Saugen und Wischen: 48 Putzroboter im großen Vergleich
Saug-Wisch-Roboter-Test 2026: Die besten Geräte für saubere Böden
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Saug-Wisch-Roboter sind praktische Alltagshelfer, die Böden zuverlässig sauber halten. Wir haben 48 aktuelle Modelle getestet. Im großen Vergleich erfahren Sie, welche Geräte wirklich überzeugen und wer als Testsieger hervorgeht.
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Pfiffige Saugroboter holen zuverlässig Staub, Schmutz und Wollmäuse vom Boden – das bestätigt der große Saugroboter-Test. Besonders Haushalte mit Parkett oder Fliesen profitieren von Modellen, die zusätzlich eine Wischfunktion bieten. Viele aktuelle Putzroboter treten als Hybridgeräte an und übernehmen damit gleich zwei Aufgaben auf einmal. Wassertank füllen, die passenden Wischtücher einspannen – und schon ziehen die kleinen Helfer feucht ihre Bahnen. Komfort pur! Darum nimmt COMPUTER BILD neben der Saugleistung auch die Wischfähigkeiten der Geräte genau unter die Lupe. Die besten Saug-Wisch-Roboter sowie wichtige Tipps, worauf Käufer bei diesen Kombimodellen achten sollten, finden Sie in diesem Vergleich.
Das Wichtigste in Kürze
- Zwar hat fast jeder Saugroboter inzwischen eine Wischfunktion, doch nicht alle entfernen auch wirklich hartnäckigen Schmutz.
- Eine Dockingstation mit Absaugung und Wasserversorgung steigert den Komfort deutlich und senkt den Pflegeaufwand – wer Platz hat, für den lohnt sich der Aufpreis.
- In Haushalten mit Kindern oder Haustieren ist eine starke Objekterkennung Pflicht. Ohne sie heißt es sonst: erst aufräumen, dann putzen.
- Moderne Extras wie bessere Kantenreinigung oder das Überwinden von Türschwellen sind praktisch, treiben aber den Preis spürbar nach oben.
Testsieger: Roborock Saros 20 – holt die Bestnote!
Der Roborock Saros 20 ist der beste Saug-Wisch-Roboter, den wir bisher getestet haben. Er verfeinert ein ohnehin starkes Konzept und kommt konsequent ohne die wenigen Schwächen des Vorgängers. Neben der enormen Saugleistung und dem kräftigen Wischsystem machen im Putzalltag vor allem das ausgeprägte Klettertalent und das anhebbare Fahrwerk den Unterschied. Das Ergebnis überzeugt auf ganzer Linie: Note 1,0 – neuer Testsieger. Der Preis zum Testzeitpunkt liegt bei rund 1280 Euro (UVP 1499 Euro). Erhältlich ist der Roboter im Roborock-Shop und bei Amazon. Die baugleiche Variante Saros 20X gibt es exklusiv bei MediaMarkt – ebenfalls für rund 1280 Euro.
Auch sehr gut: Roborock Saros 10, 10R und Z70
Der beste Saug-Wisch-Roboter 2025! Mit dem Saros 10 und dem Saros 10R sowie dem Saros Z70 ist Roborock das Kunststück gleich dreimal geglückt. Und die Modelle sind auch heute noch empfehelnswert – auch wenn sich der Marktführer das Treppchen mit einem Neuling teilen muss (siehe unten). Die Bedienung überzeugt auf ganzer Linie, smarte Features arbeiten zuverlässig und die Navigation agiert souverän selbst in komplexen Wohnsituationen. Beim Saugen wie beim Wischen legen alle drei Modelle eine nahezu perfekte Performance hin – nicht zuletzt dank ihrer flachen Bauweise und der starken Kletterfähigkeiten, mit denen sie mühelos unter Möbeln verschwinden oder kleine Hindernisse überwinden.
