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17. Januar 2025

Lüneburg bald etwas weniger autogerecht: Bettelampeln sollen abgeschafft werden

 

 

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Bettelampel in Lüneburg - © Stefan Warda

 

 

Die Stadt Lüneburg will zukünftig weniger autogerecht sein. Auf Initiative des VCD sollen die noch bestehenden 29 Lichtsignalanlagen mit Bettelampelfunktion stufenweise abgebaut werden. Zukünftig sollen Radfahrende an Kreuzungen mit dem Autoverkehr gleichberechtigt werden.

Bei Bettelampeln bekommt der bevorzugte Autoverkehr in gleicher Richtung regulär grün, der Radverkehr nur nach Bedienung eines Ampeltasters. Laut Abendblatt [€] wolle die Verwaltung den Abbau der Bettelampeln entsprechend der Nachfrage aus der Bevölkerung priorisieren.

 

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"Schöner Warten" in Lüneburg dank Bettelampel und Ampelgriff - © Stefan Warda

 

 

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16. Mai 2024

Bettelampel in Hamburg-Altona: Kreuzung an der Holstenstraße soll mit Wärmebildkameras für Radverkehr nachgerüstet werden

 

 

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Holstenstraße / Kleine Freiheit: Neue Bettelampel - © Stefan Warda

 

Die neu eingerichtete Bettelampel an der Kreuzung Holstenstraße / Kleine Freiheit war Thema in der Sitzung des Verkehrsausschusses in Altona. Innenbehörde und anscheinend auch der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG ) sollen die Notwendigkeit sehen, in der Holstenstraße mehr Autoverkehr durchzuleiten. Im Rahmen des bisherigen Kreuzungsumbaus soll daher die Gelegenheit genutzt worden sein, Gehende und Radfahrende künftig für Grün betteln zu lassen. Der LSBG soll nun auf Betreiben des Bezirks für Wärmebildsensoren sorgen, sodass beim ordnungsgemäßem Warten auf dem Radweg an der Radfurt Grün ausgelöst wird. Radfahrende werden dann zwar nicht weiterhin vom Rad absteigen müssen, um auf dem Gehweg am Betteltaster Grün auszulösen. Grünlicht wird aber durch Warten und Erkennung mittels Wärmebildkamera ausgelöst werden müssen.
 
 
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Holstenstraße / Kleine Freiheit: Neue Bettelampel - © Stefan Warda

 

Die geplante Bezirksroute vom Altonaer Zentrum über Louise-Schröder-Straße, Kleine Freiheit und Bernstorffstraße in Richtung Sternschanze fand beim bisherigen Umbau leider noch keine Berücksichtigung.
 

 

 

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27. April 2024

Veloroute 2 in Hamburg-Eimsbüttel: Kritik an langer Wartezeit an Kreuzung Tornquiststraße / Schulweg

 

 

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Veloroute 2, Tornquiststraße / Schulweg: Bettelampel - © Stefan Warda

 

Laut Abendblatt [€] kritisieren Anwohnende der Veloroute 2 die Wartezeit an der Bettelampel an der Kreuzung Tornquiststraße / Schulweg / Doormannsweg. Ein Bezirksabgeordneter der Linksfraktion habe Wartezeiten von bis zu 90 Sekunden gemessen. Auch der Sprecher des Kerngebietsausschusses kritisiert die Situation.

"Schon bei der Einrichtung der Veloroute in der Tornquiststraße hat die SPD-Fraktion die Verkehrsbehörde darauf hingewiesen, dass die Wartezeit für Radfahrer und Fußgänger an dieser Stelle sehr lang ist."

 

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2. Dezember 2022

Hamburg-Eimsbüttel: Bettelampel im Verlauf des Isebekkanal-Radwegs aufgehoben

 

 

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Kaiser-Friedrich-Ufer / Bundesstraße: Warten an der Bettelampel - © Stefan Warda

 

 

Der stark frequentierte Radweg neben dem Isebekkanal in Eimsbüttel wird von der Bundesstraße sowie der Bogenstraße unterbrochen. Radfahrende mussten sich an beiden Kreuzungen per Taster an den Ampelmasten das Grün erbetteln. Die Mobilitätswendebehörde meldet nun die Umkehrung des bisherigen Bettelprinzips für die Kreuzung Bundesstra0e / Kaiser-Friedrich-Ufer. Nun gibt es Dauergrün im Verlauf des Radwegs (und Gehwegs) neben dem Isebekkanal. Der Fahrbahnverkehr auf der Bundesstraße erbettelt sich Grün per Wärmebildkamera. 

