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Veranstaltungsankündigung

  • 117/26 14. Oktober 2026 Veranstaltungsankündigung Lieder und Klaviermusik von zwei Klassikern der Moderne Dialogkonzerte in Oldenburg und Varel

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    14. Oktober 2026   117/26    Veranstaltungsankündigung

    Lieder und Klaviermusik von zwei Klassikern der Moderne

    Dialogkonzerte in Oldenburg und Varel

    Oldenburg. Zwei Klassiker des 20. Jahrhunderts werden am letzten Oktoberwochenende in Oldenburg und Varel zu Gehör gebracht: In der Reihe „Dialogkonzerte an der Universität Oldenburg“ führen die Sopranistin Sophia Körber und die Pianistin Yun Qi Wong Lieder und Soloklavierwerke der Komponisten Luciano Berio und Pierre Boulez auf. Das Konzert in Oldenburg findet am Samstag, 24. Oktober, 19.30 Uhr, im kleinen Vortragssaal des Kulturzentrums PFL (Peterstraße 3, 26121 Oldenburg) statt. In Varel wird das Programm am Sonntag, 25. Oktober, 17.00 Uhr in der Alten Börse (Drostenstraße 11, 26316 Varel) wiederholt. Der Eintritt ist frei. Plätze können per E-Mail bei Prof. Dr. Kadja Grönke () reserviert werden.

    Mit Luciano Berio und Pierre Boulez, beide 1925 geboren, widmet sich das Programm zwei Komponisten, die in der Mitte des 20. Jahrhunderts zur Avantgarde gehörten. Mittlerweile werden sie zu den Klassikern der Moderne gezählt. Zur Aufführung gebracht wird auch ein Werk des in Hannover lebenden iranischen Künstlers Arsalan Abedian, das die Musik von Berio und Boulez in Form eines „Geburtstagsständchens“ verarbeitet.

    Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Instituts für Musik, des Vereins für Musiktheaterproduktionen, des Kulturbüros der Stadt Oldenburg und des Vereins Urwerk e.V. und wird gefördert von der Stiftung Niedersachsen, der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft, sowie von der Landessparkasse zu Oldenburg, der Oldenburger Volksbank und der Mariann Steegmann Stiftung.

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    Prof. Dr. Kadja Grönke, E-Mail:

  • 116/26 14. Oktober 2026 Veranstaltungsankündigung Vortrag zu jüdischen DP-Camps im Nachkriegsdeutschland

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    14. Oktober 2026   116/26    Veranstaltungsankündigung

    Vortrag zu jüdischen DP-Camps im Nachkriegsdeutschland

    Oldenburg. Mehr als 200.000 Jüdinnen und Juden lebten nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland in sogenannten DP-Camps (Displaced Persons Camps). Dort suchten sie Zuflucht und schufen einen neuen, teilautonomen Lebensraum für sich. Wie dieses Leben aussah, erzählt die Historikerin Dr. Angelika Königseder von der Technischen Universität Berlin in ihrem Vortrag mit dem Titel „Jüdische DP-Camps als teilautonome Lebensräume im Nachkriegsdeutschland“. Dieser findet am Montag, 26. Oktober, 19.00 Uhr im Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg (Leo-Trepp-Straße 15) statt. Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Das Judentum: Zivilisation ohne Grenzen“ der Arbeitsstelle Interkulturelle Jüdische Studien an der Universität Oldenburg und des Leo-Trepp-Lehrhauses der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg. Interessierte werden gebeten, sich bis Sonntag, 25. Oktober unter mit Namen und Adresse anzumelden und zur Teilnahme ihren Ausweis mitzubringen.

    Die Abkürzung DP steht für „Displaced Persons” und ist ein Sammelbegriff der Alliierten, der alle Personen umfasst, die sich nach Ende des Zweiten Weltkriegs kriegsbedingt außerhalb der jeweiligen Herkunftsländer im Gebiet der Besatzungszonen aufhielten. Dazu zählten unter anderem neben Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern, Kriegsgefangenen und ehemaligen Häftlingen der Konzentrationslager auch schätzungsweise eine Viertelmillion jüdischer Displaced Persons, jüdische Überlebende, die 1945 vorübergehend in den westlichen Besatzungszonen lebten. Sie nannten sich selbst der „Rest der Geretteten“.

    Die Referentin Angelika Königseder hat Politikwissenschaften, Soziologie und Neuere Geschichte studiert. Seit 2020 ist sie Forschungs- und Projektkoordinatorin des Arthur Langerman Archivs für die Erforschung des visuellen Antisemitismus (ALAVA), das am Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin angesiedelt ist. Gemeinsam mit der Historikerin Dr. Juliane Wetzel verfasste Königseder das Buch „Lebensmut im Wartesaal. Die jüdischen DPs (Displaced Persons) im Nachkriegsdeutschland“, das erstmals 1994 veröffentlicht wurde.

    Die Vortragsreihe „Das Judentum: Zivilisation ohne Grenzen“ widmet sich in diesem und im kommenden Jahr zahlreichen Aspekten der jüdischen Zivilisation, die über Epochen-, Länder- und Kulturgrenzen hinwegreichen. Das vollständige Programm für 2026/27 ist auf der Homepage der Interkulturellen Jüdischen Studien und des Leo-Trepp-Lehrhauses zu finden:

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    Prof. Dr. Andrea Strübind, E-Mail: ; Dr. Carina Branković, E-Mail:

  • 115/26 12. Oktober 2026 Veranstaltungsankündigung 19. Oldenburger Versicherungs- und Finanztag — Versicherungsschutz in Zeiten des Klimawandels

    12. Oktober 2026   115/26    Veranstaltungsankündigung

    19. Oldenburger Versicherungs- und Finanztag

    Versicherungsschutz in Zeiten des Klimawandels

    Oldenburg. Sind die EU-Richtlinien für Versicherungen angesichts des Klimawandels noch zeitgemäß? Diese Frage steht im Mittelpunkt des diesjährigen Oldenburger Versicherungs- und Finanztags am Mittwoch, 28. Oktober ab 10 Uhr im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg (Uhlhornsweg 49-55). Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus der Versicherungs- und Finanzbranche, Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

    Extremwetterereignisse wie Überschwemmungen oder Stürme werden infolge des Klimawandels wahrscheinlicher und möglicherweise intensiver. Damit stehen Versicherungen vor Herausforderungen: Sie sollen etwa vor den finanziellen Folgen eines Elementarschadens an Hausrat oder Gebäude schützen und müssen zahlungsfähig sein. Um dies zu gewährleisten, macht die Europäische Union Versicherungen seit rund zehn Jahren mit der sogenannten Solvency-II-Richtlinie gesetzliche Vorgaben. Die Vortragenden sprechen daher unter anderem über Versicherungen von Elementarschäden und über die damit einhergehende Risikobewertung im Hinblick auf Extremwetterereignisse. 2027 kommen auf Versicherungen verbindliche Änderungen zu, die aus der kürzlich durchgeführten Prüfung von Solvency II abgeleitet wurden. Worum es dabei genau geht, ist ebenfalls Tagungsthema. 

