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01 März 2024

BALTISCHE STUNDE 12.März 2024

   Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 12. März  2024, 19.00-21.00 Uhr

Hinweis: am 12. März wird von Radioweser.tv auch eine Debatte der Bremischen Bürgerschaft live übertragen. Für den Fall, dass diese nicht rechtzeitig bis Sendebeginn der "Baltischen Stunde" beendet wird, empfehlen wir www.baltische-stunde.de als Möglichkeit zum Hören / Downloaden 
Wiederholung am Samstag, den 23. März 2024 16.00 - 18.00 Uhr

  in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -
 
oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"

 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


 
Unser Hörangebot diesmal
 

GESPRÄCHSGAST


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Prof. Dr. Nicole Nau
(Sprachwissenschaftlerin, Philologin, Übersetzerin)

Schon von meinem ersten Besuch an hat mich Lettland besonders angesprochen 

Über die Schulzeit, Aufenthalte im Rheinland, Rhein-Main-Gebiet und Studium in Hamburg. Über den Weg zu Russisch und Finnisch, eine erste Annäherung an das Estnische und den Einstieg ins Lettische. Über die Lettisch-Dozentin Aija Priedīte und ihre Art der Sprach- und Kulturvermittlung. Über den ersten Besuch in Lettland, Lettisch als wenig erforschte Sprache und die Liebe zum Land Lettland. Über unkonventionelles Reden in fremden Sprachen, als bedrohlich empfundene sowjetische Realität, einen Besuch in Leningrad und handverlesene Kontakte. Über den ersten Besuch in Lettland 1994, das nicht sehr ausgeprägte lettische Selbstbewußtsein, das Besondere an Lettland und Pläne, sich auch mal um Litauen und Estland zu kümmern. Über die lettgallische Sprache, das kulturgeschichtlich Besondere an der Region Lettgallen / Latgale, 20 Jahre Leben in Polen und Regionalstolz in Lettland. 
Über eine Sommerschule mit Linguistin und Kulturhistorikerin Lidija Leikuma, die Erforschung des Lettgallischen, Fernsehinterviews und die Tüftlerin als Übersetzerin. Über das Finden der richtigen Wörter, das Übersetzen von Dialekten und die Arbeit am Buch "Das Bett mit dem goldenen Bein". Über Bäume im alten Licht, die Sprache von Zigmunds Skujiņš, ausgedachte Wörter und die Letten als starke Menschen. Über Landwirtschaft als Thema in der lettischen Literatur, lettische Butter in Berlin, Hanf und Flachs und das Dazulernen beim Übersetzen. Über ein Lettisch-Lehrbuch für Studierende und Lettisch lernende Polen und Polinnen. Über den Baltistik-Studiengang in Greifswald, Sommer an der Ostsee, den Blog "Lettland lesen" und den Austausch zwischen verschiedenen Lettisch-Übersetzer/innen. Über die Arbeit von "Latvian Literature", internationale Übersetzer/innentreffen, das Schriftsteller- und Übersetzerhaus in Ventspils und mögliche Arbeitsstipendien. 
Über die Perspektive einer Lettland-Liebhaberin in Polen, eine Nicht-Lettin mit Lettischkenntnissen, Lettland auf Buchmessen und das Interesse der Polen an Lettland. Über die ersten polnischen Absolvent/innen mit Lettisch-Schwerpunkt, Unterschiede der Mentalität zwischen Polen und Lettland und polnische Realtitäten heute. 
Über die Sorgen um den Erhalt einer friedlichen Entwickluing, die gesellschaftliche Entwicklung in Lettland, europäische Perspektiven und der drohende unberechenbare Nachbar Russland. Über den Wunsch nach positiven Veränderungen auch in Russland, Russen in Lettland, und frisch aus dem Lettgallischen übersetzte Märchen. 
 
zum Weiterlesen: 
 
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Melanie Frank: Sprache im Spannungsfeld von Nation und Demokratie

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Lettlands Sprachenpolitik seit Wiedererlangung der Unabhängigkeit. Veröffentlichungen des Nordost-Instituts, Band 32. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2023. ISBN 978-3-447-12067-8, 248 Seiten, 38,00 Eur[D] / 39,10 Eur[A]

Verlagsinfo: Ausgangspunkt der Arbeit ist die Frage nach dem Verhältnis von Demokratie und Nationalismus in der Sprachenpolitik seit Zusammenbruch der Sowjetunion. In diesem Politikfeld wurden wichtige Schlüsselentscheidungen der postsowjetischen Transformation getroffen, die den Umgang mit den russischsprachigen Minderheiten in den jungen Staaten betrafen. Die Bedeutung der Sprachenpolitik für die politische Transformation wird zunächst anhand vier Länder mit großen russischsprachigen Minderheiten – Estland, Lettland, Moldau und Ukraine – herausgearbeitet. Im Anschluss wird in einer Tiefenanalyse des lettischen Falls geprüft, ob Kriterien für eine Vereinbarkeit von Nationalismus und Demokratisierung in Lettlands Sprachenpolitik seit Wiedererlangung der Unabhängigkeit gegeben waren. Auf Grundlage der Auswertung eines umfangreichen Korpus originalsprachlicher Primärquellen wurden die politischen Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse im Feld der Sprachenpolitik herausgearbeitet und analysiert. Melanie Frank zeigt auf, inwiefern die Kriterien für eine Vereinbarkeit von Demokratisierung und Nationalismus nicht erfüllt wurden und in der lettischen Sprachenpolitik demokratische Anforderungen hinter den Zielen einer nationalisierenden Politik zurückstanden. Die Arbeit schließt mit einer Einordnung der Ergebnisse vor dem Hintergrund zweier Ereignisse, die in Verbindung mit der Sprachensituation und einem geringen Vertrauen der Bevölkerung in die politischen Institutionen eine besondere Herausforderung für die lettische Demokratie darstellten: die Corona-Pandemie, die im März des Jahres 2020 Lettland erreichte, und der russische Angriff auf die Ukraine am 24. Februar des Jahres 2022.
 

