Java
| Java | |
| Hauptstadt | |
|---|---|
| Einwohnerzahl | 160.293.748 (2015) |
| Fläche | 128.297 km² |
| Postleitzahl | |
| Vorwahl | |
Java ist die Hauptinsel des indonesischen Archipels und die bevölkerungsmäßig größte der Großen Sundainseln.
Hintergrund
[Bearbeiten]1 Java ist die am dichtest besiedelte Insel von Indonesien und das wirtschaftliche und touristische Zentrum des Landes. Verstreut über die mit Reisfeldern, Obst- und Gemüseanbau genutzte Insel ist eine Vielzahl von sehr alten buddhistischen und hinduistischen Tempeln, die das touristische Interesse wecken. Die Insel ist 1062 km lang, 199 km breit und hat eine Inselfläche von 128.297 km².
Geschichte
[Bearbeiten]Die indigenen Javaner und Sundanesen leben mindestens seit 3000 vor Christus auf der Insel. Erste Besucher der Insel dürften 132 nach Christus zu Zeiten der Regentschaft des Prinzen Dewawarman die Chinesen gewesen sein, welche die Insel „Jawadwipa“ („Reisinsel“) nannten.[1] Umstritten ist, ob hiervon der Name der Insel abgeleitet wurde. In einer alt-malaiischen Schrift aus 686 wurde die Insel als „bhūmi jāva“ („Land Java“) bezeichnet.[2]
Im Jahre 1292 verhinderte der erste javanische König Kertarajasa die Landung einer mongolischen Flotte des Kublai Khan auf Java. Der portugiesische Apotheker Tomé Pires landete im März 1513 im Hafen von 1 Sunda Kelapa, dem heutigen Jakarta .[3] Hier entstand aufgrund des ersten portugiesischen Handels- und Friedensabkommens vom 21. August 1522 mit dem sundanesischen König Ratu Sang Hyang die erste portugiesische Niederlassung in Indonesien. Die Portugiesen stellten in Sunda Kelapa ein Steinkreuz (portugiesisch: padrão) auf wie bei ihren anderen weltweiten Entdeckungen, versäumten aber den Bau eines Forts.[4] Die Europäer wurden alsbald von den indigenen Javanern vertrieben, und am 22. Juni 1527 gründete Fatahillah (alias Faletehan) hier die Siedlung „Jayakarta“ („Stadt des großen Sieges“).[5] Im Mai 1619 eroberten die Niederländer unter Jan Pieterszoon Coen die Stadt und nannten sie „Batavia“ nach dem germanischen Volksstamm der Batavi, die auf einer Insel in der Rhein-Mündung lebten (Batavorum insula).
In 1 Trinil fand 1891 der niederländische Forscher Eugène Dubois die Überreste eines bis zu 1,5 Millionen Jahre alten Hominiden, der später als 1 Java-Mensch bekannt wurde und vor etwa 117.000 Jahren ausstarb. Die holländische Kolonialverwaltung hielt sich über 300 Jahre bis zur Unabhängigkeit Indonesiens am 17. August 1945. Am 15. Februar 2022 erfolgte die formale Gründung der künftigen neuen indonesischen Hauptstadt Nusantara (formal Ibu Kota Nusantara, IKN) auf Kalimantan, am 14. März 2022 fand die Grundsteinlegung statt und im Juli 2022 begannen die Bauarbeiten. Die Funktion als Hauptstadt soll Nusantara im Jahre 2028 übernehmen und Jakarta ablösen.
Klima, Flora und Fauna
[Bearbeiten]Die Insel Java liegt in den Inneren Tropen. Deshalb kann die vom Ostmonsun begünstigte Trockenzeit (Mai bis Oktober) und die Regenzeit mit dem West-Passat (November bis März) klar voneinander abgegrenzt werden. Dies hat ganzjährig konstante Temperaturen zur Folge. Die Tagestemperaturen liegen auf Java bei 27 bis 28 °C, können aber auch auf über 31 °C klettern, nachts sinken sie auf um die 22 °C. Mit 70 % in der Trocken- und 95 % in der Regenzeit ist die Luftfeuchtigkeit stets sehr hoch.
