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24 Juni 2024

BALTISCHE STUNDE 2. Juli 2024

 Ganz exklusiv für Ihre Ohren!

Die

BALTISCHE STUNDE


 - im Radio in Bremen & per Livestream online -
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen,
Buchtipps und Gesprächsgästen

Dienstag, 2. Juli  2024, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 13. Juli 2024 16.00 - 18.00 Uhr

in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -

oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"

 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


 
Unser Hörangebot diesmal
 

GESPRÄCHSGAST

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Kirke Karja
(Pianistin + Komponistin)
 

Wir könnten noch mehr mit Litauen und Lettland zusammenarbeiten !

 
Über die JAZZAHEAD in Bremen und den estnischen Jazzkalender, das Festival JAZZKAAR und dessen Musikauswahl, und die internationalen Treffen mit Musikerinnen und Musikern. Über die kleine Jazzszene in Estland, das Red Desert Orchestra und "No Sax no klar". Über die große, 28-köpfige Delegation aus Estland in Bremen, eine Einladung an Studierende und die finanzielle Unterstützung durch die estnische Kulturstiftung und die Stadt Tallinn. Über die Anzahl Jazzpianisten und Gitarristen in Estland, Steuern zugunsten der Kultur, und die Notwendigkeit von Flugverbindungen in Estland. Über die Planungen zur Zugverbindung "Rail Baltica" und das Fehlen der Europäischen Kulturhauptstadt Tartu auf der "Jazzahead". Über deutsche und estnische Ortsnamen, die Arbeit als Vorsitzende des estnischen Jazzverbands, das Organisieren zugunsten aller, Vergleiche mit den Jazzverbänden in Litauen und Lettland und Versuche zu verstärkter Zusammenarbeit. 
Über den Begriff "Baltikum" in Deutschland, Bremens Partnerstadt Riga, Estland und das Internet und die selbstfahrenden Busse und Paketzusteller in Tallinn. 
Über Konzertorganisation in Estland, die Radio-Bigband in Lettland, und Konzerte mit "Phillip-Dornbuschs-Projektor" in Deutschland. Über Reisekosten und das Trio Karja/Renard/Wandinger. Über verschiedene Generationen in Estland und die Notwendigkeit hart dafür zu arbeiten um Ziele zu erreichen. Über Jazz und die junge Generation, und die gemeinsame Gestaltung des Auftritts der baltischen Staaten auf der "Jazzahead".
 
 Webseite "Jazz Estonia" (EESTI JAZZLIIT)
 
 
 
über "Jazzkaar 2024" - Jazzthetik 

  
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Alexander Juraschke: Otto "Schloime" Fischer

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Ein jüdischer Fußballstar aus Wien. Verlag Hentrich&Hentrich, Leipzig 2024. 120 Seiten, ISBN 978-3-95565-650-8, 15,00 €. 

Verlagsinfo:
„Der Kuckuck soll dich holen, mit Donner und Pistolen, wenn Du vergißt, wer dein Onkel Otto ist. Zur Erinnerung von deinem Onkel Otto Fischer.“
Diese Zeilen schrieb der berühmte österreichische Fußballstar und Nationalspieler Otto Fischer im Jahr 1932 in das Poesiealbum seiner Nichte Alice Tichy. Vielleicht ahnte er bereits, dass die Erinnerung an ihn verblassen würde. In der Zwischenkriegszeit gehörte Fischer zur ersten Generation Wiener Profifußballer und trug sieben Mal das österreichische Nationaltrikot. Als begnadeter Dribbler wurde er auf den Wiener Fußballplätzen gefeiert, als Jude aber auch Ziel antisemitischer Angriffe. Fischer repräsentierte die Wiener (Fußball-)Schule und arbeitete nach seiner aktiven Karriere als Trainer in Osteuropa. Im lettischen Liepāja fand er sein sportliches und privates Glück, heiratete und führte den dortigen Verein Olimpija Liepāja zu drei Meistertiteln. 1941 wurde der populäre Coach von den Nationalsozialisten ermordet. Nach seinem Tod geriet Otto Fischer völlig in Vergessenheit. Diese Monografie schildert erstmalig sein Leben und Wirken als ein Stück Wiener Kulturgeschichte im Spannungsfeld zwischen jüdischer Partizipation und Antisemitismus am Vorabend des Holocaust.

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Mart Kivastik: Barbarus

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Aufstieg und Fall einer Marionette. Roman, aus dem Estnischen von Cornelius Hasselblatt. Rote Katze Verlag, Lübeck 2024. 185 Seiten, 978-3-910563-15-5

Verlagsinfo:
Johannes Vares ist in den 1930er Jahren – der Zeit der ersten estnischen Unabhängigkeit – Arzt und Lokalpolitiker. Unter dem Namen “Barbarus” ist er auch Schriftsteller. Seine Frau nennt ihn “Jungchen”; er heißt sie “Pieps” – Kosenamen aus besseren Zeiten.
Er lernt einen Russen kennen, der ihm bei Übersetzung seiner Gedichtbände riesige Auflagen in Aussicht stellt. Der Gedanke fasziniert Barbarus.
Dann kommt die Sowjetisierung, das Ende der Unabhängigkeit. Bevor sie den Präsidenten Konstantin Päts absetzen und verschleppen können, brauchen die Russen eine Marionette als Ministerpräsidenten: Johannes Vares, Barbarus. Dass er nur Spielfigur ist merkt er, als er für die Befreiung eines inhaftierten Dichterfreundes nichts bewirken kann. Wird die Ehe mit Pieps die Wandlung vom liberal-progressiven Schöngeist zum Erfüllungsgehilfen der Sowjets überstehen? Wird die Marionette überleben?


