Schrift in der Fediverse-App verkleinert. Sowas macht auch nicht jeder in meinem Alter.


quallenstich

Gestern habe ich mir mit Töcht­ing doch glatt Qual­len­stiche einge­fan­gen. Die DLRG spricht von Feuerquallen, Chat­G­PT meint, das wäre eher eine gelbe Haar­qualle gewe­sen, es wäre nur der Ein­fach­heit hal­ber dauernd die Rede von Feuerquallen.

So schlim war es nicht, aber es bren­nt halt, als wäre man in einen Bren­nes­sel­strauch gefall­en. Man sprüht sich am besten mit Rasier­schaum ein oder patscht Sand oder Schlick auf die Stellen, und sch­abt dann verbliebene Nes­seln ab. Das Zwick­en bleibt, aber Mück­en­gel hat bei mir schon geholfen und über Nacht waren die Beschw­er­den weg.

In der Kri­mi-Kurzgeschichte Die Löwen­mähne des Schrift­stellers Arthur Conan Doyle hat der britis­che Detek­tiv Sher­lock Holmes einen Todes­fall aufzuk­lären, der auf der Ver­let­zung des Opfers durch eine Gelbe Haar­qualle beruht.

erzählt mir Wikipedia und mein Leses­tapel wird wieder etwas höher.

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westfälische idiome (XIV):: kuschdi

In den wohl 1980er Jahren war ich ein­mal bei mein­er Met­tinger Ver­wand­schaft auf dem Bauern­hof, man saß in der Küche, ein Stepp­ke kam rein und meinte zu seinem auf der Küchen­bank sitzen­den Opa: Kusch­di! Mein Vater lachte sich schlapp und ich lernte: Kusch­di! heißt in Met­tin­gen Ver­piss dich!

Und wie ich ger­ade lerne, sagt man das auch woan­ders im Hochdeutschen: Kusch dich! Vom franzö­sis­chen couch­er, sich hin­le­gen.

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Dieses Geham­pel um die Nagels­mann-Abset­zung und Klopp-Ernen­nung ist ja zeit­fressender als eine Papst­wahl.

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Ich bin ja ziem­lich raus, was Fuss­ball ange­ht. Aber Töcht­ing ist ger­ade dank der Schule in Fuss­ball­fieber und möchte heute Abend das Deutsch­land­spiel sehen. Ich habe zuge­sagt und merke ger­ade erst, dass die Mannschaft erst am Son­ntag spielt. Vielle­icht stelle ich ein­fach ein altes Spiel auf YouTube an, damit die Begeis­terung rasch ver­fliegt.

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kaiserzone

No mat­ter what they tell you
Es lag allein an dir
Mit einem Hauch von fast nichts an
What we believe is true

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bookmarx

Es ist schon sehr lange her, dass ich zu Stu­dien­zeit­en mal eine Grillfete geteasert habe mit: Marxte noch ne Wurst, oder Kantste nicht mehr? Seit­dem habe ich um Namenswitze eige­gentlich einen Bogen gemacht, aber Book Marx musste ich mit­nehmen.

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selfoss

Ich bin ja ein Fan von KrISS feed, weil man diesen Fee­dread­er öffentlich stellen kann und er ohne Daten­bank auskommt. Aber dafür hat man keine Such­funk­tion, was man ja doch ab und an gebrauchen kann, wenn man nicht mehr behält, welche Infor­ma­tion man aus welchem Blog noch im Hin­terkopf hat. Deswe­gen habe ich mir mal Self­oss instal­liert, das auch ohne Daten­bank auskommt und direkt funk­tion­iert. Dazu gibt es eine nette App, was ger­ade dazu führt, dass ich mehr aus meinem Read­er lese.

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umgekippt

Image
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Man freut sich wie Bolle, wenn die Kurzen endlich die Toi­lette benutzen. Unge­fähr so lange bis sie sich um die Sitzungszeit­en klop­pen.

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Ich habe meine Lesesek­tion mal zu Too much infor­ma­tion rübergeschoben, weil ich da alles behan­dle, was nicht von mir kommt und nur meine Ein­drücke befasst. Das führte mich mal wieder zur Frage, was dieses Blog jet­zt bein­hal­tet, was hier drauf kommt. Ich tendiere zu rein pri­vatem Kram, Bilder, die nicht direkt einen kün­st­lerischen Aspekt befassen, unfer­tige Gedanken, aber auch Favoriten dieses im Fedi­verse zugänglichen Accounts. Oder doch platt machen und alles auf eine Kat­e­gorie im TMI-Blog ver­linken?
Dann sehe ich, dass dieses Ins-Inter­net-Schreiben hier schon 27 Jahre läuft, anfangs unter ander­er Domain, und weigere mich ein­fach, es platt zu machen. Weit­er geht’s.

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