Die dem Indischen Ozean zugewandte westliche Seite von Java hat ein feuchtes Klima, während die östliche Seite, die der Java-See zugewandt ist, ein trockeneres Klima hat. Während der Regenzeit kann es zu Überflutungen und Erdrutschen kommen, die den Transport behindern.
Auf Java leben mindestens 175 Säugetierarten wie der Javanische Leopard, das Javanische Nashorn und Javaner-Gibbon und -Langur. Von den 615 Vogelarten sind zu erwähnen das Bankivahuhn (Gallus gallus; das Haushuhn), Java-Bartvogel, Java-Buschwachtel und 3 Arten von Nashornvögeln. Unter den 195 Reptilienarten befinden sich alleine 91 Schlangenarten. Von den über 5.000 Pflanzenarten sind 652 nur auf der Insel zu finden. Es gibt etwa 1.000 Baumarten, wovon 147 streng endemisch sind. Kommerziell genutzt werden Teakholz und Mahagoni, typische Regenwald-Bäume sind Rasamala und Banyan. Nur noch maximal 14 % der Landfläche Javas sind Regenwald, wobei der ungestörte, primäre Regenwald den kleinsten Anteil aufweist.
Sprache
[Bearbeiten]Auf Java werden verschiedene Sprachen gesprochen, darunter Javanisch, Sundanesisch und Maduresisch. Javanisch ist die am weitesten verbreitete Sprache auf der Insel und wird von etwa 75 Millionen Einwohnern gesprochen. Es ist auch eine der Amtssprachen Indonesiens. Sundanesisch wird von etwa 40 Millionen Menschen im Westen Javas gesprochen und Maduresisch von etwa 13 Millionen auf der Nachbarinsel Madura.
Neben den regionalen Sprachen wird auf Java auch Indonesisch gesprochen, die offizielle Sprache des Landes. Indonesisch ist eine Sprache auf der Basis von Malaiisch und wird von fast allen Indonesiern als Zweit- oder Drittsprache gesprochen. Es wird oft als gemeinsame Sprache verwendet, um die Verständigung zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen in Indonesien zu erleichtern.
Englisch wird von Bewohnern gesprochen, die in geschäftlichen Kontakt zu Touristen kommen.
Regionen
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Auf Java gibt es 6 Regionen:
| Region | Hauptort |
|---|---|
| 1 Banten | 2 Serang |
| 2 Jakarta | 3 Jakarta |
| 3 Jawa Barat | 4 Bandung |
| 4 Jawa Tengah | 5 Semarang |
| 5 Jawa Timur | 6 Surabaya |
| 6 Yogyakarta | 7 Yogyakarta |
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten]Städte
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- Jakarta (Kodya Jakarta Pusat, Batavia) Die Hauptstadt Indonesiens bietet eine Mischung aus moderner Skyline und kolonialer Geschichte, besonders im Kota Tua (Altstadtviertel).
- Bandung (Kotapraja Bandung) Die "Stadt der Blumen" ist berühmt für ihre kühleren Temperaturen, Teeplantagen und die beeindruckenden Vulkanlandschaften.
- 11 Pelabuhan Ratu (Palabuhanratu) Ein idyllisches Küstenstädtchen in West-Java, bekannt für seine mystische Atmosphäre, wunderschöne Strände und als Ort der Legende von Nyi Roro Kidul, der Königin des Südmeeres.
- Semarang (Kotapraja Semarang) Eine Hafenstadt mit kolonialem Flair und dem beeindruckenden Lawang Sewu-Gebäude.
- Surabaya Als zweitgrößte Stadt Indonesiens lockt sie mit einer reichen kolonialen Geschichte und modernen Sehenswürdigkeiten wie der Suramadu-Brücke.
- Yogyakarta (Kota Yogyakarta) Bekannt als kulturelles Herz Javas, ist sie Heimat des beeindruckenden Borobudur-Tempels und des traditionellen Javanischen Kunsthandwerks.
Nationalparks
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Von den 13 Nationalparks auf Java sind zu erwähnen:
- 2 Alas Purwo National Park
- 3 Baluran National Park
- 4 Bromo Tengger Semeru National Park
- 5 Gunung Merapi National Park
- 6 Meru Betiri National Park
- 7 Mount Ciremai National Park
- 8 Mount Gede-Pangrango National Park
- 9 Mount Halimun Salak National Park
- 10 Ujung Kulon National Park
Größter Nationalpark auf Java ist der 1206 km² große Ujung Kulon-Nationalpark, gleichzeitig der älteste in ganz Indonesien.
