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Freitag, Mai 22, 2009

Vier Jahre Photoarchiv 1. Weltkrieg

Zugegeben, indem ich wiederholt über die Photos aus dem Besitz von Erwin Biesenbach poste, die er während des Ersten Weltkriegs gesammelt und aufgenommen hat, wird dieser Blog noch geschichtslastiger als er schon ist. Aber ich möchte der mit der Westfront vergleichsweise bildarmen Gegenseite im Osten 1914-1918 etwas nachhelfen.
Einige neuere Ergebnisse der Recherche und Tipps von Dritten, Orte die ich lokalisieren konnte (bei einigen erwarte ich noch Bestätigung von Ortskundigen):
Zwei Photos (hier eins von beiden) von der Brücke bei der Festung Modlin, westlich Warschau in Polen. Beim Zusammenfluss der Vistula und Narew. (Bug und Weichsel). Sie war im Juli 1915 umkämpft. Die sich zurückziehende russische Armee sprengte die Brücke:
WWI Eastern Front- Waggons and bridge
Die heute angeblich längste Brücke in Litauen - Lyduvėnų tiltas:
Hindenburg Bridge - Lyduvėnų tiltas
Diese gefallenen Soldaten der russischen Armee. Das wird irgendwann mal Anlass hier oder im Lettlandblog über die Geschichte der lettischen Schützen zu posten.
15.10.1915 zwei gefallene Soldaten der Russischen Armee bei Groß Ekau. Nähe Mitau/Jelgava heute Lettland, Lecavas
laut Beschreibung durch Granaten im Unterstand getötet
Russian soldiers hit by shell splinters
The New York Times already reported about an Russian operation on October 3th 1915:
RUSSIANS GAIN ON VILNA FRONT; Germans Forced to Fall Back Over Wider Area
...
The Germans attacks have continued in the region of Groß Ekau, but have been unsuccessful.



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Eine wahrscheinlich für Propagandazwecke gestellte Aufnahme. Wir beissen uns seit Jahren die Zähne daran aus. Das Ganze hat schon epische Ausmaße. Ein "Kite" mit Photoapparat war bei der Suche in Helsinki auch schon im Spiel.

Attack of German Army in Finland WWI

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Das sind wahrscheinlich die Brücken bei Jelgava, Lettland über die Lielupe:
Gesprengte Bahnanlagen

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Und noch einmal Finnland: Vor dem Kämp Hotel in Helsinki. Immer noch eine erste Adresse. Damals berüchtigt, weil es zeitweise Aufenthaltsort von Mannerheim war, der aber nicht in diesem Foto zu sehen ist. Links stehend ein finnischer Soldat, ansonsten einige Deutsche:
Mannerheim? WWI Finland

Montag, Mai 04, 2009

Unifunk

Hier ein kleiner Tipp. Die Uni Leipzig hat einen Radiosender. Mephisto 97.6
Unter der Rubrik Faustschlag dreht es sich demnächst um die drei baltischen Staaten:
Nur noch fünf Tage - dann berichten die mephisto-Reporter Ann-Kathrin Stracke und Christian Ippach unter dem Motto "Auf den Spuren des baltischen Tigers" zwei Wochen lang aus dem Baltikum über die Länder Litauen, Lettland und Estland.


Auf den Spuren des "Baltischen Tigers"
Montag, 04. Mai 2009, 09:29 Uhr

Vor allem interessant das hier - Der Hintergrund:
mephisto 97.6 trampt gen Osten
Das Projekt in Kürze

mephisto 97.6 erkundet fünf Jahre nach der EU-Osterweiterung und kurz vor der Europawahl die osteuropäischen Nachbarländer.

Wer: 8 Teams á 2 Mephistos.

Wann: 14 Tage (vom 9. bis 22. Mai 2009) Trampen durch das Baltikum, Polen, Tschechien und Slowakei, Ungarn und Slowenien, Rumänien, Bulgarien.


Wie: Fortbewegung nur durch trampen; Unterkunft ausschließlich bei Bewohnern.

Womit: tägliches Taschengeld von 15 Euro pro Person.

Zu Hören: tägliche Berichterstattung im Programm von mephisto 97.6 [drei Beiträge täglich, zwei Wochen lang].

Hintergrund: bereits 2004 reiste mephisto 97.6 gen Osten um die damals neuen EU-Beitrittsländer vorzustellen: Was hat sich verändert und wie ist die Meinung zu Europa kurz vor der Europawahl?


Update 12. Mai: Erster Bericht des Teams Baltikum: "How we are living" aus Litauen