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 
 

RÜÜT

 Maarja Soomre (Gesang  / Melodica / Kannel)
Maili Metssalu (Gesang / Geige)
Juhan Uppin (Gesang / Estnisches diatonisches Akkordeon / Kannel) 
Jaan-Eerik Aardam (Gesang / Gitarre)
 
- Toonetuuled -
- Kiriküüt -
- Kadrile -
- Jännupoig -
- Poissmehe polka -
- Valtsike -
- Õiepuu -
- Kukumama -
- Neiud mängivad mäella -
- Õitsi -
(aus dem Album "Kiriküüt")
 
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- Rüüt Rüüt -

(aus dem Album "Kadakad")
 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 9. April 2024 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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01 Mai 2023

BALTISCHE STUNDE 9. Mai 2023

    Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 9. Mai  2023, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 20. Mai 2023 16.00 - 18.00 Uhr

  in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -
 
oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"

 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


 
Unser Hörangebot diesmal
 
 
GESPRÄCHSGAST
 
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Dr. Berthold Forssman
(Fachübersetzer)

 Ich bin dort hingereist und dachte: das ist es einfach! 

 
Über die Entstehung des Interesses an den baltischen Staaten und den verschiedenen Sprachen, über Reisen dorthin zu Freunden und Bekannten. Vom Studium der Skandinavistik, Lernen der Sprachen aus Begeisterung für die Länder. Über Gäste im Elternhaus, Kennenlernen und Besuchsreisen, Erlangen und Kiel. Über das hinterherhinkende Deutschland, späte Visafreiheit, baltische Kooperationen mit Skandinavien und ostseeweite Netzwerke. 
Über die Oma in der Küche, baltische Eifersüchtelei, die Schwierigkeit des Sprachenlernens und die Notwendigkeit guter Lehrmaterialien. Über das Selbstverständnis der baltischen Staaten, Hilfsbereitschaft und Alltagsgespräche. Über den Berufsalltag eines Fachübersetzers, Aufträge oder inhaltliche Schwerpunkte, Unterschiede zwischen große und kleinen Sprachen, Nachfrage und Kundenberatung. Über ermächtigte Übersetzer, Aufträge im Bereich von Recht, Gesetz und Gerichtsbarkeit, Anfragen per Datenbank, Recherchetechnik und gutes Zeitmanagement. 
Über den Umgang mit Auftraggebern, Austausch unter Kolleg/innen, über den Unterschied zum Dolmetschen und den Entstehungsprozess von Wörterbüchern. 
Über die Erfahrungen der Praxis des Sprachen Lehrenden, Wortlisten und den Bedarf nach Fachübersetzung für Estnisch, Lettisch und Litauisch. Über eine Literaturplattform in Lettland, Einladungen zum fachlichen Austausch, jährliche Treffen und Themen kollegialer Gespräche. Von der Vergleichbarkeit von Übersetzungen derselben Werke in verschiedene Sprachen, schwierigen Textstellen, den Austausch mit Muttersprachlern und der Suche nach dem vollständigen Verständnis, was Textautor/innen mit ihrer Ausdrucksweise gemeint haben. Von Literaturübersetzungen, manchmal widersprüchliche Textstellen und der Zeitspanne zwischen dem Schreiben eines Werkes und der Fertigstellung der Übersetzung. 
Über die Anforderungen an einen Fachübersetzer, Ansprüche und Arbeitsrealität, Doppeldeutiges und sprachliche Feinheiten.
 
Im Gespräch erwähnte Sprachlehrbücher von Berthold Forssman:
 
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JAZZAHEAD Bremen 2023

Berichte und Gespräche rund um Estland, Lettland und Litauen

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Mathias Niendorf: Geschichte Litauens

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Regionen, Reiche, Republiken 1009–2009. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2022. ISBN: 978-3-447-10822-5, 566 Seiten, 49,00 Eur[D] / 50,40 Eur[A].

