In der Nacht von Freitag auf Samstag ist auf der DFDS-Fähre "Lisco Gloria", die zwischen Kiel und Klaipeda verkehrt, offenbar aufgrund einer Explosion ein Feuer ausgebrochen. Mehrere Schiffe eilten zu Hilfe, alle Passagiere konnten gerettet und an Land gebracht werden.
Folgende Quellen bieten interessante aktuelle Einzelheiten zum Unfallhergang:
Infos und Fotos auf "Forum-Schiff"
Dänischer Bericht bei www.nyhederne.tv2.dk
Gemeinsames Havariekommando der norddeutschen Küstenländer (mit Bildergalerie!)
Erst kürzlich hatte die "Nordsee-Zeitung" von einer Übung des Havariekommandos Cuxhaven berichtet. Bei dieser Übung waren 110 Verletzte von einem Schiff geborgen worden, auf dem eine Verpuffung als Unfallursache angenommen worden war. Zitat: >„So eine Übung hat natürlich immer etwas Künstliches“ räumte die Sprecherin des Havariekommandos, Ulrike Windhövel, ein. Das ausgeheckte Szenario (Verpuffung an Bord mit 170 verletzten Personen) wertete sie dennoch als realistisch.<
Lietuva - haben Sie das EU-Mitglied Litauen schon einmal kennengelernt? Ein Land mit wunderschönen Naturlandschaften, einer eigenen Sprache mit großer Tradition, und vielfältigen Kulturzeugnissen. Wir möchten auf dieser Seite zur kritschen Diskussion beitragen über aktuelle Themen Litauens, und gleichzeitig für mehr Verständnis für die litauische Perspektive werben.
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09 Oktober 2010
05 Juni 2010
Wie Präsidentschaften enden
Gäbe es eine Rangfolge der am ehesten verzichtbaren Institutionen, dann stünde der Rat der Ostseeanrainerstaaten (Council of Baltic Sea States - CBSS) ganz oben. Das schrieb der Londoner "Economist" am 3.Juni, kurz nach Abschluß des jüngsten "Ostseegipfels", der diesmal in der litauischen Hauptstadt Vilnius stattfand. Ein Jahr lang hatte Litauen den Vorsitz im Ostseerat. Gab's was Neues in diesem Jahr? Hat es Litauen etwas gebracht?
Ruhmreicher Gründungsakt, blasse Gegenwart
Die deutschen Berufsdiplomaten zitieren gerne, dass der Ostseerat 1992 auf Initiative gegründet worden sei (siehe Auswärtiges Amt). Oft besteht die Hälfte des Textes auch der aktuellen Berichterstattung immer wieder aus dieser Information - so als ob den Deutschen immer wieder die Existenz dieses Gremiums erklärt werden müsste. "Der Ostseeraum ist eine Avantgarde" schreibt das Auswärtige Amt dennoch mutig - während alle sonstigen Aussagen der Abschlußerklärung (Vilnius declaration) seltsam blass bleiben. Warum fand dieses Treffen in Vilnius überhaupt statt? Und welche wegweisenden Beschlüsse wurden getroffen, wenn sich dort doch angeblich die "Avantgarde" trifft?
Es ist nicht mehr das Jahr 1992. Damals gab es noch kein Litauen als Mitglied der Europäischen Union, keine Reisefreiheit und keine verflochtenen Wirtschaftsbeziehungen. Auch der Fortbestand der Unabhängigkeit der baltischen Staaten war keineswegs gesichert. Dagegen sind heute fast alle Ostseeländer gleichberechtigte Mitglieder der Europäischen Union, und haben schon allein deshalb viele andere Wege der Kommunikation und Zusammenarbeit zur Verfügung. Populäres Argument bisher, warum der Ostseerat unbedingt erhalten werden müsse, war der Hinweis auf die notwendige Einbindung Russlands. Gerade dies aber könnte Litauen ganz anders sehen: ist man doch froh, viele Sachfragen zunächst einmal innerhalb der EU-Mitglieder klären zu können, bevor sie dann gemeinsam in den "EU-Russland-Rat" eingebracht werden. So hofft Litauen - ähnlich wie die baltischen Nachbarn Lettland und Estland - eine Situation vermeiden zu können ständig zum Spielball russischer innenpolitischer Interessen zu werden. Und auch die deutsche Bundesregierung betont ihrerseits ja stets die Wichtigkeit der deutsch-russischen bilateralen Beziehungen: im Gegensatz zum Ostseegipfel in Vilnius wurden diese Gespräche (terminiert für Freitag 4.6.) auch nicht abgesagt. Und bei ITAR-TASS lässt Viktor Zubkov, stellvertretender Premierminister Russlands, durchblicken: "Falls der Ostseerat in Zukunft nur noch als Instrument zur Umsetzung der EU-Ostseestrategie dienen sollte, steigen wir aus."
