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Read full article about: Chinas "Big Fund" will in Deepseek investieren und treibt Bewertung auf 45 Milliarden Dollar

Deepseek steht laut Financial Times kurz vor einer Finanzierungsrunde, die das chinesische KI-Labor mit rund 45 Milliarden US-Dollar bewerten könnte. Angeführt werden die Gespräche vom staatlichen China Integrated Circuit Industry Investment Fund, bekannt als "Big Fund", der bisher vor allem Halbleiterunternehmen wie SMIC und Yangtze Memory finanziert hat. Auch der Tech-Konzern Tencent verhandelt über eine Beteiligung, berichten vier mit den Gesprächen vertraute Personen.

Die Bewertung ist innerhalb weniger Wochen von 20 Milliarden Dollar gestiegen. Gründer Liang Wenfeng, der 89,5 Prozent an Deepseek hält, könnte ebenfalls privat investieren. Ursprünglich wollte Liang nur eine kleine Summe einsammeln, um Mitarbeiteroptionen zu bewerten und Abwerbungen durch Konkurrenten zu verhindern.

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Anthropic verpflichtet sich zu 200 Milliarden Dollar Cloud-Ausgaben bei Google

Anthropic hat sich laut einem Bericht verpflichtet, in fünf Jahren rund 200 Milliarden US-Dollar bei Google Cloud auszugeben – mehr als 40 Prozent von Googles gesamtem Cloud-Backlog. Zusammen mit OpenAI stehen die beiden defizitären Start-ups für etwa die Hälfte der zwei Billionen Dollar an zugesicherten Cloud-Umsätzen bei Amazon, Microsoft, Google und Oracle. Ob das unterstellte 20- bis 30-fache Umsatzwachstum bis 2029 die Summen rechtfertigt, bleibt offen.

Read full article about: US-Behörde prüft KI-Modelle auf Sicherheitsrisiken, noch bevor sie veröffentlicht werden

Das Center for AI Standards and Innovation (CAISI), eine Einrichtung des US-Handelsministeriums, hat neue Vereinbarungen mit Google Deepmind, Microsoft und xAI geschlossen. Ziel ist die Prüfung fortschrittlicher KI-Modelle auf Sicherheitsrisiken für die nationale Sicherheit, noch bevor diese öffentlich verfügbar sind.

Laut CAISI-Direktor Chris Fall seien unabhängige, strenge Messverfahren nötig, um die Fähigkeiten von KI-Systemen zu verstehen. Bisher hat CAISI mehr als 40 solcher Prüfungen durchgeführt, teils an noch unveröffentlichten Modellen. Die Entwickler stellen dafür auch Modelle mit reduzierten Schutzmaßnahmen bereit.

Die Vereinbarungen bauen auf früheren Abkommen mit Anthropic und OpenAI auf und erlauben Tests in geheimen Umgebungen. Bereits bei den ursprünglichen Vereinbarungen ging es darum, Sicherheitsfähigkeiten und -risiken gemeinsam zu bewerten und Methoden zur Eindämmung dieser Risiken zu erforschen.

Die Ausweitung auf weitere Unternehmen erfolgt insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Fähigkeiten im Bereich der Cybersecurity, also dass KI-Modelle schnell Sicherheitslücken finden und ausnutzen können, und eines sich zuspitzenden Tech-Wettrennens mit China.

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ChatGPT-Update: Neues KI-Modell GPT-5.5 Instant soll weniger Fehler machen und persönlicher antworten

OpenAI ersetzt das ChatGPT-Standardmodell durch GPT-5.5 Instant, das laut internen Tests 52,5 Prozent weniger halluzinierte Aussagen bei Hochrisiko-Themen wie Medizin und Recht produzieren soll. Neu eingeführte Memory Sources zeigen Nutzern erstmals, welcher gespeicherte Kontext in personalisierte Antworten einfließt – und lassen sich einzeln korrigieren oder löschen.

Read full article about: OpenAI will mit eigenem Smartphone den vollständigen KI-Agenten in die Hosentasche bringen

OpenAIs erste KI-Hardware wird wohl ein Smartphone. Laut dem Analysten Ming-Chi Kuo arbeitet OpenAI mit den Chipherstellern MediaTek und Qualcomm sowie dem Fertigungspartner Luxshare an einem eigenen KI-Smartphone. Die Massenproduktion war ursprünglich für 2028 geplant, könnte laut Kuo aber bereits in der ersten Hälfte 2027 starten. Mögliche Gründe für die Beschleunigung seien der geplante Börsengang und der wachsende Wettbewerb bei KI-Smartphones. MediaTek sei derzeit in der besseren Position als alleiniger Chiplieferant. Die kombinierten Lieferungen für 2027 und 2028 könnten rund 30 Millionen Geräte erreichen.

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Konzeptionelle Visualisierung der OpenAI-Agent-Software von Ming-Chi Kuo

OpenAI wolle mit dem Smartphone einen vollständigen KI-Agenten anbieten, der Aufgaben für Nutzer erledigt, statt sie durch einzelne Apps zu schicken. Nur mit eigener Hardware und eigenem Betriebssystem könne OpenAI diesen Dienst umfassend kontrollieren. Vorteile seien die starke Marke, gesammelte Nutzerdaten und führende KI-Modelle. Das Geschäftsmodell könnte Abonnements mit Hardware verbinden.

Das Smartphone als Formfaktor ist wohl auch das Eingeständnis, dass die Zeit für experimentellere KI-Hardware noch nicht gekommen ist. Smartphones sind und bleiben die mit Abstand führende Hardware-Kategorie. Zudem hat Google hier durch seine Android-Dominanz einen immensen Vorsprung und arbeitet ebenfalls an KI-gestützten Funktionen.

Anthropic startet KI-Offensive im Finanzsektor mit vorkonfigurierten Agenten und neuen Datenpartnern

Anthropic hat zehn vorkonfigurierte KI-Agenten für die Finanzbranche veröffentlicht, die typische Aufgaben von Investmentbanken, Vermögensverwaltern und Versicherern automatisieren sollen. Laut Ankündigung decken die Templates Bereiche wie Research, Risiko- und Compliance-Prüfung sowie Finanzbuchhaltung ab.

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Read full article about: Meta will mit KI das Alter von Nutzern schätzen – anhand von Körpergröße und Knochenstruktur

Meta setzt verstärkt auf KI, um Minderjährige auf Instagram und Facebook zu erkennen und automatisch in altersgerechte Schutzeinstellungen einzuordnen. Dazu nutzt das Unternehmen nun auch eine KI-gestützte Bildanalyse, die anhand visueller Hinweise wie Körpergröße oder Knochenstruktur das ungefähre Alter schätzt. Meta betont, dass dies keine Gesichtserkennung ist.

Zusätzlich wertet die KI Profile auf Hinweise wie Geburtstagsfeiern oder Angaben zur Klassenstufe aus. Konten, die als mutmaßlich minderjährig eingestuft werden, deaktiviert Meta zunächst. Die Technik, die solche Nutzer automatisch in Teen-Accounts einordnet, wird jetzt auf die EU, Brasilien und Facebook in den USA ausgeweitet.

Die Ankündigung ist Teil eines größeren Trends: Plattformen sollen das Alter ihrer Nutzer strenger prüfen und Minderjährige standardmäßig stärker schützen. Meta reagiert damit auf den Ausbau der eigenen Jugendschutz-Produkte, auf wachsenden Druck von Politik und Aufsicht sowie auf die offene Frage, wer diese Altersprüfung übernehmen soll. Zugleich wirbt das Unternehmen dafür, die Altersverifikation zentral bei den App-Stores anzusiedeln.