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28.09.2026

felix schwenzel in bilder

heu­te eine er­wach­se­ne frau auf ei­nem er­wach­se­nen-fahr­rad mit stütz­rä­dern ge­se­hen. und eine an­de­re frau auf dem ur­nen­fried­hof an der see­stras­se, die mit zwei kat­zen gas­si ging. eine der kat­zen war an ei­ner lan­gen schlepp­lei­ne, die an­de­re lief frei und hielt im­mer 10-20 me­ter ab­stand zur frau und der an­de­ren kat­ze. sie sass mehr oder we­ni­ger die gan­ze zeit auf dem bo­den oder auf grab­stei­nen und be­ob­ach­te­te ihre men­schen­frau beim ab­schrei­ten des fried­hofs.

auf dem ur­nen­fried­hof see­stras­se sitzt eine kat­ze auf ei­nem grab­stein.
auf dem urnenfriedhof seestrasse sitzt eine katze auf einem grabstein.

aus­ser­dem ge­se­hen: ei­nen drei me­ter ho­hen son­nen­blu­men­baum an der see­stras­se …

an der see­stras­se steht vor ei­ner bau­stel­le eine sehr hohe son­nen­blu­men­pflan­ze auf de­ren spit­ze noch meh­re­re blü­ten blü­hen.
an der seestrasse steht vor einer baustelle eine sehr hohe sonnenblumenpflanze auf deren spitze noch mehrere blüten blühen.

… und eine maus, die vor ei­nem kel­ler­fens­ter rum­hing.

ein kin­der­por­te­mo­naie hängt an ei­nem band vor ei­nem kel­ler­fens­ter. das foto wird do­mi­niert von ho­ri­zon­ta­len li­ni­en der fas­sa­de, der gel­be putz fällt als ers­tes in auge, drun­ter ein ro­tes band zie­gel­stei­ne, wei­ter un­ten grau­es Pflas­ter.
ein kinderportemonaie hängt an einem band vor einem kellerfenster. das foto wird dominiert von horizontalen linien der fassade, der gelbe putz fällt als erstes in auge, drunter ein rotes band ziegelsteine, weiter unten graues Pflaster.

heu­te zum ers­ten mal ver­stan­den, dass finn tat­säch­lich eine au­to­ver­mie­tung ist und kei­ne el­tern, die den na­men ih­res kin­des aufs auto ge­klebt ha­ben. ei­ner­seits ist finn ein ge­schick­te­rer name als mi­les, an­de­rer­seits ist die ver­wechs­lungs­ge­fahr gross, wenn jetzt eine an­de­re au­to­ver­mie­tung auf die idee kommt sich luca, noah oder fe­lix zu nen­nen.

ein auto der au­to­ver­mie­tung finn auf ei­nem stras­sen­park­platz im wed­ding.
ein auto der autovermietung finn auf einem strassenparkplatz im wedding.

ich weiss auch nicht, ob das eine gute idee ist, wenn dro­gen­händ­ler ihr busi­ness auf dem num­mern­schild an­non­cie­ren.

ein da­cia des­sen num­mern­schild mit DO - PE an­fängt auf ei­nem stras­se­park­platz im wed­ding.
ein dacia dessen nummernschild mit DO - PE anfängt auf einem strasseparkplatz im wedding.

an­sons­ten hat fri­da heu­te früh ei­nen fuchs ge­jagt. beim fuchs habe ich nicht schnell ge­nug re­agiert. aber als vor uns ein eich­hörn­chen rum­sprang, war ich schnell ge­nug und trotz be­reits durch­dre­hen­der rä­der an der hin­ter­ach­se konn­te ich fri­da mit ei­nem ein­fa­chen „nein!“ stop­pen. mög­li­cher­wei­se hat­te ich des­halb den gan­zen tag gute lau­ne, trotz des fuchs-in­ci­dent.