Das Rock Dock 4.0 entlastet zusätzlich vor, während und nach der Reinigungstour und reduziert den Pflegeaufwand auf ein Minimum. Die Unterschiede zwischen Saros 10 und 10R sind marginal: Der Saros 10 punktet mit einfahrbarem Laserturm und LiDAR-Navigation, was ihm bei Raumerkennung und Tempo leichte Vorteile verschafft. Der Saros 10R wiederum sammelt Pluspunkte bei der Objekterkennung sowie der Reinigung von Ecken und Kanten.
Ein echtes Alleinstellungsmerkmal bietet jedoch der Roborock Saros Z70. Sein ausfahrbarer Greifarm macht ihn zum ersten Haushaltsroboter, der nicht nur putzt, sondern auch aufräumt. Er erkennt herumliegende Gegenstände wie Socken, nimmt sie auf und bringt sie etwa zum Wäschekorb – ein Feature, das besonders in lebhaften Haushalten für Begeisterung sorgt.
Stark wie Roborock: Mova Mobius 60 und Z60 Ultra Roller Complete
Der Saug-Wisch-Roboter-Markt wird längst von Roborock, Ecovacs und Dreame geprägt. Seit 2024 mischt jedoch ein neuer ernstzunehmender Konkurrent mit: Mova. Die Marke entstand im Umfeld des chinesischen Herstellers Dreame, hat sich aber inzwischen klar eigenständig positioniert. Mit dem Mobius 60 und dem Z60 Ultra Roller Complete hat Mova zwei Modelle am Start, die die etablierten Größen herausfordern.
Die Mova-Topmodelle ab 900 Euro landen im Test auf Augenhöhe mit Roborock – ebenfalls mit der Note 1,1! Der Mobius 60 überzeugt mit flotter Bedienung, starker Reinigungsleistung und seinem automatischen Moppwechsel, der den Putzalltag vor allem in Wohnungen mit unterschiedlichen Bodenbelägen spürbar erleichtert. Der Z60 Ultra Roller Complete punktet vor allem durch clevere Navigation, viele Putzskills und eine kräftige Wischwalze – ideal für Haushalte mit viel Chaos und Schmutz durch Kinder oder Haustiere. Beide Mova-Modelle sind echte Alternativen zum langjährigen Testsieger Roborock!
Preistipp: Dreame L10s Ultra (Gen3)
Nur wenige Saug-Wisch-Roboter in dieser Preisklasse lieferten im Test ein wirklich überzeugendes Reinigungsergebnis – der Dreame L10s Ultra gehört dazu. Er saugt kräftig, wischt gründlich und navigiert dank Lasertechnik sicher um Möbel herum sowie über unterschiedliche Bodenbeläge. Auch herumliegende Socken, Kabel oder andere Hindernisse erkennt er zuverlässig und umfährt sie geschickt. Komfort bietet zudem die Dockingstation: Wie bei Modellen von Xiaomi und Mova wird der Staub automatisch abgesaugt, das Wischwasser verwaltet und die Mopps werden selbstständig gereinigt – das reduziert den Pflegeaufwand deutlich.
Wichtig: Wer sich für den L10s Ultra entscheidet, sollte mindestens zur Gen-2-Version greifen – idealerweise zum aktuellen Dreame L10s Ultra (Gen3). Die Gen 3 bringt spürbare Verbesserungen mit: bis zu 25.000 Pa Saugleistung, eine ausfahrbare Seitenbürste und eine effektivere Selbstreinigung im Dock sorgen für noch bessere Ergebnisse, vor allem an Kanten. Dazu kommen eine längere Akkulaufzeit und Matter-Unterstützung für die Einbindung ins Smart Home.
Redaktionstipp bis 300 Euro: Xiaomi X20+
Laser-Navigation, sauberes Saugen, kraftvolles Wischen und dazu eine Station mit Absaugautomatik, Wassertanks und Selbstreinigung: Für einen moderaten Preis packt Xiaomi viel Putztalent in den Robot Vacuum X20+. Die teuren Topmodelle anderer Hersteller bieten zwar zusätzliche Extras wie Kantenreinigung, heißes Wasser und Trocknen mit Warmluft. Sie kosten aber auch das Doppelte – oder mehr. Der X20+ ist daher eine Empfehlung für alle Sparfüchse, die auf den Komfort einer multifunktionalen Dockingstation nicht verzichten wollen. Mehr Auswahl an Modellen zum Schnäppchenpreis finden Sie im Artikel Günstige Saug-Wisch-Roboter im Test.