Verlagsinfo:
2009 beging die Republik Litauen ihre Tausendjahrfeier. Wer sich in Deutschland über historische Hintergründe informieren wollte, war bislang auf wenige, überwiegend veraltete Werke angewiesen. Diese Lücke wird nun von Mathias Niendorfs neuer Gesamtdarstellung geschlossen. Auf Basis des aktuellen Forschungsstands bietet sie einen Überblick vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit. Quellennah und anschaulich zeichnet Niendorf den Aufstieg eines heidnischen Landes zu einem mittelalterlichen Großreich nach, schildert die Folgen einer immer enger werdenden Anlehnung an Polen und analysiert den sozialen und kulturellen Wandel im Zarenreich. Besondere Aufmerksamkeit gilt der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Teil dieser häufig dramatischen Geschichte ist die Erlangung staatlicher Unabhängigkeit nach dem Ersten Weltkrieg, ihr Verlust als Folge des Hitler-Stalin Pakts und nicht zuletzt die Ermordung von Litauens Juden unter deutscher Besatzung. Bis in die Zeiten der Republik bzw. Sowjetrepublik wird den Handlungsspielräumen vor Ort nachgegangen. Fragen des Zusammenlebens von Litauern und Polen, Juden, Russen und Weißrussen gehören zu den Schwerpunkten der Darstellung. So wird der Blick „von oben“ mit einem Blick „von unten“ konfrontiert. Das Interesse gilt nicht nur politischen Eliten und gesellschaftlichen Strukturen, sondern ebenso konkreten Lebenswelten, Hütten und Palästen, Straßen und Plätzen. Exemplarische Biografien illustrieren das Schicksal eines Landes, seine Traditionslinien und seine Brüche.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Māris Briežkalns Quintet

Kristaps Lubovs / saxophon
Viktors Ritovs / piano
Raimonds Macats / harmonica, keyboard
Pēteris Liepiņš / bass
Māris Briežkalns / drums, percussion
Biruta Ozoliņa / gesang
 
- Rudiņs Bolss (Solo Vocal – Biruta Ozoliņa) -
- Auga, Auga Rūžeņa, -
- Latgalei -
- Še Lazdu Kryumeņi Salopoja -
- Aiz Upītes Es Izaugu -
- Kūkleits Skanēja -
- Latgalian Medley -
- Aiz Azara Malni Meži -

(aus dem Album "Latgalian Evergreens")
 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 6.Juni 2023 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
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17 November 2022

BALTISCHE STUNDE 22. November 2022

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 22. November 2022, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 3. Dezember 2022, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - in Bremen und umzu
 
oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"

 
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Unser Hörangebot diesmal
 
 
GESPRÄCHSGAST
 
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Schirin Nowrousian

(Dichterin, Autorin, Übersetzerin)

 Ich bin Städterin und naturverbunden - und das habe ich auch in Litauen sehr stark gespürt ! 

Über das Ungewöhnlichste und das Unbekannte, über das gegenseitige Verwechseln der baltischen Staaten, Zeitenwende und drei Jahre Aufenthalt in Vilnius. Über die Arbeit als Lektorin, den Kater der Universität und die Idee zum Buch. Über Arbeitsweisen, Strukturen und Textschreiben, über litauische Lebensart und litauische Sprache. Über das Kontakthalten nach Litauen, den Wunsch nach weiteren Litauen-Aufenthalten und den direkten Kontakt vor Ort. Über Kaunas und Vilnius, litauische Spezifika, einen Aufenthalt auf der Kurischen Nehrung und eine Lesung in Klaipeda. 
Über ins Litauische übertragene Gedichtfassungen, Stadtleben Vilnius und Landleben bei Bremen, aufwachsen im Ruhrgebiet und eine doppelte Haushaltsführung. Über die Liebe zur Natur in Litauen, Pilzesammeln im Herbst, Sprachenvielfalt in Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Englisch und Italienisch. Über Sprachen als Leidenschaft, Litauisch lernen und weiterführen, eine Stellenausschreibung des DAAD, eine Verknüpfung zwischen Paris und Vilnius, die Philosophie von Emmanuel Levinas und die Idee, mal nach Litauen zu gehen. 
Über Sprachengebrauch in Vilnius, das dortige Institute Français, litauische Buchläden mit französischsprachigen Büchern und Russisch als Alltagssprache. Über die Übersetzerin Austeja Merkevičiūtė, die Schwierigkeit Poesie in andere Sprachen zu übersetzen, schlechtes Musizieren und den Gesang einer Lerche.
Über Literaturübersetzung als hohe Kunst, die Planungen zum Buch und die Schwierigkeiten der Pandemie. Über die Zusammenarbeit mit den Verlagen, ein Buch als deutsches und als litauisches Projekt, und die litauische Buchmesse in Vilnius. Über das Murmeln des Litauischen, die Kennzeichen und Besonderheiten des Litauischen, Sprechen und Singen, und die Vokabeln fürs Tanzen. Über Litauisch-Hören als Gefühl des Nachhause-Kommens, die litauischen Trolleybusse und das sprachverspielte Schreiben. Zum Aufbau des Buches und zur Reihenfolge der Gedichte, das Ei in Vilnius, Gedichte wie Perlen aufsteigend im Glas, und die vielen traditionellen Sprachen in Vilnius. Über die Jahreszeiten in Vilnius, den kurzen litauischen Frühling und Herbst, kalte Winter und Gehen über zugefrorene Seen. 
Über das scheinbar Surreale, wirkliche Erlebnisse, Orte als Thema und Litauen-Veranstaltungen in Deutschland. Über mögliche Aufenthalte in Lettland oder Estland und einen Besuch in Riga, Tallinn und Tartu.
 
zu hören sind auch folgende Gedichte von Schirin Nowrousian
Wilna siebenundzwanzig - Vince the Invincible
Wilna Zweiundzwanzig - Ein Lied den Höfen
Wilna Zwölf - Kita stotele
Wilna Sechsundzwanzig - Rožyte

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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Schirin Nowrousian: Wilna-Worte

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Vilniaus žodžiai. Übersetzung: Austėja Merkevičiūtė. Verlag Schiler & Mücke, Berlin / Tübingen 2022. Zweisprachig deutsch-litauisch, teilweise zusätzlich französisch und mit einem Gedicht in englisch. 114 Seiten, ISBN 9783899304541, 18.00 €. 