beim nach­mit­tags­spa­zier­gang über das abend­es­sen nach­ge­dacht und auf die idee ge­kom­men mit dem alt wer­den­den blu­men­kohl im kühl­schrank mal das prin­zip de­hy­drie­ren/re­hy­drie­ren aus­zu­pro­bie­ren. also den blu­men­kohl in klei­ne rös­chen zer­teilt, ein­ge­fet­tet und 20 mi­nu­ten im air­fry­er de­hy­driert und ge­rös­tet. wäh­rend­des­sen aus zwie­beln, ka­rot­ten und spitz­kohl mit ro­ter fer­tig-cur­ry-pas­te und ko­kos­milch ein cur­ry hin­ge­kö­chelt und da­drin dann den de­hy­drier­ten blu­men­kohl 10 mi­nu­ten re­hy­driert. das war sehr le­cker und brauch­te noch nicht mal so­ja­sauce um un­men­gen um­a­mi be­reit­zu­stel­len. lei­der aus­ver­se­hen auf­ge­ges­sen, statt mir die hälf­te fürs früh­stück üb­rig zu las­sen. 








im­mer noch 14 von 66 seen

felix schwenzel in artikel, teil der sammlung: 66 seen wanderungen

die stre­cke von han­gels­berg nach fürs­ten­wal­de hab ich raus­ge­sucht, weil sie nicht zu lang ist (14 ki­lo­me­ter) und man von fürs­ten­wal­de mit der bahn zu­rück nach han­gels­berg fah­ren kann. wir sind dann zwar mit dem bus ge­fah­ren, aber das klapp­te ge­nau­so gut. die an­fahrt ha­ben wir mit dem auto ge­macht, weil das nur 50 mi­nu­ten dau­er­te und mit den öf­fent­li­chen zwei stun­den ge­dau­ert hät­te.

die tour soll­te 14 ki­lo­me­ter lang sein und drei stun­den dau­ern, wir ha­ben das mit zwei pau­sen dann auch tat­säch­lich in 3 stun­den ge­schafft.

die GPX-rou­te von hier ist ziem­lich ver­al­tet und hat uns ein­mal in eine sack­gas­se ge­lei­tet. auch von dem fast durch­ge­hen­den fahr­rad­weg zwi­schen han­gels­berg und fürs­ten­wal­de wuss­te die GPX-rou­te nichts. trotz­dem, die stre­cke war nicht kom­pli­ziert, im prin­zip im­mer an der müg­gel­spree und spä­ter an der fürs­ten­wald­spree ent­lang. be­son­ders an­spruchs­voll war die stre­cke auch nicht, aber teil­wei­se sehr schön. seen gabs kei­ne, aber die müg­gel- und fürs­ten­wal­de-spree wa­ren auch schön und teil­wei­se seen-ar­tig.

ei­ner­seits schön, an­de­rer­seits ein biss­chen an­stren­gend war, dass der ziem­lich neue fahr­rad­weg zwi­schen han­gels­berg und fürs­ten­wal­de oft auch gleich­zei­tig der 66 seen wan­der­weg war. trotz­dem hat das auch gut mit dem hund ge­klappt. bei ei­ner hun­de­be­geg­nung wur­de es kurz ein biss­chen laut, ei­ner von zwei hun­den kam bel­lend auf uns zu und das frau­chen schrie un­ab­läs­sig um ihn zu­rück­zu­ru­fen. er war aber be­schäf­tigt ei­nen ko­mi­schen al­ten mann (mich) mit ei­nem noch ko­mi­sche­ren klei­nen hund (fri­da) zu ver­trei­ben und konn­te des­halb nicht zu­rück zur be­sit­ze­rin lau­fen. ich hab ihn dann lang­sam aber si­cher (mit ab­stand) doch wie­der in rich­tung sei­ner be­sit­ze­rin ge­drückt. wäh­rend­des­sen blieb fri­da ru­hig und vor­bild­lich hin­ter mir und liess mich die si­tua­ti­on re­geln.

die zwei­te und drit­te hun­de­be­ge­gung er­in­ner­te mich an die ge­schich­te vom igel und dem ha­sen. ein päär­chen mit je ei­nem hund an der lei­ne kam uns auf dem weg zwei­mal (!) ent­ge­gen. wir hat­ten wirk­lich ein gu­tes tem­po1 drauf und ich kann mir, ob­wohl wir zwi­schen­durch eine 20-mi­nü­ti­ge pau­se ge­macht ha­ben, nicht wirk­lich er­klä­ren wie die das ge­macht ha­ben.

die 14 ki­lo­me­ter ha­ben wir gut weg­ge­steckt, fri­da hat­te ei­nen ste­ti­gen und ent­spann­ten vor­wärts­drang. das ent­span­nen fiel ihr wit­zi­ger­wei­se bei der pau­se schwer. ein­mal un­ter­wegs läuft und läuft und läuft sie und ich glau­be ich/wir kön­nen auch eine län­ge­re wan­de­rung als 14 ki­lo­me­ter mit ihr wa­gen. al­ler­dings war sie nach der wan­de­rung schon sehr müde und schläft und schläft und schläft. 