 

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26. April 2021

Hamburg-Bergedorf: Bettelampel auf der Veloroute 9 müsse bleiben



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Veloroute 9, Bergedorfer Straße / Weidenbaumsweg: Bettelampel soll bleiben - © Stefan Warda

 

Radfahrende im Verlauf der Veloroute 9 müssen in Bergedorf weiterhin mit einer Bettelampel an der Kreuzung Bergedorfer Straße / Weidenbaumsweg leben. Laut Abendblatt wurde die Initiative des Bezirks Bergedorf zur Abschaffung der Bettelampel von der Mobilitätswendebehörde abgelehnt. Es seien nicht ausreichend Radfahrende an dieser Kreuzung unterwegs, um den Autoverkehrsfluss regelmäßig zu unterbrechen.

 


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27. Oktober 2018

Hamburg: Kreuzung Landwehr / Wartenau deutlich verbessert

Hamburg: Redesign of cross roads at Landwehr / Wartenau


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Landwehr - © Stefan Warda


Radfahrende und Gehende wurden in Hamburg bislang an vielen Kreuzungen als Restverkehr betrachtet und dem Autoverkehr absoluter Vorrang eingeräumt. Unter diesem Leitbild war unter dem CDU-geführten Senat die Kreuzung Landwehr / Wandsbeker Chaussee / Wartenau / Lübecker Straße vor einigen Jahren umgebaut worden. Für Radfahrende und Gehende blieben zum Warten minimale Restflächen. Querende Rad- und Fußverkehre behinderten sich gegenseitig. Zudem wurde Radfahrenden im Verlauf der B5 auferlegt, sich das Grünlicht über die Kreuzjng zu erbetteln. Während der Fahrbahnverkehr auf der B5 das Grün automatisch erhält, mussten Radfahrende in die gleiche Fahrrichtung Bettelampeln betätigen, damit der Autoverkehr jederzeit absoluten Vorrang behält und Radfahren an der Kreuzung länger dauert als nötig und somit keinen Spaß macht. Dieses Verkehrsregime mit den autoverkehrsmengenabhängig geschalteten Ampeln wurde von der CDU irreführenderweise mit "intelligenten Ampeln" bezeichnet. Doch leider reichte die "Intelligenz" der Ampeln nur soweit, die autogerechte Stadt an der Kreuzung zu manifestieren. Im Fortschrittsbericht von 2010 "Radverkehrsstrategie für Hamburg" wurde der Ausbau der bettelampelgestützen Kreuzung unter dem Kapitel "Gute Wege für den Radverkehr" verbucht. Der Umbau des Straßenzugs im Verlauf der B5 soll im Jahr 2007 abgeschlossen gewesen sein.


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Landwehr 5, vor Umbau - © Stefan Eli

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Landwehr / Wandsbeker Chaussee, vor Umbau mit Bettelampel - © Stefan Warda

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Landwehr / Wandsbeker Chaussee, vor Umbau mit Bettelampel - © Stefan Warda

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Landwehr 7-5, nach Umbau - © Stefan Warda

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Landwehr 5, nach Umbau - © Stefan Warda

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Landwehr / Wandsbeker Chaussee, nach Umbau - © Stefan Warda


Die autoverkehrsgerchte Bushaltestelle

Die Kreuzung selbst war 2004 umgestaltet worden, inklusive der autoverkehrsgerchten Bushaltestelle an der Ecke Wartenau / Wandsbeker Chaussee. Damit der Autoverkehr immer ungehindert fließen konnte, wurde dem haltenden Busverkehr eine Busbucht so "intelligent" eingerichtet, dass es dauerhaft zu Konflikten zwischen Radfahrenden und Fußverkehr kam. Durch die Busbucht entfiel Fläche für den Radverkehr. Auf der restlich verbliebenen Gehwegfläche wurde die Benutzungspflicht für Radfahrende angeordnet, die sich dort mit wartenden Busfahrgästen und dem restlichen Fußverkehr arrangieren sollten. Der Autoverkehr wurde weder behindert, wenn ein Bus gerade zum Ein- und Ausstieg der Fahrgäste hielt, noch, wenn Fahrgäste auf einen Bus warteten. Radfahrende waren jedoch in beiden Fällen arg betroffen. Beim Ein- und Ausstieg der Fahrgäste mussten Radfahrende warten, beim Warten von Fahrgästen ohne Halt eines Busses sollten Radfahrende um die Wartenden herumkurven. Letzters führte zu großem Verdruss - sowohl bei Wartenden wie auch bei Radfahrenden. Nicht so bei den Autofahrenden.