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Lina Simutytė: Das Stadtfest

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Erzählungen. Aus dem Litauischen von Markus Roduner. Klak Verlag, Berlin 2024. 192 Seiten, ISBN 978-3-948156-85-5, 16,90 €.

Verlagsinfo:
Mažeikiai – eine kleine Stadt in Litauen – ist Schauplatz dieser magischen Geschichten über das Aufwachsen und Erwachsenwerden. Ob ein Großbrand, sexuelle Erfahrungen, Suche nach dem Lebenssinn, immer entfaltet die Autorin ein Feuerwerk an Farbe, Atmosphäre, Emotionen, treffen Hollywood, Pop- und Konsumkultur aufeinander. Mit scharfer Feder legt sie die Schichten des Alltags und der menschlichen Psyche frei.
Der Erzählband „Das Stadtfest“ ist voller Fabulierlust und Fantasie und Lina Simutytės literarisches Debüt.

 

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 
 

TRIO MAAG + Isabel Bermejo

Isabel Bermejo - Gesang
Kaspar Uljas - Bandoneón
Mingo Rajandi - double bass
Marek Talts - Gitarre
 
Ahto Abner - Schlagzeug, Percussion
Meelis Vind - Klarinette
 
- En mi jardin - 
- Si me quieres - 
- Lamento de primavera -
- La oncena - 
- Garabato -
- Barro tal vez - 
- Charla directa -
- Pacto de sal - 
- El gaucho flojo - 
 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 30. Juli 2024 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
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18 Juni 2023

BALTISCHE STUNDE 4.Juli 2023

 JUBILÄUMSSENDUNG NR 300 !

 

    Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 4. Juli  2023, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 15. Juni 2023 16.00 - 18.00 Uhr

  in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -
 
oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"

 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


 
Unser Hörangebot diesmal
 
 
GESPRÄCHSGAST
 
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Sebastian Buccioni

(Musik Export Estonia)

Ich hatte Glück dass immer die Sonne schien wenn ich nach Estland kam 

Über einen italienischen Vater und eine deutsche Mutter, ein Leben in Kanada, Ausbildung als Musiker und die Entdeckung der Faszination für Estland. Über ein Arbeitsangebot in Estland, Umzug nach Tallinn und Vorfahren aus Aachen. Über Eingewöhnung in Estland, kaltes Klima und Vergleiche mit Kanada. Über Stereotypen und Erwartungen, Vergleiche zwischen Toronto und Aachen, über Estinnen und Esten in Kanada, Kriegsflüchtlinge und Sibirienverbannte. Über deutsches Oktoberfest und estnisches Mitsommerfest in Kanada, eine eigene estnische Bank, junge Generationen und die Schwierigkeit der Estinnen und Esten untereinander Kontakt zu halten. Über Austauschprogramme zwischen Kanada und Estland, Bremische Wahlplakate mit estnischen Themen, die estnische Musikszene, professionelles Arbeiten und die Legende von den "Overachievers". 
Über das gute Image Estlands, Zukunftsvisionen und Künstler mit Konzept. Über Tauben in Athen und das Bemühen im Ausland etwas von Estland zu zeigen. Über Puulup, Duo Ruut, Kirke Karja, das charakteristisch Estnische, Festivalveranstalter, "Social Media" und das Drumherum um die Musik. Über das typisch Regionale, Traditionen, estnische und englische Sprache in der Musik. Über populäres Estnisches im Ausland und im Inland, der Faktor Internet, Ella Fitzgerald und Snarky Puppy, und die Notwendigkeit als Musiker oder Musikerin von sich selbst etwas in die Musik zu geben. 
Über Tuulikki Bartosik und Sander Mölder, besondere Akkordeonmusik, Kadri Voorand, Estonian Voices, Sängerfesterlebnisse, und die Stimme als Instrument. Über Roboter und KI in der Musik, die Tallinn  Music Week, Liis Ring, estnische Beiträge zum Eurovision Song Contest, Jazzkaar, white Nights in Tallinn und estnische Beteiligung auf der JAZZAHEAD.
 
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Richard Zelenka: Vertraute Fremde

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Mein Lettland. Books on Demand (BOD) Norderstedt 2022. ISBN-13: 9783756896554, 184 Seiten, 16,99 Euro. 

Verlagsinfo:
Es ist eine ziemlich wundersame Geschichte, die in diesem Büchlein erzählt wird. Und die geht so: Ein reicher Modeunternehmer mit großem Herz schenkt einem kleinen Dorf im Norden Lettlands ein modernes Krankenhaus. Was für eine Sensation! Das muss groß in der Zeitung stehen. Dafür soll der zuständige Lokalredakteur sorgen. Mit gemischten Gefühlen tritt Richard Zelenka die Dienstreise ins Ungewisse an. Sie führt ihn bis an den Rand der Zivilisation.