  1. der durch­schnittspace über die gan­ze stre­cke war 10'25"/km, also fast 6 km/h (ob­wohl stän­di­ges fo­to­gra­fie­ren und die­se eine hun­de­be­geg­nung den pace na­tür­lich leicht rui­niert ha­ben). ↑︎

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mor­gen­spa­zier­gang 19.09.2026

felix schwenzel in bilder


NET­FLIX

felix schwenzel in notiert

net­flix star­te­te 2014 in deutsch­land. ich habe seit no­vem­ber 2010 ein net­flix kon­to. of­fen­sicht­lich habe ich mich dort da­mals mit ei­ner ame­ri­ka­ni­schen adres­se an­ge­mel­det und $8,99 pro mo­nat be­zahlt. mei­ne ein­zi­ge er­in­ne­rung an net­flix im jahr 2010 ist, dass ich es schau­en konn­te, aber dass sehr viel ge­buf­fert wer­den muss­te. mein in­ter­net­an­schluss oder die trans­at­lan­tik-lei­tun­gen wa­ren da­mals noch nicht gut ge­nug da­für. in mei­nem mail­ar­chiv sehe ich, dass ich mein kon­to dann schon im de­zem­ber 2010 on hold ge­setzt habe. im ok­to­ber 2011 habe ich es wie­der re­ak­ti­viert und im fe­bru­ar 2012 hab ich das kon­to ge­löscht.

2012 und 2013 schick­te mir net­flix dann alle paar mo­na­te nach­rich­ten mit dem be­treff

fe­lix, come back to Net­flix to­day.

im sep­tem­ber 2014 hab ich das kon­to re­ak­ti­viert und dann auch in euro be­zahlt. zu­erst 7,99 € pro mo­nat, dann 8,99 € um auf „zwei bild­schir­men“ gu­cken zu kön­nen. im april 2015 woll­te ich net­flix auf vier bild­schir­men gu­cken und zahl­te ab dann 11,99 €.

im no­vem­ber 2017 sehe ich die ers­te preis­er­hö­hung auf 13,99 €.

The cost of your Pre­mi­um plan (4 screens at a time + Ul­tra HD) has ch­an­ged to €13.99 a month. This ch­an­ge ta­kes ef­fect Sun­day, De­cem­ber 17th, 2017.

im mai 2019 gings hoch auf 15,99 €, im april 2021 auf 17,99 €, im mai 2024 auf 19,99 €. im sep­tem­ber 2025 zog net­flix die ac­count sha­ring dau­men­schrau­ben an und da­mit das kind wei­ter net­flix schau­en konnt, ha­ben wir für 3,99 € pro mo­nat ei­nen „ex­tra mem­ber slot“ ge­kauft. mach­te in sum­me dann 23,98 € pro mo­nat.

im ok­to­ber 2025 stieg der preis für an­ton um ei­nen euro: 24,98 €.

am 10. sep­tem­ber kün­dig­te net­flix an, dass un­ser mo­nat­li­cher preis bald auf fast 30 € stei­gen wür­de, auf 21,99 € + 5,99 € = 27,98 €.

das fühl­te sich nicht mehr gut an. in mei­ner er­in­ne­rung war das letz­te was ich mit ver­gnü­gen auf net­flix ge­se­hen habe dri­ve to sur­vi­ve vor un­ge­fähr ei­nem jahr. weil ich ja nach­gu­cken kann, sehe ich, dass ich auch ne­mi­sis mit re­la­tiv gros­sem ver­gnü­gen ge­se­hen habe und eine fol­ge chefs ta­ble1. da­für lohnt es sich nicht fast 30 € pro mo­nat aus­zu­ge­ben.

von 9 € auf 28 € in 9 jah­ren sind un­ge­fähr 13% stei­ge­rung pro jahr. dem­nach wür­de uns net­flix in 9 jah­ren 87 € pro mo­nat kos­ten.