Nur einige von vielen: COMPUTER BILD hat mehr als 50 Saug-Wisch-Roboter getestet.
Foto: COMPUTER BILD, Alena Zielinski
Katzenstreu auf dem Boden, Erbsen in den Ecken und ein Plastik-Hundehaufen als Hindernis: Jeder Saug-Wisch-Roboter muss sich im COMPUTER-BILD-Parcours denselben Herausforderungen stellen. Das sind die zentralen Testkriterien:
Saugleistung
Zwar werben viele Hersteller mit bis zu 20.000 oder sogar 30.000 Pascal Unterdruck – gemessen direkt am Motor –, doch COMPUTER BILD interessiert, was wirklich zählt: die Kraft auf dem Boden. Dafür verteilen die Tester ein 100-Gramm-Gemisch aus Katzenstreu, Müsli und Holzspänen auf Teppich und Fliesen sowie 20 Erbsen in den Raumecken. Mehrere Durchgänge zeigen, wie viel davon die Roboter tatsächlich einsammeln.

Das "Futter" für die Putzhilfen: Holzspäne, Katzenstreu und Müsli auf der Fläche, Erbsen in den Ecken.
Foto: COMPUTER BILD, Alena Zielinski
Wischkraft
Auch bei der Nassreinigung prüfen die Experten genau, wie gründlich die Geräte arbeiten. Reicht es nur für einen leichten Glanz, weil der Lappen zaghaft über den Boden gleitet? Oder legen die Roboter ein kräftiges Schrubben hin, das selbst hartnäckigen Schmutz zuverlässig entfernt?

Untenrum gut bestückt? Hier fahren Seitenbürste, Doppelbürste und Wischwalze mit.
Foto: COMPUTER BILD
Bedienung
In der Regel läuft die Steuerung über die App des Herstellers. Bewertet wird, wie einfach das Einrichten gelingt, wie schnell Karten, Zeitpläne und Reinigungszonen erstellt werden können und wie gut sich Funktionen anpassen lassen. Wichtig ist zudem die Smart-Home-Anbindung – etwa per Amazon Alexa, Google Assistant oder Apple Home –, damit Automationen und Sprachbefehle reibungslos funktionieren.
Navigation und Objekterkennung
Hohe Saug- und Wischleistung helfen wenig, wenn ein Roboter nicht durchdacht navigiert. Die Tester beobachten, ob Geräte Räume vollständig abfahren, alle Bereiche erreichen und Bodenbeläge zuverlässig erkennen. Hinzu kommen herumliegende Gegenstände, die die Hinderniserkennung herausfordern: Schuhe, Socken, Kabel oder ein Plastik-Hundehaufen müssen erkannt und sicher umfahren werden.

Socken, Kabel und Hundehaufen erkennen und gekonnt umfahren? COMPUTER BILD prüft, welchen Putzrobtern das gelingt.
Foto: COMPUTER BILD, Alena Zielinski
Akku und Ausdauer
Gerade in großen Wohnungen zählen lange Laufzeiten und kurze Ladepausen. COMPUTER BILD misst, wie lange die Roboter durchhalten, wann sie an die Ladestation zurückkehren müssen und wie schnell sie wieder einsatzbereit sind.

Moderne Saugroboter machen den Klettermax und überwinden etwa Tischbeine oder Türschwellen.
Foto: COMPUTER BILD
Automatik-Funktionen
Im Alltag machen clevere Extras den Unterschied. Dazu gehören flexibel einstellbare Saugstufen und Wassermengen, ausschwenkbare Seitenbürsten oder anhebbare Wischpads und Saugeinheiten. Das Test-Team prüft, was die Geräte an Bord haben – und wie zuverlässig die Automatik im täglichen Einsatz arbeitet. Auch eine Docku