Fremd und vertraut - wie passt das zusammen? Diese Begriffe schließen sich scheinbar aus. Und doch: Fremdes wird vertraut, wenn man bereit ist, sich auf Neues und Ungewohntes einzulassen. Die Annäherung ist zuweilen ein langer und zäher Prozess. Die Mühe lohnt sich. Meistens.
Wenn's gelingt, wird das Leben reicher. Der Titel dieses Büchleins "Vertraute Fremde" ist Programm. Er beschreibt das ganz persönliche und subjektive Herantasten des Autors an Lettland, das kleine baltische Land im Norden Europas: "Mein Lettland".
Aus dem Abenteuer wird eine Passion. Immer wieder reist Richard Zelenka ins Baltikum. Er trifft viele Menschen dort und berichtet über ihre Mentalität, ihr Denken und ihren Humor, der so anders ist als unser. Allmählich werden aus Fremden Freunde, im Idealfall sogar beste Freunde.
Lustige und skurrile Geschichten aus dem lettischen Alltag werden dem Leser in diesem Büchlein erzählt. Nebenbei erfährt er einiges aus der lettischen Geschichte, Kultur und Politik.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Mingo Rajandi

Tobias Tammearu - Saxophon
Meelis Vind - Klarinette
Johannes Kiik - Posaune
Erki Pärnoja - Gitarre
Villu Vihermäe - Cello, Viola da Gamba
Mingo Rajandi - Bass
Ahto Abner - Schlagzeug, Percussion

- Ask me not - 
- How it all began -
- It strikes - 
- Dolorosa - 
- Hell's gate - 
- My bleeding heart - 
- Salina -

(aus dem Album "Elajannad")
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Webseite Mingo Rajandi

 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 1. August 2023 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
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12 Januar 2021

BALTISCHE STUNDE 19. Januar 2021

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 19. Januar 2021, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 30. Januar 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - oder 101,85 im  Kabelnetz im Raum Bremen
 
LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal
 
 

GESPRÄCHSGÄSTE

   
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Dagmar Calais (Künstlerin), Chris Steinbrecher (Kunsthistoriker)

Uns geht es darum, den Opfern einen Namen zu geben

 
Über die Arbeit als Malerin und Installationskünstlerin, Themen und das Etikett "altmodisch" zu sein. Über eine Fahrt nach Potsdam, ein neues Leben, Kontakte in Berlin und die Kultur der DDR. Über die Gründung von Kulturstiftungen, Umzug mit Kindern, Schulpolitik, Aufwachsen in Halle / Saale und die Arbeit als Galerist. Über Kunsthandel mit DDR-Funktionären, Organisation von Ausstellungen und die große Abwanderungswelle. 
Über die eigene Stasi-Akte, Kontakte zu Oppositionellen, DDR-Psychatrie und grübelnde Ärzte. 
Über das "Altmodische" und Bremen, eine leidenschaftliche Malerin und angesagte Kunsttendenzen. Über die "jungen Wilden", Ausstellungsmöglichkeiten und das Beharren auf den eigenen künstlerischen Stil. Über eine Schlagzeile im "Stern", griechische Mythologie, das Alte Testament, Installationen und begehbare Bilder. Über Themen wie Tod und Gewalt, Emotionen und eigene Bilder, das künstlerische Arbeiten in Bremen, Kontakte nach Berlin und eine spannende Zeit. Über die Auseinandersetzung mit der deutsch-deutschen Geschichte, die deutsch-deutsche Grenze und die Mauer als Projektthema, Anregungen durch Künstlerkolleginnen und einen ersten Besuch in Riga. Über einen Kontakt mit Rabbi Barkan und seinen Wunsch ähnliche Projekte auch in Riga zu machen. 
Über eine Recherche zur Geschichte Lettlands, Ideenfindung und Projektentwicklung, das Ghetto Riga und die Morde in Rumbula und Biķernieki. Über das Projekt "zwei Tage im Winter" im Ghettomuseum Riga, ähnliche Projekte in Bremen und positive Rückmeldungen von Besucherinnen und Besuchern. Über das Bestreben, den Opfern einen Namen zu geben. Über die Ausstellungseröffnung, Methoden und Formen der Ausstellungsgestaltung, Kontakte zu Überlebenden, Aufarbeitung durch internationale Forschung und Verarbeiten durch Auseinandersetzung mit dem Thema. 
Über die Bedeutung der Städtepartnerschaft Bremen-Riga, die Idee eines Gedenksteins, Strategien der Finanzierung und wichtige Textdetails. Über Unterstützung durch Bürgermeister Sieling, unterschiedliche Ideen zu Partnerschaftsprojekten und wieder aufgenommene Gespräche. Über die Unterstützung durch Bürgerschafspräsident Imhoff, die Übergabe des Gedenksteins in Riga trotz schwieriger Corona-Umstände, ein weiteres Projekt in Tschechien und die feierliche Einweihung und Übergabe am 14. Juli 2020. 
Über Projektpläne in Bremen für 2021 und Einladungen an Riga. 
Über das durch die Corona-Umstände verlassen wirkende Riga, menschenleere Straßen und den lettischen Lockdown. Über Ängste und Sorgen um die Gesundheit, stockende touristische Reiseströme und Kontakte zur Rigaer Kunstszene. Über wechselnde Bremische Zuständigkeiten für internationale Partnerschaften und fehlende Kommunikation auf beiden Seiten. Über Kunst die Politik macht, die Unterstützung durch die Delme-Werkstätten und das "Flagge zeigen" in der Partnerstadt.





L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Inga Ābele: Flut

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Roman, aus dem Lettischen von Matthias Knoll. Kommode Verlag, Zürich 2020, 496 Seiten. ISBN 978-3-9525014-4-3, EUR 24.00 / CHF 26.00. 

