„Harry Potter“: Aktuelle News und Hintergründe über den Zauberschüler

„Harry Potter“: Aktuelle News und Hintergründe über den Zauberschüler
„Harry Potter“: Fünf Unterschiede zwischen Büchern, Filmen und neuer Serie
Bereits in kürzester Zeit nach der Veröffentlichung des ersten Buchs „Harry Potter und der Stein der Weisen“ von Autorin J.K. Rowling 1997 entwickelte sich die Reihe zu einem globalen Phänomen. Die Filmrechte wurden an Warner Bros. verkauft, der erste Film mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle erschein 2001 in den Kinos. Während 2011 die Filmreihe nach acht Filmen beendet wurde, lebte die Wizarding World auf der Leinwand weiter. Ob als Prequel in den „Fantastische Tierwesen“-Filmen rund um Magizoologen Newt Scamander, oder ab 2027 als Neuauflage der Romane für den Streamingdienst HBO Max. Wir haben fünf Fakten über Bücher, Filme und die Serienneuauflage näher betrachtet und zeigen Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf:
1. Harry Potters Augenfarbe
In den Büchern hat Harry grüne Augen – ein wichtiges Merkmal, weil er sie von seiner Mutter Lily geerbt hat. Daniel Radcliffe besitzt jedoch blaue Augen und vertrug die vorgesehenen grünen Kontaktlinsen nicht, weshalb man darauf verzichtete. Der neue Serien-Harry Dominic McLaughlin hat ebenfalls blaue Augen. Ob diesmal mit Kontaktlinsen nachgeholfen wird, ist noch offen. Grüne Augen sind ohnehin eine Seltenheit: Nur rund 1,2 Prozent der Weltbevölkerung besitzen sie.
2. Das Alter der Elterngeneration
Die Bücher zeichnen ein sehr junges Bild von Harrys Eltern: Lily und James Potter sind bei ihrem Tod gerade einmal 21 Jahre alt. Ihre Schulfreunde und Gegenspieler – Snape, Sirius, Remus Lupin und Peter Pettigrew – sind zu Beginn des ersten Buches folglich etwa 32 Jahre alt. In den Filmen wurde diese Altersstruktur deutlich verschoben: 2001 waren Alan Rickman (Snape) bereits 55, Gary Oldman (Sirius) 43, David Thewlis (Remus) 38 und Timothy Spall (Pettigrew) 44 Jahre alt. Die Serie nähert sich den Buchvorlagen stärker an: Paapa Essiedu wird als Snape zum Serienstart 37 Jahre alt sein, Bel Powley (Petunia Dursley) ist 34. Sirius, Remus und Peter sind aktuell noch unbesetzt.
3. Neue Details und Buchnähe
Die Serie will viele ausgelassene Buchdetails aufgreifen. Erste Setbilder zeigen Dumbledore (John Lithgow) bei Nicolas Flamel (Lambert Wilson). Diese konkrete Begegnung existiert in den Büchern nicht: Dort erzählt Dumbledore Harry lediglich, dass er mit seinem alten Freund Flamel gesprochen habe und dass Flamel und dessen Frau Perenelle noch genug vom Stein der Weisen besitzen, um ihr Leben zu beenden. Die Serie interpretiert diese Textstelle nun visuell neu.
4. Bekannte Gesichter in neuen Rollen
Zwei Darsteller kehren in die Zauberwelt zurück – allerdings mit neuen Aufgaben. Warwick Davis spielt erneut Professor Filius Flitwick, übernimmt diesmal jedoch nicht die Rolle des Goblins Griphook, der nun von Leigh Gill verkörpert wird. Auch Paul Whitehouse ist wieder dabei, wechselt aber von Sir Cadogan zu Argus Filch.
5. Britische Tradition – mit einer Ausnahme
Für die Kinofilme bestand J.K. Rowling auf einer weitgehend britischen Besetzung. So blieb selbst internationalen Stars wie Robin Williams der Weg nach Hogwarts verwehrt – die Rolle des Hagrid ging an Robbie Coltrane. Die Serie setzt erstmals ein anderes Zeichen: Mit John Lithgow wurde ein US-Amerikaner als Albus Dumbledore verpflichtet. Dass er überzeugend Briten spielen kann, bewies Lithgow bereits in „The Crown“ als Winston Churchill, wofür er 2017 einen Emmy erhielt. Sein Casting bleibt jedoch die Ausnahme: Alle weiteren bislang bekannten Darsteller*innen der Serie stammen aus Großbritannien.














































