Russland-Kontakte als Leitthema
Deutschland redet also fast immer gleichzeitig auch mit Russland. Und was macht Litauen? "Litauen ist interessiert an engeren Beziehungen zu Deutschland", so die Überschrift zur Merkel-Ersatz-Pressekonferenz mit Staatssekretär Werner Hoyer am 1.Juni in Vilnius. Litauen möchte gerne dass die NATO dauerhaft den litauischen Luftraum militärisch überwacht - hier war schon mehrfach die Bundeswehr im Einsatz. Na gut, das könnte man auch bei einem NATO-Treffen besprechen. Ansonsten besteht diese Presseerklärung aus litauischen Wunschvorstellungen:
- Deutschland könnte wichtiger Handelspartner sein (aber selbst die Presseerkärung gibt zu, dass Deutschland momentan beim litauischen Export erst hinter Russland und sogar Lettland rangiert)
- Litauen bringt gebetsmühlenartig das Thema Energiesicherheit auf die Tagesordnung (nach Abschaltung des AKW Ignalina, fehlender Strategie für eine nachhaltig umwelt- und klimafreundliche Energieversorgung, und falscher Hoffnung auf wiedererwachende Begeisterung für Atomkraft in Deutschland)
- Litauen sieht sich gern als Mittler zwischen Europäischer Union und weiteren Staaten in Mittelosteuropa (Ukraine, Georgien, sogar für die Lukashenko-Diktatur in Belorussland). Nur: was hat das noch mit Ostseekooperation zu tun?
Ostseeratspräsident zu sein könnte also eine sehr ungeliebte Position beinhalten. Wenn aber kein wichtiger Inhalt einer gemeinsamen Erklärung zu erwarten ist, so betont man wenigstens, dass "die Chefs der Ostseestaaten sich in Vilnius versammeln". Doch war das wirklich so? Genauer nachgezählt hatben ausgerechnet die chinesischen Medien, die gegenwärtig mit deutschsprachigen Mediendiensten gerne den Eindruck erwecken, sie könnten bezüglich Publikationsfreiheit mit Westeuropa mithalten. Lediglich die Staatschefs Norwegens und Finnland waren in Vilnius anwesend, heißt es dort. Die litauische Presseerklärung zum gleichen Thema kann auch noch die Ministerpräsidenten Estlands, Lettlands und Islands als anwesend ergänzen. Ansonsten kann man allen Pressetexten eigentlich nur entnehmen: es war eine schöne Dienstreise für alle Beteiligten. Ach ja: und hätte nicht gleichzeitig das Baltic Development Forum (BDF) in Vilnius stattgefunden, das von der Wirtschaft finanziert und getragen wird - wer wäre dann eigentlich gekommen? Litauen wiederum wird nicht müde zu betonen (siehe Presseerklärung), dass beim BDF-Treffen vor allem die litauischen Pläne zum Ausbau der Atomkraft präsentiert worden seien. Wieviele Sackgassen will man da eigentlich noch freiwillig sich selbst schaffen?
Wirtschaftskrise? Welche Wirtschaftskrise?
