Wie Zeit unser Leben und vor allem unsere Arbeitswelt bestimmt, ist Thema der neuen Dokumentation von Konrad Wakolbinger. Ein Gespräch über eine limitierte Ressource.
Wie Zeit unser Leben und vor allem unsere Arbeitswelt bestimmt, ist Thema der neuen Dokumentation von Konrad Wakolbinger. Ein Gespräch über eine limitierte Ressource.
Auf Bergen und Waldlichtungen, in Clubs und an selbstorganisierten Kulturorten entstehen Festivals, die Musik nicht nur als Programm, sondern als räumliche und soziale Erfahrung verstehen. Vier recht unterschiedliche Formate zeigen, wie sehr Atmosphäre, Community und Ort dabei Teil des Konzepts sind.
Die beiden Schwestern Bianca und Sierra Casady lieferten bei ihrem Konzert am Freitag die von ihnen gewohnte Bandbreite von Oper über Lo-Fi-Spielzeugklänge bis hin zu selbstgebastelten Instrumenten. Sie bewiesen mit diesem außergewöhnlichen Konzerterlebnis einmal mehr, dass sie in einer ganz eigenen Liga spielen.
Slopaganda und Showkampf: In seiner aktuellen Ausstellung »Attitude Era« spürt der Kunstraum den Verbindungen zwischen Populismus, Meme-Culture und Wrestling nach.
Kobrakasino veröffentlichen ihr zweites Studioalbum. »Alarm für Kobrakasino« ist ein zweischneidiges Schwert.
Clubbige Höhenflüge, verträumte Passagen und rotzige Ansagen – Skofi bewegt sich mit »Halt mich fest« souverän zwischen Rap, House, Garage, Drum & Bass sowie Indiepop.
Deutschsprachiges zwischen Euphorie und Kapitulation, zwischen Pathos und Befindlichkeit. Ausgewählt von Dominik Oswald. Die wichtigsten deutschsprachigen Releases im Juni 2026. Mit Klez.e, Die Leute, Der Assistent, Madsen, Die Toten Hosen und mehr.
Nina Schwarzott aka Filiah bewegt sich mit ihrem neuen Album souverän auf dem schmalen Grat zwischen Zartheit, Stärke und Humor.
Die aus Linz stammende Regisseurin und Drehbuchautorin Vivian Bausch arbeitet gerade am Otto-Wagner-Areal an ihrem ersten Langfilm »Soldat«. Im Gespräch erzählt sie von ungewöhnlichen Regiemethoden und der Fahrt auf der Gefühlsachterbahn zwischen Scham, Vertrauen und Ausdauer.
Technik begleitet unseren Alltag überall – ob neue Smartphones, Fernseher oder Laptops. Doch längst geht es beim Kauf nicht mehr nur um Leistung, Design oder Preis. Angesichts wachsender Berge an Elektroschrott, knapper Rohstoffe und steigender Energiepreise rückt ein Thema stärker in den Fokus: Wie lassen sich digitale Geräte nachhaltiger konsumieren – vom Kauf bis zur Entsorgung?
Zwanzig Jahre nach der ersten Reise durch das Dunkle Portal kehren Spieler*innen zurück nach Outland. »Burning Crusade Classic« ist kein Remaster, kein Remake mit hochauflösenden Texturen und keiner dieser generischen »Deluxe Editions«, die heute für achtzig Euro verkauft werden. Es ist eine Rekonstruktion eines Gefühls, das viele für unwiederbringlich gehalten hatten. Trotzdem füllen sich Server innerhalb von Stunden. Das sagt mehr über die Gegenwart aus als über das Spiel.
Reza Rasouli möchte keine »Geflüchteten« zeigen, »sondern Menschen mit Humor, Angst, Müdigkeit, Stolz und Widersprüchen«. In »Night of Passage« stellt er seine Protagonist*innen vor schwierige moralische Entscheidungen, die auch das Publikum nicht kalt lassen. 2025 gewann er damit bei der Diagonale den Preis für den besten Kurzfilm und den Publikumspreis beim Filmfestival Max Ophüls Preis. Nun ist der Film in der Cinema Next Series kostenfrei zu streamen. Im Interview erzählt Reza Rasouli, was ihn zu der Geschichte inspirierte und wie er die Dreharbeiten meisterte.
In Gedanken: Lisa Obereder bastelt auf Basis von Postpunk und Lo-Fi fragmentierte Popmonologe über Überforderung und Selbst.
Wer die Five Stages of Grief angesichts der weltweit drohenden Katastrophe noch nicht durchlaufen hat, findet bei Antonia XM den passenden Soundtrack für die Trauerarbeit.
Deutschsprachiges zwischen Euphorie und Kapitulation, zwischen Pathos und Befindlichkeit. Ausgewählt von Dominik Oswald. Die wichtigsten deutschsprachigen Releases im Mai 2026. Mit OK KID, Schütze, GÖRL, Frachter und mehr.
Bedrohlich überzeichnete Kapitalisten zerren an digitalen Körpern: Die Produktion »Digital Shadows« übt Kritik an machtvollen Systemen der Ausbeutung.
Wenn Staat und Institutionen eine*n ignorieren, bleibt es oft an Communitys hängen, sich selbst zu helfen. Das birgt Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten. Zwei queere Aktivistinnen erzählen, warum es gerade jetzt so wichtig ist, sich zu organisieren.
Die Musikwelt gehörte einst Viva und MTV. Doch diese Zeiten sind lange vorbei. Ersteres wurde 2018 eingestellt und Zweiteres zeigt keine Musikvideos mehr. Auch deren Views auf Youtube sind mit zunehmender Dominanz von Spotify und Co eingebrochen. Welchen Platz haben Musikvideos also aktuell in der Branche?
Die Küche hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend zum zentralen Treffpunkt im Haus entwickelt. Neben ihrer Funktionalität spielt auch das Design eine immer größere Rolle.
Zu Beginn der 75. Wiener Festwochen spielte Intendant Milo Rau mit den Erinnerungen und Erwartungen des Publikums. Bei »Das beste Stück aller Zeiten« wollte der Funke der Nostalgie aber nicht so recht überspringen.
1945 begingen nationalsozialistische Machthaber*innen in den ihnen verbliebenen Herrschaftsgebieten zahlreiche sogenannte »Endphaseverbrechen«, so auch im Semmeringgebiet. Martin Prinz hat diese realen Begebenheiten in einen packenden Roman gegossen.
Das Freie Energie Band entwurzelt sich mit seinem ersten Album leider ein bisschen selbst, aber man sollte sich dieses trotzdem zu Gemüte führen.
Helena Adlers »Fretten« ist von großen Sprachbildern geprägt und mit enormer Wucht geschrieben. Nun wird der Roman für die Bühne adaptiert – in Laut- und Gebärdensprache. Dramaturgin Mika Tacke vom Wiener Künstlerinnenkollektiv Makemake Produktionen spricht im Interview über ländliche Herkunft, der man nicht entkommen kann, und darüber, wie sich Adlers bildhafte Sprache fürs Theater übersetzen lässt.