Berge, Flüsse, Seen und Tempel
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Höchster Berg der Insel Java ist der Vulkan 11 Semeru (3676 m), gefolgt von 12 Mountain Slamet (3428 m) und 13 Lawu Mountain (3265 m). Der wohl aktivste Vulkan ist der 14 Merapi (2910 m). Der populärste Vulkan, auf dem Massentourismus herrscht, ist der 15 Mount Bromo (2329 m). Von den 112 Vulkanen auf Java werden 35 als aktiv eingestuft. Mit einer Länge von 548 km ist der 16 Bengawan Solo River der längste Fluss der Insel. Größter See ist der 83 km² große Stausee 17 Jatiluhur Reservoir.

Java ist reich an alten buddhistischen und hinduistischen Tempeln, die ein wesentliches Reiseziel darstellen. Zu erwähnen sind:
- 1 Arjuna Temple (Candi Arjuna) eine der ältesten hinduistischen Tempelanlagen Javas, erbaut bis 730. Sie liegt auf einer Höhe von 2093 Metern, typisch für das umgebende. Geöffnet: 07:00-16:00 Uhr.
- 18 Dieng-Plateau eine vulkanisch aktive Hochebene etwa 80 km nordwestlich von Yogyakarta mit angenehmen Temperaturen.
- 2 Borobudur (Kompleks Candi Borobudur) 42 km von Yogyakarta liegt die weltweit größte buddhistische Tempelanlage, die frühestens 842 fertig war, denn im Jahre 856 ging die für den Bau verantwortliche Shailendra-Dynastie unter. Das 31,5 Meter hohe Bauwerk hat eine Seitenlänge von 123 Metern, wobei die vier Seiten in die vier Himmelsrichtungen zeigen. Es steht auf einer Gesamtfläche von 123 Quadratmetern auf einem 10 Meter hohen Hügel, so dass die Gesamthöhe knapp 42 Meter beträgt. Die Anlage besteht aus 443 Buddha-Nischen und 504 Buddha-Statuen. Geöffnet: 07:00–17:00 Uhr.
- 3 Gedong Songo (Candi Gedong Songo) eine hinduistische Tempelanlage aus dem 8. Jahrhundert, auf einem 1270 m hohen Hügel erbaut.
- 4 Mendut (Candi Mendut) 4 km östlich im Dorf Mendut ist der buddhistische Tempel Candi Mendut, vor oder um 824 während der Herrschaft von König Indra erbaut. Hier sind einige schöne Buddha-Darstellungen – flankiert von Bhodisattvas – wie auch weitere Reliefs zu bewundern. Geöffnet: 08:00–16:00 Uhr.
- 5 Ngawen 11 km östlich, unweit vom Gunung Pring liegen die fünf buddhistischen Tempel Candi Ngawen, erbaut um 824 und erst spät 1874 entdeckt. Vier von ihnen sind stark verfallen. Geöffnet: 08:00–16:00 Uhr.
- 6 Pawon (Candi Pawon) Candi Pavon liegt 2 km östlich von Yogyakarta und gehört architektionisch zur Tempelanlage von Borobodur mit dem gleichen Baujahr. Geöffnet: 08:00–16:00 Uhr.
Anreise
[Bearbeiten]Die Hauptinsel Java ist international über die folgenden drei größeren Flughäfen erreichbar:
- Internationaler Flughafen 2 Soekarno–Hatta International Airport (IATA: CGK) (Jakarta) ist der mit Abstand größte Flughafen von Indonesien. Einziger Flughafen mit Direktflug nach Europa: Amsterdam mit Garuda Indonesia. Direktflüge zu vielen internationalen Hubs wie Abu Dhabi, Bangkok, Dubai, Doha, Hongkong oder Singapur. Nahezu alle indonesischen Flughäfen sind von Jakarta aus erreichbar.
