Neueste Artikel

VW-Werk in Zwickau zerlegt künftig 15.000 Schrottautos pro Jahr

VW-Arbeiter bauen einen Motor aus einem alten Volkswagen T6 aus, bevor dieser demontiert wird. Foto: Volkswagen AG

VW-Arbeiter bauen einen Motor aus einem alten Volkswagen T6 aus, bevor dieser demontiert wird. Foto: Volkswagen AG

Demontage statt Stromer-Produktion: Volkswagen und Freistaat Sachsen stecken 90 Millionen Euro in das neue Zweitgeschäftsfeld

Zwickau, 21. Januar 2026. Die Autobauer in den Zwickauer VW-Werken montieren in Zukunft weniger Stromer, nehmen dafür aber auf Geheiß der niedersächsischen Konzernspitze fortan Alt-Fahrzeuge auseinander, um Ersatzteile, Stahl und andere Rohstoffe zurückzugewinnen. Bis 2030 soll der einstige Leitstandort für Elektromobilität auf 15.000 Schrittautos pro Jahr kommen. Volkswagen investiert dafür in den nächsten Jahren bis zu 90 Millionen Euro. Davon sind bis zu 10,7 Millionen Euro Subventionen vom Freistaat Sachsen. Zudem soll sich Zwickau als „zentrales Kompetenzzentrum für Kreislaufwirtschaft“ für den VW-Konzern profilieren. Das hat Volkswagen Sachsen heute mitgeteilt. Weiterlesen

Mehr Jobs in Dresdner Chipfabrik von Globalfoundries

Reinraum-Menschen passieren eine Glasbrücke in der Globalfoundries-Fabrik Dresden. Foto: Globalfoundries

Reinraum-Menschen passieren eine Glasbrücke in der Globalfoundries-Fabrik Dresden. Foto: Globalfoundries

Halbleiterunternehmen will auch Quereinsteiger anheuern

Dresden, 21. Januar 2026. Globalfoundries (Glofo) will in diesem Jahr reichlich 150 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze in seiner Chipfabrik in Dresden schaffen. Das hat der aus den USA stammende Mikroelektronik-Konzern heute angekündigt. Weiterlesen

KI gegen Knochenkrebs: Cancilico Dresden bekommt Millionen-Spritze

Mikroskop Biotech Medizin Breslau

Mikroskop in einem Biomedizinischen Labor. Foto: Heiko Weckbrodt

Risikokapitalisten geben 2,5 Millionen Euro

Dresden, 21. Januar 2026. Weil sich Knochenkrebs in einer alternden Gesellschaft häuft, erfahrene Pathologen und Onkologen aber eher rar sind, setzt das junge Dresdner Unternehmen „Cancilicofür die Karzinom-Diagnose auf Künstliche Intelligenz (KI). Diese könne „Knochenmarkproben mit beispielloser Geschwindigkeit und Genauigkeit analysieren“, betonen die Gründer. Sie bekommen nun 2,5 Millionen Euro von einem Risikokapital-Konsortium, um ihre KI-Software mit weiteren Krebs-Anzeichen („Biomarker“) anzulernen und den breiteren Praxiseinsatz vorzubereiten. Das geht aus einer Mitteilung des High-Tech-Gründerfonds (HTGF) hervor, der sich gemeinsam mit dem „Technologiegründerfonds Sachsen“ (TGFS), der Gedad-Investitionsgesellschaft der Familie Ehninger und der „ROI Verwaltungsgesellschaft“ von Roland Oetker an der Kapitalspritze beteiligt. Weiterlesen

Subventions-Stopp bis 2030: Politisches Tauziehen um Sachsens Flughäfen

Flughafen Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Flughafen Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsen-Anhalt zahlt keine Zuschüsse mehr für Airport Dresden, Sachsen springt wegen hoher volkswirtschaftlicher Bedeutung ein

Dresden/Leipzig/Magdeburg, 20. Januar 2026. Weil Sachsen-Anhalt gedroht hat, sich gar nicht mehr an den Subventionen für den defizitären Flughafen Dresden zu beteiligen und die Zuschüsse für die Muttergesellschaft „Mitteldeutsche Flughafen AG“ (MFAG) einzudampfen, haben sich Sachsen und Sachsen-Anhalt nun auf eine neue Formel geeinigt. Die sieht laut sächsischem Finanzministerium vor, bis zum Ende der Dekade die staatlichen Zuschüsse auf Null zu senken – auf jeden Fall für Sachsen-Anhalt. Weiterlesen

Von der Baubude zu Europas Chiphochburg: DDR-Mikroelektronik-Pionier Werner Hartmann

1965 hat Hartmann endlich ein richtiges Institutsgebäude am Dresdner Flughafen. Abb.: ZMD-Archiv

