Sieben Tote bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Wildberries-Lager in Russland
Bei ukrainischen Drohnenangriffen in Russland sind mindestens sieben Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Im Gebiet Tambow starben sieben Mitarbeiter eines Verteilzentrums des russischen Online-Versandhändlers Wildberries, wie Gouverneur Jewgeni Perwijschow mitteilte. 25 weitere Menschen wurden verletzt. Die getroffene Stadt Kotowsk liegt rund 500 Kilometer südöstlich von Moskau.
Zwölf Stunden Flug nach Sibirien: Ukrainische Drohne legt Russlands größte Raffinerie lahm
Eine ukrainische Drohne ist über zwölf Stunden bis nach Omsk in Sibirien geflogen und hat dort am 6. Juli Russlands größte Benzin-Raffinerie schwer beschädigt. Der Angriff auf die Gazprom-Neft-Anlage legte wesentliche Teile der Produktion lahm und zeigt die wachsende Reichweite ukrainischer Langstreckendrohnen.
Warum Großbritannien jetzt 300 Soldaten mehr nach Estland schickt - und was das bedeutet
Großbritannien verstärkt seine militärische Präsenz in Estland massiv. Im kommenden Frühjahr werden 300 weitere britische Soldaten samt Waffen und Ausrüstung in dem baltischen EU- und NATO-Land stationiert – die Gesamtzahl steigt damit auf 1.200. Eine entsprechende Vereinbarung haben die Verteidigungsministerien in Tallinn und London unterzeichnet.
Hybride Bedrohung durch Russland und China: Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur eskalieren
Deutschland steht im Fokus einer beispiellosen hybriden Bedrohung durch Cyberangriffe, Sabotage und Desinformation. «Die hybride Bedrohungslage in Deutschland ist derzeit so angespannt wie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr», warnte Stephan Kramer, Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes, gegenüber dem Handelsblatt. Als Hauptakteure identifizieren deutsche Sicherheitsbehörden Russland sowie China, Iran und die Türkei.
Proteste und internationale Kritik: Selenskyj entlässt Hoffnungsträger Fedorov - Geheimdienstchef als Nachfolger
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Geheimdienstler Jewhenij Chmara als neuen Verteidigungsminister vorgeschlagen. Chmara ist aktuell kommissarischer Chef des ukrainischen Geheimdienstes SBU und soll den kürzlich entlassenen Mychajlo Fedorov ersetzen. Die Personalie ist hochbrisant: Fedorovs Abgang hat in Kiew und anderen Städten Proteste ausgelöst, da er als Hoffnungsträger für die Modernisierung der Streitkräfte galt.