Verlagsinfo: Wilna-Worte ist eine Hommage an die Haupt­stadt Litauens, an deren Ein­wohner und an Schirin Now­rou­­sians eigene Zeit vor Ort. Drei volle Jahre hat die Lyrikerin im Herzen von Vilnius gelebt und gewirkt, hat zahl­reiche Men­schen kennengelernt und uner­müdlich die Straßen, Gassen und Höfe der Stadt sowie die Außenbezirke und umlie­gen­den Orte durchstreift. Der Blick aus ihrem Küchen­fenster fiel auf den Ort, wo einst die große Synagoge von Vilnius stand.

Der Band besingt und feiert auf vielfältige Weise Vilnius und seine Menschen und er endet (und beginnt zugleich) mit einem Ab­schieds­text, der in Juodkrantė auf der kurischen Nehrung ent­standen ist und eine Art Traum-Ver­sprechen dar­stellt: das Versprechen nämlich einer Fortsetzung ihres Gesangs – ein Ein­stimmen auf das Besingen vieler weiterer Orte des süd­lichsten der drei baltischen Länder.

Schirin Nowrousian, geboren 1975 in Bochum, ist Lyrikerin, Autorin und Übersetzerin (aus dem Eng­lischen, Französischen und wei­te­ren romanischen Sprachen). Sie ist Rezita­to­rin, Mode­­ra­torin, Dramatur­gin, Sprach­lehrerin und Forscherin. Neben Deutsch ist Französisch ihre Leib- und Lebens­sprache. Der leben­dige Umgang mit Sprachen begleitet sie, wohin auch immer es sie trägt. Von September 2014 bis August 2017 forschte und lehrte sie am Lehrstuhl für Deutsche Philolo­gie an der Universität Vilnius in Litauen. Sie lebt bei Bremen auf dem Land.

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Denise von Weymarn-Goldschmidt: Von Konkurrenten und Lieblingen

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Geschwisterbeziehungen im deutschbaltischen Adel des 18. und 19. Jahrhunderts. Reihe: Veröffentlichungen des Nordost-Instituts, Band 28, Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2022. ISBN: 978-3-447-11865-1, 219 Seiten, 35.00 Euro (D) / 36.00 Euro (A). 

Verlagsinfo:
Bis anhin herrschte in der Familiengeschichte vorwiegend eine vertikale, hierarchische Perspektive. Anhand von autobiografischen Schriften deutschbaltischer Adliger untersucht Denise von Weymarn-Goldschmidt die horizontale Ebene in Familiengefügen, nämlich die Geschwisterbeziehungen. Dabei unterscheidet sie zwischen Vollgeschwistern, Halbgeschwistern, Stiefgeschwistern und illegitimen Kindern. Gerade der Umgang mit den illegitimen Kindern verdeutlicht den Unterschied zwischen nominellem und gelebtem Familienverständnis. Fokussiert wird zudem der häufig große Altersunterschied zwischen den Kindern, wodurch die Geschwister teilweise erst im Erwachsenenalter miteinander vertraut wurden. Weitere Themenfelder, die die Familien prägten, sind Lieblingskinder, Aufwachsen von Geschwistern in getrennten Haushalten, das gemeinsame Wohnen von erwachsenen Geschwistern und der Umgang mit dem Tod von Geschwistern. Der große Altersunterschied zwischen den Geschwistern führte zu Generationenverschiebungen und in einigen Fällen zu Ehen zwischen Onkeln und Nichten. Die Folgen für das familiäre Machtgefüge bei einer generationenübergreifenden Ehe und die (fehlenden) Bezüge zum Inzestdiskurs werden genauso diskutiert wie die Rolle von Onkeln und Tanten. Die vorliegende Untersuchung von Geschwisterbeziehungen liefert ein neues Element zum Verständnis historischer Familienformen.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


AIN AGAN

 
- Ramp 1 -
 Ain Agan - Gitarre
Raul Sööt - Saxophon
Raul Vaigla - Bass
Toomas Rull - Drums
Helmut Aniko - Vibraphon
Meelis Vind - Klarinette
 
- Soodung -
Ain Agan - Gitarre
Raul Vaigla - Bass
Ivo Varts - Percussion
Raivo Tafenau - Saxophon
 
(aus dem Album "Ramp")
 
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- no cigar - 
- Hämarik / Twilight -
- when the sun goes home -
- picture V - 
- river - 
 
 Mihkel Mälgand
Mika Kallio - Drums
Teemu Viinikainen - Gitarre
Ain Agan - Gitarre

(aus dem Album "Pictures")
 
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- Deepest river - 
- Syys -

Ain Agan - gitarre
Teemu Viinikainen - gitarre
Mihkel Mälgand - bass
Mika Kallio - drums
 
(aus dem Album "Now I know")
 
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Ain Agan auf Youtube 
 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 20. Dezember 2022 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
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29 Juni 2022

BALTISCHE STUNDE 5. Juli 2022

 

 Litauen to go, Estnisches fürs Ohr, Livland to read ...