Hartmann und sein Team starten in einer „Bauarbeiterbaracke“, bekommen erst 1965 – hier im Bild – ein richtiges Institutsgebäude am Dresdner Flughafen. Abb.: ZMD-Archiv

Mitstreiter und Autor Hans Becker stellt Biografie über den erst Gefeierten, dann Verfemten im Technikmuseum Dresden vor

Dresden, 20. Januar 2026. Er war Physiker, gefeierter „bürgerlicher Experte“ und schließlich ein Paria in der DDR – und ohne ihn wäre Dresden womöglich gar nicht zu Europas wichtigstem Mikroelektronik-Standort aufgestiegen: Die Rede ist von Werner Hartmann (1912-1988), der 1961 in einer Bauarbeiter-Baracke die „Arbeitsstelle für Molekularelektronik“ (AME) in Dresden gründete und damit den Grundstein für das heutige Halbleiter-Cluster aus Infineon, Globalfoundries, Bosch, TSMC, X-Fab & Co. legte. Sein langjähriger Mitarbeiter Dr. Hans Becker hat unter dem Titel „Werner Hartmann – Das bewegte Leben und die großen Leistungen des Begründers der Mikroelektronik im Osten Deutschlands“ eine neue Biografie über diesen Pionier der ostdeutschen Chipindustrie verfasst – Ende Januar 2026 stellt er sie in den Technischen Sammlungen Dresden vor. Weiterlesen

Finanzierung für FMC-Chipfabrik in Magdeburg weiter offen

Hochtechnologie im Altindustrie-Design: Die Mikroelektronik-Firma FMC residiert seit 2022 im Industriegelände in Dresden-Nord. Foto: Heiko Weckbrodt

Die Mikroelektronik-Firma FMC residiert seit 2022 im Industriegelände in Dresden-Nord. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Unternehmen will große Speicher-Fab bauen

Dresden/Magdeburg, 20. Januar 2026. Auf der Geldsuche für seine geplante Speicherchip-Fabrik in Magdeburg hat das Dresdner Mikroelektronik-Unternehmen „FMC“ bisher keine Fortschritte zu vermelden. „Die Umsetzung des Bauvorhabens steht weiterhin unter dem Vorbehalt der Finanzierung und weiterer behördlicher Genehmigungen“, teilte ein Firmensprecher mit. „FMC hat in diesem Kontext Fördermittel beantragt.“ Zu weiteren Details könne er derzeit nichts sagen. Weiterlesen

Rotop Dresden wächst durch weltweiten Radiopharma-Boom

Blick in eines der Rotop-Labore. Foto: Heiko Weckbrodt

Blick in eines der Rotop-Labore. Foto: Heiko Weckbrodt

Fabrikneubau in Rossendorf startet in diesem Jahr

Dresden, 19. Januar 2026. Radiopharmazeutische Medikamente gegen Krebs und neurodegenerative Krankheiten werden in den kommenden Jahren eine wachsende Rolle spielen – für die Branche selbst, die sich davon erhebliches Marktwachstum verspricht, vor allem aber für die Patienten selbst, die durch solche kurzzeitig strahlenden Krebszellen-Suchmoleküle weit weniger Nebenwirkungen erleiden müssen als durch klassische Therapien. Das hat Wissenschaftschef Eik Schiller vom sächsischen Unternehmen „Rotop“ eingeschätzt. Weiterlesen

Gewerkschaft gegen Kretschmer-Vorstoß für flexiblere Arbeitszeiten

Neue - vor allem kürzere - Arbeitszeitmodelle und Wochenarbeitszeiten sind in Deutschland seit geraumer Zeit ein Diskussionspunkt. Foto: Heiko Weckbrodt

Neue Arbeitszeitmodelle und Wochenarbeitszeiten sind in Deutschland seit geraumer Zeit ein Diskussionspunkt. Foto: Heiko Weckbrodt

IG Metall warnt vor mehr Arbeitsunfällen und Krankmeldungen

Dresden/Berlin, 19. Januar 2026. Gegen flexiblere Tagesarbeitszeiten, wie sie der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) gefordert hatte, hat sich die IG Metall Berlin‑Brandenburg‑Sachsen ausgesprochen“. Weiterlesen

Drohnen setzen sich in Stratosphäre selbst zu Solarflugzeugen zusammen

Janik Hopf und Prof. Alexander Köthe basteln an „Lego“ in der Stratosphäre. Foto: Mareike Rammelt für die TH Wildau

Janik Hopf und Prof. Alexander Köthe basteln an „Lego“ in der Stratosphäre. Foto: Mareike Rammelt für die TH Wildau