Verlagsinfo:
Inga Ābele nimmt uns mit auf eine Reise durch das Leben von Ieva, einer Lettin in ihrer Lebensmitte – rückwärts. In mehr oder weniger chronologisch umgekehrter Reihenfolge erzählt der Roman die Geschichte einer Frau, deren jugendliche Entscheidungen den Rest ihres Lebens dramatisch beeinflusst haben.
Nach und nach treffen wir die wichtigen Menschen in Ievas Leben – ihre Großmutter, ihre Mutter und ihren Vater, ihren Bruder Pāvils und ihre Tochter Monta – und die Dinge fangen an, Gestalt anzunehmen. Immer wieder kehrt die Erzählung zu zwei weiteren Personen zurück: zu ihrem toten Liebhaber Aksels und ihrem Ex-Mann Andrejs, zu den zwei Männern, die für immer durch eine Frau und ein schicksalhaftes Ereignis verbunden sind.
 
Das Aufdecken von Ievas Persönlichkeit und der Beziehung zwischen den drei Hauptfiguren macht einen grossen Teil der Anziehungskraft des Romans aus. Der volle Umfang von Ievas persönlicher Situation wird erst am Ende klar. Ābele geht den Fragen nach, wie frühere Entscheidungen unsere Lebenseinstellung für immer beeinflussen können und wieso wir an einer Vergangenheit festhalten, die uns so sehr verändert hat.
 
Inga Ābele spielt metaphorisch mit Bildern von Ebbe und Flut und ihr Roman folgt einer Struktur, in der sich reale Handlung mit imaginären Passagen, die inneren Monologen gleichen, gezeitenähnlich abwechseln.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


MAARJA NUUT

- Kargus -
- Hobusemäng -
- Sammud -
- Õdangule -
- Kellatoas -
- Kiik Tahab Kindaid -
- Siidisulis Linnukene -
- Eeva & Maarja Labajalg -
- Valss -
- Jaa-Ti-Daa -
- Kuradipolka -
- Vaga Linnuken -
  
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(aus dem Album "Une Meeles")


 
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FRÄNDER
Säde Tatar (Gesang, Flöte), Daniel Dluzewski (bass), Natasja Dluzewska (Violine), Gabbi Dluzewski (Schwedische Bouzouki)
 
- Hällilaul / Vandrar stum - 
- Vabadus - 
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FRÄNDER

CPL-Musikshop

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 16. Februar 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
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Estland-Blog / Lettland-Blog / Litauen-Blog
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10 April 2019

BALTISCHE STUNDE 16. April 2019

literarisch, estnisch, lettisch - Bücherfrühling!

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 16. April 2019 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 27. April 2019, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - oder 101,85 im  Kabelnetz im Raum Bremen
 
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Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST 


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Aija Sakova
(Germanistin, Übersetzerin, Literaturwissenschaftlerin, Kritikerin)

  Für mich ist Tartu ein intellektuelles Zentrum Estlands! 

Über den Weg zur deutschen Sprache, ein deutsches Gymnasium in Estland, Aufwachsen in einem estnisch-russischen Haushalt, Deutsch sprechende Freunde und internationale Kontakte. Über ein Germanistik-Studium, ein deutsches Sprachdiplom, Studieren in Tartu und die Liebe zur Literatur. Über Tartu als Literaturstadt, über Ene Mihkelson, Auslandsaufenthalte in Wien und in Konstanz, über Migrationsliteratur, Interessantes an deutscher Literatur und die Entdeckung des Poetry-Slams auch für Estland. 
Über eine Kooperation mit dem Goethe-Institut, deutsche Autor/innen als Gast zum Poetry-Slam in Estland, Literatur zum leise lesen und tanzbare Dichtung. Über das Einbeziehen des Publikums, Kulturveranstaltungen, und weitere Aufenthalte in Deutschland. Über Übersetzer/innen, Verleger und die Schwierigkeiten der Vermittlung. 
Über das Thema von Erinnerung und Gedächtnis in der Literatur, Ingeborg Bachmann, Maarja Kangro, Christa Wolf und Liebe fürs Leben. Über die Auswirkungen historischer Ereignisse auf den Menschen und die Wiederspiegelung in der Literatur. Über Einflüsse, Unbewußtes, Prägungen und die Menschwerdung. Über Bezüge zwischen DDR und Sowjet-Estland, Christa Wolfs "Kindheitsmuster" und dessen Aufnahme in Estland, Aimee Beekmann und sozialistische Denkmuster. Über ideologische Schubladen, Übersetzungen aus ideologischer Notwendigkeit und das Interesse der Schriftsteller an Menschen und Personen. Über die Darstellung von Frauenrollen, einen bulgarischen Germanisten und ein bulgarischer Sohn. Über russische Literatur, russisch-estnische Autor/innen, Grenzerfahrungen und die Arbeit am estnischen Literaturmuseum. Über estnische Archive, Leben in Tallinn und Arbeiten in Tartu, und die Bedeutung und den Einfluss Deutschlands für Estland. Über das Interesse der Deutschen an Estland und die Perspektive kleinerer Länder. Über estnischs Selbstbewußtsein, estnische Sprache und Literatur und die Präsentation Estlands in Deutschland. Über die Gleichwertigkeit estnischer Autorinnen und Autoren, deutsche Prägungen, Menschenseelen, Vermittler und die Suche nach Ansprechendem für Leserinnen und Leser. Über Auftritte deutscher Autor/innen in Estland, Überraschendes und Neues, über "Schattenspiel" von Viivi Luik und eine mutige, offene Einstellung gegenüber sich selbst. Über Konventionen und Normen, Höflichkeit, Zuhören können und fehlgeschlagene Kommunikation. 
Über deutschbaltische Vergangenheit und estnische Gegenwart, Gutshäuser, Studienmöglichkeiten und den deutschsprachigen Teil Europas. Über Deutsch als Sprache der Wirtschaft und Kulturveranstaltungen für Manager.