Hi fe­lix,
We can­ce­led your mem­ber­ship be­cau­se you did not agree to the new pri­ce. It will take ef­fect at the end of your bil­ling pe­ri­od. You can con­ti­nue wat­ching un­til Oc­to­ber 9th, 2026.
Come back any­ti­me to en­joy the best TV shows & mo­vies. Your pro­files and pre­fe­ren­ces will be wai­ting for you for 24 months.
[…]
The Net­flix team


nach­trag:
ich hab die pro­gres­si­on der net­flix prei­se et­was un­güns­tig be­rech­net. rück­bli­ckend auf die ver­gan­ge­nen neun jah­re gabs bei uns ca. 13% preis­stei­ge­rung pro jahr, aber 13% preis­stei­ge­rung pro jahr zu pro­je­zie­ren er­gibt ein ex­po­nen­ti­el­les wachs­tum und 87 €. so weit geht net­flix dann wohl nicht. li­ne­ar pro­je­ziert sind es dann wohl nur 44 bis 55 €. hier ein­mal auf­ge­zeich­net. 

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  1. sind doch ein paar mehr sa­chen ge­we­sen, die ich im letz­ten jahr auf net­flix ge­se­hen habe als ich zu­nächst dach­te. hat­te das al­les nicht so sau­ber ver­schlag­wor­tet. ↑︎


weil ja be­kann­ter­mas­sen bald wie­der weih­nach­ten ist, kann ich be­reits den ers­ten weih­nacht­markt an­kün­di­gen. wie letz­tes jahr, hat sich die bei­fah­re­rin mit ein paar an­de­ren küns­te­rin­nen zu­sam­men­ge­tan, um in der vor­weih­nachts­zeit klei­ne ar­bei­ten zum ver­kauf an­zu­bie­ten.

die beus­sel bi­en­na­le 2026 in der beus­sel­stras­se. vom 28. bis zum 29. no­vem­ber. 

flyer der beussel-biennale, eine vorweihnachtliche verkaufsausstellung mit arbeiten von charlie broecker, esther enzian, benji hanoben, lisa herfeldt, anton kelm, katia kelm, franca laufer, henrieke ribbe, luise thiele und sebastian zarius. flyer der beussel-biennale, eine vorweihnachtliche verkaufsausstellung  mit arbeiten von charlie broecker, esther enzian, benji hanoben, lisa herfeldt, anton kelm, katia kelm, franca laufer, henrieke ribbe, luise thiele und sebastian zarius.


stern­brü­cke

felix schwenzel in notiert

in ham­burg ha­ben wir in der nähe der stern­brü­cke über­nach­tet. die wur­de ja ge­ra­de ab­ge­ris­sen und de­ren neu­bau wur­de ein stück durch die stadt ge­rollt. mitt­ler­wei­le ist die wie­der für den bahn­ver­kehr (oben) ge­öff­net, aber wei­ter­hin für den auto- und fuss­gän­ger­ver­kehr (un­ten) ge­sperrt. das er­for­dert auch für fuss­gän­ger si­gni­fi­kan­te um­we­ge. 

→ zwei tracks ansehen


rös­ti

felix schwenzel in gekocht, teil der sammlung: meine besten rezepte

ich bin sehr leicht zu be­ein­flus­sen. kaum sehe ich ein vi­deo über rös­ti, muss ich rös­ti selbst ma­chen.

ich war im­mer schon be­geis­tert von tor­til­las die mit so we­ni­gen zu­ta­ten (kar­tof­fel, zwie­bel, ei, öl, salz) so enorm schmack­haft sind. aber rös­ti be­stehen nur aus ge­rie­be­nen kar­tof­feln, ge­duld und salz und ein we­nig but­ter. und sind min­des­tens ge­nau­so toll und dazu noch knusp­rig. 

fertiger rösti aufgeschnitten auf einem weissen teller.
fertiger rösti aufgeschnitten auf einem weissen teller.
fer­ti­ger rös­ti auf­ge­schnit­ten

ca­se stu­dy house #22

felix schwenzel in artikel

die wichtigsten achsen des case study house #22 fotos von julius shulman mit weissen linien auf schwarzem grund nachgezeichnet.
die wichtigsten achsen des case study house #22 fotos von julius shulman mit weissen linien auf schwarzem grund nachgezeichnet.