  

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die,


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 5. Juli 2022, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 16. Juli 2022, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - in Bremen und umzu
 
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GESPRÄCHSGAST
 
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Asta Borusevičiūtė
(Journalistin, Litauischlehrerin)

  Ich werde manchmal gefragt: Asta, wie läuft das Leben "bei Hans"?

Über die Namensherkunft, Preussen, Borussia, Litauen und mögliche unbekannte Ahnen. Über Leben in Deutschland seit 12 Jahren, Deutsch als Fremdsprache in der Schule, Arbeit beim Malteser Hilfsdienst und Litauisch-Lehrerin als Quereinsteigerin. Über das Studium der Journalistik in Litauen, Arbeit im litauischen Fernsehen, unterschiedliche Arbeitsbedingungen in Deutschland und Litauen, Praxis in der Öffentlichkeitsarbeit, und die notwendige Zeit zum sorgfältigen Recherchieren. Über die litauische Medienlandschaft, Arbeit in Deutschland und ein neuer Job als Medienpädagogin. Über Arbeit mit Jugendlichen, Filmworkshops in Hamburg und die Motivation für den Podcast "Litauen to go". 
Über Online-Tools, unabhängiges Arbeiten und der notwendige Blick von außen auf das eigene Heimatland. Über alles rund um den Sprachunterricht, Litauen aus verschiedenen Perspektiven, seltene intensive Auseinandersetzung mit Litauen. Fehlende Litauisch-Kenntnisse, Gründe zum Sprachenlernen, schwierigere und leichtere Sprachen und Sprache als Mittel zum Verständnis. Über die Mühe beim Litauisch-Lernen, Litauisch als Sprache für Sänger/innen und Poet/innen, soziale und wirtschaftliche Unterschiede zwischen Litauen und Deutschland. Über die Perspektive eines kleinen Landes, Englischkenntnisse in Litauen, über den Wettbewerb der Eurovision und die Kenntnisse über die Hauptstadt von Litauen. Über die einfachen Schablonen zum "Baltikum", Zeppelini in Litauen, Kurzbesuche auf der Kurischen Nehrung und schnelle Urteile der Litauer/innen über andere Länder. 
Über Rote-Beete-Suppe, Beschäftigung der Litauer/innen mit Deutschland, Merkel, Schröder und Scholz, den aktuell schlechten Ruf Deutschlands in Bezug auf den Ukraine-Krieg, deutsche Unbeliebtheit und Demonstrationen vor der deutschen Botschaft Vilnius, und das gute alte "made in Germany". Über deutsche Supermarktketten in Litauen, Deutschland und Hamburg als litauisches Urlaubsziel, Flugverbindungen zwischen Deutschland und Litauen und die Auswirkungen. Über litauische Einkaufstouren nach Deutschland und Polen, teure Lebensmittel in Litauen, das Verhältnis zwischen Litauen und Lettland. Über die baltischen Geschwister, Abstimmen für die "Brüderchen", das Leben bei "Hans" und die Vorzüge verschiedener litauischer Urlaubsregionen.
 
Podcast "Litauen to go"


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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Christofer Herrmann / Birgit Aldenhoff (Hg.): Livland im Mittelalter

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Geschichte und Architektur. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2022. 144 Seiten, ISBN 978-3-7319-1217-0, 24,95 Euro.
Verlagsinfo:
Auf dem Gebiet der heutigen Länder Estland und Lettland existierte vom 12. bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts ein Verbund christlicher Kreuzfahrerstaaten unter der Führung des Deutschen Ordens und des Erzbischofs von Riga. Von dieser Epoche zeugen noch heute zahlreiche Denkmäler mittelalterlicher Baukunst – Burgen, Kirchen und Städte. In dem reich bebilderten Band werden in sechs Beiträgen eine historische Einführung in die faszinierende Geschichte Livlands gegeben und bedeutende Bauten der Region vorgestellt.
Mit Beiträgen von Bernhart Jähnig, Alexander Baranov, Christofer Herrmann, Agnese Bergholde-Wolf, Villu Kadakas und Ojārs Spārītis. 
 
 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Duo RUUT

Ann-Lisett Rebane and Katariina Kivi
 
 
- Kost Laaluq Saaduq -
- Kiigel Kartlik -
- Tuule sõnad -
- Une Sulased - 
- Lind Lohutamas -
- Väljad karja käia -
- Huiked -

(aus dem Album TUULE SÕNAD)
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 - Tantsma kutsumine -
- Noore kuu tervitamine -
- Veresõnad -
- Nightingale -
- Koju minna -

(aus dem Album "KULLA KERGUSEKS")
 
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Webseite DUO RUUT

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 2. August 2022 - 19.00 - 21.00 Uhr
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06 April 2021

BALTISCHE STUNDE 13. April 2021

 

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 13. April 2021, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 24. April 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - im Raum Bremen, Oldenburg, Bremerhaven
 
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GESPRÄCHSGAST

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Markus Roduner
(Baltist, Sprachwissenschaftler, Übersetzer)

Ohne Kenntnisse der Landessprache bist Du nicht wirklich integriert! 

