Dies ist mein Abschiedsartikel in der @NZZ und eine Rekapitulation von 5 Jahren als Korrespondent in Deutschland, einem Land, in dem Nüchternheit eine Provokation ist. Anmerkungen zur deutschen Erregungsgesellschaft:
Tabubruch, ein Skandal? Das ist Demokratie! Es gibt keinen Grund, die Wahl von Thüringen moralisch zu verurteilen. Die deutsche Demokratie hat keinen Schaden genommen. Dass sich der FDP-Kandidat auch von der AfD wählen liess, ist kein Makel.
nzz.ch/meinung/der-an…
Terre des Femmes fordert, dass Schülerinnen unter vierzehn Jahren kein Kopftuch tragen sollten. Und findet damit nur bei der AfD Gehör. Was ist mit den deutschen Parteien los? Ist das Ausdruck des Kampfs gegen rechts oder Toleranz (zum Schaden der Kinder)?
Die grosse Moral-Show – das Bashing gegen Thomas Gottschalk zeigt, wie unverfroren viele Medien versuchen, Andersdenkende zum Schweigen zu bringen @cesgezwitscher@NZZfeuilleton
Die grosse Frauenfussball-Vermittlung, die die Medien zurzeit betreiben, lässt die Frage aufkommen, ob die Berichterstattung auch mit einem öffentlichen Interesse korrespondiert oder ob es sich eher um eine Art Erziehungsjournalismus handelt.
Migration, es geht um Migration - Der Aufstieg der Rechtspopulisten in Europa basiert grösstenteils nicht auf Demagogie, sondern auf dem politischen Versagen der regierenden Parteien.
Die Pandemie ist vorbei, die Massnahmen sollen weitergehen - so sehen es die Journalisten grosser, überregionaler Zeitungen in Deutschland. Der unfreiheitliche Blick auf die Welt und der Wunsch nach einem staatl. eingeschränkten Leben irritiert.
In Köln dürfen Muezzins einmal wöchentlich zum Gebet rufen. Die Selbstverleugnung im Namen der Toleranz nimmt allmählich groteske Züge an. Das Verbot von Minaretten in der Schweiz erscheint rückblickend als hellsichtige Entscheidung.
Viele Medien weigern sich, die Umstände der Gewalt in England zu benennen. Es geht um die grenzenlose Migration - Leon de Winter im @NZZfeuilletonnzz.ch/feuilleton/gew… via @NZZ
Mit etwas Abstand zur Pandemie wird die Selbstgerechtigkeit von vielen öffentlichen Figuren noch offensichtlicher. Sie attackierten die Ungeimpften, beriefen sich auf die Wissenschaft und merkten nicht, dass sie selbst Treiber der Pandemie waren.
«Ich war entsetzt, dass die deutsche Politik der offenen Grenzen so stumpf weiter betrieben wurde» - Der ehemalige Drei-Sterne-General Joachim Wundrak war Mitglied der CDU, jetzt ist er bei der AfD. In diesem Interview sagt er, wieso.
nzz.ch/international/…
Deutsche Politiker rollen den Muslimen den Gebetsteppich aus. Dass dies mit Integration belohnt wird, dürfte ein frommer Wunsch sein. Über den neuen Ramadan-Kult - oder die deutsche Sehnsucht nach dem Islam.
Der Ruf nach erleichterten Einbürgerungen gehört zu den Evergreens der linken Politik. Auch Deutschland will es den Ausländern einfacher machen. Aber wieso eigentlich? Kein vernünftiges Land mit einem ausgebauten Sozialstaat verscherbelt sein Bürgerrecht