Alles zusammen soll es ein Probelauf für die EU-Präsidentschaft Litauens im Jahr 2013 gewesen sein, betont Litauen gerne. Vielleicht war dieses Wirtschaftstreffen im Ostseemantel ja ein Versuchsballon dafür, dass die Interessen der Bürgerinnen und Bürger bis 2013 tatsächlich völlig ausgeblendet werden könnten. Es wurden ja bereits unvorstellbar hohe Geldbeträge in die "Rettung von Banken" gepumpt, um Spekulanten ihre den Fortbestand ihrer riskanten Geschäfte zu sichern, die den gesamten Wohlstand nicht nur der Ostseeregion aufs Spiel stellen. Aber das war in Vilnius sicherlich kein Thema. Schade eigentlich - hier hätte der Name der litauischen Hauptstadt mit einer entsprechend klaren Ansprache wirklich Schlagzeilen machen können.
Auslaufende Präsidentschaften eben. Auch in den USA gelten Präsidentschaften kurz vor der Übernahme von Nachfolgern als "lahm". Und wenn Litauen im Ostseerat "den Köhler" oder "den Lafontaine" gemacht hätte - es hätte mehr Aufmerksamkeit erregt als dieses sicherlich teure Zusammenschreiben von allgemeinen Absichtserklärungen. Oder, wie es ein aktueller Beitrag bei "EurAktiv.de" schildert: "Neue EU-Mitglieder finden wenig Gehör." Auch das wäre ein interessanter Ansatz gewesen. So aber streuen sich ein paar Berufsdiplomaten gegenseitig Sand in die Augen - nur gut, dass sonst keiner hinschaut.
Ruhmreicher Gründungsakt, blasse Gegenwart
Die deutschen Berufsdiplomaten zitieren gerne, dass der Ostseerat 1992 auf Initiative gegründet worden sei (siehe Auswärtiges Amt). Oft besteht die Hälfte des Textes auch der aktuellen Berichterstattung immer wieder aus dieser Information - so als ob den Deutschen immer wieder die Existenz dieses Gremiums erklärt werden müsste. "Der Ostseeraum ist eine Avantgarde" schreibt das Auswärtige Amt dennoch mutig - während alle sonstigen Aussagen der Abschlußerklärung (Vilnius declaration) seltsam blass bleiben. Warum fand dieses Treffen in Vilnius überhaupt statt? Und welche wegweisenden Beschlüsse wurden getroffen, wenn sich dort doch angeblich die "Avantgarde" trifft?
Es ist nicht mehr das Jahr 1992. Damals gab es noch kein Litauen als Mitglied der Europäischen Union, keine Reisefreiheit und keine verflochtenen Wirtschaftsbeziehungen. Auch der Fortbestand der Unabhängigkeit der baltischen Staaten war keineswegs gesichert. Dagegen sind heute fast alle Ostseeländer gleichberechtigte Mitglieder der Europäischen Union, und haben schon allein deshalb viele andere Wege der Kommunikation und Zusammenarbeit zur Verfügung. Populäres Argument bisher, warum der Ostseerat unbedingt erhalten werden müsse, war der Hinweis auf die notwendige Einbindung Russlands. Gerade dies aber könnte Litauen ganz anders sehen: ist man doch froh, viele Sachfragen zunächst einmal innerhalb der EU-Mitglieder klären zu können, bevor sie dann gemeinsam in den "EU-Russland-Rat" eingebracht werden. So hofft Litauen - ähnlich wie die baltischen Nachbarn Lettland und Estland - eine Situation vermeiden zu können ständig zum Spielball russischer innenpolitischer Interessen zu werden. Und auch die deutsche Bundesregierung betont ihrerseits ja stets die Wichtigkeit der deutsch-russischen bilateralen Beziehungen: im Gegensatz zum Ostseegipfel in Vilnius wurden diese Gespräche (terminiert für Freitag 4.6.) auch nicht abgesagt. Und bei ITAR-TASS lässt Viktor Zubkov, stellvertretender Premierminister Russlands, durchblicken: "Falls der Ostseerat in Zukunft nur noch als Instrument zur Umsetzung der EU-Ostseestrategie dienen sollte, steigen wir aus."
