LCB
Image

Eka Kevanishvili | Georgien

LCB diplomatique»Leb wohl Walja!« »„Verlass nicht das Haus, geh nicht von hier weg, damit sie uns unser Heim nicht wegnehmen, bleib einfach am Ofen sitzen, die Georgier werden dir schon helfen“, – Walja Wanischwili wiederholte oft die letzten Worte ihres Mannes. Bis ans Ende ihrer Tage. Jetzt haben sie Walja auch auf dem Friedhof des besetzten Dorfes, neben ihrem Mann bestattet.«Mehr…

258 Zeitschrift Sprqache im technischen Zeitalter

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 258

ZeitschriftDie unerschossenen Gedichte: 1937 wurden in Minsk 132 belarusische Intellektuelle erschossen, darunter 22 Schriftsteller; die Avantgarde der belarusischen Kultur wurde ausgelöscht. In dieser Ausgabe können Sie eine von Inga Lizengevic kuratierte und von Thomas Weiler und Tina Wünschmann ins Deutsche übersetzte Auswahl von Texten entdecken, die mitten hineinführt ins Spannungsfeld von Aufbruch und Euphorie einerseits und brutaler Gewalt und Hoffnungslosigkeit andererseits, das die Dichtung der 1920er und 1930er Jahre in Belarus kennzeichnet.Mehr…

Image

„unablässig sich zersetzendes Zellgewebe“ – Ein TOLEDO-Journal von Sula Textor

TOLEDO-JournalDer Roman „Mein wahrer Name ist Elisabeth“ ist eine Mischung aus Familienrecherche, Essay und Selbstbefragung, der zu einem der größten französischen Buchereignisse des letzten Jahres wurde. Die Autorin Adèle Yon wendet sich dem Lebensschicksal ihrer schizophrenen Urgroßmutter zu, deren Internierung und Lobotomie. In ihrem TOLEDO-Journal erzählt Sula Textor eindrücklich, wie sie sich auf die Suche begibt und wie sich sowohl Sprache als auch Sprachlosigkeit der vielen Briefe, Gespräche und einmontierten Krankenakten in ihr fortsetzen. Wir freuen uns auf die Buchpremiere am 21.09.Zum TOLEDO-Journal …

Literaturküche

Literaturküche

Wir freuen uns, dass die ›Literaturküche‹ im August und September mit einer Schreib- und einer Übersetzungswerkstatt im LCB ist! Die in den Werkstätten entstandenen Texte werden am 1. und am 22. September 2026 um 17 Uhr in der Lettrétage in Berlin vorgestellt. In Einfacher Sprache. Zum ersten Mal. Für alle. Seid dabei!Mehr…

Image

Kulturpartner ARTE

Der Fernsehsender ARTE ist der Kulturpartner des Netzwerks der Literaturhäuser. Eng vernetzt sorgen die Partner gemeinsam für den Erfolg anspruchsvoller Kulturformate – vor Ort in den Häusern, auf den Buchmessen, im Internet und im Fernsehen.Literatur auf ARTE im August …

Image

Oksana Puhachova | Ukraine

LCB diplomatique»Die Geschichte wird die i-Tüpfelchen setzen« »Die Wissenschaft und das Leben selbst haben längst und unbestreitbar erwiesen: Je mehr Sprachen ein Mensch kennt, desto breiter ist sein Horizont und desto mehr kann er im Leben erreichen. Aber in den blutigen und grausamen Realitäten des Krieges ist die Sprachenfrage für jeden Ukrainer nicht mehr nur ein Thema der Linguistik geworden.«Mehr…

Image

Literatur in den Sprachen Berlins 2026

Im Juni 2026 stellten die Mitglieder der Jury die Stipendiat·innen vor. Textauszüge im Original sowie in deutscher und englischer Übersetzung finden Sie auf www.VOOO.space, die Bilder des Abends hier!

Image

Ulrike Almut Sandig empfiehlt

LeselampeLiteraturportLeselampe Nr. 3/2026: Ulrike Almut Sandig empfiehlt Margaret Atwood: »Aus dem Wald hinausfinden«. Ein Gespräch mit Caspar Shaller (Kampa Verlag, Zürich 2019). Margaret Atwoods Literatur begleitet die Autorin seit Jahrzehnten: „Atwoods Bücher bringen mich immer weiter, als ich mir zugetraut hätte!“ Den empfohlenen Band bekommt Ulrike Almut Sandig zum Geburtstag geschenkt: „Erst war ich etwas enttäuscht, weil es „nur“ ein Interviewband war. Ich hatte ja keine Ahnung! Denn Caspar Shaller, der sich laut einer Selbstauskunft auf dem X-Account des Tagesspiegels für „linkes Gedöns, aber auch queere Themen und andere Aspekte liederlichen Lebenswandels“ interessiert, stellte sich als Atwoods ideales Gegenüber heraus.“ Bild: Sascha ConradZur Leselampe

Image

INS OFFENE!