Echte Klopper: Dockingstationen nehmen viel Platz weg, sorgen aber auch für viel Komfort.
Foto: COMPUTER BILD, Alena Zielinski
Dockingstation
COMPUTER BILD bewertet neben dem Putzroboter auch die oft mitgelieferte Station, vor allem nach ihrem Komfort: Wichtig sind eine automatische Absaugfunktion, das Spülen der Wischer – idealerweise mit Heißwasser – sowie das anschließende Trocknen mit warmer Luft. Pluspunkte gibt es für eine leicht zu reinigende Station und einen frei befüllbaren Reinigungsmitteltank.
Für eine gute Testnote müssen die Roboter mindestens 95 von 100 Gramm Testschmutz einsaugen. Das gelingt allen aktuellen Spitzenmodellen von Roborock, Dreame, Mova und Ecovacs. Die besten Ergebnisse liefern Roborock Saros 10, Saros 10R und Dreame X50 mit bis zu 99 Gramm – nahezu ohne Rückstände. Mova liegt knapp dahinter.

Was landet in der Staubbox? Für 100 Gramm gibt es die volle Punktzahl. Für eine gute Saugnote müssen es mindestens 90 Gramm sein.
Foto: COMPUTER BILD/Alena Zielinski
Bei der Kanten- und Eckenreinigung überzeugen die gleichen Geräte. Ihre ausschwenkbaren Seitenbürsten holen bis zu 17 von 20 Erbsen hervor, und ausgeklappte Wischpads erreichen zuverlässig die Randbereiche. Viele Konkurrenzmodelle schaffen das nicht.
Dyson und Vorwerk saugen zwar stark, bieten aber keine Wischfunktion. Günstige Roboter wie Medion oder Silvercrest wischen so schwach, dass der Schmutz praktisch liegen bleibt.

Mit einem Wisch ist alles weg? Nicht immer. Eine clevere Wischfunktion greift mehrfach an.
Foto: COMPUTER BILD, Alena Zielinski
Navigation: Wer findet sich am besten zurecht?
Die meisten Roboter im Test navigieren per LiDAR-Turm, der per Laserentfernungsmessung die Umgebung in 360 Grad scannt und so eine präzise Karte der Wohnräume erstellt. Die besten Ergebnisse erzielt Roborock, dicht gefolgt von Dreame, Mova und Ecovacs. Nachteil der Türme: Sie sind oft zu hoch für Möbel. Deshalb setzen einige Hersteller auf einfahrbare Laserscanner (Roborock Saros 10, Dreame X50, Mova) oder Frontkameras und Sensoren. Das klappt mal sehr gut (Roborock Slim, Saros 10R, Eufy S1), mal weniger zuverlässig – etwa bei Ecovacs X1, X2 und X5.

Abgetaucht: Bei wenig Bodenfreiheit unter Schränken, Sofas oder Heizkörpern fahren einige Modelle ihren Laserturm ein.
Foto: COMPUTER BILD
Dockingstation: Komfort für den Alltag
Modelle mit Dock bieten mehr Komfort: Sie saugen den Roboterbeutel leer, spülen Wischer aus und füllen Wasser nach. Geräte ab 700 Euro erhitzen Wasser auf bis zu 80 Grad und trocknen die Mopps mit warmer Luft. Zusätzliche Tanks für Reinigungsmittel – etwa bei Roborock, Dreame, Eufy und Narwal – sorgen für extra Hygiene.

Dreck im Staubbeutel sammeln, Robo mit Wasser und Reingungsmittel betanken, Wischer warm durchspülen und trocken pusten: Das Dock übernimmt viele Arbeitsschritte.
Foto: COMPUTER BILD, Alena Zielinski
Die Pflege des Docks fällt unterschiedlich aus: Roborocks S-Serie und der Saros 10 sind etwas umständlich, während Dreame, Mova, Roborocks Qrevo-Reihe und der Saros 10R einfacher zu reinigen sind. Topmodelle dieser Marken prüfen per Sensor, wie verschmutzt der Robo ist, und passen die Dockreinigung entsprechend an.
App-Steuerung: Meist intuitiv und smart
Alle Hersteller bieten umfangreiche App-Funktionen, doch Roborock gilt als besonders intuitiv. Assistenten wie "Smart Plan" (Roborock) und "Clean Genius" (Dreame) wählen automatisch die passende Reinigung. So wird bei leichtem Schmutz schnell geputzt, bei stärkerem gründlicher.

