüchen akkumulierst du so automatisch mehr, ohne den Markt timen zu müssen.
Wie lange dauert ein Bitcoin-Bärenmarkt typischerweise?
Die Markthistorie liefert konkrete Datenpunkte. Alle bisherigen grossen Einbrüche im Überblick:
- 2011: Rekordhoch ~32 $, Tief ~2 $. Dauer: ~ 5 Monate. Rückgang: ~93 Prozent.
- 2013–2015: Rekordhoch ~1 150 $, Tief ~152 $. Dauer: ~ 14 Monate. Rückgang: ~87 Prozent.
- 2017/18: Rekordhoch ~ 21 200 $, Tief ~ 3 200 $. Dauer: ~ 12 Monate. Rückgang: ~84 Prozent.
- 2021–2022: Rekordhoch ~69 000 $, Tief ~15.460 $. Dauer: ~ 12 Monate. Rückgang: ~77 Prozent.
- 2025–2026 (laufend): Allzeithoch ~126 000 $ im Oktober 2025. Bisheriges Tief: ~60 000 $
- Anfang 2026: Rückgang bisher: ~52 Prozent.
Im Schnitt dauerten die abgeschlossenen Bärenmärkte rund 12 bis 14 Monate. Keiner verlief geradlinig. Es gab Gegenbewegungen, weitere Tiefs und schliesslich den Start des nächsten Aufschwungs.
Wie weit wird Bitcoin im Bärenmarkt fallen?
Das ist die Frage, die wohl alle Anleger am meisten beschäftigt. Die ehrliche Antwort: Das kann niemand mit Sicherheit vorhersagen. Was die Markthistorie aber zeigt, ist ein eindeutiger Trend.
Der maximale Verlust ist mit jedem Einbruch deutlich kleiner geworden. Von über 90 Prozent in den frühen Jahren auf knapp 50 Prozent heute. Bitcoin entwickelt sich zunehmend in Richtung reifer Anlageklassen wie Aktienindizes oder Gold, wo Korrekturen zwischen 35 und 50 Prozent als normal gelten. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis tiefgreifender Veränderungen, die den Markt zuletzt grundlegend neu aufgestellt haben.
Warum verändern sich Bärenmärkte?
Das Bitcoin-Protokoll ist dasselbe wie immer. Was sich grundlegend verändert hat, ist die Investorenstruktur. Neue Akteure, neue Instrumente und eine veränderte regulatorische Entwicklung sorgen dafür, dass der Markt bei Korrekturen stabiler reagiert als früher.
Bitcoin-ETFs als strukturelle Nachfragequelle
Seit Anfang 2024 sind in den USA Spot-ETFs zugelassen. Diese Fonds halten zusammen bereits rund 1,3 Millionen BTC, etwa 6 bis 7 Prozent des gesamten Angebots. Institutionelle Investoren erwerben über diese Produkte auch dann, wenn der Preis fällt. Zuletzt flossen erneut über 2,7 Milliarden Dollar in solche ETFs zurück, trotz des anhaltend schwachen Marktumfelds. Die Funktion dieser Fonds als dauerhafte Nachfragequelle ist erheblich: Sie schaffen eine neue, stabile Käufergruppe, die unabhängig von kurzfristiger Marktstimmung agiert.
Unternehmen als weiterer Käuferblock
Immer mehr Firmen halten ihn in ihrer Bilanz. Strategy hat seinen BTC-Bestand auf über 760’000 aufgebaut und erwirbt auch im aktuellen Abschwung weiter. Weitere Konzerne wie Marathon Holdings und Tesla folgen diesem Beispiel. Immer mehr börsennotierte Unternehmen sehen ihn als strategischen Vermögenswert – ein Phänomen, das es früher so nicht gab.
Länder und staatliche Reserven
Auch Staaten akkumulieren ihn. Die USA haben per Dekret eine strategische Reserve eingerichtet. El Salvador ist das erste Land, das Bitcoin offiziell als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt hat und täglich zukauft. Im US-Kongress wird aktuell über neue Gesetze diskutiert, die ihn als Teil staatlicher Reserven verankern sollen. Diese Entwicklung zeigt, dass digitale Assets zunehmend auf höchster politischer Ebene als ernst zu nehmender Vermögenswert anerkannt werden.