TH Wildau arbeitet an neuem Konzept für Katastrophenhilfe

Wildau, 18. Januar 2026. Schwarmdrohnen, die sich in großer Höhe selbst zu solarbetriebenen Stratosphären-Flugzeugen zusammensetzen, sollen künftig die Katastrophenhilfe nach Tsunamis, Erdbeben oder Orkanen koordinieren und überwachen. Grund: Satelliten sind oft nicht im rechten Augenblick positioniert und herkömmliche Elektro-Drohnen haben nicht mal annähernd die Ausdauer, um tagelang in der Luft zu kreuzen. Deshalb entwickelt ein Team um Prof. Alexander Köthe von der Technischen Hochschule Wildau nun solch intelligente Verbundflugzeuge. Weiterlesen

Infratec Dresden baut Indien-Geschäft aus

Deepak Sharma. Foto: Infratec

Deepak Sharma. Foto: Infratec

Wachstumsmarkt auch für hochpräzise Infrarotdetektoren

Dresden, 17. Januar 2026. Der Dresdner Wärmesensor-Hersteller „Infratec“ baut sein Indien-Geschäft aus und hat dafür einen Partner vor Ort angeheuert: Deepak Sharma kümmert sich künftig um den Vertrieb der sächsischen Technologieprodukte auf dem Subkontinent. Das geht aus einer Infratec-Mitteilung hervor. Weiterlesen

Seifenoper im Atombunker: Amazon kündigt „Fallout Shelter“ an

Der Ghul, Lucy und Möchtegern-Ritter Maximus im nuklear zerstörten Kalifornien. Abb.: MGM/Amazon

Der Ghul, Lucy und Möchtegern-Ritter Maximus im nuklear zerstörten Kalifornien. Abb.: MGM/Amazon

„Reality Show“ dockt an den Erfolg der Videospiel-Verfilmung „Fallout“ an

Las Vegas/Vault 33, 16. Januar 2026. Weil die Videospiel-Verfilmung „Fallout“ auch in der zweiten Staffel enorm erfolgreich beim Streaming-Dienst „Amazon Prime“ läuft, will Amazon nun echte Menschen in einen Atombunker sperren und daraus eine Seifenoper machen. Als 10-teilige Serie „Fallout Shelter“ will der Versandriese dann die Konflikte, Liebschaften und Intrigen der Vault-Bewohner in 40 Länder exklusiv ausstrahlen. Das hat „Prime Video“ heute angekündigt. Weiterlesen

Elbe-Flugzeugwerke schließen 1. Umrüstauftrag aus China ab

Übergabe-Zeremonie für das achte Frachtflugzeug vom Typ A330 in Chengdu, China. Foto: Ameco via EFW

Übergabe-Zeremonie für das achte Frachtflugzeug vom Typ A330 in Chengdu, China. Foto: Ameco via EFW

Dresden/Chengdu, 16. Januar 2026. Die Elbe-Flugzeugwerke (EFW) aus Dresden haben den ersten Großauftrag für China angeschlossen: Das Luftfahrtunternehmen hat am Mittwoch das achte Frachtflugzeug an ihren Kunden Air China Cargo ausgeliefert. Das geht aus einer EFW-Mitteilung hervor. Weiterlesen

Gewerkschaft drängt nach vorläufigem Weiterbetrieb auf Lösung für insolvente Domo

Domo-Chemiefabrik in Leuna. Foto: Domo Chemicals

Domo-Chemiefabrik in Leuna. Foto: Domo Chemicals

Land hatte Stilllegung der Chemiefabrik in Leuna zuvor unterbunden

Leuna, 16. Januar 2026. Die Chemiegewerkschaft IGBCE hat den vorläufigen Weiterbetrieb bei Domo in Leuna und Premnitz begrüßt – nun müsse eine langfristige Lösung gefunden werden. Zuvor hatte das Land Sachsen-Anhalt angeordnet, dass die pleite gegangenen deutschen Domo-Chemiewerke zumindest im Minimalbetrieb weiterarbeiten müssen, statt die Anlagen ganz stillzulegen. Die Landesregierung begründete dies laut „Domo“ mit einer „Gefahrenabwehr“. Weiterlesen

Nordstream-Anschlag: BGH hält ukrainische Geheimdienstoperation für möglich

Justitia. Foto (bearbeitet, freigestellt): Heiko Weckbrodt

Justitia. Foto (bearbeitet, freigestellt): Heiko Weckbrodt

„Geheimdienstlich gesteuerter Gewaltakt“: Ukrainer bleibt in Haft

Karlsruhe, 16. Januar 2026. Der Bundesgerichtshof (BGH) hält im Falle eines ukrainischen Beschuldigten den Verdacht für naheliegend, dass die Sprengung der Nord-Stream-Pipeline zwischen Russland und Deutschland im September 2022 ein „geheimdienstlich gesteuerter Gewaltakt“ und womöglich durch „verdecktes Handeln von Militärangehörigen“ zustande gekommen war. Das geht aus einer Mitteilung des Bundesgerichtshofes (BGH) hervor. Weiterlesen