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Wartenau 2, Bushaltestelle und Verkehrszeichen 240 vor Umbau (Gemeinsamer Geh- und Radweg) - © Stefan Warda

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Wartenau 2, Bushaltestelle und Verkehrszeichen 240 vor Umbau (Gemeinsamer Geh- und Radweg) - © Stefan Warda

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Wartenau 2, Bushaltestelle und Verkehrszeichen 240 vor Umbau (Gemeinsamer Geh- und Radweg) - © Stefan Warda

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Wartenau 4-2, Bushaltestelle und Verkehrszeichen 240 vor Umbau (Gemeinsamer Geh- und Radweg) - © Stefan Warda

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Landwehr / Wartena, direkte Führung über die Kreuzung und ohne Bettelampel - © Stefan Warda

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Wartenau / Wandsbeker Chaussee, Umfahrung der Busbucht - © Stefan Warda

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Wartenau 2, Umfahrung der Busbucht - © Stefan Warda

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Wartenau 2-4, Umfahrung der Busbucht - © Stefan Warda



Abbau der Bettelampel und direkte Radverkehrsführung

Im Rahmen des noch laufenden Umbaus werden Radfahrende Richtung Norden in der Landwehr vom vorhandenen Radweg ausgefädelt und vor der Kreuzung mit der Wandsbeker Chaussee auf die Fahrbahn geleitet. Damit entfällt zukünftig die Notwendigkeit, sich für die Fahrt über die Kreuzung mittels Bettelampeltaster Grün anzufordern. Radfahrende sind dem restlichen Fahrbahnverkehr gleichgestellt statt wie zuvor benachteiligt. Die an der Haltelinie wartenden Radfahrenden blockieren nun auch nicht mehr den querenden Radverkehr, wie es noch vor Umbau der Kreuzung war. Nach Queren der Wandsbeker Chausse werden Radfahrende nicht mehr auf Kollionskurs mit wartenden Busfahrgästen geführt, sondern auf eigener Spur links an der Busbucht vorbei. Gehende werden also von der Trennung von Rad- und Fußverkehr profitieren.


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Wartenau / Wandsbeker Chaussee: Sich kreuzende Radverkehre blockierten sich vor dem Umbau gegenseitig mangels Aufstellflächen - © Stefan Warda

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Hoheluftchaussee / Gärtnerstraße: Beispiel für den Konflikt sich kreuzender Radverkehre nach altem Hamburger Kreuzungsmodell - © Stefan Warda



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18. Juli 2016

Hamburg: Falsche Signale für Radfahrer

Hamburg: Bad signals for cyclists
Aktualisiert um 23:25 Uhr

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© Stefan Warda


Nicht immer scheint der Umbau von Straßenkreuzungen zur Optimierung der Belange des Radverkehrs gut zu gelingen. Zwei aktuelle Beispiele belegen, dass in Hamburg noch sorgfältiger geplant werden muss.

Unerreichbare Bettelampel

An der für den Autoverkehr optimierten Kreuzung Kieler Straße / Eimsbütteler Marktplatz fördert die fehlende Möglichkeit Grün anzufordern das regelwidrige Verkehrsverhalten von Radfahrern. Um aus Richtung Holstenkamp oder der nördlichen Kieler Straße in Richtung Eimsbütteler Markt abzubiegen muss von den Verkehrsteilnehmern auf der Nebenfläche Grün angefordert werden. Für Fußgänger wurde dazu eine Bettelampel installiert. Radfahrer, die den benutzungspflichtigen Radweg befahren, haben keine Möglichkeit vom Radweg aus Grün anzufordern. Diese missliche Konstellation gab es auch schon vor dem Umbau der Kreuzung. Nahezu alle Radfahrer weichen daher regelwidrig auf den Gehweg aus, um sich von dort Grün am Fußgängerbetteltaster anzufordern. Regelkonform wäre es aber, wenn Radfahrer erst gar nicht auf den Gehweg ausweichen würden, sondern rechtzeitig vor der Kreuzung auf die Fahrbahn ausweichen würden, um so von der Grünphase berücksichtigt zu werden. Besser wäre es, wenn Radfahrer zumindest eine Kontaktschleife bekämen, über die Grün angefordert werden könnte.


