Mit Anti-Überwachungsmode gegen Gesichtserkennung → Zwischen 2020 und 2024 stieg die Zahl der Kameras der bayerischen Landespolizei um 67 %; zugleich will die schwarz-rote Koalition der Bundespolizei den Echtzeitabgleich übertragener Gesichtsbilder erlauben. Tierdrucke, gesichtsähnliche Muster und reflektierende Stoffe sollen Detektion oder Bildqualität stören, bleiben gegenüber unbekannter Software, neuen Trainingsdaten sowie Iris-, Körper- und Gangerkennung aber unzuverlässig. Die intransparente Infrastruktur verlagert die Beweis- und Schutzlast auf den beobachteten Körper, während lernende Erkennungssysteme jede verbreitete Gegenpraxis zur Vorlage ihrer nächsten Anpassung machen. So wird ein grundrechtlicher Konflikt individualisiert und kommerzialisiert, bis hin zu Kleidungsstücken für mehr als 500 Euro, deren Wirkung niemand im öffentlichen Raum verlässlich prüfen kann.