die­ses foto von ju­li­us shul­man kennt je­der ar­chi­tek­tur­stu­dent. mich hat es wäh­rend mei­nes ar­chi­tek­tur­stu­di­ums zu feuch­ten träu­men über sicht­ach­sen und mi­ni­ma­lis­ti­sches de­sign in­spi­riert. an die­sem foto stimmt kon­zep­tio­nell al­les und es fängt eine stim­mung ein, die schwer zu be­schrei­ben ist, die aber je­der ver­steht, so­bald man das foto sieht. ganz ähn­lich dem bild von ed­ward hop­per.

ich wuss­te, dass das haus am hang der hol­ly­wood-hills vom ar­chi­tek­ten pierre koe­nig ge­baut wur­de und dass es min­des­tens 21 wei­te­re case stu­dy hou­ses gibt.

was ich nicht wuss­te, war, dass die bau­her­ren, die fa­mi­lie stahl, schon vor pierre koe­nig eine ziem­lich ge­naue vor­stel­lung vom haus hat­ten. das steht zwar auch so in der wi­ki­pe­dia …

Stahl pro­vi­ded the in­spi­ra­ti­on for the over­all struc­tu­re, set­ting out his ide­as by mid-1956 in a mo­del of the house he wan­ted for the site. Un­li­ke the house as built, the mo­del has a cur­ved rear wall and but­ter­fly roof.
[…]

Koe­nig ad­he­red to the ba­sic at­tri­bu­tes of Stahl's con­cept but re­fi­ned the de­sign into so­me­thing much more ri­go­rous, geo­me­tric and 'pu­re' in its form and ma­te­ri­als—in es­sence ad­ap­ting it to his own vo­ca­bu­la­ry.

… aber die­ses vi­deo er­klärt die ge­schich­te des hau­ses sehr bild­lich. die kin­der der stahls er­zäh­len da­von wie ihre el­tern das haus plan­ten, bau­ten und wie die fa­mi­lie dar­in leb­te und wie das haus jetzt der öf­fent­lich­keit zu­gäng­lich ist. eine gross­ar­ti­ge klei­ne do­ku­men­ta­ti­on, die nicht nur für ar­chi­tek­tur­in­ter­es­sier­te in­ter­es­sant ist. 


ele­na

felix schwenzel in bilder, teil der sammlung: beliebte beiträge 2025/26

vie­le din­ge auf der welt sind uns ver­bor­gen und ent­zie­hen sich un­se­rer wahr­neh­mung. das hat den vor­teil, dass wir uns über vie­les kei­ne sor­gen ma­chen müs­sen, weil wir es gar nicht mit­be­kom­men. um­ge­kehrt funk­tio­niert es aber auch, wir kön­nen din­ge se­hen, die gar nicht da sind. auf die­sen fo­tos aus den acht­zi­ger jah­ren, die ir­gend­wann viel zu nied­ri­g­auf­lö­send ge­scannt wur­den, sehe und rie­che ich un­se­re frank­reich­ur­lau­be wie­der vor mei­nem in­ne­ren auge und mei­ner in­ne­re­en nase. ich er­in­ne­re mich an un­ser al­tes haus in aa­chen/kor­neli­müns­ter und un­ser le­ben da­drin. ich er­in­ne­re mich an ele­na, wie sie war, ganz an­ders als ich. ele­na kam rein­lich und or­dent­lich aus dem mut­ter­leib, sie leg­te wert auf din­ge die mir egal wa­ren — und um­ge­kehrt. wir wa­ren von ge­burt an so grund­ver­schie­den, dass ich seit­dem der mei­nung bin, dass un­se­rer per­sön­lich­kei­ten sich von er­zie­hung, kind­heits- und ju­gend­er­fa­run­gen kaum ir­ri­tie­ren las­sen.

wie wir sind, wie wir wer­den, scheint zu ei­nem gros­sen teil vor­be­stimmt.