Regulierung schafft Verlässlichkeit
Klare Regulierung, wie die MiCA-Verordnung in Europa, gibt Investoren die nötige Rechtssicherheit für grössere Positionen in BTC. Das zieht langfristig orientiertes Kapital an und reduziert das Risiko ungeplanter Schocks. Mehr Klarheit bedeutet mehr Stabilität für den Markt.
Wachsende Nutzung
Das Netzwerk wächst weiter, unabhängig vom Preis. Transaktionsvolumen und Netzwerkaktivität steigen auch bei fallenden Kursen. Er hat heute eine reale Nutzungsbasis, die über reine Spekulation weit hinausgeht. Ein wesentlicher Unterschied zu den Anfangsjahren.
Wie erkennt man einen Bärenmarkt?
Es gibt mehrere Signale, auf die Analysten regelmässig schauen. Ein grundlegendes Verständnis dieser Indikatoren hilft dir, ruhig zu bleiben, anstatt auf jeden Preisausschlag zu reagieren:
Preisrückgang vom Rekordhoch: Ab einem Rückgang von mehr als 35 Prozent spricht man klassischerweise von einem Bärenmarkt. Beim laufenden Zyklus lag der Höchststand bei rund 126 000 $ – ein Rückgang auf 60 000 $ entspricht rund 52 Prozent.
Fear & Greed Index: Dieser Stimmungsindikator misst Angst und Gier auf einer Skala von 0 bis 100. Extreme-Fear-Werte haben historisch oft die besten Einstiegspunkte markiert. Ein klassisches Analyse-Signal, das strategisch denkende Investoren beobachten.
On-Chain-Daten: Die Menge an Bitcoin auf Börsen ist derzeit auf dem tiefsten Stand seit Langem. Ein Hinweis darauf, dass Marktteilnehmer ihre Bestände verstärkt in eigene Wallets abziehen, statt sie zum Verkauf bereitzuhalten. Das deutet auf Akkumulation hin, nicht auf Panik.
Whale-Aktivität: Grosse Halter haben in einer einzelnen Februarwoche rund 65 000 BTC im Wert von rund 4,5 Milliarden Dollar akkumuliert. Das ist keine Panikmache – das sind langfristig denkende Marktteilnehmer, die niedrige Preise als Gelegenheit sehen. Genau dieses Verhalten war auch in früheren Einbrüchen zu beobachten.
Wie schützt man sich vor einem Bitcoin-Bärenmarkt?
Volatilität ist ein fundamentales Merkmal, sie lässt sich nicht wegdiskutieren. Was du kontrollieren kannst, ist dein eigenes Handeln: ob du einen Plan hast, wie du mit Schwankungen umgehst, und ob du auf lange Sicht denkst oder kurzfristig reagierst.
Die wichtigsten Grundsätze:
Investiere nur Kapital, das du über mehrere Jahre entbehren kannst. Er hat in seiner Geschichte jeden Einbruch überwunden, aber immer mit einem langen Zeithorizont.
Verkaufe nicht aus Angst! Wer im Tief verkauft und beim nächsten Hoch wieder einzusteigen versucht, verliert in der Regel auf beiden Seiten.
Eine einfache Analyse der historischen Marktdaten zeigt: Den richtigen Ausstiegs- und Wiedereinstiegspunkt zu treffen, ist nahezu unmöglich.
An dieser Stelle sollte man ergänzen, dass ein automatisierter Bitcoin-Sparplan die wahrscheinlich einfachere Methode für dich ist! Diese Funktion hast du in der Relai-App. Als Bonus kannst du einen monatlichen Sparplan von 100 EUR vollkommen gratis aufsetzen!
Begrenze den Nachrichtenkonsum. Tägliche Meldungen ändern nichts an einem guten Plan – sie erhöhen nur die emotionale Belastung.