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Arvis Viguls: Die Handschrift einer Nadel

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Gedichte, aus dem Lettischen übersetzt von Astrid Nischkauer. Verlag Parasitenpresse, Köln 2019. Reihe nummernlose Bücher, poetry international, 86 Seiten, ISBN 978-3-947676-37-8. 12,- €

Verlagsinfo:
Mit Lyrik aus Lettland geht es weiter in unserer Reihe Die nummernlosen Bücher. Der lettische Dichter Arvis Viguls stochert im Leben herum, kratzt alte Narben auf, verkriecht sich im Bett, wäscht seinen Vater. Cut your hair!, diesem Ruf, halb Rat, halb Befehl, folgt er und steht als neuer Mensch da, „jemandem ähnlich, / dem die schwere Krone vom Kopf gehoben wird / und der jetzt / ohne Zepter oder Schirm / durch die kalten verregneten Straßen laufen muss“. Erstmals liegt nun auf Deutsch ein Gedichtband von Viguls vor, den die Wiener Dichterin Astrid Nischkauer für uns übersetzt hat.
Arvis Viguls, geb. 1987 in Jēkabpils, lebt als Dichter und Übersetzer in Riga. Er veröffentlichte bisher drei Gedichtbände Istaba (Raum, 2009), 5:00 (2012) und Gramata (Buch, 2018) und erhielt dafür mehrere Preise, u.a. den Preis des Lettischen Autorenverbandes für das beste Debüt, den Preis des lettischen Poesiefestivals
Dzejas dienas für den besten Band des Jahres und den Preis der Anna-Dagda-Stiftung. Einzelne Gedichte wurden in mehr als vierzehn Sprachen veröffentlicht. 2017 erschien ein Auswahlband auf Spanisch, La caligrafía de la aguja.
Astrid Nischkauer, geb. 1989, Dichterin und Übersetzerin.

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Wegweiser zur Geschichte - Baltikum

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Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2018. Redaktion: Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. 302 Seiten, ISBN: 978-3-506-79331-7,EUR 16.90 / CHF 21.90

Verlagsinfo:
Die baltischen Staaten sind in den letzten Jahren immer stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Dies hat mit der krisenhaften Entwicklung in Osteuropa zu tun, in deren Zentrum die Konflikte zwischen Russland und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion stehen, vor allem der Bürgerkrieg in der Ostukraine und die völkerrechtswidrige Besetzung der Krim 2014.
Estland, Lettland und Litauen, die seit 2004 Mitglieder in der NATO und der EU sind, waren militärisch von diesen Entwicklungen zwar nicht betroffen, haben aber die politischen Auswirkungen deutlich zu spüren bekommen. Auch die drei Bündnispartner gehörten, wie die Ukraine, zum Staatsgebiet der UdSSR. Die Befürchtungen sind groß, dass Moskau langfristig eine Revision der Verhältnisse anstrebt.
Die NATO hat beschlossen, Truppenverbände in das Baltikum und nach Polen zu schicken, um die Region zu stabilisieren und Bündnissolidarität zu zeigen. Vier Kontingente sind daher seit Mitte 2017 in diesem Teil Europas stationiert. Außerdem wurde 2015 eine Schnelle Eingreiftruppe (Very High Readiness Joint Task Force) aufgestellt, die bei Bedarf rasch in die Region verlegt werden kann.
Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften fügt vor diesem Hintergrund den bereits für zahlreiche Länder und Regionen vorliegenden Bänden der Reihe »Wegweiser zur Geschichte« eine weitere Publikation hinzu. Dieses Buch versammelt zahlreiche Beiträge von renommierten Experten aus verschiedenen wissenschaftlichen Fachdisziplinen. Die Beiträge sind übersichtlich und allgemeinverständlich formuliert und mit Bildern, Grafiken und Karten sowie einem umfassenden Anhang ausgestattet. 
Mit Beiträgen von Uwe Sperling, Anti Selart, Klaus Milizer, Ralph Tuchtenhagen, Martin Meier, David Feest, Karsten Brüggemann, Kaarel Piirimae, Bernd Lemke, Rolf-Dieter Müller, Jochen Tauber, Rolf Winkelmann, Aušrele  Pažeraite, Kevin C. O'Connor, Katja Wezel, Mark Webber, Derek Averre, Ingmar Oldberg, Gedeminas Vitkus, Stephan Maximilian Brenner, Justyna Zajac, Kamal Makili-Aliyev, Robin Allers und Paal Sigurd Hilde.

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Margarita Li Blue: Mein steiniger Weg

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Ein Lettenmädchen erzählt. Teil 1. Roman. NOEL-Verlag, Oberhausen 2018, 244 Seiten, ISBN: 978-3-95493-303-7, 16,90 Euro.

Verlagsinfo:
Dieser Roman basiert auf wahrem Hintergrund und erzählt über das Leben in Lettland, welches sich für Margarita vorwiegend auf dem Lande abspielt. Der Roman ist durchflochten von: Liebe, Freundschaften, Existenz-Kampf, Intrigen und sogar Verrat. Eine Prise politischer und wirtschaftlicher Hintergründe der damaligen Zeit rundet den Roman ab. Eines hatte sich Margarita aber immer zum Ziel gesetzt: Schon von Kindheit an träumte sie von einem Leben, in dem es ihr besser gehen sollte. Wird sie es im Teil 1 des Buches finden?



