Städtetrip in den Südwesten Deutschlands – das Dreiländereck, mit Freiburg als hübscher Basis.
Freiburg
Schon bei der Ankunft zeigt einem der Anblick von Palmen, das man sich in der wohl sonnigsten und wärmsten Stadt Deutschlands befindet.


Gut essen kann man in Freiburg bis zum Abwinken. Die Schwarzwälder Kirschtorte in der Kolbencafe Akademie beeindruckt nicht nur den Gaumen, sondern lässt die Nüchternheit aufgrund des hohen Alkoholgehalts der Kirschen einer kurzzeitigen Beschwipstheit weichen – verstärkt durch die Hitze. Die cremigen Käsespätzle nebenan beim Martinsbräu sind fürwahr die besten, die ich bisher hatte.

Traurig an Freiburg ist, dass der heimische Fluss, die Dreisam, kaum mehr Wasser führt und auch die kleinen Wasserkanäle der Altstadt, „Bächle“ genannt, trocken sind. Passanten lassen sich dennoch gewohnheitsmäßig an ihnen nieder und stellen ihre Beine dort hinein, wo sie sonst im Wasser ihre Füße kühlen. Die zugehörigen Bächle-Schiffe, ein ideales Souvenir, können hoffentlich bald wieder eingesetzt werden.

Zum Besuch von Freiburg gehört meiner Meinung nach ein Besuch des Schlossberg unbedingt dazu, der eine beeindruckende Aussicht auf die Stadt und den Schwarzwald liefert.










Freiburg erweist sich als idealer Startpunkt für die Trips in die Nachbarstädte und benachbarten Länder.
Strasbourg
Die „Europastadt“ in Frankreich – ca. 1.30 mit dem Zug entfernt – beeindruckt mich sehr, denn Petit France, also die Altstadt, besteht nicht nur aus der einen hübschen Ecke mit Häusern am Wasserkanal, die man auf so vielen Fotos sieht, sondern aus vielen mit Blumen geschmückten Brücken und anderen tollen Ansichten, wie dem imposanten Straßburger Münster und den Fachwerkhäusern, die man, entgegen meiner Vermutung, fast überall im Zentrum sieht.








Ein Gegensatz dazu gibt es den innovativ ausschauenden, großen Hauptbahnhof, bei dem das alte Gebäude vorne eine Glashülle bekommen hat, die vor allem abends erleuchtet toll aussieht – und die futuristisch anmutenden Trams.


Basel
Die Stadt in der Schweiz ist noch kürzer in ungefähr 45 min – 60 min zu erreichen und hat neben dem eigenen Bahnhof der SBB gleich noch einen deutschen und einen französischen Bahnhof zu bieten. Städte am Rhein finde ich alle hübsch, schon wegen der Größe des Flusses, hier liefert er zudem die Ansicht des Tages. Denn nach einem Schwimmfestival Tage davor im Fluss, der hier wohl noch sauber genug dafür zu sein scheint, lassen sich auch am Tag des Besuchs hunderte Leute auf Gummieelementen mit der Flussströmung treiben.
Das passt gut zur Abkühlung bei der Hitze wie auch anderenorts die Nutzung der zahlreichen Springbrunnen in der Stadt.


Da wir später am Abend hier sind, haben viele Läden und die für Basel bekannten Museen geschlossen. Aber dieser erste kurze Ausflug raus aus der Europäischen Union nach vielen Jahren hat sich dennoch gelohnt.





Der Vorteil von Europa ist, dass man viele Länder und Kulturen über kurze Distanzen erreichbar sind. Etwas, was mich vor allem auch bei diesem Trip fasziniert hat. Unterschiede werden deutlich, aber auch Gemeinsamkeiten.




















