Die beste Strategie, um in Bitcoin zu investieren
Die effektivste Methode, einen Bärenmarkt zu navigieren, ist ein automatischer Bitcoin-Sparplan auf Basis von Dollar Cost Averaging. Mit der Relai-App richtest du deinen Plan einmalig ein: Du wählst Betrag und Rhythmus, wöchentlich oder monatlich, und der Rest läuft automatisch. In günstigen Einbrüchen akkumulierst du so mehr davon für denselben Euro-Betrag, ohne den Preis im Blick behalten zu müssen.
Die Zahlen sprechen für sich: Wer von 2019 bis 2024 wöchentlich rund 10 $ investierte, erzielte eine Gesamtrendite von über 200 Prozent. DCA funktioniert, weil es Emotionen aus dem Prozess nimmt und die Volatilität zu deinem Vorteil macht – nicht zu deinem Feind.
Relai bietet dabei einen wichtigen Vorzug: Deine Bitcoins liegen bei dir, nicht bei einer Drittpartei. Das Non-Custodial-Prinzip bedeutet, dass du jederzeit die volle Verfügungsgewalt behältst – kein Kontrahentenrisiko, keine Abhängigkeit. Relai ist MiCA-lizenziert und in der Schweiz reguliert.
Fazit
Ein Bitcoin-Bärenmarkt ist kein Weltuntergang. Er ist ein bekannter Teil des Zyklus. Die historische Analyse zeigt: Jede Einbruchsperiode hat geendet, und jedes Mal folgte ein neues Rekordhoch.
Mit jedem Durchgang werden die Rückgänge flacher, die Erholungszeiten kürzer und der Markt strukturell stabiler. Auch vor allem, dank Bitcoin-ETFs, institutioneller Nachfrage, neuen Rahmenbedingungen und wachsender staatlicher Anerkennung.
Was bleibt, ist dein Plan. Wer ruhig bleibt, einen Sparplan konsequent durchzieht und nicht aus Angst verkauft, war in der Vergangenheit auf der richtigen Seite und wird es langfristig auch weiterhin sein.
Wann ist der nächste Krypto-Bärenmarkt?
Bitcoin-Bärenmärkte folgen keinem genauen Fahrplan, treten aber historisch oft in den 12 bis 18 Monaten nach einem Rekordhoch auf. Wann der nächste Einbruch kommt und wie tief er geht, kann nicht gesagt werden. Was sich sagen lässt: Strukturelle Entwicklungen wie Bitcoin-ETFs, institutionelle Fonds und ein wachsendes politisches Interesse sprechen dafür, dass künftige Korrekturen milder ausfallen dürften als frühere.
Befinden wir uns im Bitcoin-Bärenmarkt?
Nach dem Rekordhoch von rund 126 000 $ im Oktober 2025 ist der Preis auf etwa 60 000 $ gefallen – ein Rückgang von rund 52 Prozent. Das entspricht der klassischen Definition eines Bärenmarktes. Gleichzeitig zeigen On-Chain-Analysen, dass grosse Marktteilnehmer derzeit massiv akkumulieren. Der Markt befindet sich in einer Korrekturphase – aber nicht im freien Fall.
Wo im Bärenmarkt Bitcoin kaufen?
Mit der Relai-App kannst du einfach und sicher Bitcoin kaufen oder einen automatischen Sparplan einrichten. Relai ist MiCA-lizenziert, in der Schweiz reguliert und gibt dir jederzeit volle Kontrolle über deine Bitcoins. Gerade im Bärenmarkt bietet ein DCA-Sparplan einen strukturellen Vorteil: Durch regelmässige Investitionen senkst du deinen durchschnittlichen Einstandspreis automatisch – ohne den Markt timen zu müssen.
Haftungsausschluss: Relai ist gemäss dem MiCA-Regulierungsrahmen berechtigt, Krypto-Asset-Dienstleistungen in der Schweiz und in der gesamten Europäischen Union anzubieten. Nach Abschluss der Passporting-Verfahren baut das Unternehmen seine Dienstleistungen aktiv auf weitere EU-Mitgliedstaaten aus.
