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Thierry Chervel
@chervel
Journalist. Mitbegründer von perlentaucher.de und signandsight.com
10115 Berlin
Joined April 2008
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    Für den Schauspieler David Cunio, heute eine Geisel der Hamas, vor zehn Jahren Hauptdarsteller eines Berlinale-Films, hat sich die Berlinale nicht aus Verschlafenheit nicht eingesetzt, sondern WEIL SIE ES NICHT WOLLTE. Eine erschütternde Recherche der SZ
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    Die Abendschau durfte nicht filmen, die Mitarbeiter dürfen nicht fotografieren. Aber Meinungsfreiheit. Und Dialog.
    Humboldt-Uni verbietet Mitarbeitern Fotoaufnahmen von Anti-Israel-Parolen to.welt.de/BrUTLom
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    Der Bundestag hat 735 Abgeordnete, weil CDU/CSU und die anderen Parteien ihn nicht verkleinerten. Das macht also 83 AfD-Abgeordnete mit einer Mitarbeiterpauschale von je 19.000 Euro im Monat, eine Armee von Rechtsextremisten, weil die Mitte für ihren Komfort sorgte.
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    Ist es nicht seltsam, dass die @zeitonline ihre Sommerbuchbeilage - in aller Harmlosigkeit, nehme ich an - mit einem der Hauptsymbole der Pro-Hamas-Bewegung aufmacht? Wie weit hinter dem Mond leben die Zeit-Redakteure?
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    Liebe Frau @ABaerbock, die Leichen von vier Geiseln wurden in einem UNRWA-Gebäude gefunden, darunter die der Deutschen Shani Louk. Das Gebäude wurde von Deutschland finanziert. Gibt es bereits eine Erklärung des AA?
    BODIES FOUND IN UNRWA BUILDING The IDF released videos and images showing the entrance to a Hxmas tunnel system where the bodies of four hostages—Ron Benjamin, Amit Buskila, Itzhak Gelerenter, and Shani Louk—were found last Friday. Israeli officials reported that the tunnel
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    Bei @ZDFheute gehört der Anschlag auf Rushdie nicht zu den Schlagzeilen. Die übliche deutsche Taubheit.
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    Der Perlentaucher hat im Jahr 2000 783 Buchrezensionen der Zeit (@zeitonline) ausgewertet. In diesem Jahr waren es noch 173. Heute hat die Zeit, die wirtschaftlich so gedeiht, überhaupt keine Rezension. Aber sie gründet eine neue Lese-Community zum Thema "Das tut mir gut".
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    Kann es wirklich sein, dass so etwas in einem Text der mit 71 Millionen Euro jährlich ausgestatteten Böll-Stiftung steht? Wäre da nicht ein bisschen traumabewältigende Redaktionsarbeit nötig gewesen? boell.de/de/2024/07/01/…
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    Das ist schon ein Ding. Der Politologe Werner J. Patzelt ist "Research Director" am Mathias Corvinus Collegium in Brüssel und schreibt ein Buch mit dem Titel "Ungarn verstehen", das mal einen angeblich erfrischend anderen Blick auf Viktor Orbans Ungarn werfen will.
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    Ich habe eine Kleinigkeit zum Symbol der "roten Hand"geschrieben, mit dem einige Hollywood-Stars bei den Oscars paradierten. Sie waren sich der Symbolik vielleicht nicht bewusst, aber mildernde Umstände verdienen sie nicht. perlentaucher.de/intervention/w…
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    Das sind nur einige der AutorInnen, die zum Boykott israelischer Verlage und Kulturinstitutionen aufrufen. Sie werden von deutschen Verlagen verlegt, von deutschen Festivals eingeladen, von deutschen Medien gefeiert.
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    Die postkoloniale Linke traut sich langsam wieder aus ihren Panikräumen, wenn auch geduckt nund hinter dem Rücken israelischer Intellektueller. Ihr Argument ist jetzt die "Kontextualisierung". Agierte die Hamas aus Verzweiflung?
    Der Holocaust-Forscher @bartov_omer Omer Bartov: Die Ursachen der jetzigen Gewalt reichten bis 1948 zurück. Ursachen zu benennen, relativiere nicht die Verurteilung des Hamas-Horrors. Vergleiche von Hamas und Shoah seien abwegig. Selbstverständlichkeiten, oder? @berlinerzeitung
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    Nach Christchurch trendeten bewegende Bilder von der neuseeländischen Premierministerin mit Kopftuch. Nach Sri Lanka trendet ein Artikel von Margarete Stokowsky über Spargel.
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    Das Festival des israelischen Kinos in Straßburg, das unter dem Titel "Schalom Europa" zum 16. Mal stattfinden sollte, wurde ohne Angabe von Gründen abgesagt.
    🔴 Le festival du film israélien de #Strasbourg est annulé. Encore une fois la peur, la lâcheté, la pleutrerie, la couardise face à l'antisémitisme et à l'islamisme. Ce n'est pas juste triste, c'est une révoltante atteinte à notre culture, à nos libertés, un renoncement à nos