 
Über einen Übersetzerpreis verliehen vom Präsidenten Litauens, die Wertschätzung für Literaturübersetzer, Jurga Ivanauskaites "Regenhexe", den Buchmessenauftritt Litauens in Frankfurt 2002, über eigene und litauische Lyrik. Über den Ausbildungsweg eines Baltisten in der Schweiz, slawische und baltische Sprachen, und eine erste Reise nach Litauen 1991. Über litauische Aufbruchsstimmung, Leben in Litauen, Iranistik und einen Aufenthalt in Georgien. Über Auffrischung von Sprachkenntnissen, vergleichende und historische Sprachwissenschaften, Persisch-Kenntnisse, Berufsaussichten, Fortsetzung des Studiums in Litauen und eine Arbeit im litauischen Außenministerium. Über den Neuanfang 1999, die Beschäftigung mit Karaimisch, Arbeit als Germanist in Šiauliai und für eine deutsche Firma in Vilnius. Über die Organisation eines Prosafestivals in Šiauliai, die Suche nach Finanzierung dafür, Unterstützung durch Stiftungen aus der Schweiz und Österreich und die Umbruchzeit in Litauen. Über Aufträge für 30 Dollar, die Schilderung dieser Zeit im Roman "Chroniken des Südviertels", wichtige Erfahrungen mit litauischer und deutscher Sprache, und einen Sommerkurs in Litauen. 
Über die Notwendigkeit des Intensivierens der Kenntnisse der Landessprache, das allgegenwärtige Englisch und die Wichtigkeit von "kleinen" Sprachen. Über Plattdeutsch in deutschen Medien, unerwartete Sprachenkenner, Übersetzungen aus dem Berndeutschen und dem Rätoromanischen. Über den Roman "Der Golie bin ich" von Pedro Lenz und seine Übersetzung ins Schottische, die Zusammenarbeit mit Vladas Braziūnas und Rimantas Kmita, Lesungen in Schottland und in Litauen und die Universalfigur des "Golie". Über Schimpfworte, Slang und die Korrektheit der Sprache. Über Authenzität, Spoken-Word-Literatur und Literaturtendenzen in Litauen. 
Über Übersetzung und Vermittlung von Literatur, Arbeit im stillen Kämmerlein und verschiedene Aufgabenstellungen für Übersetzer/innen. Über Volksnähe, Populärliteratur, litauische Klassiker und häufige Themen bei Übersetzungen. Über Litauen und Europa, Heimatgefühle und darüber Hinausgehendes. Über digitale Kommunikationsformen, "der weite Raum" von Jaroslov Melnik, das Thema von Freiheit und Fremdbeherrschung, Konservative und Linke und eine philosophische Betrachtungsweise. Von Büchern in Zeiten von Corona, das Unglück der Herrschenden und "die Welt der Blinden". 
Über singende und andere Revolutionen, über Versuche, alles anders zu machen. Über Bücher bei Amazon, E-Bücher und digitale Arbeitsformen, Kurz- und Langlebigkeit der Buchlektüre und ein Lieblingsbuch von Franz Kafka. Über Texte auf Facebook und Twitter, gutes und schlechtes Deutsch, Unterschiede zwischen den Generationen und die Buchmesse in Vilnius. Über Litauen als Buchmessenschwerpunkt in Leipzig und Frankfurt, über Prosa-Lesungen in Litauen und die Aufmerkskeit des Publikums. Über Veranstaltungen mit deutschen, französischsprachigen und litauischen Autorinnen und Autoren, und das Überleben der litauischen Kultur zu pandemischen Zeiten. Über die Unterstützung für litauische Buchläden, litauische Stipendien und Pläne und Projekte in Litauen.

Zum Nachlesen (was an Übersetzungen aus dem Litauischen von Markus Roduner gegenwärtig im Buchhandel erhältlich ist): 

Pedro Lenz: "Der Golie bin ig" (litauische Ausgabe)

Juozas Lukša "Partisanen"

Balys Sruoga "Wald der Götter"

Ieva Simonaitytė "Vilius Karalius"

Eugenijus Ališanka "Risse"

Jaroslav Melnik "Der weite Raum"

Alvydas Šlepikas "Mein Name ist Marytė"

Rimantas Kmita "Die Chroniken des Südviertels"

Alvydas Šlepikas "Der Regengott und andere Erzählungen"

Eugenijus Ališanka "Die Rückkehr des Dionysos"
 


L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Olga Bazileviča: Als das Ich Kind war

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Literarische Repräsentationen von Kindheit als erinnerungskulturelles Medium historischer Reflexion in Lettland, Russland und Deutschland. Epistemata Literaturwissenschaft, Bd. 925, Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2021. ISBN: 978-3-8260-7043-3, 434 Seiten, 58 Euro. 

