Ein langer Dienstag mit viel Dienst. Aber ich kam ein gutes Stück weiter und morgen sieht die Welt anderes aus, da kommen anderer Hürden ( oder auch nicht).
Nach der Dienstrunde fuhr ich kurz in die Stadt rein und ging nochmal in den Buchladen, in dem ich das letzte Mal weder Ruhe noch Muße hatte, etwas auszusuchen. Diesmal fand ich etwas:

Ich setzte mich auf die Terasse vom Renert und fiel regelrecht in das Buch. Es die Geschichte der vermeindlich hässlichsten Frau der Welt, die jedoch hübsch zur Welt kam, heiratete und fünf Kinder bekam. Während ihrer letzten Schwangerschaft brach eine seltene Krankheit aus, über die ich ein wenig recherchieren musste. Akromegalie ist ist eine endokrinologische Erkrankung, die durch eine Überproduktion des Wachstumshormons Somatotropin verursacht wird. Vor der Pubertät bewirkt sie Gigentismus, nach der Pubertät setzen andere Symptome ein. Es ist eine sehr rührende Geschichte über eine Frau, die alles nur erdenkliche tat um ihre Kinder durch zu bringen.
Als ich so da saß las und hier schon vorschrieb, fiel mein Blick auf einen Stuhl direkt neben mir:

Ich hatte so gar keine Lust zu kochen und ging ins Grand Café:



Mir fiel auf, dass ich noch nie auf der äußeren Terrasse vom Grand Café von der Place d’Armes gesessen bin, da wo ich sonst immer daran vorbeilaufe. Und es kamen wieder Gedanken an längst vergangene Zeit hoch, als das Grand Café noch Académie hieß. Aber drüber habe ich schon mal vor sehr vielen Jahren geschrieben.
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Ein neuer Podcast ist da! Ab 8:00Uhr! Im Interview haben wir ein Kinder- und Jugendcoach. Was bitte ist das genau?
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Und weil der Tag sonst nicht viel zu bieten hatte, gibt es noch eine Tagesfrage über ein Thema über das ich sonst nie schreibe.
Welche Beziehung hat dich am meisten über dich selbst gelehrt?
Ich denke, dass es vor allem die letzte Beziehung war. Andere nennen das der Bund fürs Leben. Bis der Tod uns scheidet, ist eine für mich aussterbende Spezies… (so wie der Hintern, der halb aus der Hose hängt)
Die letzte Beziehung hat mich viel über mich selbst geleert, hinsichtlich meiner eigenen Sensibilität. Als der Partner die Beziehung beendete, brauchte ich fast ein Jahr um damit klar zu kommen. Ich hatte mich emotional und im gegenseitigen Vertrauen, soweit aus dem Fenster gelehnt, dass das Ende der Beziehung für mich wie ein gewaltiger Stoß war, bei dem ich ganz aus dem besagten Fenster fiel. Danach wurde ich vorsichtiger, so sehr, dass niemand mehr meinen Ansprüchen gerecht wurde. Seither gab es immer wieder amouröse Affären, die aber nie so weit führten, dass ich hätte sagen können; mit dem Mann möchte ich mein Leben voll und ganz teilen. Vielleicht findet sich irgendwann jemand, aber das ist dann wohl die berühmte Nadel im Heuhaufen.
























































































