- Internationaler Flughafen 3 Juanda International Airport (IATA: SUB) (Surabaya): deutlich kleinerer Flughafen mit neuem Terminal bedient wenige internationale Ziele wie Hongkong, Kuala Lumpur, Singapur und Taiwan sowie viele indonesische Ziele.
- Internationaler Flughafen 4 Adisucipto International Airport (IATA: JOG) (Yogyakarta): Flüge innerhalb Indonesiens sowie nach Malaysia und Singapur.
In der Regel wird man die Insel von Europa aus mit einem One-Stop-Flug über eines der oben genannten internationalen Hubs in Jakarta erreichen. Es ist meist deutlich günstiger, die Insel über Jakarta anzufliegen und dann mit einer lokalen Airline wie beispielsweise Air Asia oder mit dem Zug weiterzureisen.
Mobilität
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Die 2 Trans-Java toll road ist eine 1167 km lange Fernstraße von 12 Merak in West-Java nach 13 Banyuwangi in Ost-Java. Sie verläuft überwiegend im Norden der Insel als Küstenstraße und verbindet die zwei größten Städte Indonesiens, Jakarta und Surabaya. Sie ist Teil der Indonesian National Route
, die sich auf Sumatra fortsetzt.
Die Eisenbahn ist auf Java am stärksten entwickelt. Das Gleisnetz in Indonesien ist 5.483 km lang, davon entfallen 4.680 km auf Java (85 %), der Rest befindet sich auf Sumatra. Die Eisenbahngesellschaft 1 Kereta Api Indonesia KAI bietet unter anderem auf Java die Strecke von der 5 Jakarta Gambir railway station bis zur 6 Surabaya Pasarturi railway station mit dem Luxuszug 2 Argo Bromo Anggrek eine Fahrt über 720 km quer durch Java an. Der 3 KA Argo Lawu fährt von der Jakarta Gambir railway station über 7 Bandung railway station und 8 Yogyakarta railway station bis nach 9 Solo Balapan railway station (571 km).
Tickets können von Ausländern nicht über die lokale Eisenbahngesellschaft gebucht werden, obwohl eine Online-Buchungsmöglichkeit besteht. Über die Plattform tiket.com können auch Nicht-Indonesier Zugtickets im Voraus erwerben. Vor allem zur Hochsaison ist dies mit ausreichend Zeit vor der Reise einzuplanen, da viele Züge vollends ausgebucht sein können. Die Reise mit dem Zug ist sehr günstig und je nach Klasse angenehm. Es gibt drei Klassen: Economy, Business und Executive, wovon in der Regel mindestens die höchste Klasse (Executive) klimatisiert ist. Manche Züge verfügen über Steckdosen am Sitzplatz (mit dem in Deutschland und Österreich bekannten Schuko-Stecker Typ F). Es ist derzeit nicht möglich, Umsteigeverbindungen online zu buchen. Hierzu muss man zwei getrennte Tickets kaufen. Bei einer eventuellen Verspätung gibt es nicht die aus Europa bekannten Schadensersatzregelungen.
Ausflüge / Benachbarte Inseln
[Bearbeiten]Im Nordwesten von Java liegt – durch die 19 Sunda-Straße getrennt – die Insel Sumatra, im Südosten wird Java von Bali durch die 20 Bali-Straße getrennt. Im Norden von Java liegt Kalimantan als Teil der Insel Borneo, im Nordosten Sulawesi. Diese Inseln können per Flugzeug oder durch Fähren erreicht werden. Da viele Fähren überfüllt sind und eine lange Fahrtdauer aufweisen, sollten sie besser nicht genommen werden.
Aktivitäten
[Bearbeiten]Besichtigungen von Bauwerken wie Tempeln und Museen, Stadtrundgänge, Wanderungen, Wassersport an Stränden und Insel-Hopping.