Verlagsinfo:
Texte, in denen sich erwachsene Erzähler ihrer Kindheit erinnern, widerspiegeln komplexe Vorgänge der Verknüpfung vom Privaten bzw. Individuellen und Gemeinsamen bzw. Historischen, aber auch von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Olga Bazileviča untersucht in ihrer innovativen Studie Romane aus Deutschland, Russland und Lettland, in denen aus der post-sozialistischen Perspektive einer Kindheit im Sozialismus gedacht wird. Dabei werden die Romane als erinnerungskulturelle Medien betrachtet: Es wird ein Überblick über die jeweiligen aktuellen offiziellen Erinnerungskulturen geboten, in deren Kontext die narratologischen Textanalysen dann eingebettet werden. Statt sich nur auf die Inhalte zu konzentrieren und Texte als fixe Einheiten zu kategorisieren, untersucht Olga Bazileviča – ein besonderes Augenmerk dem Wie der Texte widmend – vielmehr das Verhältnis, in dem sie zu einem bestimmten Zeitpunkt zu den offiziellen Erinnerungskulturen stehen und entwirft somit einen Rahmen, der dem sich stets verändernden Charakter dieser entspricht.
Durch die Aufnahme der Werke aus lettischer Gegenwartsliteratur ermöglicht die Studie außerdem Einblicke in einen in der deutschsprachigen Literaturwissenschaft bisher kaum beachteten Bereich.

Die Autorin: Olga Bazileviča studierte Germanistik sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Lettland, Kanada und Deutschland und wurde mit vorliegender Arbeit in Gießen in AVL promoviert. Zurzeit unterrichtet sie freiberuflich in Leipzig.


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Mick Schulz: MS Mord - baltische Angst

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Kreuzfahrt-Krimi. Gmeiner Verlag, Meßkirch 2020. 283 Seiten, ISBN 978-3-8392-2740-4, 15 Euro. 

Verlagsinfo: 

Kriminalrat a. D. Marius Gautier geht in Kiel an Bord der Baltic Crown. Eigentlich wäre er lieber wandern gegangen, aber ein Unfall zwang ihn, seine Urlaubspläne zu ändern. Nun befindet er sich auf Ostsee-Kreuzfahrt mit den Stationen Danzig, Klaipeda, Riga, Tallinn und St. Petersburg. Nach anfänglicher Langeweile verdreht ihm das Model Ona Kakies den Kopf und zieht ihn in eine Mordaffäre hinein. Ona glaubt, den Mörder ihrer Eltern auf dem Schiff wiedererkannt zu haben und fühlt sich bedroht. Gautier bietet ihr seine Hilfe an. Die Spuren führen sie zunächst nach Estland, zurück in gefahrvolle Zeiten …

 
 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


KASEKE

- Elevant / Elephant -
- Valhalla / Valhalla -
- Elevantsi Hirmulaul / Little Elephant's Song Of Fear -
- Salajane Rõõm / Secret Joy -
- Tantsija / Dancer -
- Näotused / Unsightliness -
- Pikk Päevatee / Long Way To Go -
- Põlenud Maa / Burnt Land -
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(aus dem Album "Põletus")


- Introduktsioon / Introduction -
- Sõnum / The News -
- Laupäeval Koos Isaga / Together With Dad On Saturday -

(aus dem Album "Sõnum")
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  Tõnu Naissoo E-Piano, Synthesizer, Keyboards
Priit Kuulberg  - Bass
Ain Varts - Gitarre
Riho Sibul - Gitarre
Erkki-Sven Tüür - Keyboards
Margus Kappel - Keyboards
Mart Metsala - Synthesizer
Olav Ehala - Keyboards
Peeter Malkov - Flöte
Andrus Vaht - Schlagzeug


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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 11. Mai 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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Mehr Infos:
INFOBALT - Veranstaltungsübersicht
INFOBALT-Fernsehvorschau
Estland-Blog / Lettland-Blog / Litauen-Blog
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27 Juni 2018

BALTISCHE STUNDE 3.Juli 2018

Litauen100 + "two sides", jazziges Estland
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 3.Juli 2018 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 14. Juli 2018, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und imuf 101,85 ( Kabelnetz im Raum Bremen).
 
LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST


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Ramuel Tafenau
(Musiker, Produzent, Komponist)

Die Musik hat den Platz an meinem Herzen!

Über den Namen "Tafenau" in der estnischen Jazzszene, Raivo und Ramuel, über einen international bekannten Vater, über die Herkunft des Namens "Tafenau" und die Exotik dieses Namens. Über ein Studium an der Georg-Ots-Musikschule und die Qualitäten dieser Schule, eine Ausbildung als Umweltingenieur und Soundmanager, und die Zukunftspläne selbst Musik zu schreiben und eine CD herauszubringen. Über die Arbeit bei der estnischen Jazzunion, Pläne für ein Studium an der estnischen Musikakademie, und das Bestreben alle Kenntnisse für die Zukunft zu ordnen. Über Arbeit im Umweltmanagement, das Bedürfnis Musiker zu werden, Pläne für die nahe und die ferne Zukunft.
Über das Verhältnis zum Musiker-Vater, den Versuch auch einen Beruf als Alternative zur Musik zu lernen, über die Sage von "Kalevipoeg" als symbolisches Vater-Sohn-Verhältnis und den Blick eines Kindes auf einen erfolgreichen Vater.
Über Unterschiede und musikalische Zusammenarbeit mit dem Vater, über frühe Kindheitserlebnisse mit der Musik von Pat Metheney, und Klavierunterricht durch einen Privatlehrer. Über die Energie selbst Musik zu machen, den Übergang zum Schlagzeug spielen, und die Entwicklung einer eigenen musikalischen Sprache.
Über nordisch-skandinavische Traditionen, eine aktive estnische Jazzszene, die CD-Produktion in Estland und das begrenzte estnischsprachige Publikum. Über die Lust der Estinnen und Esten lieber zu den Jazzkonzerten zu gehen als CDs zu kaufen. Über das Hineinwachsen in die estnische Musikszene, der Übergang von Musik als Hobby zu Musik als Broterwerb. Über Anfragen aus anderen Bereichen der Musik, Zusammenarbeit mit Musikerinnen und Sängerinnen, Ausflüge in die Popmusik und gemeinsames Auftreten mit der Sängerin "Birgit". Über flexible Strategien, Rockmusik, und baldige Veröffentlichung der ersten CD.