das ein­zig wich­ti­ge ist wohl lie­be. viel lie­be. die hat ele­na be­kom­men und frei­gie­big auf alle die mit ihr leb­ten ver­teilt. wir hat­ten eine ei­gen­tüm­lich star­ke bin­dung, die auf eine art be­din­gungs­los war und kei­ner wor­te be­durf­te. ich konn­te mich über sie lus­tig ma­chen und sie mich be­schimp­fen, ohne das die lei­ses­ten zwei­fel an un­se­rer ge­gen­sei­ti­gen lie­be auf­ka­men.

ich habe früh und viel ver­ant­wor­tung für ele­na über­tra­gen be­kom­men. ich er­in­ne­re mich, dass ich sie täg­lich vom kin­der­gar­ten ab­hol­te der et­was ent­fernt von un­se­rem zu­hau­se lag. ich be­treu­te sie nach­mit­tags, wäh­rend un­se­re el­tern ar­bei­ten oder stu­die­ren wa­ren. ob es eine gute idee ist ei­nen 12-jäh­ri­gen auf eine 5-jäh­ri­ge auf­pas­sen zu las­sen kann man wahr­schein­lich län­ger dis­ku­tie­ren. aber es hat un­se­re bin­dung ge­stärkt und uns mög­li­cher­wei­se bei­de rei­fen las­sen. 


pom­mes aus dem air­fry­er

felix schwenzel in rezepte, teil der sammlung: meine besten rezepte

nach ein paar ver­su­chen1 sind mir die pom­mes aus dem air­fry­er heu­te so ge­lun­gen, wie ich es mir vor­ge­stellt habe.

das rezept ist eine mischung aus dem „ul­ti­ma­ti­ven pom­mes-re­zept“ von hes­ton blu­men­thal und chris youngs TK pommes aus dem airfryer. die pommes werden herrlich knusprig, sind innen aber eher weich. die kleinen knsup­ri­gen stückchen aus den rand­stück­chen und der bruch beim aufrauhen sind fast das beste.

braune knsuprige pommes auf einem wiesen teller. danaben etwas krautsalat und ketchup.
braune knsuprige pommes auf einem wiesen teller. danaben etwas krautsalat und ketchup.
zu pom­mes passt be­kannt­lich al­les, aber die­ser kraut­sa­lat hat be­son­dern gut ge­passt und macht aus die­ser mahl­zeit ei­nen ge­mü­setel­ler.

zutaten

  • 2 grosse kartoffeln
  • öl, salz

ergibt: 1 portion

zubereitung

  1. zuschneiden:

    kar­tof­feln schälen und in pommes schneiden. ich hab mich für ca. 11 × 11 mm ent­schie­den, aber freihand ge­schnit­ten. danach in klarem, kalten wasser die stärke abspülen.

  2. blachieren:

    ungefähr 15 minuten in kochendem wasser blan­chie­ren. dem wasser kein salz oder essig zugeben. je nach dicke der pommes kann es auch schneller gehen. wenn man mit einem spitzen messer ohne allzuviel wi­der­stand in eine pommes stechen kann, sind sie gut. sie sollten beinahe aus­ein­an­der­fal­len.

  3. aufrauhen:

    aus dem wasser in ein sieb geben. die kar­tof­feln sollen jetzt ein wenig auf­ge­rauht werden. ich habe dafür einen deckel aufs sieb gelegt und die pommes ein paar mal durch­ge­schüt­telt. ich habe auch vorher eine handvoll grob­kör­ni­ges salz da­zu­ge­ge­ben und danach abgespült. das hat gut geklappt, aber ich weiss nicht ob es eine wirklich gute idee ist, die pommes ober­flä­che sollen ei­gent­lich so trocken wie möglich werden.

    beim aufrauhen gab es ein bisschen bruch, aber auch kleine stückchen ergeben, nachdem sie ge­trock­net sind, herr­li­chen crunch im airfryer.

  4. trocknen:

    danach müssen die vorb­lachier­ten pommes trocknen. am ein­fachs­ten geht das wenn man sie 20-30 minuten offen in den kühl­schrank legt. mit etwas geduld können sie auch bei zim­mer­tem­pe­ra­tur auskühlen und trocknen.

    blanchierte und aufgerauhte pommes auf einem weissen teller.
    blanchierte und aufgerauhte pommes auf einem weissen teller.

    blan­chier­te und auf­ge­rauh­te pommes vor dem gang in den kühl­schrank (zum trocknen).