Eine gelungene App auf dem Handy (hier: Roborock) zeigt eine virtuelle Karte der Räume und bietet Zugriff auf alle Funktionen.
Foto: COMPUTER BILD
Roborock, Mova, Dreame und Ecovacs unterstützen zudem Sprachsteuerung – direkt über die App oder per Alexa/Google Assistant. Viele neue Modelle dieser Marken beherrschen außerdem den Smart-Home-Standard Matter.
Objekterkennung: Socken links liegen lassen
Kaum ein Saugroboter ist so schlau, dass er eine unordentliche Wohnung aufräumen könnte. Ausnahme: Der Roborock Saros Z70 (siehe Bild unten). Viele andere lassen sich vom Alltagschaos immerhin nicht aus dem Takt bringen. Laser, Kameras und KI sollen Hindernisse zuverlässig erkennen. Doch günstige Roboter von Medion, Xiaomi oder Silvercrest patzten im Test regelmäßig: Sie überfuhren Schuhe, Socken oder Hundehaufen oder schoben sie vor sich her.

Hype oder Haushaltshilfe der Zukunft? Der Roborock Z70 umkurvt Gegenstände nicht nur, er räumt sie per Greifarm gleich weg.
Foto: COMPUTER BILD, Alena Zielinski
Deutlich besser: Roborock, Mova, Dreame, Ecovacs (außer der X-Serie), Eufy und Narwal. Sie umfahren die meisten Objekte zuverlässig – nur winzige Hindernisse wie Kabel bleiben schwierig.
Test-Fazit: Die besten Saug-Wisch-Roboter
Moderne Saug-Wisch-Roboter navigieren per Laser oder Kamera zuverlässig durch die Wohnung, reinigen Teppiche gründlich und schrubben Hartböden kraftvoll. Eine Dockingstation mit Staubbeutel und Wassertanks reduziert den Pflegeaufwand deutlich – oft genügt ein Eingriff nur alle paar Wochen.
Die besten Ergebnisse liefert der Testsieger Roborock Saros 20 (ab 1.300 Euro), dicht gefolgt von Roborock Saros 10 und 10R (ab 1.000 Euro) sowie die Newcomer Mova Mobius 60 und Z60 Ultra Roller Complete (ab 900 Euro). Sie überzeugen durch starke Navigation, hohe Saugkraft, gründliche Wischleistung und dank Absaugfunktion, Wasserzufuhr und Heißlufttrocknung ihrer Docks durch ein nahezu vollautomatisches Reinigungserlebnis. Extras wie Klettern über Türschwellen, flache Bauhöhe, kräftige Wischwalzen, automatischer Moppwechsel oder sogar das Aufräumen kleiner Gegenstände setzen sie von der Konkurrenz ab. Ebenfalls top: der Dreame X50 Ultra Complete (ab 1.000 Euro).
Preisbewusste Haushalte greifen zu Dreame L10s Ultra Gen3 (etwa 450 Euro) oder dem Xiaomi Robot Vacuum X20+ (rund 300 Euro) – zwei solide Modelle, die trotz kleinerer Abstriche bei Saugleistung, Wischkraft und Dock eine sehr gute Bodenreinigung bieten.
FAQ: Wissenswertes zu Saug-Wisch-Robotern
Welcher Saug-Wisch-Roboter ist zu empfehlen?
Die aktuell besten von COMPUTER BILD getesteten Saug-Wisch-Roboter sind der Saros 10 und der Saros 10R von Roborock. Fast genauso gut: andere aktuelle Geräte des Herstellers sowie die Top-Modelle von Dreame und Ecovacs.
Welcher Saug- und Wischroboter ist der beste?
Die Nummer eins der COMPUTER BILD-Bestenliste teilen sich der Saros 10 und der Saros 10R von Roborock.
Was kostet ein Saug- und Wischroboter?
Smarte Saugroboter sind ab 140 Euro zu haben. Solide Modelle kosten ab 300 Euro, die Top-Modelle mit kräftiger Wischfunktion und vielen Extras bis zu 800 Euro. Wer ein Rundum-sorglos-Dock mit Absaugfunktion und Wasserversorgung will, zahlt bis zu 1.500 Euro.
Welcher günstige Saug-Wisch-Roboter ist gut?