    Interessierte werden um Anmeldung per E-Mail an Gabriele Koch () bis zum 20. Oktober gebeten. Für Mitglieder des Vereins zur Förderung der Versicherungs- und Finanzmathematik e.V. (VFVF) sowie Universitätsangehörige ist der Eintritt kostenfrei, ansonsten beträgt er 50 Euro.

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    Prof. Dr. Marcus Christiansen, E-Mail:

  • 114/26 9. Oktober 2026 Veranstaltungsankündigung Warum sind Vermögen so ungleich verteilt? Vortrag im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg

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    9. Oktober 2026   114/26    Veranstaltungsankündigung

    Warum sind Vermögen so ungleich verteilt?

    Vortrag im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg

    Oldenburg. Die Vermögen in Deutschland sind deutlich ungleicher verteilt als in anderen EU-Ländern: Während die weniger vermögende Hälfte der Menschen gerade einmal einen zweiprozentigen Anteil für sich beanspruchen kann, halten die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung rund zwei Drittel des Gesamtvermögens. In einem öffentlichen Vortrag an der Universität Oldenburg geht der Berliner Sozialwissenschaftler Dr. Markus Grabka vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am Dienstag, 20. Oktober, den Ursachen für diese Ungleichheit auf den Grund. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Saal der Universitätsbibliothek (Uhlhornsweg 49-55). Grabka wird diskutieren, wie und in welchem Ausmaß sich die Vermögen derart ungleich entwickelt haben, und die Frage aufwerfen, wie sich die Unterschiede abbauen lassen könnten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine vorherige Online-Anmeldung bei der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften unter l.uol.de/vermoegensungleichheit bis Sonntag, 18. Oktober, wird gebeten.

    Die Veranstaltung wird in Kooperation des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in der Region Weser-Ems, der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen, der Arbeitsgemeinschaft Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA) der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg sowie der Arbeitsgruppe Sozialstrukturanalyse von Prof. Dr. Gundula Zoch durchgeführt.

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    Dr. Uwe Kröcher, E-Mail:

  • 113/26 8. Oktober 2026 Veranstaltungsankündigung Ökumenischer Gottesdienst zum Semesterstart Neue Veranstaltung in der Lambertikirche für Angehörige von Universität und Jade Hochschule sowie Interessierte

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    8. Oktober 2026   113/26    Veranstaltungsankündigung

    Ökumenischer Gottesdienst zum Semesterstart

    Neue Veranstaltung in der Lambertikirche für Angehörige von Universität und Jade Hochschule sowie Interessierte

    Oldenburg. „Es ist Zeit“: Unter dieser Überschrift laden die Evangelische Studierendengemeinde (ESG), die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) und das Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik der Universität Oldenburg am Dienstag, 13. Oktober, 18.15 Uhr, zum ökumenischen Semestereröffnungs-Gottesdienst in die St. Lamberti-Kirche (Markt 17) ein.

    An der Jade Hochschule hat der Lehrbetrieb des Wintersemesters in diesem Jahr am 21. September begonnen, an der Universität gehen am 12. Oktober die Lehrveranstaltungen los. Diese Zeit sei „für alle Angehörigen einer Hochschule etwas Besonderes“, so Pfarrer Dr. Christian Wetz, der den Gottesdienst mitgestalten wird: „Die Freuden und Herausforderungen des akademischen Alltags beginnen wieder, für Erstsemester öffnet sich eine völlig neue Welt, für viele endet ihre Zeit an der Hochschule allmählich.“ Der Gottesdienst solle Raum bieten für genau „solche existenziellen Fragen, Freuden und Unwägbarkeiten“.

    Eingeladen sind neben Angehörigen von Universität Oldenburg und Jade Hochschule auch alle weiteren Interessierten. Den Gottesdienst gestalten Pfarrer Christian Lühder (ESG), Benedikt Feldhaus (KHG), Lina Luster (ESG) sowie Prof. Dr. Ralph Hennings, Pastor an der St. Lamberti-Kirche, und Wetz, die beide am Institut für Theologie und Religionspädagogik lehren und forschen. Es schließt sich ein Beisammensein mit Essen und Getränken im Lambertussaal an.

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    Dr. Christian Wetz, Tel.: 0441/798-4654, E-Mail:

  • 108/26 30. September 2026 Veranstaltungsankündigung Vortrag: Weltordnung im Umbruch Völkerrechtler Kai Ambos zu Gast an der Universität

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    30. September 2026   108/26    Veranstaltungsankündigung

    Vortrag: Weltordnung im Umbruch

    Völkerrechtler Kai Ambos zu Gast an der Universität

    Oldenburg. Weltweit gerät das Völkerrecht unter Druck: Immer mehr Staaten missachten Normen wie das Gewaltverbot, ignorieren Urteile oder halten sich nur dann an bindendes Recht, wenn es gerade in die eigene politische Agenda passt. Wie diese Entwicklungen zu bewerten sind, ist Thema einer Veranstaltung am Dienstag, 6. Oktober, 18.30 Uhr, im Bibliotheksaal der Universität Oldenburg (Uhlhornsweg 49-55). Der renommierte Straf- und Völkerrechtler Prof. Dr. Kai Ambos, Hochschullehrer an der Universität Göttingen und Richter an den Kosovo Specialist Chambers in Den Haag, befasst sich in seinem Vortrag unter anderem mit der Frage, wie Deutschland als Verfechter einer „regelbasierten Ordnung“ wieder Glaubwürdigkeit erlangen kann. Die Teilnahme an der kostenfreien Veranstaltung ist auch online möglich. Interessierte werden gebeten, sich bis zum 4. Oktober auf der Homepage der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg unter l.uol.de/weltordnung anzumelden.

    Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Zwischen autoritärem Libertarismus und demokratischem Faschismus – Weltordnung im Umbruch“ der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Vergleichende Politikwissenschaft von Prof. Dr. Torsten Selck, der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen sowie der DGB Region Weser-Ems durchgeführt.

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    Dr. Uwe Kröcher, E-Mail:

  • 106/26 25. September 2026 Veranstaltungsankündigung Jazzauftritt und Jam-Session in der Umbaubar

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    25. September 2026   106/26    Veranstaltungsankündigung

    Jazzauftritt und Jam-Session in der Umbaubar

    Oldenburg. Jazzbegeisterte mit und ohne eigenes Instrument lädt das Institut für Musik der Universität Oldenburg am Freitag, 9. Oktober, zu einem neuen Session-Format in die Umbaubar (Stau 25-27) ein. Den Auftakt macht das Quartett „Der Selumat“ um Sebastian Büscher, Saxophon-Dozent an der Uni, im ersten Set ab 20.00 Uhr mit modernem Jazz. Neben Büscher gehören Pianist Matthias Klause, Bassist Manuel Bürgel und Martain-Louis Seidel am Schlagzeug zum Quartett. Im Anschluss folgt eine Jam-Session mit noch mehr Jazz. Dabei dürfen Gäste mit Instrument gern das Ensemble vergrößern, so Gastgeber Büscher. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

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    Sebastian Büscher, E-Mail:

  • 105/26 24. September 2026 Veranstaltungsankündigung Dialogkonzerte: Harfenklänge im Oktober

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    24. September 2026   105/26    Veranstaltungsankündigung

    Dialogkonzerte: Harfenklänge im Oktober

    Oldenburg. Die Harfe steht im Mittelpunkt der nächsten drei von der Universität Oldenburg veranstalteten „Dialogkonzerte“. Die Harfenistin Eva Bäuerle-Gölz tritt im Oktober mit unterschiedlichen Programmen in Oldenburg und Varel auf. Am Dienstag, 6. Oktober, spielt sie um 19.30 Uhr im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) unter der Überschrift „Der Klang der Freiheit – Harfenistinnen im 19. Jahrhundert“. Am darauffolgenden Wochenende ist sie in der „Börse der Ideen“ in Varel (Drostenstraße 11) zu Gast. Dort spielt sie am Samstag, 10. Oktober, ab 17.00 Uhr das Programm „Geschichte der Harfe in Wort und Klang“. Am Sonntag gibt es ab 11.30 Uhr eine auf rund 50 Minuten gekürzte Variante für Familien mit Kindern ab sechs Jahren. Moderiert werden alle drei Veranstaltungen von der Musikjournalistin Barbara Overbeck.

    Die Dialogkonzerte werden in Kooperation mit dem Verein für Musiktheaterproduktionen am Institut für Musik der Universität veranstaltet. Die Stadt Oldenburg, die Landessparkasse zu Oldenburg und die Oldenburger Volksbank, sowie die Barthel Stiftung Varel und die Mariann Steegmann Foundation fördern die Konzerte. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, um Spenden wird gebeten.

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    Die Harfenistin Eva Bäuerle-Gölz. Foto: Wolfgang Gölz

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    Prof. Dr. Kadja Grönke, E-Mail:

  • 103/26 21. September 2026 Veranstaltungsankündigung Themenabend: Einsamkeit als Herausforderung für die Gesellschaft Veranstaltung im Bibliothekssaal der Universität

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    21. September 2026   103/26    Veranstaltungsankündigung

    Themenabend: Einsamkeit als Herausforderung für die Gesellschaft

    Veranstaltung im Bibliothekssaal der Universität

    Oldenburg. Von Älteren, denen es an sozialen Kontakten mangelt, bis zu Jüngeren, die sich durch digitale Medien isolieren – von Einsamkeit sind ganz unterschiedliche Menschen betroffen. Um Ursachen des Phänomens und Auswege aus der Einsamkeit geht es am Donnerstag, 1. Oktober, von 17.30 bis 19.30 Uhr, im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg (Uhlhornsweg 49-55). Die kostenlose Veranstaltung mit Vorträgen und einer Podiumsdiskussion richtet sich an Interessierte aller Altersgruppen.

    Der Psychologe Dr. Sebastian Spanknebel, der an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Karl-Jaspers-Klinik und am C3L – Center für lebenslanges Lernen tätig ist, spricht darüber, was Einsamkeit ist. Nevenka Wacker aus dem Schulungs- und Awarenessbereich von EWE TEL lenkt den Blick auf die Perspektive junger Menschen und das Zusammenspiel von Digitalität und Einsamkeit. Die Präventions- und Rehabilitationsforscherin Prof. Dr. Kathrin Börner vom Department für Versorgungsforschung der Universitätsmedizin Oldenburg referiert über soziale Beziehungen im hohen Alter.

    Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit den Vortragenden sowie mit Dagmar Sachse, ehemalige Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg, statt.

    Die Veranstaltung ist Teil des Jubiläumsprogramms zum 20-jährigen Bestehen des C3L der Universität. Um eine Anmeldung unter uol.de/c3l/20-jahre wird gebeten.

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    Can Eroglu, Tel.: 0441/798-2276, E-Mail:

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  • 112/26 7. Oktober 2026 Universitätsmedizin Medizinstudium: Lernen vom ganzen Praxisteam Lehrpraxennetzwerk der Universitätsmedizin Oldenburg begrüßt neue Mitglieder
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    7. Oktober 2026   112/26    Universitätsmedizin

    Medizinstudium: Lernen vom ganzen Praxisteam

    Lehrpraxennetzwerk der Universitätsmedizin Oldenburg begrüßt neue Mitglieder

    Oldenburg. Mehr als 250 hausärztliche Praxen aus dem westlichen Niedersachsen öffnen regelmäßig ihre Türen für Medizinstudierende der Universität Oldenburg, damit diese dort praktische Einblicke in den Arbeitsalltag von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten erhalten. Jetzt kommen gut 20 neue Standorte hinzu: Prof. Dr. Michael Freitag, Leiter der Abteilung Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Oldenburg (UMO), begrüßte sie gestern beim Tag der Lehrpraxen in Oldenburg. Die jährliche Veranstaltung dient dazu, Lehrärztinnen und Lehrärzte für die Ausbildung von Medizinstudierenden zu schulen. Je nach Fortbildungsstand können die Praxisteams Hospitationen oder Blockpraktika anbieten beziehungsweise Studierende im Rahmen ihres Praktischen Jahres (PJ) am Ende des Studiums ausbilden.