Russland-Kontakte als Leitthema
Deutschland redet also fast immer gleichzeitig auch mit Russland. Und was macht Litauen? "Litauen ist interessiert an engeren Beziehungen zu Deutschland", so die Überschrift zur Merkel-Ersatz-Pressekonferenz mit Staatssekretär Werner Hoyer am 1.Juni in Vilnius. Litauen möchte gerne dass die NATO dauerhaft den litauischen Luftraum militärisch überwacht - hier war schon mehrfach die Bundeswehr im Einsatz. Na gut, das könnte man auch bei einem NATO-Treffen besprechen. Ansonsten besteht diese Presseerklärung aus litauischen Wunschvorstellungen:
- Deutschland könnte wichtiger Handelspartner sein (aber selbst die Presseerkärung gibt zu, dass Deutschland momentan beim litauischen Export erst hinter Russland und sogar Lettland rangiert)
- Litauen bringt gebetsmühlenartig das Thema Energiesicherheit auf die Tagesordnung (nach Abschaltung des AKW Ignalina, fehlender Strategie für eine nachhaltig umwelt- und klimafreundliche Energieversorgung, und falscher Hoffnung auf wiedererwachende Begeisterung für Atomkraft in Deutschland)
- Litauen sieht sich gern als Mittler zwischen Europäischer Union und weiteren Staaten in Mittelosteuropa (Ukraine, Georgien, sogar für die Lukashenko-Diktatur in Belorussland). Nur: was hat das noch mit Ostseekooperation zu tun?
Ostseeratspräsident zu sein könnte also eine sehr ungeliebte Position beinhalten. Wenn aber kein wichtiger Inhalt einer gemeinsamen Erklärung zu erwarten ist, so betont man wenigstens, dass "die Chefs der Ostseestaaten sich in Vilnius versammeln". Doch war das wirklich so? Genauer nachgezählt hatben ausgerechnet die chinesischen Medien, die gegenwärtig mit deutschsprachigen Mediendiensten gerne den Eindruck erwecken, sie könnten bezüglich Publikationsfreiheit mit Westeuropa mithalten. Lediglich die Staatschefs Norwegens und Finnland waren in Vilnius anwesend, heißt es dort. Die litauische Presseerklärung zum gleichen Thema kann auch noch die Ministerpräsidenten Estlands, Lettlands und Islands als anwesend ergänzen. Ansonsten kann man allen Pressetexten eigentlich nur entnehmen: es war eine schöne Dienstreise für alle Beteiligten. Ach ja: und hätte nicht gleichzeitig das Baltic Development Forum (BDF) in Vilnius stattgefunden, das von der Wirtschaft finanziert und getragen wird - wer wäre dann eigentlich gekommen? Litauen wiederum wird nicht müde zu betonen (siehe Presseerklärung), dass beim BDF-Treffen vor allem die litauischen Pläne zum Ausbau der Atomkraft präsentiert worden seien. Wieviele Sackgassen will man da eigentlich noch freiwillig sich selbst schaffen?
Wirtschaftskrise? Welche Wirtschaftskrise?
Alles zusammen soll es ein Probelauf für die EU-Präsidentschaft Litauens im Jahr 2013 gewesen sein, betont Litauen gerne. Vielleicht war dieses Wirtschaftstreffen im Ostseemantel ja ein Versuchsballon dafür, dass die Interessen der Bürgerinnen und Bürger bis 2013 tatsächlich völlig ausgeblendet werden könnten. Es wurden ja bereits unvorstellbar hohe Geldbeträge in die "Rettung von Banken" gepumpt, um Spekulanten ihre den Fortbestand ihrer riskanten Geschäfte zu sichern, die den gesamten Wohlstand nicht nur der Ostseeregion aufs Spiel stellen. Aber das war in Vilnius sicherlich kein Thema. Schade eigentlich - hier hätte der Name der litauischen Hauptstadt mit einer entsprechend klaren Ansprache wirklich Schlagzeilen machen können.
Auslaufende Präsidentschaften eben. Auch in den USA gelten Präsidentschaften kurz vor der Übernahme von Nachfolgern als "lahm". Und wenn Litauen im Ostseerat "den Köhler" oder "den Lafontaine" gemacht hätte - es hätte mehr Aufmerksamkeit erregt als dieses sicherlich teure Zusammenschreiben von allgemeinen Absichtserklärungen. Oder, wie es ein aktueller Beitrag bei "EurAktiv.de" schildert: "Neue EU-Mitglieder finden wenig Gehör." Auch das wäre ein interessanter Ansatz gewesen. So aber streuen sich ein paar Berufsdiplomaten gegenseitig Sand in die Augen - nur gut, dass sonst keiner hinschaut.