  5. airfryen:

    die pommes sollen jetzt ohne fett in den airfryer, ca. 15 minuten bei 200°C. darauf achten dass nicht zu viele pommes im korb landen. die zwei dicken lar­tof­feln haben meinen korb ganz gut gefüllt.

    auch kleine bruch­stü­cke vom aufrauhen kommen mit in den korb.

    alle 5 minuten die pommes wenden/schütteln.

  6. servieren:

    die pommes aus dem airfryer in eine schale geben und mit einem schuss öl begiessen, gut salzen und im öl und salz wenden.

 


  1. letz­tes mal sind sie zu glatt, ein­mal sind sie gut ge­wor­den, aber ich hab kei­ne fo­tos ge­macht ↑︎


früh­stück 17.08.2026

felix schwenzel in gekocht



über das denk­fa­brik-blog und frank west­phals blog auf mat­thi­as pfef­fer­les word­press-plug­in word­press-block­roll ge­stos­sen. mit word­press-block­roll kann man (mit word­press) ma­schi­nen­les­ba­re blogrolls ver­öf­fent­li­chen. frank er­klärt war­um das gut ist:

[Wir ha­ben] hier die Mög­lich­keit, ein rich­tig tol­les Öko­sys­tem zum Fol­gen, Ent­de­cken und Ver­net­zen von Blogs auf­zu­bau­en. Wir müs­sen da­für nicht ein­mal ein neu­es Netz­werk star­ten. Das Netz­werk exis­tiert be­reits. Und dar­auf könn­ten so vie­le un­ter­schied­li­che Diens­te auf­sat­teln.

[…] Ich baue als Nächs­tes ein Plätz­chen, an dem Blogrolls als Gan­zes oder in Tei­len abon­niert wer­den kön­nen. Wo man se­hen kann, wer wen ger­ne liest. Wer von wem ger­ne ge­le­sen wird. Und wo man sich von Blogroll zu Blogroll wei­ter­han­geln kann.

also hab ich mei­nen pro­gram­mier­as­sis­ten­ten ge­fragt, ob wir das zu­sam­men bau­en kön­nen. die aus­ga­be des ers­ten pro­to­typ ist hier zu se­hen, der pro­to­typ des kir­by plug­ins den ich da­für nut­ze ist auf git­hub.

die alte blogrol­le auf der rück­sei­te ist noch et­was um­fang­rei­cher, ich er­gän­ze hier im lau­fe der zeit die ein­trä­ge und be­we­ge noch das eine oder an­de­re teil falls nö­tig oder sinn­voll.

[nach­trag 18.08.2026]
die block­rol­le auf git­hub habe ich um­be­nannt zu kir­by blogroll block. den ti­tel die­ses bei­trags habe ich auch um­be­nannt, von block­roll zu blogroll. das wort­spiel war su­per, aber miss­ver­ständ­lich. hier soll nie­mand ge­blockt wer­den, le­dig­lich die tech­ni­sche ba­sis sind (CMS) blö­cke.

[nach­trag 19.08.2026]
die ak­tu­el­len bei­trä­ge aus die­ser blogrol­le kann man in mei­nem „rea­der“ le­sen. 

→ blogroll ansehen …

jung­ge­sel­len­früh­stück mit ho­nig-knob­lauch-sau­ce

felix schwenzel in rezepte

wir ha­ben fri­da nie wirk­lich trai­niert al­lein zu blei­ben. weil fri­da und ich jetzt seit ei­ner wo­che al­lei­ne zu­hau­se sind, weil die bei­fah­re­rin noch eine wei­te­re wo­che in ham­burg ar­bei­tet, kann ich auch nicht ein­fach ein­kau­fen ge­hen.

heu­te früh des­halb mor­gen­ein­kauf auf dem gen­ter-stras­se-wo­chen­markt, statt mor­gen­spa­zier­gang. wir wa­ren ge­gen halb neu da, aber es wur­de im­mer noch auf­ge­baut. aber glück­li­cher­wei­se kön­nen die freund­li­chen ver­käu­fer mul­ti­tas­ken und da­mit auf­bau­en und ver­kau­fen. da­mit soll­te ich die nächs­ten sie­ben tage über die run­den kom­men.