Der beste Saugroboter unter 400 Euro ist der Xiaomi Robot Vacuum X20+. Eine Übersicht preiswerter Putzhilfen finden Sie im Test Saug- und Wisch-Roboter um 400 Euro.
Welcher ist der beste Saugroboter mit Wischfunktion?
Der aktuell beste von COMPUTER BILD getestete Saugroboter mit Wischfunktion ist der Roborock S8 MaxV Ultra. Fast genauso gut: der Roborock S7 (der Vorgänger ohne Dock und kameragestützte Gegenstandserkennung) oder die Modelle von Ecovacs. Einen Überblick über Putzroboter mit viel Wischtalent finden Sie im großen Wischroboter-Test.
Welcher Saug-Wisch-Roboter beseitigt Tier- und Hundehaare?
Zum Beseitigen von Tier- und Hundehaaren empfiehlt sich ein Gerät mit viel Saugkraft, einem großen Schmutzbehälter und robusten Gummirollen ohne Borsten, in denen sich Haare verheddern könnten. Das bringen etwa die Top-Modelle von Ecovacs, und Roborock sowie der Eufy RoboVac X8 Hybrid mit.
Welcher Saugroboter taugt für Teppichboden?
Zum Saugen auf Teppich empfiehlt sich ein Gerät mit viel Saugkraft und einer Wischfunktion, die dank Teppicherkennung die Auslegeware meidet oder die Wischplatte automatisch anhebt. Besonders gut beherrschen das die Geräte von Ecovacs und Roborock.
Überwindet ein Saug-Wisch-Roboter Türschwellen?
Ja, alle Saugroboter im Test überwinden Kanten und Türschwellen bis zu einer Höhe von 2 Zentimetern. Mit ein paar gekonnten Drehungen sind auch mal 3 Zentimeter drin. Höhere Hindernisse überwinden die getesteten Saugroboter nicht.
Wie lange hält ein Saug-Wisch-Roboter durch?
Ausdauernde Modelle saugen mit einer Akkuladung bis zu drei Stunden lang. Das reicht selbst für größere Wohnungen, wenn eine smarte Navigation für zügiges Putzen sorgt. Einige Sauger müssen schon nach 90 Minuten zurück an die Ladestation. Das reicht etwa für 80 Quadratmeter. Immer gut: "selbstständige" Sauger, die automatisch zurück zur Ladestation fahren, den Akku auftanken und die Reinigung genau da fortsetzen, wo sie sie vor dem Aufladen unterbrochen haben.
Darf in den Roboter Putzmittel rein?
Für perfekt saubere Böden sind Reinigungsmittel nötig. Die Hersteller haben Spezialreiniger, die allerdings sehr teuer sind. Bei anderen Substanzen müssen Sie vorsichtig sein: Zu aggressive Kraftreiniger oder alkoholhaltige Mittel beschädigen den Roboter unter Umständen! Nicht ganz so stark in der Reinigungsleistung, dafür schonender sind neben Leitungswasser etwa Seifenlauge, Essigreiniger (strenger Geruch) oder Bio-Bodenreiniger (gut für die Umwelt). Beachten Sie im Zweifelsfall die Bedienungsanleitung!
Was tun gegen Kalkablagerungen im Wischroboter?
In der Regel kommen die Sauger mit eingefülltem Leitungswasser gut klar. Lagert sich aber im Wassertank Kalk ab oder verstopft gar Leitungen und Wasserpumpe, sollten Sie den beseitigen: Dabei hilft Zitronensäure (Tütchen ab 0,60 Euro). Das Pulver in etwas Wischwasser auflösen, nach der Putztour den Tank gründlich ausspülen, fertig! Um Kalk zu vermeiden, lässt sich destilliertes Wasser nutzen. Das schont den Roboter. Es ist frei von Mineralien, Salzen und gelösten Inhaltsstoffen. Sie finden es günstig im Supermarkt oder gratis zu Hause – aus dem heimischen Kondenstrockner oder Luftentfeuchter.





















