25 Juli 2007
Wo ist Vidmantas?
Vidmantas Urbonas, 49 Jahre alter Litauer, liebt die Extreme. Selten kann ihm jemand folgen - es sei denn im Hubschrauber, auf dem Motorrad oder in einem Boot. Urbonas war früher Triathlet, Ex-Weltmeister im Ultramarathon wie im Ultra-Triathlon (eine Vervielfachung der Triathlon-Distanz von 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42km Laufen). In dieser Woche wird Urbonas versuchen, von Schweden aus die Ostsee schwimmend zu durchqueren. Über den Posten eines Sportamtsleiters hinaus, den er in seinem Heimatort Panevėžys bekleidet, bestätigt Urbonas damit seine Gelüste nach großen symbolischen Aktionen.Vidmantas schwimmt - aber wohin?
Angekündigt wurde das Event in vielen europäischen Medien. Dass Urbonas angeblich sein extremes Vorhaben zum Anlaß nimmt, um auf die "Verschmutzung der Ostsee" aufmerksam zu machen, wurde allgemein berichtet. Selten bis nie werden dazu jedoch Details erwähnt. Ebenso etwas unklar scheint die Route, die Urbonas zu schwimmen beabsichtigt. Zwar begleiten insgesamt 15 Leute den Schwimmer in drei Beibooten, darunter auch ein Arzt und ein Fernsehteam von CNN, aber Infos zur geplanten Route des Schwimmers werden unterschiedlich wiedergegeben."Von Kalmar über Öland und Gotland nach Panevėžys" - so behauptet es die schwedische Zeitung "Dagens Nyheter".
Etwas konkreter werden da schon Informationen des schwedischen Fernsehens (siehe Karte) - Quelle hierfür ist immerhin eine von Urbonas und seinem Team selbst verfaßte Projektdarstellung. Zielort wäre demnach der Kurort Palanga in Litauen; die kürzeste Strecke von Gotland bis zum östlichen Festland wäre es aber nicht.
Dementsprechend scheint die dritte berichtete Variante, eine Landung in Pavilosta in Lettland, inzwischen die wahrscheinlichste zu sein. FALLS Urbonas durchkommt: schon auf dem Weg von Öland nach Gotland musste er zunächst wegen zu starker Winde umkehren, und erreichte Gotland erst im zweiten Versuch. Seit heute ist der schwierigste Teil der Strecke angebrochen: die noch etwa 145km lange Strecke von Gotland bis Pavilosta - das bedeutet nur 2 Stunden Schlaf pro Tag (im Beiboot), etwa eine Woche lang Dauerschwimmen.
Rekorde im Visier - Gesundheitschäden nicht ausgeschlossen
Die Lust am Extremen ist für Urbonas nicht ungefährlich. 1999 zog er sich einen Leberschaden zu, als er den Nemunas 460km innhalb von 8 Tagen hinuntergeschwommen war (10km pro Tag). 2006 wollte er von Frankreich 33km weit rüber nach England schwimmen, musste aber wegen hohen Wellengangs aufgeben (siehe Reuters 14.7.07). Auch damals war das Dauerschwimmen Teil einer größeren Kampagne: Urbonas wollte Unterschriftenlisten von Litauen bis nach Island bringen, mit denen sich Zehntausende Litauer für die Anerkennung der litauischen Unabhängigkeit durch Island bedanken wollten.
Bericht des schwedischen Fernsehens (schwedisch)
Blog von Ruslanas Iržikevičius mit Foto des schwimmenden Vidmantas Urbonas (engl)
Berichterstattung bei DELFI.LT (litauisch)
Bericht Olandsbladet (schwedisch, Öland)
Infos der Stadt Kalmar (schwedisch)
Vorbericht Agentur REUTERS (engl.)
Bericht TVNET / LETA (lettisch)
Litauische Ostseeschutzinitiative (Text auch in Deutsch)
Aktuelle Infos der schwedischen Botschaft in Vilnius zu Urbonas (engl.)
Kontakt zum Management von Vidmantas Urbonas, der Firma ACTIONFIELD
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