M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T




 DUO MALVA + PRIKS

- - Must Naine / Black-Haired Woman -
- Pulmalaul / Wedding Song -
- Tuletants / Fire Dance -
- Torupillitants / Bagpipe Dance -
- Moistatus / Riddle -
- Euralla / Euralla -

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(aus der CD "Mässiv")

nordic notes

Kulno Malva

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SVJATA VATRA

- Kohannja zminyt vse / Love changes everything -
- Hobusemäng / The horse game - 
- Oj u poli dva dubky / Two oaks in the field -
- Torupilli jussi valts -
- Muutused / zminy / Changes -
- Marichka chycheri -
- Oj u Vyshnevomu sadu / in the cherry garden -
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aus der CD "Muutused / Zminy"

nordic notes

Homepage Svjata Vatra

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 14. Mai 2019 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
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Estland-Blog / Lettland-Blog / Litauen-Blog
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26 Juli 2018

BALTISCHE STUNDE 31.7.2018

Mehr Sommer!
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 31.Juli 2018 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 11. August 2018, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und imuf 101,85 ( Kabelnetz im Raum Bremen).
 
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Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST

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Indrė Valantinaitė
(Dichterin, Journalistin, Autorin)

Überall in Litauen ist Poesie!

Über den 14. Februar als Namenstag des Nachnamens, einen Namen als Analogie der Liebe, über die Bedeutung der Geburtsstadt Kaunas, ein Jesuitengymansium, die Ufer des Nemunas, die Laisvės alėja, und Litauen als Land der Dichter. Über die Laisvės alėja als Objekt der Poesie, über litauische Literatur auf Buchmessen in Deutschland, über Besuche in Leizipig und das große Interesse dort an Poesie und Dichtung. Über Reisen zu anderen Orten in Deutschland, über Krems in Österreich, über Pläne neuer Übersetzungen und mögliche Lesungen in Deutschland. Über Orte wo auch "Rammstein" Konzerte hatte, über Poesie als Sprache der Gefühle und des Herzens, und das Denken als Versuch dies in eine Ordnung zu bringen.
Über die vielen Leben eines Gedichts als Objekt der Übersetzung, über die Notwendigkeit übersetzt zu werden, und das zeichnen von Gedichten. Über das Studium an der Kunstakademie, über Visionen und den Versuch diese in Dichtung zu fassen. Über die Faulheit der Dichterin, Träume und Tageszeiten. Über das Auftauchen und wieder verschwinden von Visionen.
Gedichte über Hotels, Hotels als Symbole wechselhafter Zeiten, über das Schreiben in Hotels und die Geschichten, die sich in Hotels abspielen. Über Hotelerlebnisse anderer Dichter und Schriftsteller, die Aura von Hotels, über den Stoff der Inspirationen, und den Zustand der "inneren Jahreszeiten" des Menschen.
Über Gott und Glauben, Reisen, Leben in Osteuropa, Erinnerungen an die Kindheit und die Rolle von Kirche und Glauben in Litauen. Über die Rolle des Katholizismus in Litauen, über gläubige und über glaubende Menschen, über Ironie der Religion gegenüber und die Übersetzung dieser Themen in andere Sprachen. Über die Übersetzbarkeit von Geschichten und über Leserinnen und Leser. Über die Tätigkeit als Schriftstellerin, Dichterin, TV-Moderatorin und Journalistin.
Über die Situation Litauens in Europa, Arbeitsmarkt und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Möglichkeit in anderen Ländern zu arbeiten und Litauen als Heimat. Über Lebensziele, das Leben mit dem Strom, die Anfänge des Schreibens im Alter von sechs Jahren, und die Fähigkeiten der Menschen. Über Jurga Ivanauskaite als Schriftstellerin, ein kurzer Versuch als Sängerin, den poetischen Herbst im Oktober in Druskininkai, über Gäste aus aller Welt und das Buch "Fische und Lilien". Über Wald und Wölfe, menschliche Ängste, Märchen, Wunder und andere Kreaturen.
Über Pläne für Übersetzungen ins Deutsche, notwendige Kontakte zu deutschen Verlagen, Symbole und Gefühle, und die internationale Sprache der Dichtung.
Über das Vergnügen die eigene Dichtung auch im Ausland vorstellen zu dürfen und über die Lesungen in Bremen. Über "Pop-Poesie", einfacher Verstehen und die Schwierigkeit, in einfachen Worten über schwierige Themen zu schreiben. Über kurz gefasstes Schreiben, weiteres Kürzen und der Weg zu einer endgültigen Fassung. Über das Bestreben mit wenigen Worten mehr zu sagen.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Mark Greaney: Die Macht des Präsidenten

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(Tom Clancy). Thriller. Aus dem US-Amerikanischen von Karlheinz Dürr und Reiner Pfleiderer. Originaltitel: Commander in Chief (A Jack Ryan Jr. Novel, Originalverlag: Putnam). Heyne Verlag / Verlagsgruppe Random House, München 2018, 816 Seiten. ISBN: 978-3-453-27114-2. € 28,00 [D], € 28,80 [A] |, CHF 38,90.