Küche
[Bearbeiten]Die indonesische Küche präsentiert sich in der Spezialform der javanischen Küche, welche äußerst schmackhaft und abwechslungsreich angeboten wird. Sie ist geprägt von Reis als Grundnahrungsmittel, aromatischen Gewürzpasten (Indonesisch: bumbu), Kokosmilch, Erdnusssauce und Chili. Der Reis ist von so großer Bedeutung, dass seine verschiedenen Garzustände mit eigenen Begriffen beschrieben werden: Reis im Feld (Indonesisch: padi), ungeschält und nicht enthülst (Indonesisch: gabah), geschält und enthülst (Indonesisch: beras), gekocht (Indonesisch: nasi putih) oder gebraten (Indonesisch: nasi goreng). Die Speisen sind vielfältig, stark regional geprägt, scharf und werden oft in Straßenküchen (Indonesisch: warungs) oder Garküchen (Indonesisch: kaki lima) serviert, wobei Nasi Goreng (gebratener Reis) mit Gemüse als eines der bekanntesten Nationalgerichte gilt.
Man findet auf den Straßen eine Vielzahl von mobilen Garküchen (warungs), welche lokale Speisen zu einem sehr geringen Preis anbieten. Die hygienischen Bedingungen sind bei diesen Ständen unterschiedlich; bei warungs besteht die Gefahr, sich bösen Durchfall einzufangen. Auch hier gilt der Tropengrundsatz, dass man nur gekochte oder gebratene Speisen und Schalenobst verzehren sollte (englisch: cook it, boil it, peel it or forget it).
In den internationalen Hotels der Stadt findet man auch Küche mit westlichen Gerichten.
Nachtleben
[Bearbeiten]Die islamische Tradition ist das Haupthindernis für eine westliche Unterhaltungskultur, die sich auf die internationalen Millionenstädte Jakarta und Surabaya konzentriert. Sehr begrenztes Nachtleben bieten Bandung und Yogyakarta an. In den weniger besiedelten Teilen werden traditionelle Tänze, Wayang Kulit (Schattentheater) oder Wayang Golek (Stabpuppentheater), angeboten.
Gesundheit
[Bearbeiten]Siehe auch: Tropenkrankheiten
Eine Reise nach Java erfordert keine Pflichtimpfungen. Standardimpfungen wie Tetanus, Diphtherie, Polio sowie ein Schutz gegen Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls Tollwut sollten vor Reiseantritt durchgeführt werden. Ein tropenmedizinisch versierter Arzt sollte konsultiert werden. Erforderlich ist ein effektiver Mückenschutz (siehe Reiseapotheke), da Krankheiten wie das Dengue-Fieber landesweit verbreitet sind. Der Mückenschutz beginnt bei heller, langärmeliger und langbeiniger Kleidung und setzt sich fort in Mückensprays.
Sicherheit
[Bearbeiten]Allgemein ist Java eine sichere Insel. Während schwere Gewaltverbrechen gegenüber Touristen selten sind, erfordern lokale Bandenkriminalität und Betrug bestimmte Vorsichtsmaßnahmen, besonders in dicht besiedelten Großstädten wie Jakarta, Surabaya und Yogyakarta. Auf Java dominieren Eigentumskriminalität (wie Diebstahl, Einbruch) und Internetkriminalität das polizeiliche Kriminalitätsbild. Der aufmerksame Tourist kleidet sich unauffällig und ohne Markenware, achtet auf sein Gepäck und beobachtet konzentriert seine nähere Umgebung.
Literatur
[Bearbeiten]- Rüdiger Neukäter, Unterwegs in Indonesien: Eine Reise durch Java, Sulawesi, Bali, Flores und Lombok, Wiesenburg Verlag, 2014; ISBN 978-3939518358.
Weblinks
[Bearbeiten]Einzelheiten
[Bearbeiten]- ↑ Emilia Fransiska/Dian Widhowati, Put Out Into The Deep, PT Kanisius, 2020, S. 176
- ↑ M Boechari, Melacak Sejarah Kuno Indonesia Lewat Prasasti (Tracing Ancient Indonesian History through Inscriptions), Jakarta: Kepustakaan Gramedia Populer/Ecole française d'Extrême-Orient, 2012, S. 370; ISBN 978-2855394732
- ↑ Armando Cortesão, The Suma Oriental of Tomé Pires, Volume I, Taylor & Francis, 2016, S. 1515
- ↑ Herald Van der Linde, Jakarta: Biography of a City, Monsoon Books, 2020, S. 32
- ↑ Masatoshi Iguchi, Java Essay: The History and Culture of a Southern Country, Troubador Press, 2014, S. 154