Kreuzung seit Umbau - regelwidrige Benutzung

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Kieler Straße / Eimsbütteler Marktplatz nach Umbau, Fußgängerbetteltaster  - © Stefan Warda

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Kieler Straße / Eimsbütteler Marktplatz nach Umbau, Fußgängerbetteltaster mit Kampfradler  - © Stefan Warda

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© Stefan Warda

Kreuzung vor Umbau - regelgetreue Benutzung

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Kieler Straße / Eimsbütteler Marktplatz vor Umbau, Fußgängerbettelknopf - © Stefan Warda

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Kieler Straße / Eimsbütteler Marktplatz vor Umbau, Fußgängerbettelknopf - © Stefan Warda

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Kieler Straße / Eimsbütteler Marktplatz vor Umbau, Fußgängerbettelknopf - © Stefan Warda

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Kieler Straße / Eimsbütteler Marktplatz vor Umbau, Fußgängerbettelknopf und "regelkonformes Verkehrsverhalten" - © Stefan Warda

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Kieler Straße / Eimsbütteler Marktplatz vor Umbau, Fußgängerbettelknopf - © Stefan Warda

Beispiel Kontaktschleifen

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Positives Beispiel Basel: Radfahrer fordern Grün über Kontaktschleifen an - © Stefan Warda


Keine Signale für abbiegende Radfahrer

An der Kreuzung Stresemannstraße /Bernstorffstraße / Juliusstraße wurde das indirekte Linksabbiegen in die Juliusstraße eingerichtet. Leider aber haben die auf der markierten Aufstellfläche wartenden Radfahrer keine Möglichkeit zu erkennen, wann sie über die Kreuzung fahren dürfen. Kein Lichtzeichen zeigt ihnen, wann für sie die Kreuzung frei ist.


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Stresemannstraße / Bernstorffstraße nach Umbau - © Stefan Warda

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Stresemannstraße / Bernstorffstraße nach Umbau - © Stefan Warda

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Bernstorffstraße / Juliusstraße nach Umbau: Radfahrer können von der Linksabbiegebucht kein Grün erkennen, um in die Kreuzung einzufahren - © Stefan Warda




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8. Januar 2016

Hamburg: Radverkehrskoordinatorin verspricht Beseitigung der Bettelampeln für Radfahrer und weitere Radfahrstreifen

More cycle lanes for Hamburg in 2016
Aktualisiert um 21:08 Uhr

© hamburgize.com / Stefan Warda
Steindamm stadtauswärts: Kein "Fahrradstadt"-Ambiente im Verlauf der zukünftigen Veloroute 7

Neue Radfahrstreifen geplant

In einem Gespräch mit dem NDR kündigte Radverkehrskoordinatorin Kirsten Pfaue weitere Radfahrstreifen auf Hauptverkehrsstraßen an. 2016 sollen Krausestraße, Lohmühlenstraße, Nordschleswiger Straße, Steindamm und Straßburger Straße mit Radfahrstreifen ausgestattet werden. In der Krausestraße gibt es bislang (bis auf ein ganz kurzes Stück vor dem Bahnhof Friedrichsberg) keine gesonderten Verkehrsräme für Radfahrer. In der Straßburger Straße sollen Radfahrer bislang noch zwischen Straßburger Straße und Nordschleswiger Straße unzureichende und überwiegend unbenutzbare Fakeradwege benutzen. Am Steindamm gibt es nur stadteinwärts einen durchgehenden benutzungspflichtigen Radweg, der jedoch wegen Geschäften, Sondernutzungen und Lieferverkehr von Fußgängern missbraucht wird. Stadtauswärts gibt es keine zusammenhängende Radverkehrsanlagen. Zum Teil sollen Radfahrer den gepflasterten und oft zugestellten Parkplatz im Seitenberich der Straße befahren. Auch in der Nordschleswiger Straße sind die Radverkehrsanlagen verbesserungswürdig.


