OEM Installation
Die OEM-Installation richtet sich in erster Linie an Firmen, die ihren Kunden ein vorinstalliertes Ubuntu ausliefern möchten und die Wahl des Benutzernamens und Passwortes aus Sicherheitsgründen diesem überlassen möchten. Letzteres kann auch für Privatanwender interessant sein, wenn sie ihren Rechner verkaufen möchten.
Zunächst muss man unterscheiden, welche Geschmacksrichtung man installiert, denn es werden unterschiedliche Installationsroutinen verwendet.
| Ubuntu-Varainte | Installationsroutine | Link zum Artikel |
| Edubuntu Ubuntu | Ubuntu Desktop Bootstrap | Ubuntu/OEM Installation |
| Ubuntu 22.04 | Ubiquity | Ubiquity/OEM-Installation |
| Kubuntu Lubuntu Ubuntu Unity | Calamares | Calamares/OEM Installation |
| Ubuntu Budgie Ubuntu Cinnamon Ubuntu MATE Ubuntu Studio Xubuntu | Ubuntu Desktop Bootstrap | keine OEM-Installation möglich (s. u.) |
Experten-Info:
Genaugenommen ist bei den zuletzt genannten Geschmacksrichtungen die Installation an sich möglich, wenn man die bereits vorhandene Datei bearbeitet, in dem man „mode: standard“ durch „mode: oem“ ersetzt. ABER es fehlt der Abschluss, der in gnome-initial-setup integriert ist. Der Kunde landet somit in einem Anmeldefenster ohne Benutzer oder bestenfalls mit einer Gastsitzung, sofern diese aktiviert ist. Das ist nicht im Sinne der OEM-Installation.