    Seit diesem Jahr trägt die Veranstaltung einen neuen Namen: Der „Tag der Lehrpraxen“ löst den „Lehrärztetag“ ab. „Damit tragen wir der Tatsache Rechnung, dass das Angebot, das Lehrpraxen unseren Studierenden machen, immer eine Leistung des gesamten Praxisteams ist“, erklärt Freitag. Die nichtärztlichen Mitarbeitenden sind daher ebenfalls ausdrücklich zur Fortbildung und Diskussion eingeladen. Freitag freute sich über mehr als 20 Medizinische Fachangestellte (MFA), die sich erstmals schulen ließen. „Mit der steigenden Zahl an Medizinstudierenden – ab jetzt kommen jährlich 200 neue hinzu – wird auch der Bedarf an Lehrpraxen, die Einblicke in ihre Arbeit geben, noch größer“, sagte er. Umso erfreulicher sei es, dass es im Nordwesten so viele engagierte Lehrpraxen gibt: Der Tag der Lehrpraxen hatte eine Rekordbeteiligung von rund 100 Personen.

    Neben den Fortbildungsmöglichkeiten bot der Tag der Lehrpraxen wieder Einblicke in aktuelle Themen. Prof. Dr. Jasmina Sterz, Hochschullehrerin für Medizinische Ausbildung und Ausbildungsforschung an der UMO, sprach über Vorteile und Herausforderungen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Lehre. Anschließend diskutierten Ärztinnen und Ärzte aus dem Lehrpraxennetzwerk darüber, wie sie Digitalisierung und KI bereits in ihrem Arbeitsalltag einsetzen oder in der Zukunft einsetzen könnten.

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    Beim Lehrpraxentag begrüßte Prof. Dr. Michael Freitag (vorne links, hockend) unter anderem die Teams von gut 20 neuen Lehrpraxen. Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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    Prof. Dr. Michael Freitag, Tel.: 0441/798-2772, E-Mail:

  • 111/26 5. Oktober 2026 Studium und Lehre Studienstart an der Uni Oldenburg für 1.945 Erstsemester – darunter so viele Medizinstudierende wie nie
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    5. Oktober 2026   111/26    Studium und Lehre

    Studienstart an der Uni Oldenburg für 1.945 Erstsemester – darunter so viele Medizinstudierende wie nie

    Oldenburg. Heute herrscht an der Universität Oldenburg aufgeregter Trubel: Für 1.945 junge Menschen beginnt mit dem Studienstart ein neuer Lebensabschnitt. „Sie haben sich für eine junge, forschungsstarke Universität mit engagierten Lehrenden entschieden und werden hier eine der prägendsten Zeiten Ihres Lebens verbringen“, sagte Prof. Dr. Andrea Strübind, Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Universität Oldenburg. bei der Begrüßung der Studienanfänger*innen. „Von unserem Namensgeber Carl von Ossietzky können wir auch heute viel lernen: Behauptungen zu hinterfragen, Argumente zu prüfen und Erkenntnisse auf der Grundlage wissenschaftlicher Methoden zu gewinnen. Nutzen Sie den Raum, den Ihnen unsere Universität dafür bietet, lernen Sie andere Perspektiven kennen, seien Sie neugierig und haben Sie den Mut, sich auszuprobieren“, so Strübind weiter. Neben einem kurzweiligen Bühnenprogramm im Audimax konnten die neuen Studierenden auch den Info-Markt im Foyer des Hörsaalzentrums besuchen und dort wichtige Infos vom Hochschulsport bis zu Kulturangeboten auf dem Campus aufschnappen. Vor ihnen liegt nun die Orientierungswoche, bevor der reguläre Lehrbetrieb am 12. Oktober startet.

    Für die Universitätsmedizin Oldenburg (UMO) ist dieser Studienstart ein besonderer Meilenstein: Erstmals beginnen 200 Studierende ihr Medizinstudium in Oldenburg. Damit erreicht der Studiengang die bei seiner Gründung vor 14 Jahren langfristig angestrebte Ausbaustufe. Seit dem Start mit 40 Studienplätzen war die Anzahl an Studienplätzen schrittweise zunächst auf 80 und dann auf 120 pro Jahr gestiegen. „Mit 200 Medizinstudierenden pro Jahrgang schreibt die Universitätsmedizin Oldenburg ein neues, bedeutendes Kapitel. Das ist ein großer Erfolg für die Universität, ihre klinischen Partner und das Land Niedersachsen. Wir als Land investieren hier gezielt und in großem Maße in die exzellente medizinische Ausbildung und Forschung, weil wir gut ausgebildete Ärztinnen und Ärzte für die Zukunft unseres Gesundheitswesens brauchen. Die Studierenden, die heute starten, sind die Ärztinnen und Ärzte von morgen: Ihnen wünsche ich einen erfolgreichen Start, Neugier und viele bereichernde Erfahrungen“, sagte Wissenschaftsminister Falko Mohrs, der die angehenden Ärztinnen und Ärzte mittels Videobotschaft begrüßte.

    Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften, sieht in der Entwicklung einen wichtigen Schritt für die UMO und die medizinische Ausbildung im Nordwesten. „Dass wir heute 200 Studienanfängerinnen und Studienanfänger begrüßen können, ist ein großer Erfolg, den viele möglich gemacht haben: die Beteiligten an der Universität und in den vier Krankenhäusern der UMO ebenso wie das Land Niedersachsen, das diesen Ausbau unterstützt hat“, sagte er.