Verlagsinfo:
Eine schwimmende Erdgasanlage vor der litauischen Küste explodiert nach einem Bombenanschlag. Ein venezolanischer Staatsanwalt wird gemeuchelt. Bei einem Handstreich gegen einen russischen Truppenzug gibt es Dutzende Tote. Eine anarchische Welt ist die beste Tarnung, den eigentlichen Plan mit scheinbar zusammenhanglosen Übergriffen zu verschleiern. Nur ein Mann erkennt das Muster hinter all den perfiden Terroranschlägen rund um die Welt. Kann US-Präsident Jack Ryan den skrupellosen Drahtzieher zur Strecke bringen – oder stürzt das gestörte Gleichgewicht der Kräfte die Welt ins bodenlose Chaos?

Tom Clancy hatte mit seinem ersten Thriller, Jagd auf Roter Oktober, auf Anhieb internationalen Erfolg. Der Meister des Techno-Thrillers stand seitdem mit allen seinen großen Büchern an der Spitze der internationalen Bestsellerlisten. Tom Clancy starb im Oktober 2013.

Mark Greaney hat Internationale Beziehungen und Politikwissenschaften studiert. Als Koautor von Tom Clancy hat er zu Recherchezwecken mehr als 15 Länder bereist und an Militär- und Polizeiübungen teilgenommen.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



EstBel

- Notsud -
- Väike Lind -
- Kivid -
- Poti Kolm -
- Marigold -
(aus der CD "Saar")
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Nordic Notes

Soundcloud

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Curly Strings

- Aastapäev -
- Avarus -
- Kuu -
- Firebird/Kribu-kribu polka -
- Edasi anda -
(aus der CD "Hoolima")
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curlystrings

MusicEstonia

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 28.August 2018 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
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im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
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30 Januar 2018

BALTISCHE STUNDE 6. Februar 2018

die Hundertjährigen !
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 6.Februar 2018 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 17. Februar 2018, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
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GESPRÄCHSGAST
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Sabine Burger
(Fotografin)

Ich nehme die Fotografie als Medium um zu zeigen, was die Kultur bewirken kann! 


Über den persönlichen Hintergrund in der Schweiz, dem Appenzeller Land, dem Umzug in die Uhrenstadt Biel, den ersten Estland-Kontakten 1998, und dem Bedürfnis in die Welt zu hinaus gehen. Von Plänen für die USA, Schweden, verpassten Anmeldeterminen und dem Wahrnehmen übrig gebliebener Chancen. Über "Youth for Understanding" (YFU), den Status zu Gast in einer estnischen Familie und dem Besuch des Musikgymnasiums Tallinn. Über den Kontrast der Schweiz zu Estland, ein noch teilweise sowjetisches Schulsystem, pädagogische Neuerungen im Gegensatz zu Frontalunterricht und über günstige Aufnahmeprüfungen. Vom Gefühl in Estland anfangs ziemlich verloren zu sein, den Karrieren früherer Klassenkameraden in der estnischen Kulturszene, von Klassenparties und Beschränkungen der musischen Bildung in der Schweiz im Vergleich zur Allgemeinbildung.
Über die Auseinandersetzung mit der estnischen Sprache, dem Bedürfnis mit Menschen in ihrer eigenen Sprache sprechen zu wollen, ratlosen Lehrern, Lernen mit Vokabelheft und Hilfen durch Mitschülerinnen und Gastfamilie. Von Diskussion mit Lehrerinnen und Lehrern, der langsamen Integration in einer estnischen Schulklasse, und vom Faktor Musik bei der Kommunikation. Vom Estland der Umbruchzeit, einer tollen Gastfamilie, Sprachtraining durch DDR-Kontakte, vom estnischen Engagement beim Überwinden von Schwierigkeiten, vom "Tigersprung" und dem Umrüsten der estnischen Schule auf die digitale Zukunft.
Von Vorurteilen gegenüber Ländern der "Ex-Sowjetunion", einer ersten Email-Adresse und dem ersten Mobiltelefon in Estland, dem "digitalen Spagat" zwischen Estland und der Schweiz, und von fehlenden Berührungsängsten.
Über schweizerische und estnische Mentalitäten, über den Werdegang als Fotografin und der Idee auch in Estland Projekte zu machen. Über die Arbeit als Fotografin im Kulturbereich, Anregungen durch estnische Bekannte, und dem Bedürfnis nach vertiefendem Arbeiten. Vom estnischen Sängerfest, den Orten des Singens, einer Spitze des Eisbergs und den Wurzeln des Singens im Alltag.
Über die Recherche zum Buch, das mittlerweile sehr vertraute Estnisch, und vom Singen als etwas sehr Persönlichem. Von der Übermacht der Fakten, dem Aufsuchen der Probestätten von estnischen Chören, Gesprächen mit Sängerinnen und Sängern, Schnapsflasche und Akkordeon und dem Proben zu Hause. Vom Konzept einer Fotoserie, der Einfachheit einer Probensituation, und dem Weg aus den Fotos ein Buch zu machen. Von der Beschränkung auf estnische Buchtexte, der Zusammenarbeit mit estnischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern, dem gewünschten Zielpublikum für das Buch und den Reaktionen von Beteiligten und estnischer Öffentlichkeit.
Von einer magischen Schwanenfeder, der Aufgabe als verbindendem Element, verschiedenen Ursprüngen der estnischen Gesangskultur und finanzieller Unterstützung durch die Heimatstadt Biel.
Von der Kalkulation von Risiken bei einem Buchprojekt, von weiteren Projekten in Haapsalu und von der Zeit für Entscheidungen. Von einem Sommer in Estland, einem wunderbaren Haus am Meer, vom Abendufer in Haapsalu und von restlichen Puzzleteilen. Von möglichen Verbindungen zwischen der Schweiz und Estland, der Chance auf gemeinsames Arbeiten und sich Kennenlernen, von wichtigen persönlichen Kontakten und Ateliers für kreatives Schaffen. Von der notwendigen Verbindung zwischen Tradition und Moderne, eine missverständliche Sicht aus Richtung Europas auf Estland, von Volkskultur, Baumwurzeln und Entwicklungschancen.