Zur Zusammenarbeit mit
BIRGIT

Zusammen mit HEDVIG HANSON

mit JAAN PEHK und PAUL DANIEL

RAMUEL TAFENAU BAND


“Estonian sketches”: RAMUEL + RAIVO TAVENAU
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Matthias Dornfeldt / Enrico Seewald: Hundert Jahre deutsch-litauische Beziehungen

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Husum Verlagsgruppe, Husum 2017. Hrsg.als Werk 47 der PRUSSIA-Schriftenreihe, 256 Seiten, ISBN 978-3-89876-901-3, 19,95 Euro.

Verlagsinfo:
Das vorliegende Werk ist die erste Gesamtdarstellung zum deutsch-litauischen Verhältnis in der Zeitspanne von der ersten Erwähnung des Namens Litauen in den Quedlinburger Annalen 1009 bis zur Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen vor rund 25 Jahren. Auf der Basis von meist unveröffentlichtem Archivmaterial schildert es das enge, aber auch wechselhafte Verhältnis benachbarter Völker. Das kürzlich im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes aufgefundene Exemplar der Unabhängigkeitserklärung vom 16. Februar 1918 wird hier erstmals publiziert. Weitere sorgfältig ausgewählte Dokumente und Illustrationen lassen eine auch Gegenwart und Zukunft noch prägende Phase europäischer Geschichte anschaulich und lebendig werden.

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Vytautas Rinkevičius: Altpreußisch

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Geschichte – Dialekte – Grammatik. Schriftenreihe der Gesellschaft für Baltische Studien. Baar Verlag, Zahna-Elster 2017, 255 Seiten, ISBN 978-3-935536-47-9, 48,00 €.

Verlagsinfo:
Da die letzte deutschsprachige Darstellung des grammatischen Systems des Altpreußischen und seiner Geschichte bereits Jahrzehnte zurückliegt, stellte eine dem heutigen Forschungsstand entsprechende altpreußische Grammatik in deutscher Sprache ein Desiderat dar, dem der vorliegende Band von Vytautas Rinkevičius Abhilfe schaffen möchte. Das ursprünglich auf Litauisch verfasste Buch, liegt nun in einer eigens für die Übersetzung revidierten Fassung vor und zeichnet sich durch zwei bislang nicht übliche Vorgehensweisen bei der Darstellung aus: durch die konsequent getrennte Behandlung der beiden Dialekte, des pomesanischen und des samländischen, in die sich die Sprache gliedern lässt, und die Darstellung ihres Akzent- und Intonationssystems im gesamtbaltischen Kontext. Abgerundet wird das Buch durch einige Lesestücke mit beigegebenen Faksimiles. Baltisten, Indogermanisten und Typologen sollten auf das Buch ebenso wenig verzichten können wie deren Studierende, die die übersichtliche und dennoch informationsreiche Darstellung als Hilfe beim Einstieg ins Altpreußische schätzen werden.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



Liutauras Janušaitis

TWO DIFFERENT SIDES


A - DARK SIDE
Part I
Part II
Part III
Part V

B - BRIGHT SIDE
Part II
Part III
Part IV
Part V
Part VII

(von dem Album "Two different sides")
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Bass – Domas Aleksa (tracks: A1-B3)
Drums – Jonas Gliaudelis (tracks: A1 -B3)
Electric Guitar – Eduardas Armonas (tracks: A1-B3), Paulius Volkovas (tracks: A1-B3)
Flugelhorn – Mindaugas Vadoklis (tracks: A1-B2)
Music By, Composed By, Arranged By, Conductor, Tenor Saxophone, Soprano Saxophone – Liutauras Janušaitis
Orchestra – Vytautas Magnus University Chamber Orchestra (tracks: C1 - D4)
Piano – Tomas Dičiūnas (tracks: A1 - B3)
Producer – Aleksandra Kerienė, Vilius Keras
Tenor Saxophone – Kęstutis Vaiginis (tracks: A1-B3)
Trombone – Jievaras Jasinskis (tracks: A1)
Trumpet – Jason Hunter (3) (tracks: A2, A-3)



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nächster Sendetermin:
Dienstag, 31.Juli 2018 - 19.00 - 21.00 Uhr
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