Read full article about: Apple kann mit KI-generierten Fehlerberichten nicht mehr Schritt halten und begrenzt Einreichungen
KI als Cybersecurity-Risiko, aber mal anders: Apple hat die Zahl der Fehlerberichte begrenzt, die Sicherheitsforscher einreichen dürfen, samt einer 30-tägigen Sperrfrist. Der Grund: Eine Welle minderwertiger KI-Berichte mit halluzinierten Schwachstellen verstopft das Prüfsystem, berichtet die Financial Times. Sicherheitsforscher können eine Erhöhung der Quote beantragen.
Die Sperre schafft neue Cybersecurity-Risiken: Das italienische Startup Bynario fand mit ChatGPT eine schwerwiegende MacOS-Lücke, die Angreifern volle Kontrolle über einen Rechner ermöglichen könnte, konnte sie aber nicht melden, weil Apple weitere Einreichungen blockierte. CEO Alfredo Pesoli schätzt den Schwarzmarktwert auf 100.000 bis 200.000 Dollar. Apple sei inzwischen mit Bynario in Kontakt.
Gleichzeitig nutzt Apple selbst KI von Anthropic und OpenAI zur Schwachstellensuche; die jüngsten Updates enthielten fünfmal so viele Fixes wie üblich. Das wirft die Frage auf, ob Bug-Bounty-Programme langfristig bestehen oder Konzerne diesen Markt selbst abdecken. Rafe Pilling von Sophos sagt der FT: Bug-Bounty-Programme seien von der Suche nach Schwachstellen zu einem Problem der Validierung "bei Maschinengeschwindigkeit" geworden.