    Für den Ausbau hat die UMO das Curriculum und die klinisch-praktische Lehre umfassend angepasst. Dabei galt es, das besondere Profil des Oldenburger Modellstudiengangs zu bewahren, insbesondere den frühen und kontinuierlichen Kontakt der Studierenden zu Patientinnen und Patienten. Daran wirken neben der Universität das Klinikum Oldenburg, das Evangelische Krankenhaus Oldenburg, das Pius-Hospital Oldenburg und die Karl-Jaspers-Klinik mit. „Diesen engen Praxisbezug auch bei 200 Studierenden pro Jahrgang zu sichern, ist eine gemeinsame Aufgabe der Lehrenden an der Universität und in unseren Kliniken. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses für unsere Region“, betonte Nothwang.

    Mit den 1.945 neuen Erstsemestern studieren nun insgesamt 14.869 Menschen an der Universität Oldenburg. Darunter sind auch 1.755 internationale Studierende.

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    Erstmals konnte Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften, 200 Studienanfänger*innen im Fach Humanmedizin begrüßen. Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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    Im Hörsaalzentrum startete heute für die neuen Studierenden ihre Erkundungstour durch die Universität: Foto: Universität Oldenburg / Matthias Knust

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    Cheerleading ist ein Angebot des Hochschulsports und sorgte auf der Bühne des Audimax für beste Stimmung zum Studienstart. Foto: Universität Oldenburg / Matthias Knust

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  • 110/26 2. Oktober 2026 Hochschulpolitik Universitäten Oldenburg und Bremen bauen Northwest Alliance auch ohne Exzellenzstatus aus Verbundantrag kann sich in aktueller Exzellenzstrategie nicht durchsetzen

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    2. Oktober 2026   110/26    Hochschulpolitik

    Universitäten Oldenburg und Bremen bauen Northwest Alliance auch ohne Exzellenzstatus aus

    Verbundantrag kann sich in aktueller Exzellenzstrategie nicht durchsetzen

    Oldenburg. Die Northwest Alliance (NWA) als Verbund der beiden Universitäten Oldenburg und Bremen konnte sich in der aktuellen Runde der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder leider nicht als „Exzellenzverbund“ durchsetzen. Der Wissenschaftsrat teilte am Nachmittag in Bonn mit, welche Standorte gefördert werden. Neben der Northwest Alliance hatten drei weitere Verbünde sowie sieben Hochschulen ihre Bewerbung für die insgesamt fünf Neuförderungen eingereicht. Die Universitäten Oldenburg und Bremen werden ihre Kooperation zur Stärkung der Nordwestregion als Wissenschaftsraum jedoch fortführen und weiterentwickeln – gemeinsam mit ihrer wichtigsten Partnerin, der Rijksuniversiteit Groningen.

    Der Bewerbung als Exzellenzverbund vorausgegangen war ein herausragender Erfolg in der Geschichte der beiden Universitäten Oldenburg und Bremen: Im Frühjahr 2025 erhielten sie die Bewilligung von insgesamt vier Exzellenzclustern in der entsprechenden Förderlinie der Exzellenzstrategie. Damit hatten sie die Voraussetzungen für die Bewerbung als Exzellenzverbund übererfüllt.

    „Wir sind natürlich enttäuscht, aber zugleich auch stolz auf das, was wir in der Bewerbungsphase gemeinsam entwickelt und geschafft haben“, sagte Prof. Dr. Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg, der in seiner ersten Reaktion auch den neuen Exzellenzstandorten gratulierte. „Wir werden den eingeschlagenen Weg mit der Northwest Alliance konsequent gemeinsam weitergehen – und dabei sicher auch die nächste Exzellenzrunde nicht aus dem Blick lassen.“ Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, die ebenfalls Glückwünsche an die Gewinner der Wettbewerbsrunde sendete, sagte: „Wir hatten sehr gehofft, mit der Exzellenzförderung einen deutlichen Schub für unsere Northwest Alliance zu erhalten. Das ist nun nicht der Fall und macht uns in diesem Augenblick natürlich sehr traurig.“ In einem Punkt sei sie jedoch sicher: „An der Vision und den Zielen der Northwest Alliance werden wir festhalten.“ Zusammen mit Bruder bedankte sie sich bei allen Hochschulangehörigen und Unterstützer*innen der Bewerbung. „Sie alle waren großartig und haben einen vorbildlichen Einsatz gezeigt. Vielen herzlichen Dank dafür.“

    Unter dem Titel „Northwest Alliance: Connecting for Tomorrow“ hatten die Universitäten Oldenburg und Bremen im November 2025 ihren Exzellenzverbundantrag beim Wissenschaftsrat eingereicht. Im Frühjahr 2026 folgte der mehrtägige Besuch einer Kommission aus internationalen Fachgutachter*innen auf dem Bremer Campus. Rektorin Günther und Präsident Bruder dankten ausdrücklich den zahlreichen Mitarbeitenden, die in den vergangenen zweieinhalb Jahren mit enormem Einsatz den NWA-Antrag mit ausgearbeitet hatten und die Begehung vorbereiteten. Darüber hinaus dankten sie den Partnern in der Region und im Ausland – insbesondere der Rijksuniversiteit Groningen als privilegierter internationaler Partneruniversität der NWA und dem Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) als zentralem Bindeglied im Nordwesten. „Ebenso danken wir allen, die die NWA bis hierhin unterstützt, gefördert und beraten haben. Hinter uns steht eine starke Gemeinschaft, die mit uns die Nordwestregion voranbringen will“, betonten Bruder und Günther.

    Getroffen wurde die heutige Entscheidung von einer Exzellenzkommission, bestehend aus internationalen Expert*innen sowie den Wissenschaftsminister*innen von Bund und Ländern.

    Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs sagte anlässlich der Entscheidung: „Natürlich hätten wir uns für die Universitäten Oldenburg und Bremen und für die Northwest Alliance ein anderes Ergebnis gewünscht. Zugleich bleibt festzuhalten: Die Bewerbung hat eindrucksvoll gezeigt, welche wissenschaftliche Stärke, strategische Entwicklungskraft und länderübergreifende Kooperationskultur im Nordwesten gewachsen sind. Die Northwest Alliance verbindet exzellente Forschung mit regionaler Verantwortung, internationaler Vernetzung und gesellschaftlicher Relevanz. Vier Exzellenzcluster, die enge Zusammenarbeit zwischen Oldenburg und Bremen sowie die Einbindung internationaler Partner zeigen, dass der Nordwesten eine starke und sichtbare Wissenschaftsregion ist. Ich danke allen Beteiligten ausdrücklich für ihr großes Engagement. Auf dem Erreichten lässt sich weiter aufbauen.“

    Die Bremer Wissenschaftssenatorin Dr. Henrike Müller erklärte: „Natürlich hätten wir uns den Exzellenzstatus für Bremen gewünscht. Dennoch zeigen die Universitäten Bremen und Oldenburg nicht zuletzt mit ihren Exzellenzclustern eindrucksvoll, dass wissenschaftliche Stärke und internationale Wettbewerbsfähigkeit in der Region vorhanden sind. Die Zusammenarbeit mit Oldenburg ist zugleich auf eine verlässliche Grundlage gestellt, die auch über den Exzellenzwettbewerb hinaus bestehen bleibt. Jetzt kommt es darauf an, auf diesem starken Fundament weiter aufzubauen und den Nordwesten als attraktiven und wettbewerbsfähigen Wissenschafts- und Forschungsstandort weiterzuentwickeln. Ich danke allen, die an der Antragsstellung zur Exzellenz-Universität mitgewirkt haben.“

    In ihrem Verbundantrag haben die beiden Universitäten festgehalten, dass sie ihre Forschungskompetenzen bündeln wollen, um Antworten auf gesellschaftliche Zukunftsfragen zu finden. Dazu zählen etwa der verlässliche und menschenzentrierte Einsatz von künstlicher Intelligenz, die Entwicklung intelligenter Technologie zur Krankheitsprävention und der globale Zusammenhalt. Die Vision der Northwest Alliance: den Nordwesten zu einer pulsierenden Wissenschaftsregion weiterentwickeln, ideale Voraussetzungen für zukunftsgerichtete Spitzenforschung und Lehre schaffen sowie das Verhältnis zwischen Universität und Gesellschaft neu definieren.

    Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern

    Mit der Exzellenzstrategie wollen Bund und Länder die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Universitäten stärken. Das tun sie über zwei verschiedene Förderlinien:

    Mit den Exzellenzclustern wird Spitzenforschung in einzelnen Forschungsbereichen gefördert.  Insgesamt 539 Millionen Euro gehen über diesen Weg jährlich an 70 Cluster in ganz Deutschland. Die Laufzeit beträgt sieben Jahre, eine Weiterförderung im Anschluss daran ist möglich. Vier dieser Exzellenzcluster gehören seit Anfang 2026 zur Northwest Alliance: Hearing4all.connects (Hörforschung/Universität Oldenburg, MHH und Universität Hannover), Marsperspektive (Material- und Produktionsforschung/Universität Bremen), NaviSense (Tiernavigationsforschung/Universität Oldenburg) und Ozeanboden (Meeresforschung/Universität Bremen und Universität Oldenburg).

    Mit der Förderung als Exzellenzuniversität oder Universitärer Exzellenzverbund werden Universitätsstandorte als Ganzes gestärkt. Voraussetzung sind mindestens zwei Exzellenzcluster für eine einzelne Universität und mindestens drei Exzellenzcluster für einen Verbund aus zwei oder drei Universitäten.

    Weblinks

    Kontakt

    Dr. Corinna Dahm-Brey, Pressesprecherin der Universität Oldenburg, Tel.: 0170 4570376, E-Mail: ; Kristina Logemann, Pressesprecherin der Universität Bremen, Tel.: 0421 218-60155, E-Mail:

  • 109/26 1. Oktober 2026 Forschung Wellen sind ein wichtiger Faktor für das Vorkommen von Mangrovenwäldern weltweit Studie in Fachmagazin Nature: Forschende haben erstmals globale Verbreitung von Mangroven modelliert
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    1. Oktober 2026   109/26    Forschung

    Wellen sind ein wichtiger Faktor für das Vorkommen von Mangrovenwäldern weltweit

    Studie in Fachmagazin Nature: Forschende haben erstmals globale Verbreitung von Mangroven modelliert

    Oldenburg. An welchen Orten der Welt Mangroven gut gedeihen, hängt besonders vom Wellengang ab. Das haben Forschende aus Australien, den USA und von der Universität Oldenburg anhand von Modellrechnungen ermittelt. Die Ergebnisse liefern auch Hinweise darauf, wann und wo junge Mangroven weltweit am ehesten Wurzeln schlagen und könnten helfen, die wertvollen Küstenökosysteme künftig gezielter zu schützen. Die Studie ist im Fachmagazin Nature erschienen.

    Die an subtropischen und tropischen Küsten verbreiteten Mangrovenwälder spielen eine wichtige Rolle beim Küstenschutz, denn sie dämpfen die Kraft von Wellen und Sturmfluten. Sie speichern zudem auf natürliche Weise Kohlenstoff im Boden und beherbergen eine große Vielfalt an Lebewesen. Um Mangrovenwälder zu schützen und wiederherzustellen, werden weltweit große Summen investiert. Doch die Projekte scheitern oft, da begleitende Studien zu den optimalen Umweltbedingungen in der Regel nur Durchschnittswerte berücksichtigen, erklärt Prof. Dr. Will Glamore vom Wasserforschungslabor der Universität Neusüdwales (UNSW) in Sydney, Australien. 

    Viel entscheidender für das Anwachsen der Bäume sei aber, dass bestimmte Schwellenwerte, etwa beim Wellengang, nicht überschritten werden. Die Ergebnisse der Studie zeigen entsprechend, „wie kurze Zeiträume mit idealen Bedingungen eine entscheidende Rolle dabei spielen können, dass sich Mangroven ansiedeln und entwickeln können“, sagt der Umweltingenieur.

    Geringe Wellenenergie ist entscheidend

    In früheren Untersuchungen hatte Prof. Dr. Thorsten Balke, Vegetationsökologe an der Universität Oldenburg, gemeinsam mit Forschenden aus Europa und Südostasien Hinweise auf die Bedingungen gefunden, unter denen ein Mangrovenkeimling in flachen, von Gezeiten und Wellen beeinflussten Küstengebieten überhaupt anfangen kann zu wachsen. „Wir haben damals ein ‚günstiges Zeitfenster‘ definiert“, erklärt Balke: Nur in einem bestimmten Zeitraum sind die Bedingungen so, dass der Keimling wurzeln und sich anschließend fest verankern kann. Andernfalls könnten während des nächsten Tidehochwassers Wellen, Strömungen und Umlagerungen von Sediment die junge Pflanze herausreißen.