Veranstaltung5. Juni 2026: Welche Impulse können Literaturveranstaltungen in Zeiten politischer Herausforderung geben und welcher gesellschaftspolitische Anspruch wird an sie gestellt? Wie wird Literatur in von Strukturwandel geprägten Regionen veranstaltet? Und welche Ansätze aus dem Gegenwartstheater lassen sich für Vermittlungsformate von Literatur nutzen?Zu den Bildern …

Image

Gitta Benkő | Ungarn

LCB diplomatique»Die Statue« »Seine Gegenwart wirkt beunruhigend, dennoch vermittelt er ein Gefühl der Sicherheit. Na, was sagst du dazu? – fragte ich verbittert an einem aussichtslosen, grauen Morgen. Er verstand mich, nickte unsichtbar, zuckte zaghaft mit den Schultern.«Mehr…

Image

Usama Al Shahmani empfiehlt

LeselampeLiteraturportLeselampe Nr. 2/2026: „Ich empfehle »Sturz in die Sonne« von Herzen, weil es mit seiner grossartigen, einfühlsamen Sprache sofort berührt und lange nachklingt. Zugleich besticht es durch seine beeindruckende Aktualität, die zeigt, wie relevant und bedeutsam seine Themen gerade heute sind. […] Die zentrale Frage im Roman ist: Was geschieht mit dem Menschen, wenn das Selbstverständliche kippt? Wie reagiert eine Gemeinschaft, wenn die vertraute Welt ihre Stabilität verliert? Zwischen Trotz, Verleugnung und aufkeimender Panik werden existentielle Risse sichtbar.“
Usama Al Shahmani, geboren 1971 in Bagdad und aufgewachsen in Qalat Sukar (Nasiriya), lebt heute in Zürich. Seine Bücher erscheinen im Limmat Verlag, zuletzt der Roman »In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied« (2025). Für die Leselampe hat der Autor den Roman »Sturz in die Sonne« des Schweizer Schriftstellers C.F. Ramuz (1878-1947) ausgewählt. Aus dem Französischen von Steven Wyss übersetzt, ist Ramuz‘ 1921 verfasster Roman ebenfalls bei Limmat erschienen. Ramuz gilt als bedeutendster Vertreter der Schweizer Literatur in französischer Sprache. Bild: Ayşe YavaşZur Leselampe

lempp 2026

Albrecht-Lempp-Stipendium 2026

FörderungDie Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Polnische Buchinstitut und das Literarische Colloquium Berlin vergeben das Albrecht-Lempp-Stipendium 2026 an Ishbel Szatrawska (Krakau) und Rainer Merkel (Berlin). Die Auszeichnung ist für Ishbel Szatrawska mit einem Aufenthalt im LCB, und für Rainer Merkel für einen Monat im Gästehaus des Buchinstituts in Krakau verbunden.Mehr…

Image

José Falero | Brasilien

LCB diplomatique»Zen-Billardspieler« »Drumherum wird getrunken, einander zugeprostet, gesungen, getanzt, über Kriege gesprochen oder die Liebe. Doch ohne den Selbstversunkenen: der ist nicht mehr hier. Er nimmt nichts mehr wahr, außer den Hinweisen vor sich, ausgebreitet auf dem grünen Stoff: eine Art stilles Rätsel, das auf Lösung wartet«Mehr…

Preis Literaturhäuser 2026 Lena Gorelik

Preis der Literaturhäuser 2026

PreisDas Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2026 an Lena Gorelik. Mit den Kolleg∙innen des Netzwerks gratulieren wir sehr herzlich!Mehr…

Image

Pooneh Yekta / M. | Berlin-Teheran

LCB diplomatique»Ausgehender Anruf« »Wir wussten noch nicht – und wir werden vermutlich nie wissen – wie weit man gegen andere solche Gewalt entfesseln kann und wie einer den Anblick des Terrors überlebt.«Mehr…

DANKSAGEN. Text als Beziehung

Für »Danksagen. Text als Beziehung« haben wir die drei Autor∙innen Paula Fürstenberg, Sharon Dodua Otoo und Hengameh Yaghoobifarah gebeten, je ein Kollektiv zu gründen und so das Beziehungsgeflecht hinter einem ihrer Werke sichtbar werden zu lassen.Mehr…

VOOO GIF_1920x1080

VOOO – Villa of One’s Own

Der neue digitale Werkstattraum des LCB ist online! Eindrücke des Grand Opening vom 31. August 2023 sind hier zu finden.

Zum vooo.space Mehr über VOOO

360