Mehr Informationen zum Buchprojekt:
www.sabineburger.ch
www.laulanlaevataie.ee

Ausstellung in Bern / Schweiz:

Sabine Burger: laulan - Die Kraft des Singens
zu sehen im "Ono" Bern, bis Ende März 2018
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Laine Villenthal: Wir wollen keinen anderen Pfarrer!

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(Originaltitel: Sina juhid minu elu). Die Geschichte der ersten ordinierten Pfarrerin in Estland. Autobiografie von Laine Villenthal, übersetzt von Merike Schümers-Paas und Michael Schümers. Gustav-Adolf-Werk, Leipzig 2017. 308 Seiten, ISBN: 978-3-87593-129-7, 18,00 € .

Verlagsinfo:
„Wir haben gelernt, uns gegenseitig zu vertrauen. Wir wollen keinen anderen Pfarrer als Laine.“ Der alte Gemeinderatsvorsitzende von Pindi lässt sich von den kritischen Fragen des Propstes nicht beeindrucken. Es ist Frühsommer 1965 und die Gemeinde Pindi hat eben etwas getan, was es in der Estnischen Evangelisch-Lutherischen Kirche bis dahin so nicht gegeben hat: Sie hat die Kirchenleitung gebeten, die Predigerin Laine Villenthal – eine Frau – als Pfarrerin zu ordinieren ...

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Horst Decker: Ich habe mich nur der Kunst gewidmet 

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Vom NS-Täter zum Ehrenbürger. Horst Decker kommentiert die Briefe eines KZ-Kommandanten. Lorbeer-Literaturverlag, Bielefeld 2017, 388 Seiten, ISBN 97839389695496, 19,95€.

Verlagsinfo:
Er hätte wohl sein düsteres Geheimnis mit ins Grab genommen, wenn ihn nicht seine Briefe aus den Kriegsjahren überdauert hätten. Als Offizier einer Luftwaffen-Baukompanie war ihm nach seiner Stationierung in Italien und Königsberg im Sommer 1944 die Lagerleitung eines litauischen KZ- Lagers in Ponewesch (Panevėžys) übertragen worden. Die Juden, die für den Flugplatzausbau benötigt wurden, hatte er persönlich herbeigeholt und später auch ins KZ Stutthof bei Danzig evakuiert. Von dort wurden sie zu großen Teilen zum Vernichtungslager Auschwitz oder in Arbeitstransporte ins KZ Dachau eingereiht und auf Nebenlager verteilt. Nach dem Krieg tilgt der Maler und Kunsthändler dieses schuldhafte Kapitel aus seiner Biographie und wird Ehrenbürger seiner Stadt. Obwohl seine militärische Karriere klar nachvollzogen werden kann, will er sich seit 1937 ausschließlich seiner Kunst gewidmet haben. Seine Briefe widerlegen das und beweisen seine Schuld an nationalsozialistischen Menschenrechtsverbrechen. Horst Decker ist die verdienstvolle Arbeit der Kommentierung und Einbettung dieser Briefe in ein historisches Geschehen zu verdanken. Dabei wird insbesondere auch die Liquidierung des Ghettos bzw. Konzentrationslagers Schaulen (Šiauliai) durch die Sipo Kauen (Kaunas) detailliert beleuchtet und Zeitzeugen das Wort erteilt. Das Buch wird durch statistische Auswertungen zur Lagersterblichkeit und eine Häftlingsliste ergänzt; das Unrecht und der Holocaust in Litauen somit dem Vergessen entrissen.

Horst Decker ist Kurator und Ausstatter von Museumsausstellungen mit den Schwerpunkten "Deutsche Nachkriegszeit", "Holocaust und Zwangsarbeit" sowie "Technik- und Sozialgeschichte".
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



Nora Bumbiere 
Viktors Lapšenoks
Raimonds Pauls 
MODO



- Nakts dziesma - 
aus dem Kinofilm "Melnā vēža spīlēs"
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(aus der LP "Vēl nav par vēlu" - Gesang: Nora Bumbiere / Viktors Lapšenoks, Klavier: Raimonds Pauls)

- Grieze -
- Laternu stundā -
- Latviešu jūrniekiem -
- Viss nāk un aiziet tālumā -
- Undīne -
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(aus der LP "Raimonds Pauls: Laternu stundā / Estrādes dziesmas" - Gesang: Nora Bumbiere / Viktors Lapčenoks, Ensemble MODO, Klavier: Raimonds Pauls)

- Rudacīte -
- Divpadsmit asaras -
- Ai-dundur-dundur-dun-dun-dun -
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(aus der LP "Raimonds Pauls: Jūras balss" -  Gesang: Nora Bumbiere / Viktors Lapčenoks, Klavier: Raimonds Pauls)

- Balta pūka -
- Es rakstu Dženijai -
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(aus der LP "Raimonds Pauls: Ta es tevi mīlēšu" -  Gesang: Nora Bumbiere / Viktors Lapčenoks, Ensemble MODO, Klavier: Raimonds Pauls)

Webseite Raimonds Pauls
Webseite Viktors Lapčenoks
Stiftung Nora Bumbiere

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 6.März 2018 - 19.00 - 21.00 Uhr
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