    Dieses Wissen hat sich das internationale Team in der aktuellen Studie zunutze gemacht. Sie analysierten Wellendaten aus 20 Jahren an rund 400 Standorten weltweit, die Hälfte davon mit Mangroven und die andere Hälfte ohne Mangroven. Aus dieser globalen Datenanalyse entwickelten sie ein Modell zur Wellenbelastung und kombinierten dieses mit dem von Balke anhand von Experimenten entwickelten Konzept der sogenannten Gelegenheitsfenster oder „Windows of Opportunity“.

    Das Team konnte so das Vorhandensein oder Fehlen von Mangroven an über 75 Prozent der untersuchten Standorte korrekt vorhersagen. Die Ergebnisse belegen, dass an Standorten mit Mangroven häufiger längere Phasen mit geringer Wellenenergie auftreten als an Küsten ohne Mangroven.

    Gelegenheitsfenster

    Frühere Forschung hatte bereits gezeigt, dass junge Mangroven mit zunehmendem Alter toleranter für stärkere Wellen und Sedimentverlagerungen werden. Der steilste Anstieg erfolgt in den ersten drei Monaten. Ein eintägiger Sämling vertrage beispielsweise kaum Wellen, während ein einwöchiger Sämling bereits gewisse Wellen aushalte, sagt Sarah Wells, Doktorandin an der UNSW und Erstautorin der Studie. Indem die Forschenden in ihrem Modell dieses Wissen mit der Wellenbelastung vor Ort kombinierten, können sie die Zeitfenster ausmachen, die für das Anwachsen besonders günstig sind.

    Denn Mangroven werden häufig aufgeforstet, weil sie die Küste vor starken Wellen schützen. Dies führt zu einer Art Paradox: Die Orte, an denen Mangroven den größten Schutz vor Wellen bieten könnten, gehören möglicherweise auch zu den Orten, an denen es für junge Mangroven am schwierigsten ist, Fuß zu fassen. Die Ergebnisse könnten helfen, Wiederaufforstungen besser zu planen, etwa einen günstigen Zeitpunkt und geeignete Standorte zu identifizieren.

    Auswirkungen des Klimawandels

    Die Ergebnisse liefern zudem Hinweise darauf, wie sich der Klimawandel auf Mangrovenwälder auswirken könnte. Die globalen Umweltveränderungen lassen zwar nicht überall die Wellen stärker werden. Doch in vielen subtropischen und tropischen Regionen könnte sich ihre Richtung ändern. Dies haben die Forschenden in ihrem Modell berücksichtigt. Ihre Ergebnisse zeigen, dass bereits geringfügig veränderte Wellenbedingungen darüber entscheiden, ob an einem Standort ein geeignetes Ansiedlungsfenster vorliegt. Der Einfallswinkel spielt dabei eine besondere Rolle. „Im Zuge des Klimawandels könnten sich also die Bedingungen für die Ansiedlung von Mangroven ändern, auch wenn sich die Wellenhöhe nicht ändert“, betont Balke.

    Die Folge: Einige heutige Mangrovenstandorte könnten künftig für neue Sämlinge ungeeignet werden, während derzeit ungeeignete Standorte günstiger werden. Allerdings seien Wellen nur ein Faktor, der beeinflusst, wie sich Mangroven künftig verbreiten, betonen die Forschenden. Auch der Anstieg des Meeresspiegels, Gezeiten, Salzgehalt, Temperatur und Sedimentation spielten eine Rolle.

    Die veröffentlichte Studie ist Teil des Vorhabens „Halo“, eines gemeinsamen Forschungsprojekts von Australien und der Republik Fidschi. Ziel ist es, degradierte und urbanisierte Küsten mit innovativen, naturbasierten Lösungen wiederherzustellen. Das durch Spenden finanzierte Projekt umfasst soziale, wirtschaftliche, ökologische und ingenieurwissenschaftliche Forschung, um Maßnahmen vor Ort zu unterstützen.

    Originalpublikation: Wells, S., Henderson, B., Dansle, A., Friess, D.A., Balke, T., Glamore, W.: Global mangrove distribution on the open coast is controlled by waves. Nature 657, (2026). doi.org/10.1038/s41586-026-11089-z

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    Mangrovenkeimlinge auf Wattflächen, wie hier vor der indonesischen Insel Sumatra, sind anfällig gegenüber Überflutung und Wellen. Foto: Thorsten Balke

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    Ein Mangrovenwald in Thailand bei Niedrigwasser. Foto: Thorsten Balke

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    Prof. Dr. Thorsten Balke, Telefon: 0441/798-3112 , E-Mail:

  • 107/26 30. September 2026 Forschung Elektronen mit dreidimensionalen Lichtfeldern kontrolliert Oldenburger Physiker erweitern den Werkzeugkasten der Optik: 3D-Licht liefert neuen Weg zur Untersuchung von chiralen Molekülen
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    30. September 2026   107/26    Forschung

    Elektronen mit dreidimensionalen Lichtfeldern kontrolliert

    Oldenburger Physiker erweitern den Werkzeugkasten der Optik: 3D-Licht liefert neuen Weg zur Untersuchung von chiralen Molekülen

    Oldenburg. Durch Überlagerung von zwei extrem kurzen Laserpulsen, die aus unterschiedlichen Richtungen zusammentreffen, ist es einem Physikerteam der Universität Oldenburg gelungen, dreidimensionale Lichtfelder zu erzeugen. Zudem versetzten sie Elektronen damit in bislang experimentell nicht zugängliche Quantenzustände. Die Methode eröffne neue experimentelle Perspektiven, um sogenannte chirale Strukturen gezielt zu erkennen, Wechselwirkungen von Licht und Materie zu steuern oder spezielle elektronische Quantenzustände zu erzeugen, berichten die Forscher im Fachjournal Physical Review Research. „Mit unserer Methode können wir bisher nur theoretisch beschriebene elektronische Quantenzustände erzeugen und diese zudem räumlich sichtbar machen“, erklärt der Leiter des Teams, Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt. „Damit erweitern wir den experimentellen Werkzeugkasten der Optik um eine neue Klasse von dreidimensionalen Lichtfeldern.“

    Um diese Lichtfelder zu erzeugen, überlagerte das Team zwei speziell geformte Femtosekunden-Laserpulse. Dabei handelt es sich um extrem kurze Lichtblitze, die wenige Millionstel einer Milliardstel Sekunde lang sind. Die Forscher kombinierten zwei verschiedenfarbige Laserstrahlen so, dass sich ihre Strahlung an einem Punkt kreuzte. Dort entstanden die dreidimensionalen Lichtfelder, deren Form das Team kontrollieren konnte. „Die Felder schwingen in allen drei Raumrichtungen und eröffnen damit neue Möglichkeiten, bestimmte Licht-Materie-Wechselwirkungen zu untersuchen und zu kontrollieren“, erklärt Darius Köhnke, einer der beiden Hauptautoren und Doktorand in der Arbeitsgruppe „Ultraschnelle Kohärente Dynamik“. Der entscheidende Vorteil: Mit dreidimensionalen Lichtfeldern können Forschende bislang für Experimente unzugängliche quantenmechanische Zustände von Elektronen gezielt erzeugen.