einkauf auf dem wochenmarkt, man sieht ein bund möhren, zwei maiskolben, vier spitzpaprika, vier dicke kartoffeln und einen weisskohl. ausserdem drei hähnchenbeine.
einkauf auf dem wochenmarkt, man sieht ein bund möhren, zwei maiskolben, vier spitzpaprika, vier dicke kartoffeln und einen weisskohl. ausserdem drei hähnchenbeine.

zu­hau­se erst­mal früh­stück ma­chen. be­vor wir los­ge­gan­gen sind, hab ich ein paar klei­ne rote bee­te in den dampf­ga­rer ge­wor­fen um dar­aus spä­er rote-bete-sa­lat zu ma­chen. die hähn­chen­bei­ne hab ich zu­erst ent­beint [scnr!], in bröck­chen ge­schnit­ten, in stär­ke ge­wälzt und 12 mi­nu­ten im air­fry­er bei 200°C ge­ba­cken (ein­mal nach 6 mi­nu­ten ge­wen­det). dazu gabs ne ho­nig-knob­lauch-sau­ce.

honig-knoblauch-sauce für gebackene oder frittierte hähnchenbeine

zutaten

  • 4 el olivenöl
  • 4 knoblauchzehen gequetscht (oder mehr)
  • 4 el honig
  • 4 el sojasauce
  • 1 tl schwarzer pfeffer (frisch gemachlen)
  • 1 el sambal olek

ergibt: 4 portionen

zubereitung

  1. olivenöl erhitzen, den ge­quet­sche­ten knoblauch darin andünsten, nicht braun werden lassen und die übrigen zutaten hin­zu­fü­gen. 10 minuten köcheln lassen.

die ent­bein­ten kno­chen habe ich aus­ge­kocht, das gibt brü­he für die nächs­ten tage. die hähn­chen­bein stück­chen wa­ren zart, knusp­rig und sehr um­a­mi dank der her­vor­ra­gen­den sau­ce. 


nicht klug

felix schwenzel in notiert

whalplakat der CDU mit der aufschrift: „Berlin wird klüger. Lesen Schreiben, Rechnen statt Gendern.“
whalplakat der CDU mit der aufschrift: „Berlin wird klüger. Lesen Schreiben, Rechnen statt Gendern.“

die­ses CDU wahl­pla­kat ist auf so vie­len ebe­nen falsch, aus der zeit ge­fal­len und tone deaf, dass ich bei­na­he lust ver­spü­re vor är­ger auf den ten­nis­platz zu ge­hen.

Ber­lin wird klü­ger
Le­sen, Schrei­ben, Rech­nen statt Gen­dern.

  • wer liest, zu­min­dest wenn die wer­ke nach 1955 sind, lernt au­to­ma­tisch gen­dern. wo­bei ich da­von aus­ge­he, dass jun­ge men­schen das auch ohne le­sen ler­nen, zum bei­spiel von po­li­ti­kern die seit vie­len, vie­len jah­ren in ih­ren gruss­for­meln da­men und her­ren, freun­de und freun­din­nen, fa­schis­ten und fa­schis­tin­nen in­klu­die­ren, sich also be­mü­hen, alle mit­zum­ei­nen.
  • rech­nen? lernt man das nicht mehr we­gen gen­dern? oder we­gen ta­schen­rech­nern? (wäre ta­schen­rech­ner nicht ein wun­der­ba­res, viel pas­sen­de­res wort für smart­pho­ne?)
  • wie wärs mit me­di­en­kom­pe­tenz? kom­mu­ni­ka­ti­ons­kom­pe­tenz? le­bens­kom­pe­tenz, stär­kung des selbst­wert­ge­fühls und der re­si­li­enz? oder gar neu­gier?
  • schrei­ben zu for­dern und för­dern find ich gut. und zwar so wie man will, mit spass und ohne un­klu­ge, gest­ri­ge vor­ga­ben aus der po­li­tik.

auch wit­zig, noch kürz­lich pla­ka­tier­te die CDU: „ver­bie­ten ver­bo­ten“. aber falsch spre­chen (gen­dern) wird man ja wohl noch ver­bie­ten dür­fen?


hier mein vor­schlag wie das pla­kat bes­ser an­kom­men könn­te:

ber­lin wird sport­li­cher

re­gie­ren statt ten­nis spie­len und lü­gen.