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Palantir Says SaaS Is Dead → Palantir ergänzt starre ERP- und Lieferkettensysteme von SAP oder Oracle durch kundenspezifische Modelle und Arbeitsabläufe, die „forward-deployed engineers“ mit KI-gestützter Codeerzeugung iterativ entwickeln. Die Ontology verbindet strukturierte und unstrukturierte Daten mit realen Objekten, Entscheidungsrechten, Aktionen und Rückschreibungen in die Bestandssysteme; Agenten können darin etwa Bestellungen zuordnen, Bestände prüfen oder Produktionsplanung anstoßen. Danny Lutkus erklärt SaaS deshalb für überholt, während der Autor Skalierbarkeit, mathematische Optimierung und die laufende Erfassung weltweiter Rechtsänderungen für ungeklärt hält. Der strategische Unterschied liegt weniger zwischen Standard- und Individualsoftware als in der Definitionsmacht über das operative Modell: Wer Objekte, zulässige Entscheidungen und Rückkopplungen in der Abstraktionsschicht festlegt, übersetzt lokale Praxis in Infrastruktur und macht deren Annahmen zugleich organisationsweit wirksam.