Kleine Radverkehrsgeschichte zum Steindamm

© hamburgize.com / Stefan Warda
Um die Anzahl der Stehzeugeplätze zu erhöhen wurde der Radverkehr auf den Gehweg verlegt

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Dieser "Radweg" bewährte sich am Steindamm jedoch gar nicht

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Weil es immer zu wiederholten Beschwerden über Konflikte mit Fußgängern auf dem "Radweg" kam, . . .

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- die genehmigten bzw. gedulten Sondernutzungen auf dem Gehweg engten den Verkehrsraum für Fußgänger sehr stark ein -

© hamburgize.com / Stefan Warda
. . . wurde den Radfahrern auferlegt, sich den "Radweg" mit den Fußgängern ganz "offiziell" zu teilen. Auf die Sondernutzungen wollte niemand bei den zuständigen Behörden verzichten, weder die Straßenverkehrsbehörde, noch die Verwaltungsabteilung des Bezirksamtes

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Nach weiteren Radfahrerprotesten wurde der Radverkehr auf die gepflasterte Stehzeugestaupiste verlegt

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Doch auch diese Lösung ist nicht zufriedenstellend, . . .

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wovon Hamburgs Radfahrer bis heute berichten können

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Am Ende der Rüttelstrecke durch den Stehzeugestau beginnt ein benutzungspflichtiger Radweg, der anschließend am PK11 vorbeiführt, und danach wieder auf eine gepflasterte Nebenfahrbahn für Stehzeuge geleitet wird. Von "Fahrradstadt"-Bedingungen ist am Steindamm nichts zu spüren

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Auch auf dem Radweg stadteinwärts fehlt bislang noch der "Fahrradstadt"-Komfort


Ob sich die zukünftigen Radfahrstreifen bewähren werden, hängt - vor allem in den Geschäftsbereichen (Steindamm und Straßburger Straße) - sicherlich stark von der Überwachung möglicher Kampfparker ab. In der Krausestraße dürfte es Engstellen geben, an denen sich echte Radfahrstreifen nicht mit dem Gehwegparken vertragen.


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Radfahren in der Krausestraße

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Wegen Unsicherheitsgefühl: Regelwidriges Gehwegradeln in der Krausestraße

© hamburgize.com / Stefan Warda
Radfahren in der Straßburger Straße: Ein sehr breiter Straßenraum, aber unverhältnis wenig Platz für den Radverkehr


Hamburg plant Abschaffung der Bettelampeln für Radfahrer

Eine weitere erfreuliche Nachricht: Angeblich sollen alle Bettelampeln für Radfahrer durch "automatische Ampeln" schrittweise ersetzt werden. Unter den CDU-geführten Senaten waren zur Verbesserung des Autoverkehrsflusses autoverkehrsmengenabhängig gesteuerte Lichtsignalprogramme am Ring 2 in Barmbek und Wandsbek und anderswo installiert worden. Hatte der Fahrbahnverkehr auf der Hauptrichtung Grün, musste der paralle Radverkehr auf benutzungspflichtigen Radwegen an jeder Querstraße sich das Grün per Taster erbetteln. Dadurch wurde das Radfahren (und zu Fuß gehen) im Verlauf der autoverkehrsoptimierten Strecken vollkommen unattraktiv, weil Radfahrer an jeder Kreuzung wartepflichtig wurden. Der geradeausführende Radverkehr sollte abbiegende Fahrbahnverkehr nicht stören, damit Abbiegeverkehre von der Fahrbahn den geradeausfahrenden Verkehr auf der Fahrbahn nicht stören.


© hamburgize.com / Stefan Warda


Bei Überschreitung der Luftschadstoffgrenzwerte im Verlauf des Ring 2 sollte sogar noch der störende Fußgänger- und Radquerverkehr solange wie möglich unterbunden werden, damit der schadstofferzeugende Fahrbahnverkehr nicht zum Stillstand käme. Dieses perfide System wurde als Beitrag zum Umweltschutz angesehen.


© hamburgize.com / Stefan Warda

© hamburgize.com / Stefan Warda



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