    Das Team demonstrierte dies, indem es Elektronen von Kalium-Atomen mit ihrem 3D-Lichtfeld gezielt in Zustände höherer Energie – sogenannte angeregte Zustände – versetzte und aus dem Atom herauslöste. Gleichzeitig konnten die Forscher die Veränderungen der Elektronenzustände in kurzen Abständen beobachten. Ihr Verfahren funktionierte somit wie eine Ultra-Kurzzeit-Kamera für Quantenprozesse: Ähnlich wie mit einem Stroboskop-Blitz gelang es ihnen, die aufeinanderfolgenden Stadien der unterschiedlichen Elektronenzustände nach und nach abzubilden und somit den Prozess wie in einem Film sichtbar zu machen.

    Wie die Forscher schreiben, sei der Ansatz besonders vielversprechend, um sogenannte chirale Moleküle zu untersuchen, die eine zentrale Rolle in Biologie und Medizin spielen. Dabei handelt es sich um Substanzen, die in zwei Varianten vorkommen, die sich zueinander verhalten wie Bild und Spiegelbild oder rechte Hand und linke Hand. Zahlreiche Biomoleküle wie Aminosäuren, Zucker, aber auch Arzneimittelwirkstoffe können chiral sein. Die beiden Varianten haben häufig unterschiedliche Eigenschaften, wie etwa der Wirkstoff Thalidomid aus dem Medikament Contergan, dessen eine Variante Missbildungen in der Schwangerschaft verursacht, während die andere Form unschädlich ist. Sie zu trennen oder auseinanderzuhalten ist indessen oft schwierig.

    Dreidimensionale Lichtfelder könnten hier einen Fortschritt bringen: „Theoretische Studien zeigen, dass dreidimensionale Lichtfelder ebenfalls chirale Eigenschaften besitzen können“, erläutert Wollenhaupt. Die neuartigen Möglichkeiten, die dreidimensionale Lichtfelder für die Untersuchung und Kontrolle molekularer Chiralität eröffnen, rückte die Physikerin Prof. Dr. Olga Smirnova vom Max-Born-Institut in Berlin kürzlich in einem Perspektivartikel in der Zeitschrift Science unter dem Titel „A New Age of Molecular Chirality“ in den Fokus. Die aktuelle Arbeit, schreiben die Physiker, schaffe eine wichtige Grundlage für solche Anwendungen.

    Originalveröffentlichung:

    Darius Köhnke, Hans-Christian Ahlswede, Tim Bayer und Matthias Wollenhaupt: „Multiphoton ionization with three-dimensional light fields”, Physical Review Research 8, 033048 (2026). DOI: doi.org/10.1103/r36b-vw82

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    Die Physiker Darius Köhnke (l.) und Hans-Christian Ahlswede vor dem Versuchsaufbau, mit dem sie dreidimensionale Lichtfelder erzeugten. Foto: Universität Oldenburg / Matthias Knust

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    Mit einem Interferometer zerlegten die Forschenden Laserlicht in zwei Strahlen unterschiedlicher Farbe. Diese überlagerten sie anschließend in einer Vakuumkammer zu 3D-Licht, um Elektronen zu manipulieren. Foto: Universität Oldenburg / Matthias Knust

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    Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt, Tel.: 0441/798-3482, E-Mail:

  • 104/26 23. September 2026 Weiterbildung / Veranstaltungsankündigung Wer zahlt den Preis für Energiewende und Versorgungssicherheit? Veranstaltung am 2. Oktober mit Fokus auf der Schlüsselrolle Niedersachsens

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    23. September 2026   104/26    Weiterbildung / Veranstaltungsankündigung

    Wer zahlt den Preis für Energiewende und Versorgungssicherheit?

    Veranstaltung am 2. Oktober mit Fokus auf der Schlüsselrolle Niedersachsens

    Oldenburg. Die Zukunft der Energieversorgung ist Thema einer Veranstaltung des C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg in der hallig hanken (August- Hanken-Str. 24, 26125 Oldenburg). Am Freitag, 2. Oktober, 13.00 bis 18.00 Uhr, steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich die Transformation des Energiesystems mit wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und sozialer Gerechtigkeit in Einklang bringen lässt. Eingeladen sind Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie alle Interessierten. Um Anmeldung unter uol.de/c3l/20-jahre wird gebeten, der Eintritt ist frei.

    Zum Auftakt gehen Studierende der Debattierclubs Hamburg und Münster in einer Show-Debatte der Frage nach, ob die aktuelle Versorgungssicherheit Vorrang vor der Vermeidung langfristiger Klimafolgen haben soll. Im Anschluss können die Teilnehmenden in vier Workshops ihr Wissen zu zentralen Aspekten der Energiewende vertiefen. Dabei geht es um Versorgungssicherheit, Energiegerechtigkeit, das Energiesystem der Zukunft und um den Beitrag von Wasserstoff zu mehr Resilienz.

    Um das Spannungsfeld zwischen sauberer Energie und globaler Sicherheit dreht sich der Expertentalk. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise, ambitionierter Klimaziele und geopolitischer Spannungen nimmt er insbesondere die Rolle Niedersachsens in den Blick.

    Die Veranstaltung ist Teil des Jubiläumsprogramms zum 20-jährigen Bestehen des C3L der Universität.

    Weblinks

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    Silke Welter, Tel.: 0441/798-3244, E-Mail:

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